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Erste Tiefenmessung in Titans größtem See
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Unergründliche Tiefen: Der größte See des Saturnmonds Titan hat nicht nur enorme Ausmaße, er ist auch erstaunlich tief, wie Radarmessungen ergeben haben․ Demnach ist schon eine flache Bucht am Rand von Kraken Mare gut 85 Meter tief․ Im Zentrum des Sees konnten die Radarstrahlen gar keinen Grund ausmachen, dort muss es demnach deutlich tiefer als․․․
Enceladus: Woher kommt sein Methan?
#Kosmos #außerirdischesLeben #Enceladus #hydrothermaleSchlote #Methan #Methanogenese #Saturnmond #subglazialerOzean

Mysteriöse Methanquelle: Die Wasserdampffontänen des Saturnmonds Enceladus speien mehr Methan, als es gängige abiotische Prozesse erklären können․ Chemische Reaktionen wie in den irdischen hydrothermalen Schloten allein könnten diese Menge nicht erzeugen, wie Forscher ermittelt haben․ Demnach muss es im subglazialen Ozean des Monds entweder noch unbekannte abiotische Prozesse der Methansynthese geben – oder aber mikrobielles․․․
Saturnmond: Ist Mimas doch innen flüssig?
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Auch der Saturnmond Mimas könnte einen flüssigen Ozean unter seiner Eiskruste verbergen – entgegen gängiger Annahme․ Denn die scheinbar seit Jahrmillionen unveränderte Kruste schien eher auf einen komplett durchgefrorenen Himmelskörper hinzudeuten․ Doch Auffälligkeiten in seiner Bewegung sprechen einem neuen Modell nach dafür, dass es flüssiges Wasser unter der 24 bis 31 Kilometer dicken Eisschicht gibt․
Hat Saturn einen Mond verloren?
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Rätsel gelöst? Ein „verlorener“ Mond könnte erklären, wie der Saturn seine Ringe bekam und warum seine Rotationsachse heute so stark taumelt․ Demnach geriet hypothetische Saturnmond Chrysalis vor 160 Millionen Jahren aus seiner Bahn und wurde von der Schwerkraft des Saturns zerrissen․ Dies veränderte die Rotationsachse des Planeten, brach seine Resonanz mit Neptun und erzeugte genug․․․
Enceladus bewässert das halbe Saturnsystem
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Produktiver Wasserspeier: Der Saturnmond Enceladus schleudert überraschend große Wassermengen ins Saturnsystem, wie neue Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop enthüllen․ Sie zeigen eine Wasserfontäne, die mehr als 9․600 Kilometer weit ins All hinausreicht – 20-mal weiter als der Monddurchmesser․ Die Geysire von Enceladus fördern rund 300 Liter Wasser pro Sekunde und erzeugen damit einen eigenen Wasserring um․․․
In Enceladus‘ Ozean gibt es Phosphate
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Extraterrestrische Chemie: Das für das Leben wichtige Element Phosphor kommt auch im subglazialen Ozean von Enceladus vor, wie Messdaten der NASA-Raumsonde Cassini belegen․ Sie zeigen hohe Konzentrationen von Phosphaten in Eiskörnchen, die von den Geysiren des Saturnmonds ins All geschleudert wurden․ Dies stützt die Annahme, dass unter der Eiskruste von Enceladus und anderen Eismonden potenziell․․․