Montag, der 24.02.2025:
Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.
📖 Amos 6,6
Betrinkt euch nicht; denn zu viel Wein verführt zu einem liederlichen Lebenswandel. Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen!
🖋 Epheser 5,18
💭 Segen für das Land
Das heutige Losungswort ist eine ernsthafte Ermahnung für alle, die in Verantwortung stehen. Das sind nicht nur Politiker und Wirtschaftsführer, sondern auch Lehrer, Erzieher, Eltern und viele andere Frauen und Männer. Sie alle können das, wofür sie verantwortlich sind, zum Segen führen oder aber in den Untergang treiben. Das hängt davon ab, ob ihr Leben auf Gott und die ihnen anvertrauten Menschen ausgerichtet ist oder nur auf sich selbst.
Nun geht es, wie ich meine, im Losungswort nicht nur um Wein oder Parfüm. Ein Glas Wein zu trinken, ist noch keine Sünde, genauso wenig, wie ein Parfüm zu verwenden. Es geht um eine grundsätzliche Ausrichtung unseres Lebens. Wie können wir uns davor hüten, verantwortungslos zu handeln? Häufig ist der tiefe Grund eine Sinnleere in unserem Leben. Solche Momente kann es bei uns allen einmal geben. Doch im Lehrtext finden wir einen hilfreichen Hinweis. Dort heißt es: Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen! Statt in Drogen oder andere Exzesse zu fliehen, fordert der Apostel Paulus uns auf, uns von Gottes Geist erfüllen zu lassen. Dieser füllt unsere innere Leere aus und zeigt, wofür es sich zu leben lohnt.
Wie aber lässt man sich mit dem Geist Gottes erfüllen? Wir können doch nicht einfach über den Heiligen Geist verfügen. Das stimmt – wir können aber das tun, was der Heilige Geist auch tut, nämlich Jesus Christus ehren. Damit öffnen wir uns für das Wirken des Heiligen Geistes. So lesen wir in den beiden Folgeversen: Ermuntert einander mit Psalmen und Lobliedern, wie der Geist sie euch eingibt. Singt und spielt Christus, dem Herrn, von ganzem Herzen. Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.(1) Ich glaube, Gott selbst wird uns dann leiten und zum Segen setzen. Das wünsche ich uns und allen Verantwortlichen in unserem Land.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Eph. 5,19-20 [Gute Nachricht]
Gebet:
Vater im Himmel, ich bitte dich heute nach der Bundestagswahl, dass du unser Land segnest und den Verantwortlichen hilfst, ein Segen für die hier lebenden Menschen zu sein. Aus eigener Kraft und Weisheit können wir das nicht. So komm uns mit deinem Geist zu Hilfe. Darum bitte ich dich im Namen Jesu Christi, Amen.
Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt.
📖 Amos 6,6
Betrinkt euch nicht; denn zu viel Wein verführt zu einem liederlichen Lebenswandel. Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen!
🖋 Epheser 5,18
💭 Segen für das Land
Das heutige Losungswort ist eine ernsthafte Ermahnung für alle, die in Verantwortung stehen. Das sind nicht nur Politiker und Wirtschaftsführer, sondern auch Lehrer, Erzieher, Eltern und viele andere Frauen und Männer. Sie alle können das, wofür sie verantwortlich sind, zum Segen führen oder aber in den Untergang treiben. Das hängt davon ab, ob ihr Leben auf Gott und die ihnen anvertrauten Menschen ausgerichtet ist oder nur auf sich selbst.
Nun geht es, wie ich meine, im Losungswort nicht nur um Wein oder Parfüm. Ein Glas Wein zu trinken, ist noch keine Sünde, genauso wenig, wie ein Parfüm zu verwenden. Es geht um eine grundsätzliche Ausrichtung unseres Lebens. Wie können wir uns davor hüten, verantwortungslos zu handeln? Häufig ist der tiefe Grund eine Sinnleere in unserem Leben. Solche Momente kann es bei uns allen einmal geben. Doch im Lehrtext finden wir einen hilfreichen Hinweis. Dort heißt es: Lasst euch lieber vom Geist Gottes erfüllen! Statt in Drogen oder andere Exzesse zu fliehen, fordert der Apostel Paulus uns auf, uns von Gottes Geist erfüllen zu lassen. Dieser füllt unsere innere Leere aus und zeigt, wofür es sich zu leben lohnt.
Wie aber lässt man sich mit dem Geist Gottes erfüllen? Wir können doch nicht einfach über den Heiligen Geist verfügen. Das stimmt – wir können aber das tun, was der Heilige Geist auch tut, nämlich Jesus Christus ehren. Damit öffnen wir uns für das Wirken des Heiligen Geistes. So lesen wir in den beiden Folgeversen: Ermuntert einander mit Psalmen und Lobliedern, wie der Geist sie euch eingibt. Singt und spielt Christus, dem Herrn, von ganzem Herzen. Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.(1) Ich glaube, Gott selbst wird uns dann leiten und zum Segen setzen. Das wünsche ich uns und allen Verantwortlichen in unserem Land.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Eph. 5,19-20 [Gute Nachricht]
Gebet:
Vater im Himmel, ich bitte dich heute nach der Bundestagswahl, dass du unser Land segnest und den Verantwortlichen hilfst, ein Segen für die hier lebenden Menschen zu sein. Aus eigener Kraft und Weisheit können wir das nicht. So komm uns mit deinem Geist zu Hilfe. Darum bitte ich dich im Namen Jesu Christi, Amen.
Dienstag, der 25.02.2025:
Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.
📖 Psalm 118,14
Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
🖋 Jakobus 5,13
💭 Glaubensgewissheit
Psalm 118, aus dem das heutige Losungswort entnommen wurde, beginnt mit einer wiederkehrenden Aufforderung an Israel, an die Priester und an alle, die Gott fürchten. Egal, wie sich eine Person gerade fühlte, ob sie fröhlich oder traurig, ängstlich oder voller Zuversicht, gesund oder krank war, immer sollte sie sagen: „Seine Güte währet ewiglich.“(1)
Es gibt demnach Aussagen, die wir im Glauben treffen. Diese sind unabhängig von unserer momentanen Verfassung. Interessant ist, dass der Psalm mit genau diesen Aussagen beginnt. Sie erzeugen ein Fundament für das, was danach kommt. Wenn ich überzeugt bin, dass Gottes Güte ewiglich währt, verwandelt sich mein ängstliches Fragen in eine zuversichtliche Bitte. Nicht mehr Zweifel dominieren dann mein Denken, sondern Gewissheit. Solch eine Gewissheit kommt im Losungswort zum Ausdruck. In einer modernen Übersetzung lautet es: Vom HERRN kommt meine Kraft, ihm singe ich mein Lied, denn er hat mich gerettet.(2) Ob ich seine Kraft gerade spüre, ob mir nach Singen zumute ist, und ob ich seine Rettung schon erlebt habe, ist nicht so wichtig. Weil Gottes Güte ewiglich ist, hat er zumindest schon im Unsichtbaren die Weichen für mein Leben zu meinem Besten gestellt – Grund genug, ihm dafür zu danken.
Unter diesem Aspekt der Glaubensgewissheit kann man auch den Lehrtext verstehen. Auch hier wird auf die Verfassung eines Menschen eingegangen. Wer leidet, soll beten; wer guten Mutes ist, soll Psalmen singen. In beiden Fällen wenden wir uns an Gott – und das mit Zuversicht. Das erklärt der Apostel Jakobus gleich am Anfang seines Briefes. Dort schreibt er: „Betet aber in großer Zuversicht, und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden.“(3) In diesem Sinne tun wir, wie ich meine, gut daran, auch unsere Gebete, Bitten und Danksagungen mit diesen Worten zu beginnen: „Herr, deine Güte währet ewiglich!“
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Ps. 118,4 [Luther 2017] (2) Ps. 118,14 [Gute Nachricht] (3) Jak. 1,6 [Hoffnung für alle]
Gebet:
Vater im Himmel, deine Güte währet ewiglich – daran halte ich fest und darauf vertraue ich. Du hast mir diese Gewissheit geschenkt. Schenke sie auch denen, die von Zweifeln heimgesucht werden. Erhalte uns diese Gewissheit auch in schweren Tagen. Dafür danke ich dir – denn deine Güte währet ewiglich. Amen.
Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.
📖 Psalm 118,14
Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
🖋 Jakobus 5,13
💭 Glaubensgewissheit
Psalm 118, aus dem das heutige Losungswort entnommen wurde, beginnt mit einer wiederkehrenden Aufforderung an Israel, an die Priester und an alle, die Gott fürchten. Egal, wie sich eine Person gerade fühlte, ob sie fröhlich oder traurig, ängstlich oder voller Zuversicht, gesund oder krank war, immer sollte sie sagen: „Seine Güte währet ewiglich.“(1)
Es gibt demnach Aussagen, die wir im Glauben treffen. Diese sind unabhängig von unserer momentanen Verfassung. Interessant ist, dass der Psalm mit genau diesen Aussagen beginnt. Sie erzeugen ein Fundament für das, was danach kommt. Wenn ich überzeugt bin, dass Gottes Güte ewiglich währt, verwandelt sich mein ängstliches Fragen in eine zuversichtliche Bitte. Nicht mehr Zweifel dominieren dann mein Denken, sondern Gewissheit. Solch eine Gewissheit kommt im Losungswort zum Ausdruck. In einer modernen Übersetzung lautet es: Vom HERRN kommt meine Kraft, ihm singe ich mein Lied, denn er hat mich gerettet.(2) Ob ich seine Kraft gerade spüre, ob mir nach Singen zumute ist, und ob ich seine Rettung schon erlebt habe, ist nicht so wichtig. Weil Gottes Güte ewiglich ist, hat er zumindest schon im Unsichtbaren die Weichen für mein Leben zu meinem Besten gestellt – Grund genug, ihm dafür zu danken.
Unter diesem Aspekt der Glaubensgewissheit kann man auch den Lehrtext verstehen. Auch hier wird auf die Verfassung eines Menschen eingegangen. Wer leidet, soll beten; wer guten Mutes ist, soll Psalmen singen. In beiden Fällen wenden wir uns an Gott – und das mit Zuversicht. Das erklärt der Apostel Jakobus gleich am Anfang seines Briefes. Dort schreibt er: „Betet aber in großer Zuversicht, und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden.“(3) In diesem Sinne tun wir, wie ich meine, gut daran, auch unsere Gebete, Bitten und Danksagungen mit diesen Worten zu beginnen: „Herr, deine Güte währet ewiglich!“
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Ps. 118,4 [Luther 2017] (2) Ps. 118,14 [Gute Nachricht] (3) Jak. 1,6 [Hoffnung für alle]
Gebet:
Vater im Himmel, deine Güte währet ewiglich – daran halte ich fest und darauf vertraue ich. Du hast mir diese Gewissheit geschenkt. Schenke sie auch denen, die von Zweifeln heimgesucht werden. Erhalte uns diese Gewissheit auch in schweren Tagen. Dafür danke ich dir – denn deine Güte währet ewiglich. Amen.
Mittwoch, der 26.02.2025:
Wer bestimmt den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweist ihn?
📖 Jesaja 40,13
Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.
🖋 Johannes 3,8
💭 Der Geist des HERRN
Die heutigen Bibelverse vermitteln uns eine Ahnung davon, wie wenig man Gott und sein Wirken mit menschlichen Maßstäben erfassen kann. Die Antwort auf die Frage des Propheten Jesaja im Losungswort, wer Gottes Geist ergründen und bestimmen kann, lautet: „Niemand.“ Da ist keiner wie Gott. Er ist der Schöpfer, und er hält alles in der Hand.(1) Im Lehrtext beschreibt Jesus selbst das Wirken des Heiligen Geistes durch einen Vergleich mit dem Wind: Man spürt ihn, kann aber nicht sagen, woher er kommt oder wohin er geht.
Allein das ist schon herausfordernd genug. Nun sagt Jesus aber, dass „jeder, der aus dem Geist geboren ist“, auch so ist. Heißt das etwa, dass solch ein Mensch wie Gott ist? Ich verstehe das nicht so. Vielmehr glaube ich, dass Gott durch seinen Geist dann in dieser Person wohnt. Konkret bedeutet das, dass dadurch eine völlig neue Dynamik in unser Leben kommt, sozusagen ein neuer und innerer Wind. Der Apostel Paulus beschrieb das einmal so: „Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen, sind seine Söhne und Töchter“.(2)
Das hat zur Folge, dass man mehr und mehr wahrnimmt, wohin dieser innere Wind einen steuern will. Manches mag uns gefallen, anderes nicht. Einiges haben wir vielleicht erwartet oder gar ersehnt, manches kommt völlig unerwartet. Die Apostel erlebten nach der Ausgießung des Heiligen Geistes große Wunder, aber auch schwere Verfolgungen. Sie nahmen das eine wie das andere aus Gottes Hand, denn sie vertrauten auf seine Leitung.
Wie ist das bei uns? Als ich einmal eine Frau fragte, ob sie Gott schon irgendwann ihr Leben anvertraut habe, sagte sie: „Ja – aber es entgleitet mir immer wieder …“ Meine Antwort darauf war: „Dann mach es einfach jeden Tag wieder neu.“ Sich Gott jeden Tag neu anzuvertrauen, ist eine persönliche Einladung an den Heiligen Geist, sich bei uns niederzulassen – wann und wie er es will.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Jes. 40,22-26 (2) Röm. 8,14 [Neue Genfer Übersetzung]
Gebet:
Vater im Himmel, du weißt, dass ich mit dir leben möchte. Aber durch den Alltag gerät mir das manchmal in den Hintergrund. Hilf mir bitte durch deinen Geist, jeden Tag neu mit dir zu beginnen. Dein Wille soll auch in meinem Leben geschehen. Das bitte ich in Jesu Namen, Amen.
Wer bestimmt den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweist ihn?
📖 Jesaja 40,13
Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.
🖋 Johannes 3,8
💭 Der Geist des HERRN
Die heutigen Bibelverse vermitteln uns eine Ahnung davon, wie wenig man Gott und sein Wirken mit menschlichen Maßstäben erfassen kann. Die Antwort auf die Frage des Propheten Jesaja im Losungswort, wer Gottes Geist ergründen und bestimmen kann, lautet: „Niemand.“ Da ist keiner wie Gott. Er ist der Schöpfer, und er hält alles in der Hand.(1) Im Lehrtext beschreibt Jesus selbst das Wirken des Heiligen Geistes durch einen Vergleich mit dem Wind: Man spürt ihn, kann aber nicht sagen, woher er kommt oder wohin er geht.
Allein das ist schon herausfordernd genug. Nun sagt Jesus aber, dass „jeder, der aus dem Geist geboren ist“, auch so ist. Heißt das etwa, dass solch ein Mensch wie Gott ist? Ich verstehe das nicht so. Vielmehr glaube ich, dass Gott durch seinen Geist dann in dieser Person wohnt. Konkret bedeutet das, dass dadurch eine völlig neue Dynamik in unser Leben kommt, sozusagen ein neuer und innerer Wind. Der Apostel Paulus beschrieb das einmal so: „Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen, sind seine Söhne und Töchter“.(2)
Das hat zur Folge, dass man mehr und mehr wahrnimmt, wohin dieser innere Wind einen steuern will. Manches mag uns gefallen, anderes nicht. Einiges haben wir vielleicht erwartet oder gar ersehnt, manches kommt völlig unerwartet. Die Apostel erlebten nach der Ausgießung des Heiligen Geistes große Wunder, aber auch schwere Verfolgungen. Sie nahmen das eine wie das andere aus Gottes Hand, denn sie vertrauten auf seine Leitung.
Wie ist das bei uns? Als ich einmal eine Frau fragte, ob sie Gott schon irgendwann ihr Leben anvertraut habe, sagte sie: „Ja – aber es entgleitet mir immer wieder …“ Meine Antwort darauf war: „Dann mach es einfach jeden Tag wieder neu.“ Sich Gott jeden Tag neu anzuvertrauen, ist eine persönliche Einladung an den Heiligen Geist, sich bei uns niederzulassen – wann und wie er es will.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Jes. 40,22-26 (2) Röm. 8,14 [Neue Genfer Übersetzung]
Gebet:
Vater im Himmel, du weißt, dass ich mit dir leben möchte. Aber durch den Alltag gerät mir das manchmal in den Hintergrund. Hilf mir bitte durch deinen Geist, jeden Tag neu mit dir zu beginnen. Dein Wille soll auch in meinem Leben geschehen. Das bitte ich in Jesu Namen, Amen.
Donnerstag, der 27.02.2025:
Dient dem HERRN von ganzem Herzen. Und weicht nicht ab; folgt nicht denen, die nichts sind, die nichts nützen und nicht retten können, denn sie sind nichts!
📖 1. Samuel 12,20-21
Werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
🖋 Epheser 5,17
💭 Wege Gottes
„Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade“ – vielleicht kennen wir diesen Satz. Damit ist gemeint, dass menschliche Unzulänglichkeiten Gott nicht davon abhalten, sein Ziel mit uns zu erreichen. Ein Beispiel dafür finden wir in der Vorgeschichte zum heutigen Losungswort. Als der Prophet Samuel Richter in Israel war, verlangte das Volk nach einem König. Das missfiel Samuel und auch Gott. Trotzdem sprach Gott zu Samuel: „Erfülle ihnen nur ihren Wunsch! Nicht dich lehnen sie ab, sondern mich. Ich soll nicht länger ihr König sein!“(1)
Mich hat diese Antwort erstaunt. Da wollten Leute etwas machen, was nicht Gottes Willen entsprach, und er sagte: „Macht es!“ Die Botschaft des Lehrtextes ist da schon verständlicher: Wir sollen verstehen, was der Wille Gottes ist, damit wir dann auch danach leben. In der Vorgeschichte zum Losungswort ist es jedoch genau umgekehrt: Gott ging auf den Willen von Menschen ein, obwohl er eigentlich dagegen war. Folgt uns Gott denn auf unseren Wegen, egal, wohin wir gehen?
Als Samuel Saul schließlich zum König gesalbt hatte, machte er den Israeliten klar, dass sie sich gegen Gottes Willen verhalten hatten. Zwar war Gott mitgegangen, doch nun sollten sie wieder auf dessen Weg zurückkehren. Sie sollten ihm von ganzem Herzen dienen und nicht denen folgen, die nicht retten können – so lesen wir es im Losungswort. Das bedeutet: In seiner Gnade geht Gott ein Stück mit uns, selbst wenn wir uns auf einem falschen Weg befinden. Das Ziel aber ist, die falschen Wege zu erkennen und wieder danach zu trachten, im Willen Gottes zu leben.
Nun kann man nicht immer alles rückgängig machen, was auf solch einem Weg entstanden ist. So wurde in Israel das Königtum nicht wieder abgeschafft – doch Gott benutzte es, um uns letztendlich durch den „König der Juden“(2) zu erlösen. Welch eine Gnade und Menschenliebe finden wir bei ihm!
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) 1.Sam. 8,7 [Gute Nachricht] (2) Joh.19,19
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir für deine große Barmherzigkeit. Ich danke dir, dass du auch mir nachgegangen bist. Doch nun will ich dir nachgehen. Leite mich bitte auf deinem Weg. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.
Dient dem HERRN von ganzem Herzen. Und weicht nicht ab; folgt nicht denen, die nichts sind, die nichts nützen und nicht retten können, denn sie sind nichts!
📖 1. Samuel 12,20-21
Werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
🖋 Epheser 5,17
💭 Wege Gottes
„Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade“ – vielleicht kennen wir diesen Satz. Damit ist gemeint, dass menschliche Unzulänglichkeiten Gott nicht davon abhalten, sein Ziel mit uns zu erreichen. Ein Beispiel dafür finden wir in der Vorgeschichte zum heutigen Losungswort. Als der Prophet Samuel Richter in Israel war, verlangte das Volk nach einem König. Das missfiel Samuel und auch Gott. Trotzdem sprach Gott zu Samuel: „Erfülle ihnen nur ihren Wunsch! Nicht dich lehnen sie ab, sondern mich. Ich soll nicht länger ihr König sein!“(1)
Mich hat diese Antwort erstaunt. Da wollten Leute etwas machen, was nicht Gottes Willen entsprach, und er sagte: „Macht es!“ Die Botschaft des Lehrtextes ist da schon verständlicher: Wir sollen verstehen, was der Wille Gottes ist, damit wir dann auch danach leben. In der Vorgeschichte zum Losungswort ist es jedoch genau umgekehrt: Gott ging auf den Willen von Menschen ein, obwohl er eigentlich dagegen war. Folgt uns Gott denn auf unseren Wegen, egal, wohin wir gehen?
Als Samuel Saul schließlich zum König gesalbt hatte, machte er den Israeliten klar, dass sie sich gegen Gottes Willen verhalten hatten. Zwar war Gott mitgegangen, doch nun sollten sie wieder auf dessen Weg zurückkehren. Sie sollten ihm von ganzem Herzen dienen und nicht denen folgen, die nicht retten können – so lesen wir es im Losungswort. Das bedeutet: In seiner Gnade geht Gott ein Stück mit uns, selbst wenn wir uns auf einem falschen Weg befinden. Das Ziel aber ist, die falschen Wege zu erkennen und wieder danach zu trachten, im Willen Gottes zu leben.
Nun kann man nicht immer alles rückgängig machen, was auf solch einem Weg entstanden ist. So wurde in Israel das Königtum nicht wieder abgeschafft – doch Gott benutzte es, um uns letztendlich durch den „König der Juden“(2) zu erlösen. Welch eine Gnade und Menschenliebe finden wir bei ihm!
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) 1.Sam. 8,7 [Gute Nachricht] (2) Joh.19,19
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir für deine große Barmherzigkeit. Ich danke dir, dass du auch mir nachgegangen bist. Doch nun will ich dir nachgehen. Leite mich bitte auf deinem Weg. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.
Freitag, der 28.02.2025:
Du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen, wir sind in Feuer und Wasser gekommen. Aber du hast uns herausgeführt und erquickt.
📖 Psalm 66,12
Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.
🖋 2. Korinther 4,9-10
💭 Am Ende: Zuversicht
Die heutigen Bibelverse beschreiben die Spannung zwischen Leid und Zuversicht. In beiden Versen wird erst einmal das Leid beschrieben, das Gott offensichtlich zugelassen hat. Doch am Ende siegt die Zuversicht. Der Glaube an Jesus Christus bewirkt also nicht automatisch, dass wir ein unbeschwertes Leben ohne Leid oder Angst haben werden. Im Gegenteil: Jesus kündigte seinen Jüngern an, dass sie um seines Namens willen mit Verfolgung und Leid rechnen müssen.(1) Doch auch mitten „in Feuer und Wasser“ wird er bei uns sein und uns aus all dem herausführen – so beschreibt es uns das Losungswort.
Manchmal werde ich gebeten, für Menschen zu beten, die sich vor etwas fürchten: Sei es vor einer Krankheit, einer niederschmetternden Diagnose, vor einer finanziellen Katastrophe oder der Ausweisung eines Asylsuchenden. Oft ist es so, dass sich die Person nur eine mögliche Lösung vorstellen kann – nämlich Gesundheit, keine schlimme Diagnose, die Abwendung eines finanziellen Zusammenbruchs oder der Verbleib in Deutschland. Ich frage dann: „Was wäre, wenn genau das eintrifft, wovor du dich fürchtest?“ Die meisten mögen daran gar nicht denken, geschweige denn es aussprechen. Die heutigen Bibelverse zeigen uns aber, dass es auch ein Leben jenseits der Mauer von Angst und Schrecken gibt.
Natürlich wünschen wir uns, dass bestimmte Dinge nicht geschehen. Doch wichtiger ist es, zu wissen, dass Jesus Christus auch dann bei uns ist, wenn sie geschehen. Wenn die Furcht uns treibt, haben wir schnell einen Tunnelblick, sehen nur eine mögliche Lösung. Wenn aber die Zuversicht uns trägt, können wir wie Paulus sagen: „Verfolgt, doch nicht verlassen, unterdrückt, doch nicht zerdrückt, sterbend, aber voller Leben.“
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Luk. 21,12
Als Gebetsinspiration heute einige Verse aus dem Römerbrief, Kapitel 8 ab Vers 35:
Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod?Man geht wirklich mit uns um, wie es schon in der Heiligen Schrift beschrieben wird: „Weil wir zu dir, Herr, gehören, werden wir überall verfolgt und getötet - wie Schafe werden wir geschlachtet!“Aber dennoch: Mitten im Leid triumphieren wir über alles durch die Verbindung mit Christus, der uns so geliebt hat.
Du hast Menschen über unser Haupt fahren lassen, wir sind in Feuer und Wasser gekommen. Aber du hast uns herausgeführt und erquickt.
📖 Psalm 66,12
Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.
🖋 2. Korinther 4,9-10
💭 Am Ende: Zuversicht
Die heutigen Bibelverse beschreiben die Spannung zwischen Leid und Zuversicht. In beiden Versen wird erst einmal das Leid beschrieben, das Gott offensichtlich zugelassen hat. Doch am Ende siegt die Zuversicht. Der Glaube an Jesus Christus bewirkt also nicht automatisch, dass wir ein unbeschwertes Leben ohne Leid oder Angst haben werden. Im Gegenteil: Jesus kündigte seinen Jüngern an, dass sie um seines Namens willen mit Verfolgung und Leid rechnen müssen.(1) Doch auch mitten „in Feuer und Wasser“ wird er bei uns sein und uns aus all dem herausführen – so beschreibt es uns das Losungswort.
Manchmal werde ich gebeten, für Menschen zu beten, die sich vor etwas fürchten: Sei es vor einer Krankheit, einer niederschmetternden Diagnose, vor einer finanziellen Katastrophe oder der Ausweisung eines Asylsuchenden. Oft ist es so, dass sich die Person nur eine mögliche Lösung vorstellen kann – nämlich Gesundheit, keine schlimme Diagnose, die Abwendung eines finanziellen Zusammenbruchs oder der Verbleib in Deutschland. Ich frage dann: „Was wäre, wenn genau das eintrifft, wovor du dich fürchtest?“ Die meisten mögen daran gar nicht denken, geschweige denn es aussprechen. Die heutigen Bibelverse zeigen uns aber, dass es auch ein Leben jenseits der Mauer von Angst und Schrecken gibt.
Natürlich wünschen wir uns, dass bestimmte Dinge nicht geschehen. Doch wichtiger ist es, zu wissen, dass Jesus Christus auch dann bei uns ist, wenn sie geschehen. Wenn die Furcht uns treibt, haben wir schnell einen Tunnelblick, sehen nur eine mögliche Lösung. Wenn aber die Zuversicht uns trägt, können wir wie Paulus sagen: „Verfolgt, doch nicht verlassen, unterdrückt, doch nicht zerdrückt, sterbend, aber voller Leben.“
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Luk. 21,12
Als Gebetsinspiration heute einige Verse aus dem Römerbrief, Kapitel 8 ab Vers 35:
Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod?Man geht wirklich mit uns um, wie es schon in der Heiligen Schrift beschrieben wird: „Weil wir zu dir, Herr, gehören, werden wir überall verfolgt und getötet - wie Schafe werden wir geschlachtet!“Aber dennoch: Mitten im Leid triumphieren wir über alles durch die Verbindung mit Christus, der uns so geliebt hat.
Samstag, der 01.03.2025:
Denkt an den Anfang, an das, was schon immer war: Ich bin Gott und keiner sonst, ich bin Gott, und meinesgleichen gibt es nicht.
📖 Jesaja 46,9
Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
🖋 Offenbarung 1,8
💭 Von Anfang an
In den heutigen Losungsversen lesen wir von dem ewigen Gott. Er ist einzigartig und allmächtig, es gibt keinen wie ihn. Er ist nicht einer von vielen – er ist der Einzige. Ja, darf man so etwas heute überhaupt noch sagen? Es gibt doch so viele verschiedene Religionen und Kulturen. Wo bleiben da Toleranz und Vielfalt?
Ich denke, die Antwort auf diese Fragen hängt unmittelbar mit unserer persönlichen Beziehung zu Gott zusammen. Natürlich kann man sich ein Gottesbild machen, in dem man alle möglichen Ideologien zusammenwirft. Aussagen wie im Losungswort passen da allerdings nicht hinein. Immerhin heißt es da: „Ich bin Gott und keiner sonst, ich bin Gott, und meinesgleichen gibt es nicht.“ Da es Gott selbst ist, der das über sich sagt, kann man das meinem Verständnis nach nicht so einfach zur Seite wischen. Entscheidend ist für mich jedoch die persönliche Beziehung zu Gott.
Damit meine ich nicht, wie ich mir Gott vorstelle. Zu einer Vorstellung kann man keine persönliche Beziehung aufbauen. Das findet alles nur im Kopf statt. Wenn man jedoch Gott als echtes Gegenüber von außen erlebt, bekommen die heutigen Bibelverse eine ganz andere Tragweite. Hier beginnt für mich der Unterschied zwischen Religion und Glaube. Es geht dann beispielsweise nicht mehr um einen Schöpfermythos, den der eine so und der andere anders interpretiert, es geht dann um den konkreten Schöpfer. Nicht wir machen ihn – er hat uns gemacht.
Im Lehrtext gibt der Apostel Johannes wieder, was Gott über sich selbst sagt. Die Vision, die Johannes von dem auferstandenen Christus hatte, wirkte auf ihn so gewaltig, dass er wie tot vor dessen Füße fiel. Doch er wurde von dem, der „das A und O“ ist, wieder aufgerichtet.(1) Wenn wir diesen Gott kennenlernen, verblassen alle selbst erdachten und gemachten Götter. Er ist derjenige, der schon immer war und immer sein wird.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Off. 1,9-18
Gebet:
Vater im Himmel, wenn ich darüber nachdenke, dass du schon immer warst und immer sein wirst, ergreift mich tiefe Ehrfurcht gepaart mit großer Dankbarkeit, dass du dich uns in Christus so freundlich zugewandt hast. Ich bekenne mit den Engeln im Himmel: Du allein bist heilig und allmächtig! Dir sei alle Ehre. In Jesu Namen, Amen.
Denkt an den Anfang, an das, was schon immer war: Ich bin Gott und keiner sonst, ich bin Gott, und meinesgleichen gibt es nicht.
📖 Jesaja 46,9
Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
🖋 Offenbarung 1,8
💭 Von Anfang an
In den heutigen Losungsversen lesen wir von dem ewigen Gott. Er ist einzigartig und allmächtig, es gibt keinen wie ihn. Er ist nicht einer von vielen – er ist der Einzige. Ja, darf man so etwas heute überhaupt noch sagen? Es gibt doch so viele verschiedene Religionen und Kulturen. Wo bleiben da Toleranz und Vielfalt?
Ich denke, die Antwort auf diese Fragen hängt unmittelbar mit unserer persönlichen Beziehung zu Gott zusammen. Natürlich kann man sich ein Gottesbild machen, in dem man alle möglichen Ideologien zusammenwirft. Aussagen wie im Losungswort passen da allerdings nicht hinein. Immerhin heißt es da: „Ich bin Gott und keiner sonst, ich bin Gott, und meinesgleichen gibt es nicht.“ Da es Gott selbst ist, der das über sich sagt, kann man das meinem Verständnis nach nicht so einfach zur Seite wischen. Entscheidend ist für mich jedoch die persönliche Beziehung zu Gott.
Damit meine ich nicht, wie ich mir Gott vorstelle. Zu einer Vorstellung kann man keine persönliche Beziehung aufbauen. Das findet alles nur im Kopf statt. Wenn man jedoch Gott als echtes Gegenüber von außen erlebt, bekommen die heutigen Bibelverse eine ganz andere Tragweite. Hier beginnt für mich der Unterschied zwischen Religion und Glaube. Es geht dann beispielsweise nicht mehr um einen Schöpfermythos, den der eine so und der andere anders interpretiert, es geht dann um den konkreten Schöpfer. Nicht wir machen ihn – er hat uns gemacht.
Im Lehrtext gibt der Apostel Johannes wieder, was Gott über sich selbst sagt. Die Vision, die Johannes von dem auferstandenen Christus hatte, wirkte auf ihn so gewaltig, dass er wie tot vor dessen Füße fiel. Doch er wurde von dem, der „das A und O“ ist, wieder aufgerichtet.(1) Wenn wir diesen Gott kennenlernen, verblassen alle selbst erdachten und gemachten Götter. Er ist derjenige, der schon immer war und immer sein wird.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Off. 1,9-18
Gebet:
Vater im Himmel, wenn ich darüber nachdenke, dass du schon immer warst und immer sein wirst, ergreift mich tiefe Ehrfurcht gepaart mit großer Dankbarkeit, dass du dich uns in Christus so freundlich zugewandt hast. Ich bekenne mit den Engeln im Himmel: Du allein bist heilig und allmächtig! Dir sei alle Ehre. In Jesu Namen, Amen.
Sonntag, der 02.03.2025:
Der HERR erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.
📖 Jesaja 63,9
Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und als sie hörten, dass Jesus vorüberging, schrien sie und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser!
🖋 Matthäus 20,30
💭 Zeichen der Liebe
Das heutige Losungswort beschreibt Gottes Liebe für sein Volk Israel. Schon im Vorfeld lesen wir, wie er sie von ihren Unterdrückern befreit und das Land gesegnet hat. Im Losungswort selbst wird dann alles zusammengefasst. Auch das Handeln Jesu Christi, von dem wir im Lehrtext lesen, zeigt uns, wie sehr Gott den Menschen zugewandt ist. Die beiden Blinden schrien in ihrer Not zu Jesus. Die umherstehenden Leute fuhren sie jedoch an, sie sollten endlich ruhig sein. Offensichtlich war ihnen das Schicksal der beiden Männer nicht so wichtig. Sie wollten Jesus sehen und hören, da störte das Geschrei der Blinden nur. Doch Jesus störte es nicht. Im Gegenteil – ich glaube, er erkannte in dem Schreien den Glauben und die Hoffnung der beiden. So blieb er stehen und heilte sie.
Nun sagte Jesus einmal: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“(1) Das bedeutet, dass wir an Jesus Christus erkennen können, wie Gott ist. Vor allem aber, dass Gott uns liebt und barmherzig ist.
Wenn wir allerdings den Vers lesen, der an das Losungswort anschließt, stoßen wir auf eine betrübliche Botschaft. Dort heißt es nämlich: Doch sie lehnten sich gegen ihn auf und betrübten seinen Heiligen Geist. Deshalb wurde er ihnen zum Feind und kämpfte gegen sie.(2) Man kann also Gottes Liebe erfahren und ihn trotzdem ablehnen. Das wünsche ich allerdings niemandem. Wenn aber jemand Gott ablehnt, weil er bzw. sie schlechte Erfahrungen mit Christen oder mit der Kirche gemacht hat, so kann ich das nachvollziehen. Oft wird Gott mit der Kirche verwechselt. An Jesus Christus können wir tatsächlich erkennen, wie Gott ist, an der Kirche leider nicht immer. Ich wünschte aber, dass auch wir Christen mehr und mehr die Barmherzigkeit und Liebe Jesu Christi anderen Menschen gegenüber widerspiegeln. Möge Gott uns dazu helfen.
Einen gesegneten Sonntag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Joh. 14,9 [Luther 2017] (2) Jes. 63,10 [Neues Leben Übersetzung]
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich bin immer wieder berührt, wenn ich lese und erfahre, wie gut du zu uns bist. Wie du den beiden Blinden geholfen hast, so hilfst du auch uns. So bitte ich dich, Menschen zu helfen, wenn sie dich in ihrer Not anrufen. Ich bitte dich aber ebenso, dass auch wir die Not anderer wahrnehmen und sie nicht ignorieren. Schenke uns deine Gesinnung. Amen.
Der HERR erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.
📖 Jesaja 63,9
Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und als sie hörten, dass Jesus vorüberging, schrien sie und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser!
🖋 Matthäus 20,30
💭 Zeichen der Liebe
Das heutige Losungswort beschreibt Gottes Liebe für sein Volk Israel. Schon im Vorfeld lesen wir, wie er sie von ihren Unterdrückern befreit und das Land gesegnet hat. Im Losungswort selbst wird dann alles zusammengefasst. Auch das Handeln Jesu Christi, von dem wir im Lehrtext lesen, zeigt uns, wie sehr Gott den Menschen zugewandt ist. Die beiden Blinden schrien in ihrer Not zu Jesus. Die umherstehenden Leute fuhren sie jedoch an, sie sollten endlich ruhig sein. Offensichtlich war ihnen das Schicksal der beiden Männer nicht so wichtig. Sie wollten Jesus sehen und hören, da störte das Geschrei der Blinden nur. Doch Jesus störte es nicht. Im Gegenteil – ich glaube, er erkannte in dem Schreien den Glauben und die Hoffnung der beiden. So blieb er stehen und heilte sie.
Nun sagte Jesus einmal: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“(1) Das bedeutet, dass wir an Jesus Christus erkennen können, wie Gott ist. Vor allem aber, dass Gott uns liebt und barmherzig ist.
Wenn wir allerdings den Vers lesen, der an das Losungswort anschließt, stoßen wir auf eine betrübliche Botschaft. Dort heißt es nämlich: Doch sie lehnten sich gegen ihn auf und betrübten seinen Heiligen Geist. Deshalb wurde er ihnen zum Feind und kämpfte gegen sie.(2) Man kann also Gottes Liebe erfahren und ihn trotzdem ablehnen. Das wünsche ich allerdings niemandem. Wenn aber jemand Gott ablehnt, weil er bzw. sie schlechte Erfahrungen mit Christen oder mit der Kirche gemacht hat, so kann ich das nachvollziehen. Oft wird Gott mit der Kirche verwechselt. An Jesus Christus können wir tatsächlich erkennen, wie Gott ist, an der Kirche leider nicht immer. Ich wünschte aber, dass auch wir Christen mehr und mehr die Barmherzigkeit und Liebe Jesu Christi anderen Menschen gegenüber widerspiegeln. Möge Gott uns dazu helfen.
Einen gesegneten Sonntag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Joh. 14,9 [Luther 2017] (2) Jes. 63,10 [Neues Leben Übersetzung]
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich bin immer wieder berührt, wenn ich lese und erfahre, wie gut du zu uns bist. Wie du den beiden Blinden geholfen hast, so hilfst du auch uns. So bitte ich dich, Menschen zu helfen, wenn sie dich in ihrer Not anrufen. Ich bitte dich aber ebenso, dass auch wir die Not anderer wahrnehmen und sie nicht ignorieren. Schenke uns deine Gesinnung. Amen.
Montag, der 03.03.2025:
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich‘s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
📖 Psalm 139,23-24
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt.
🖋 Matthäus 7,14
💭 Der Weg zum Leben
Im heutigen Losungswort macht David, der Schreiber, deutlich, dass er auf Gottes Wegen gehen will. Allerdings ist er sich nicht sicher, ob er die tiefsten Beweggründe seines Herzens erkennen kann. Doch einer kann es – und so bittet David Gott, ihn darauf aufmerksam zu machen, wenn er sich auf einem falschen Weg befindet. „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich‘s meine.“ Dies ist keine selbstüberzeugte Rechtfertigung nach dem Motto: „Gott weiß, dass ich okay bin.“ Im Gegenteil – David geht davon aus, dass wir ohne Gottes Korrektur schnell vom Kurs abkommen können.
Der heimliche Gedanke „Gott kann stolz sein, dass er mich hat“ findet hier keinen Raum. Sämtliche Großspurigkeit im Sinne von „Wir sind die Guten“ scheitert letztendlich an der engen Pforte, von der wir im Lehrtext lesen. Wenn wir dort hindurchgehen, müssen wir jede Art der Selbstgerechtigkeit hinter uns lassen. Sie passt meiner Überzeugung nach nicht durch diese Pforte. Was am Ende bleibt, ist eine tiefe Abhängigkeit von Jesus Christus, dem wir es verdanken, dass es überhaupt eine Pforte zum Leben gibt. Der Liederdichter Adolf Krummacher brachte all das in seinem Lied „Stern, auf den ich schaue“ zum Ausdruck. Es endet mit dem Satz: „Nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du!“
Der Weg zum Leben beginnt also damit, uns von uns selbst zu lösen und Jesus Christus die Leitung unseres Lebens zu übergeben. Wichtig ist allerdings, wie ich meine, sie auch bei Jesus zu lassen. Gerade dann, wenn wir schon lange Christ sind, viel erlebt haben, die Bibel kennen und etliche Predigten gehört haben, stehen wir in Gefahr, zu meinen, wir wüssten nun, wo es lang geht. So kann es passieren, dass jemand sich auf einem vermeintlich christlichen Weg ohne Christus befindet. Wir tun also gut daran, wie David täglich zu beten: „Leite mich auf ewigem Wege.“
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Als Gebet heute das Lied: „Stern, auf den ich schaue“
Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe, alles, Herr, bist du.
Ohne dich, wo käme Kraft und Mut mir her?
Ohne dich, wer nähme meine Bürde, wer?
Ohne dich, zerstieben würden mir im Nu
Glauben, Hoffen, Lieben, alles, Herr, bist du.
Drum so will ich wallen meinen Pfad dahin,
bis die Glocken schallen und daheim ich bin.
Dann mit neuem Klingen jauchz ich froh dir zu:
nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du!
Text: Adolf Krummacher (1824–1884)
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich‘s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
📖 Psalm 139,23-24
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt.
🖋 Matthäus 7,14
💭 Der Weg zum Leben
Im heutigen Losungswort macht David, der Schreiber, deutlich, dass er auf Gottes Wegen gehen will. Allerdings ist er sich nicht sicher, ob er die tiefsten Beweggründe seines Herzens erkennen kann. Doch einer kann es – und so bittet David Gott, ihn darauf aufmerksam zu machen, wenn er sich auf einem falschen Weg befindet. „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich‘s meine.“ Dies ist keine selbstüberzeugte Rechtfertigung nach dem Motto: „Gott weiß, dass ich okay bin.“ Im Gegenteil – David geht davon aus, dass wir ohne Gottes Korrektur schnell vom Kurs abkommen können.
Der heimliche Gedanke „Gott kann stolz sein, dass er mich hat“ findet hier keinen Raum. Sämtliche Großspurigkeit im Sinne von „Wir sind die Guten“ scheitert letztendlich an der engen Pforte, von der wir im Lehrtext lesen. Wenn wir dort hindurchgehen, müssen wir jede Art der Selbstgerechtigkeit hinter uns lassen. Sie passt meiner Überzeugung nach nicht durch diese Pforte. Was am Ende bleibt, ist eine tiefe Abhängigkeit von Jesus Christus, dem wir es verdanken, dass es überhaupt eine Pforte zum Leben gibt. Der Liederdichter Adolf Krummacher brachte all das in seinem Lied „Stern, auf den ich schaue“ zum Ausdruck. Es endet mit dem Satz: „Nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du!“
Der Weg zum Leben beginnt also damit, uns von uns selbst zu lösen und Jesus Christus die Leitung unseres Lebens zu übergeben. Wichtig ist allerdings, wie ich meine, sie auch bei Jesus zu lassen. Gerade dann, wenn wir schon lange Christ sind, viel erlebt haben, die Bibel kennen und etliche Predigten gehört haben, stehen wir in Gefahr, zu meinen, wir wüssten nun, wo es lang geht. So kann es passieren, dass jemand sich auf einem vermeintlich christlichen Weg ohne Christus befindet. Wir tun also gut daran, wie David täglich zu beten: „Leite mich auf ewigem Wege.“
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Als Gebet heute das Lied: „Stern, auf den ich schaue“
Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe, alles, Herr, bist du.
Ohne dich, wo käme Kraft und Mut mir her?
Ohne dich, wer nähme meine Bürde, wer?
Ohne dich, zerstieben würden mir im Nu
Glauben, Hoffen, Lieben, alles, Herr, bist du.
Drum so will ich wallen meinen Pfad dahin,
bis die Glocken schallen und daheim ich bin.
Dann mit neuem Klingen jauchz ich froh dir zu:
nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du!
Text: Adolf Krummacher (1824–1884)
Dienstag, der 04.03.2025:
Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.
📖 Sacharja 2,14
Als Jesus in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der?
🖋 Matthäus 21,10
💭 Wer ist der?
Liest man das Umfeld der heutigen Bibelverse, so sieht man sich mit zahlreichen Konflikten und Machtbestrebungen bis hin zu Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen konfrontiert. Wie passt das zusammen mit dem Losungswort? Immerhin heißt es da: „Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.“
Dieses Wort wurde ganz klar an das Volk Israel gerichtet. Nach einer Zeit der Verfolgung und Zerstreuung in alle Himmelsrichtungen sollten sie wieder in ihr Land zurückkehren können. Gott selbst würde sich als Schutz wie eine feurige Mauer um sie legen.(1) Doch auch über andere Nationen heißt es, dass sie sich in dieser Zeit Gott dann zuwenden und sein Volk sein werden.(2) Schauen wir in die Gegenwart, merken wir, dass sich längst noch nicht alles erfüllt hat, was der Prophet Sacharja ankündigte. Zwar gibt es inzwischen Israel wieder als Nation, und in vielen Ländern haben sich Menschen bereits Gott zugewandt. Doch wir erleben auch, wie die Tagespolitik die Menschen in Atem hält. Gewalt und Krieg scheinen sehr viel näher als Versöhnung und Frieden.
Im Lehrtext wird berichtet, wie Jesus nach Jerusalem einzog. Auch da herrschte keineswegs Einigkeit. Wir lesen, dass die ganze Stadt in Aufregung geriet. Einige waren begeistert, andere empört. Wie kam er dazu, die Händler aus dem Tempel zu werfen? Woher hatte er die Macht, Blinde und Lahme zu heilen? Als ihn dann noch Kinder im Tempel lautstark als Sohn Davids priesen, fragten ihn die Hohenpriester und Schriftgelehrten entrüstet, in wessen Namen er handle. Nach einer kurzen Gegenfrage ließ Jesus sie einfach stehen.(3)
All das passt nicht so richtig in das Bild vom sanften Jesus. Vielleicht müssen auch wir uns einmal fragen: „Wer ist der?“ Gott schenke uns in allem Tumult den schlichten Glauben eines Kindes, dem Sohn Gottes zu vertrauen. Er selbst will bei uns wohnen.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Sach. 2,9-10 (2) Sach. 2,15 (3) Matth. 21,12-17
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du zu uns gekommen bist. Ich lade dich ein, in meinem Herzen zu wohnen. Schenke mir deinen Frieden, gerade auch, wenn es um mich herum stürmisch zugeht. Leite mich durch deinen Geist und baue dein Reich in mir, und ebenso auch durch mich. Ich danke dir, dass du uns nie alleine lässt. Amen.
Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.
📖 Sacharja 2,14
Als Jesus in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der?
🖋 Matthäus 21,10
💭 Wer ist der?
Liest man das Umfeld der heutigen Bibelverse, so sieht man sich mit zahlreichen Konflikten und Machtbestrebungen bis hin zu Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen konfrontiert. Wie passt das zusammen mit dem Losungswort? Immerhin heißt es da: „Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.“
Dieses Wort wurde ganz klar an das Volk Israel gerichtet. Nach einer Zeit der Verfolgung und Zerstreuung in alle Himmelsrichtungen sollten sie wieder in ihr Land zurückkehren können. Gott selbst würde sich als Schutz wie eine feurige Mauer um sie legen.(1) Doch auch über andere Nationen heißt es, dass sie sich in dieser Zeit Gott dann zuwenden und sein Volk sein werden.(2) Schauen wir in die Gegenwart, merken wir, dass sich längst noch nicht alles erfüllt hat, was der Prophet Sacharja ankündigte. Zwar gibt es inzwischen Israel wieder als Nation, und in vielen Ländern haben sich Menschen bereits Gott zugewandt. Doch wir erleben auch, wie die Tagespolitik die Menschen in Atem hält. Gewalt und Krieg scheinen sehr viel näher als Versöhnung und Frieden.
Im Lehrtext wird berichtet, wie Jesus nach Jerusalem einzog. Auch da herrschte keineswegs Einigkeit. Wir lesen, dass die ganze Stadt in Aufregung geriet. Einige waren begeistert, andere empört. Wie kam er dazu, die Händler aus dem Tempel zu werfen? Woher hatte er die Macht, Blinde und Lahme zu heilen? Als ihn dann noch Kinder im Tempel lautstark als Sohn Davids priesen, fragten ihn die Hohenpriester und Schriftgelehrten entrüstet, in wessen Namen er handle. Nach einer kurzen Gegenfrage ließ Jesus sie einfach stehen.(3)
All das passt nicht so richtig in das Bild vom sanften Jesus. Vielleicht müssen auch wir uns einmal fragen: „Wer ist der?“ Gott schenke uns in allem Tumult den schlichten Glauben eines Kindes, dem Sohn Gottes zu vertrauen. Er selbst will bei uns wohnen.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Sach. 2,9-10 (2) Sach. 2,15 (3) Matth. 21,12-17
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du zu uns gekommen bist. Ich lade dich ein, in meinem Herzen zu wohnen. Schenke mir deinen Frieden, gerade auch, wenn es um mich herum stürmisch zugeht. Leite mich durch deinen Geist und baue dein Reich in mir, und ebenso auch durch mich. Ich danke dir, dass du uns nie alleine lässt. Amen.
Mittwoch, der 05.03.2025:
Eure Sünden haben des HERRN Angesicht vor euch verdeckt, so dass er nicht hört.
📖 Jesaja 59,2
Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
🖋 Römer 6,23
💭 Die Kraft Jesu Christi
Sünde führt dazu, dass Gott auf Gebete nicht antwortet – das ist die Botschaft des heutigen Losungswortes aus dem Alten Testament. Gilt das auch für Christen? Nun, auch im Lehrtext spricht der Apostel Paulus davon, was Sünde bewirkt: nämlich den Tod. Allerdings bezieht er diese Aussage nicht auf die Christen. Das lesen wir einen Vers zuvor. Dieser lautet: Jetzt aber, befreit von der Sünde und in den Dienst Gottes gestellt, habt ihr die Frucht, die Heiligung schafft, und als Ziel ewiges Leben.(1)
Wenn wir etwas genauer hinschauen, berichtet Paulus von drei Dingen, die offensichtlich alle miteinander zusammenhängen: Befreiung von der Sünde, in den Dienst Gottes gestellt zu sein, und Frucht, die Heiligung schafft. Was aber bedeutet „befreit von der Sünde“? Offensichtlich geht es dabei nicht nur um die Vergebung von Sünden, die wir getan haben, sondern um die Befreiung von einer Kraft, die uns dazu treibt, gegen den Willen Gottes zu handeln. Sind wir von dieser Kraft befreit, so leben wir im Willen Gottes oder sind anders ausgedrückt „in den Dienst Gottes gestellt“. Das wiederum hat zur Folge, dass wir in allem, was wir tun und denken, Christus ähnlicher werden – so verstehe ich Heiligung.
Während also im Losungsvers vergangene Taten dazu führten, dass Gott sein Angesicht vor den Israeliten verdeckt hat, geht der Lehrtext nicht auf einzelne Sünden ein, sondern auf die Kraft der Sünde. So sind die Sünden der Vergangenheit für uns Christen kein Problem – sie wurden uns in Christus vergeben. Die Kraft der Sünde kann allerdings ein Problem sein. Um von ihr freizukommen, benötigen wir das Zusammenwirken von Gottes Wort und Geist. So können wir uns auf der einen Seite über das vollbrachte Erlösungswerk Jesu Christi freuen, auf der anderen Seite sollten wir allerdings auch die befreiende Kraft Jesu immer wieder in Anspruch nehmen, damit sich unser Leben zum Guten verändern kann.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Röm. 6,22 [Zürcher Bibel]
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du die Versöhnung für meine Sünden und die der ganzen Welt bist. In dir finde ich Vergebung, Gerechtigkeit und das ewige Leben. Befreie mich bitte von allem, was mich von dir trennen will, und erlöse mich von dem Bösen. Das bitte ich dich in deinem Namen, Jesus, Amen.
Eure Sünden haben des HERRN Angesicht vor euch verdeckt, so dass er nicht hört.
📖 Jesaja 59,2
Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
🖋 Römer 6,23
💭 Die Kraft Jesu Christi
Sünde führt dazu, dass Gott auf Gebete nicht antwortet – das ist die Botschaft des heutigen Losungswortes aus dem Alten Testament. Gilt das auch für Christen? Nun, auch im Lehrtext spricht der Apostel Paulus davon, was Sünde bewirkt: nämlich den Tod. Allerdings bezieht er diese Aussage nicht auf die Christen. Das lesen wir einen Vers zuvor. Dieser lautet: Jetzt aber, befreit von der Sünde und in den Dienst Gottes gestellt, habt ihr die Frucht, die Heiligung schafft, und als Ziel ewiges Leben.(1)
Wenn wir etwas genauer hinschauen, berichtet Paulus von drei Dingen, die offensichtlich alle miteinander zusammenhängen: Befreiung von der Sünde, in den Dienst Gottes gestellt zu sein, und Frucht, die Heiligung schafft. Was aber bedeutet „befreit von der Sünde“? Offensichtlich geht es dabei nicht nur um die Vergebung von Sünden, die wir getan haben, sondern um die Befreiung von einer Kraft, die uns dazu treibt, gegen den Willen Gottes zu handeln. Sind wir von dieser Kraft befreit, so leben wir im Willen Gottes oder sind anders ausgedrückt „in den Dienst Gottes gestellt“. Das wiederum hat zur Folge, dass wir in allem, was wir tun und denken, Christus ähnlicher werden – so verstehe ich Heiligung.
Während also im Losungsvers vergangene Taten dazu führten, dass Gott sein Angesicht vor den Israeliten verdeckt hat, geht der Lehrtext nicht auf einzelne Sünden ein, sondern auf die Kraft der Sünde. So sind die Sünden der Vergangenheit für uns Christen kein Problem – sie wurden uns in Christus vergeben. Die Kraft der Sünde kann allerdings ein Problem sein. Um von ihr freizukommen, benötigen wir das Zusammenwirken von Gottes Wort und Geist. So können wir uns auf der einen Seite über das vollbrachte Erlösungswerk Jesu Christi freuen, auf der anderen Seite sollten wir allerdings auch die befreiende Kraft Jesu immer wieder in Anspruch nehmen, damit sich unser Leben zum Guten verändern kann.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Röm. 6,22 [Zürcher Bibel]
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du die Versöhnung für meine Sünden und die der ganzen Welt bist. In dir finde ich Vergebung, Gerechtigkeit und das ewige Leben. Befreie mich bitte von allem, was mich von dir trennen will, und erlöse mich von dem Bösen. Das bitte ich dich in deinem Namen, Jesus, Amen.
Donnerstag, der 06.03.2025:
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang ist mein Name herrlich unter den Völkern, spricht der HERR Zebaoth.
📖 Maleachi 1,11
Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.
🖋 Matthäus 8,11
💭 Verbunden in der Hoffnung
Das heutige Losungswort steht in einem merkwürdigen Zusammenhang. Der Prophet Maleachi hielt den Israeliten vor Augen, dass ihr Gottesdienst nur halbherzig geschah. Sie opferten kranke Tiere, weil sie dachten: „Das ist ja nicht so schlimm.“ Das erinnert mich an die Predigt eines Pastors, der sich darüber beklagte, dass die Gemeindemitglieder ausgediente Möbel und andere gebrauchte Gegenstände an die Gemeinde spendeten. Seine Frage war: „Sollte man Gott das geben, was man selbst nicht mehr gebrauchen kann?“
Mitten in dieser Klage erscheint nun das Losungswort mit der Botschaft: „Überall wird Gott geehrt, nur bei euch nicht!“ Ich denke, diese Botschaft sollte das Volk Israel aus seiner Selbstgerechtigkeit wecken. Doch wurde denn damals überall auf der Welt der Name Gottes geehrt? Nun, ich glaube, Maleachi beschreibt hier etwas, das noch vor uns liegt. Meines Wissens hat kein Volk eine so direkte Geschichte mit Gott wie Israel: die Berufung Abrahams, die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei, die Gebote Gottes, das Gelobte Land, das Kommen Jesu Christi, sein Tod und seine Auferstehung. All das hat unmittelbar etwas mit Israel zu tun. Nach Jesu Auferstehung verbreitete sich das Evangelium dann auf der ganzen Welt. Mehr und mehr Menschen glauben an Jesus Christus – zurzeit besonders in den südlichen Ländern. Von dieser weltweiten Verbreitung des Evangeliums handelt auch der Lehrtext. Im Himmel werden einmal all jene sein, die ihr Vertrauen in den lebendigen Gott gesetzt haben – so verstehe ich diese Botschaft Jesu.
Was aber bedeutet das für uns? Ich meine, dass wir in Jesus Christus eine Zukunft haben. Was auch immer sich noch in dieser Welt abspielen wird – wir erwarten mit all denen, die zu Christus gehören, ein Leben bei Gott. Diese Hoffnung wird uns durchtragen und verbindet uns schon hier miteinander.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass dein Name einmal überall auf der ganzen Welt herrlich sein wird. Vor allem danke ich dir aber, dass du in mein Leben gekommen bist. In Jesus Christus durfte ich erkennen und erleben, wie gut und wie herrlich du bist. Ich bitte dich, dass das Evangelium auch dort angenommen wird, wo es heute noch abgelehnt wird. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang ist mein Name herrlich unter den Völkern, spricht der HERR Zebaoth.
📖 Maleachi 1,11
Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.
🖋 Matthäus 8,11
💭 Verbunden in der Hoffnung
Das heutige Losungswort steht in einem merkwürdigen Zusammenhang. Der Prophet Maleachi hielt den Israeliten vor Augen, dass ihr Gottesdienst nur halbherzig geschah. Sie opferten kranke Tiere, weil sie dachten: „Das ist ja nicht so schlimm.“ Das erinnert mich an die Predigt eines Pastors, der sich darüber beklagte, dass die Gemeindemitglieder ausgediente Möbel und andere gebrauchte Gegenstände an die Gemeinde spendeten. Seine Frage war: „Sollte man Gott das geben, was man selbst nicht mehr gebrauchen kann?“
Mitten in dieser Klage erscheint nun das Losungswort mit der Botschaft: „Überall wird Gott geehrt, nur bei euch nicht!“ Ich denke, diese Botschaft sollte das Volk Israel aus seiner Selbstgerechtigkeit wecken. Doch wurde denn damals überall auf der Welt der Name Gottes geehrt? Nun, ich glaube, Maleachi beschreibt hier etwas, das noch vor uns liegt. Meines Wissens hat kein Volk eine so direkte Geschichte mit Gott wie Israel: die Berufung Abrahams, die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei, die Gebote Gottes, das Gelobte Land, das Kommen Jesu Christi, sein Tod und seine Auferstehung. All das hat unmittelbar etwas mit Israel zu tun. Nach Jesu Auferstehung verbreitete sich das Evangelium dann auf der ganzen Welt. Mehr und mehr Menschen glauben an Jesus Christus – zurzeit besonders in den südlichen Ländern. Von dieser weltweiten Verbreitung des Evangeliums handelt auch der Lehrtext. Im Himmel werden einmal all jene sein, die ihr Vertrauen in den lebendigen Gott gesetzt haben – so verstehe ich diese Botschaft Jesu.
Was aber bedeutet das für uns? Ich meine, dass wir in Jesus Christus eine Zukunft haben. Was auch immer sich noch in dieser Welt abspielen wird – wir erwarten mit all denen, die zu Christus gehören, ein Leben bei Gott. Diese Hoffnung wird uns durchtragen und verbindet uns schon hier miteinander.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass dein Name einmal überall auf der ganzen Welt herrlich sein wird. Vor allem danke ich dir aber, dass du in mein Leben gekommen bist. In Jesus Christus durfte ich erkennen und erleben, wie gut und wie herrlich du bist. Ich bitte dich, dass das Evangelium auch dort angenommen wird, wo es heute noch abgelehnt wird. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.
Freitag, der 07.03.2025:
Wo viel Worte sind, da geht‘s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.
📖 Sprüche 10,19
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.
🖋 Matthäus 5,37
💭 Klare Worte
In den heutigen Bibelversen geht es darum, was und wie wir reden. Bei vielen Worten läuft man Gefahr, sich schuldig zu machen – so lesen wir es im Losungswort. Sehr konkret wird hier beispielsweise die Übersetzung der Elberfelder Bibel: „Bei vielen Worten bleibt Treubruch nicht aus, wer aber seine Lippen zügelt, handelt klug.“(1) Bevor wir jedoch mit den Fingern auf andere zeigen, sollten wir erst einmal auf uns selbst schauen. Wie gut überlegt und verlässlich ist das, was wir sagen, was wir versprechen oder ankündigen? Wie schnell ist etwas gesagt, das man vielleicht schon kurz danach zurücknehmen möchte oder auch muss.
Im Lehrtext finden wir die Anweisung Jesu, erstens klar und zweitens verlässlich zu reden, sowie auf überflüssige Worte zu verzichten. Unmissverständlich macht er klar: „Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ Speziell gemeint ist hier die Bekräftigung durch einen Schwur(2), den man später vielleicht brechen und sich dadurch schuldig machen könnte. Letztlich hat man dann das Gegenteil dessen erreicht, was man ursprünglich wollte, nämlich die Verlässlichkeit der eigenen Aussage zu bekräftigen.
Dass sich Verlässlichkeit jedoch über Worte hinaus letztlich in unseren Handlungen zeigt, machte Jesus an anderer Stelle in einem Gleichnis deutlich. Er erzählte von einem Vater, der seine beiden Söhne damit beauftragte, in seinem Weinberg zu arbeiten.(3) Der erste sagte Nein und der zweite Ja. Doch ihr Handeln war genau entgegengesetzt: Der Unwillige ging schließlich doch in den Weinberg, während derjenige, der erst seine Zustimmung gegeben hatte, es unterließ. Als Jesus seine Zuhörer fragte, wer denn nun dem Willen des Vaters entsprochen hätte, waren sich alle einig: derjenige, der in den Weinberg gegangen war. Sein Ja im Handeln war stärker als sein Nein im Reden.
Wer nach einem falschen Wort zu einer richtigen Handlung umkehrt, mag zunächst versagt haben. Doch er ist auf dem richtigen Weg.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Spr. 10,19 [Elberfelder Bibel] (2) Matth. 5,34,-36 (3) Matth. 21,28-31
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich komme zu dir als jemand, der deine Vergebung braucht. Du kennst mein Herz und meine Gedanken. Wie David kann ich nur beten: Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt!(4) Das bitte ich in deinem Namen, Herr. Amen
(4) Ps. 139,23-24 [Hoffnung für alle]
Wo viel Worte sind, da geht‘s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.
📖 Sprüche 10,19
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.
🖋 Matthäus 5,37
💭 Klare Worte
In den heutigen Bibelversen geht es darum, was und wie wir reden. Bei vielen Worten läuft man Gefahr, sich schuldig zu machen – so lesen wir es im Losungswort. Sehr konkret wird hier beispielsweise die Übersetzung der Elberfelder Bibel: „Bei vielen Worten bleibt Treubruch nicht aus, wer aber seine Lippen zügelt, handelt klug.“(1) Bevor wir jedoch mit den Fingern auf andere zeigen, sollten wir erst einmal auf uns selbst schauen. Wie gut überlegt und verlässlich ist das, was wir sagen, was wir versprechen oder ankündigen? Wie schnell ist etwas gesagt, das man vielleicht schon kurz danach zurücknehmen möchte oder auch muss.
Im Lehrtext finden wir die Anweisung Jesu, erstens klar und zweitens verlässlich zu reden, sowie auf überflüssige Worte zu verzichten. Unmissverständlich macht er klar: „Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ Speziell gemeint ist hier die Bekräftigung durch einen Schwur(2), den man später vielleicht brechen und sich dadurch schuldig machen könnte. Letztlich hat man dann das Gegenteil dessen erreicht, was man ursprünglich wollte, nämlich die Verlässlichkeit der eigenen Aussage zu bekräftigen.
Dass sich Verlässlichkeit jedoch über Worte hinaus letztlich in unseren Handlungen zeigt, machte Jesus an anderer Stelle in einem Gleichnis deutlich. Er erzählte von einem Vater, der seine beiden Söhne damit beauftragte, in seinem Weinberg zu arbeiten.(3) Der erste sagte Nein und der zweite Ja. Doch ihr Handeln war genau entgegengesetzt: Der Unwillige ging schließlich doch in den Weinberg, während derjenige, der erst seine Zustimmung gegeben hatte, es unterließ. Als Jesus seine Zuhörer fragte, wer denn nun dem Willen des Vaters entsprochen hätte, waren sich alle einig: derjenige, der in den Weinberg gegangen war. Sein Ja im Handeln war stärker als sein Nein im Reden.
Wer nach einem falschen Wort zu einer richtigen Handlung umkehrt, mag zunächst versagt haben. Doch er ist auf dem richtigen Weg.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Spr. 10,19 [Elberfelder Bibel] (2) Matth. 5,34,-36 (3) Matth. 21,28-31
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich komme zu dir als jemand, der deine Vergebung braucht. Du kennst mein Herz und meine Gedanken. Wie David kann ich nur beten: Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt!(4) Das bitte ich in deinem Namen, Herr. Amen
(4) Ps. 139,23-24 [Hoffnung für alle]
Samstag, der 08.03.2025:
So spricht der HERR: Suchet mich, so werdet ihr leben.
📖 Amos 5,4
Simon Petrus sprach zu Jesus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
🖋 Johannes 6,68
💭 Suchen lohnt sich!
Das heutige Losungswort bezieht sich wortwörtlich auf Leben oder Sterben. Davor heißt es nämlich: Denn der HERR, der mächtige Gott, sagt: „Wenn aus einer Stadt tausend Männer in den Kampf ziehen, kehren nur hundert zurück, und wenn hundert ausziehen, nur zehn. So wird es überall im ganzen Reich Israel sein.“ (1) Diese Ankündigung war jedoch nicht in Stein gemeißelt. Gott bot eine Möglichkeit an, am Leben zu bleiben: Suchet mich, so werdet ihr leben.
Wie aber sollte das funktionieren, wenn z.B. eine Stadt von außen angegriffen wurde? Nun, im Alten Testament finden wir einige Beispiele dafür, wie Gott in das Geschehen eingegriffen hat. Einmal wurden die Feinde verwirrt, sodass sie sich gegenseitig angriffen,(2) ein andermal brachte sie ein Gerücht dazu, abzuziehen,(3) und wiederum ein andermal half ihnen Gott mit einer Strategie der Täuschung.(4) Gott im Gebet zu suchen, war also keine symbolische Handlung, um die Angst zu vertreiben, sondern hatte ganz praktische Auswirkungen.
Ich erinnere mich an eine Zeit in unserer Gemeinde, als diese noch sehr klein war und wir finanzielle Schwierigkeiten hatten. In dieser Zeit beteten wir im Frühgebet am Vaterunser entlang und kamen zu der Passage: Unser tägliches Brot gib uns heute.(5) Das bezogen wir auf die Finanzen der Gemeinde und beteten für einen bestimmten monatlichen Betrag. Tatsächlich hatte die Gemeinde ab diesem Monat nie weniger als diesen Betrag – und das ohne große Spendenaufrufe. Als ich das einmal einem benachbarten Pastor erzählte, sagte er: „Na, da haben Sie ja mal etwas Konkretes.“ Tatsächlich glaube ich, dass sich in unserem Leben viel verändern kann, wenn wir Gott suchen.
Im Lehrtext antwortet Petrus auf die Frage Jesu: „Wollt ihr auch weggehen?“ Die Menschen waren nämlich weggegangen, weil ihnen seine Rede zu hart, ja geradezu verrückt erschien. Doch die Jünger blieben. Sie hatten Gott gesucht und ihn in Jesus Christus gefunden. Suchen lohnt sich!
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Amos. 5,3 [Gute Nachricht] (2) 2.Chr. 20,22-24 (3) 2.Kön. 19,7 (4) Richt. 7,16-22 (5) Matt. 6,11 [Luther 2017]
Als Gebet heute das Lied: „Wer bittet, dem wird gegeben“
Wer bittet, dem wird gegeben.
Wer sucht, der wird finden.
Wer anklopft, dem wird aufgetan.
Ein Vater gibt seinen Kindern
all das, was sie brauchen.
Wie viel mehr gibst du uns deinen Geist.
Vater, ich danke dir.
Von deinen Gaben leben wir,
und, was wir haben, kommt von dir:
Du bist so gut zu mir.
Vater, ich preise dich,
denn du bist immer da für mich,
lässt deine Kinder nie im Stich:
Du bist so gut zu mir.
Text und Musik: Albert Frey
So spricht der HERR: Suchet mich, so werdet ihr leben.
📖 Amos 5,4
Simon Petrus sprach zu Jesus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
🖋 Johannes 6,68
💭 Suchen lohnt sich!
Das heutige Losungswort bezieht sich wortwörtlich auf Leben oder Sterben. Davor heißt es nämlich: Denn der HERR, der mächtige Gott, sagt: „Wenn aus einer Stadt tausend Männer in den Kampf ziehen, kehren nur hundert zurück, und wenn hundert ausziehen, nur zehn. So wird es überall im ganzen Reich Israel sein.“ (1) Diese Ankündigung war jedoch nicht in Stein gemeißelt. Gott bot eine Möglichkeit an, am Leben zu bleiben: Suchet mich, so werdet ihr leben.
Wie aber sollte das funktionieren, wenn z.B. eine Stadt von außen angegriffen wurde? Nun, im Alten Testament finden wir einige Beispiele dafür, wie Gott in das Geschehen eingegriffen hat. Einmal wurden die Feinde verwirrt, sodass sie sich gegenseitig angriffen,(2) ein andermal brachte sie ein Gerücht dazu, abzuziehen,(3) und wiederum ein andermal half ihnen Gott mit einer Strategie der Täuschung.(4) Gott im Gebet zu suchen, war also keine symbolische Handlung, um die Angst zu vertreiben, sondern hatte ganz praktische Auswirkungen.
Ich erinnere mich an eine Zeit in unserer Gemeinde, als diese noch sehr klein war und wir finanzielle Schwierigkeiten hatten. In dieser Zeit beteten wir im Frühgebet am Vaterunser entlang und kamen zu der Passage: Unser tägliches Brot gib uns heute.(5) Das bezogen wir auf die Finanzen der Gemeinde und beteten für einen bestimmten monatlichen Betrag. Tatsächlich hatte die Gemeinde ab diesem Monat nie weniger als diesen Betrag – und das ohne große Spendenaufrufe. Als ich das einmal einem benachbarten Pastor erzählte, sagte er: „Na, da haben Sie ja mal etwas Konkretes.“ Tatsächlich glaube ich, dass sich in unserem Leben viel verändern kann, wenn wir Gott suchen.
Im Lehrtext antwortet Petrus auf die Frage Jesu: „Wollt ihr auch weggehen?“ Die Menschen waren nämlich weggegangen, weil ihnen seine Rede zu hart, ja geradezu verrückt erschien. Doch die Jünger blieben. Sie hatten Gott gesucht und ihn in Jesus Christus gefunden. Suchen lohnt sich!
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Amos. 5,3 [Gute Nachricht] (2) 2.Chr. 20,22-24 (3) 2.Kön. 19,7 (4) Richt. 7,16-22 (5) Matt. 6,11 [Luther 2017]
Als Gebet heute das Lied: „Wer bittet, dem wird gegeben“
Wer bittet, dem wird gegeben.
Wer sucht, der wird finden.
Wer anklopft, dem wird aufgetan.
Ein Vater gibt seinen Kindern
all das, was sie brauchen.
Wie viel mehr gibst du uns deinen Geist.
Vater, ich danke dir.
Von deinen Gaben leben wir,
und, was wir haben, kommt von dir:
Du bist so gut zu mir.
Vater, ich preise dich,
denn du bist immer da für mich,
lässt deine Kinder nie im Stich:
Du bist so gut zu mir.
Text und Musik: Albert Frey
Sonntag, der 09.03.2025:
Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
📖 Psalm 105,3
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
🖋 Römer 15,13
💭 Im Glauben wachsen
„Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!“ – so lautet das heutige Losungswort. Was ist hier mit „suchen“ gemeint? Offenbar geht es nicht darum, nach Gott zu suchen, weil man ihn nicht kennt. Die Aufforderung geht eher an Menschen, die an Gott glauben. Die Frage ist, welche Rolle er in ihrem Leben spielt. Gott zu suchen, ist ein aktives Auf-ihn-Zugehen. Wer das tut, wird sich freuen, denn – so verstehe ich den Vers – Gott wird dieser Person antworten.
Immer wieder erlebe ich, wie verblüfft Menschen sind, wenn Gott ihnen tatsächlich antwortet und sie das finden lässt, wonach sie suchten. Ich erinnere mich an eine junge Frau, die innerlich verzweifelt war und Gott darum bat, dass sie doch jemand einmal anruft. Unmittelbar nach diesem Gebet klingelte das Telefon. Tatsächlich wurde sie von einer Christin angerufen, die den Impuls hatte, sich nach dem Befinden der jungen Frau zu erkundigen und ihr Mut zuzusprechen. Diese Begebenheit war wie ein Schlüssel im Leben dieser jungen Frau. Aufgeregt erzählte sie: „Gott antwortet ja wirklich.“
Ein junger Mann fragte mich einmal: „Warum betet ihr eigentlich oft für persönliche Kleinigkeiten? Wäre es nicht viel sinnvoller, für den Frieden in der Welt zu beten?“ Nun, für den Frieden zu beten, ist gewiss richtig. Doch gerade in den sogenannten kleinen Gebeten erleben wir häufig Gebetserhörungen, wodurch unser Vertrauen zu Gott mehr und mehr wächst. So entsteht in unserem Leben eine Art positive Spirale. Diese wird im Lehrtext beschrieben, dessen Botschaft ich so verstehe: Im Glauben beziehen wir Gott in alle Lebensbereiche mit ein. Er wiederum erfüllt uns mit Freude und innerem Frieden, weil er auf unsere Gebete eingeht. Diese Erfahrungen der Gegenwart Gottes im Heiligen Geist bewirken, dass unsere Hoffnung „immer reicher“ wird. So wachsen wir im Glauben, in der Freude und im Frieden.
Einen gesegneten Sonntag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du nicht fern von uns bist. Ich danke dir für deinen Sohn, Jesus Christus, der uns mit dir verbindet. Ich danke dir für den Heiligen Geist, durch den du in uns wohnst. Nun darf ich in all meinen Fragen und Belangen zu dir kommen, deine Antwort suchen und deine Kraft erfahren. Danke, Vater, in Jesu Namen, Amen.
Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
📖 Psalm 105,3
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
🖋 Römer 15,13
💭 Im Glauben wachsen
„Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!“ – so lautet das heutige Losungswort. Was ist hier mit „suchen“ gemeint? Offenbar geht es nicht darum, nach Gott zu suchen, weil man ihn nicht kennt. Die Aufforderung geht eher an Menschen, die an Gott glauben. Die Frage ist, welche Rolle er in ihrem Leben spielt. Gott zu suchen, ist ein aktives Auf-ihn-Zugehen. Wer das tut, wird sich freuen, denn – so verstehe ich den Vers – Gott wird dieser Person antworten.
Immer wieder erlebe ich, wie verblüfft Menschen sind, wenn Gott ihnen tatsächlich antwortet und sie das finden lässt, wonach sie suchten. Ich erinnere mich an eine junge Frau, die innerlich verzweifelt war und Gott darum bat, dass sie doch jemand einmal anruft. Unmittelbar nach diesem Gebet klingelte das Telefon. Tatsächlich wurde sie von einer Christin angerufen, die den Impuls hatte, sich nach dem Befinden der jungen Frau zu erkundigen und ihr Mut zuzusprechen. Diese Begebenheit war wie ein Schlüssel im Leben dieser jungen Frau. Aufgeregt erzählte sie: „Gott antwortet ja wirklich.“
Ein junger Mann fragte mich einmal: „Warum betet ihr eigentlich oft für persönliche Kleinigkeiten? Wäre es nicht viel sinnvoller, für den Frieden in der Welt zu beten?“ Nun, für den Frieden zu beten, ist gewiss richtig. Doch gerade in den sogenannten kleinen Gebeten erleben wir häufig Gebetserhörungen, wodurch unser Vertrauen zu Gott mehr und mehr wächst. So entsteht in unserem Leben eine Art positive Spirale. Diese wird im Lehrtext beschrieben, dessen Botschaft ich so verstehe: Im Glauben beziehen wir Gott in alle Lebensbereiche mit ein. Er wiederum erfüllt uns mit Freude und innerem Frieden, weil er auf unsere Gebete eingeht. Diese Erfahrungen der Gegenwart Gottes im Heiligen Geist bewirken, dass unsere Hoffnung „immer reicher“ wird. So wachsen wir im Glauben, in der Freude und im Frieden.
Einen gesegneten Sonntag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du nicht fern von uns bist. Ich danke dir für deinen Sohn, Jesus Christus, der uns mit dir verbindet. Ich danke dir für den Heiligen Geist, durch den du in uns wohnst. Nun darf ich in all meinen Fragen und Belangen zu dir kommen, deine Antwort suchen und deine Kraft erfahren. Danke, Vater, in Jesu Namen, Amen.
Montag, der 10.03.2025:
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne.
📖 Psalm 4,9
Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
🖋 Johannes 14,27
💭 Durch nichts zu ersetzen
Das heutige Losungswort aus Psalm 4 ist ein starkes Bekenntnis Davids, der diesen Psalm verfasste. Liest man ihn insgesamt, merkt man sehr schnell, dass diese Aussage Davids dem, was er erlebte, geradezu ins Gesicht trotzte. Negative Umstände waren ihm mehr als vertraut: Angst, Missachtung, Verfolgung, Verleumdung, um nur einiges zu nennen. Wenn David also sagt, dass Gott der Einzige ist, der ihm Sicherheit geben kann, so hat dies mit handfesten negativen Erfahrungen durch andere Menschen zu tun. Dennoch hört man aus diesen Zeilen erstaunlicherweise weder Bitterkeit noch Resignation. Vielmehr finden wir ein Ringen darum, dass doch auch denjenigen, die ihm Böses wollen, bewusst wird: Gott ist Herr.(1)
Diese Haltung Davids finde ich außergewöhnlich. Hier sehen wir, wie jemand andere nicht einfach abtut, wenn es schwierig wird – sogar dann, wenn sie unrecht handeln. Ich glaube, man kann hier etwas von dem entdecken, warum Gott über David sagte, er sei ein Mann nach seinem Herzen.(2) Denn auch Gott tut uns nicht einfach ab, wenn wir nicht in seiner Spur laufen. Im Gegenteil: Um die Menschen aus ihren Verstrickungen und verkehrten Wegen zu erlösen, schickte er seinen Sohn, Jesus Christus.
Im Lehrtext spricht Jesus zu seinen Jüngern von seinem Frieden und sagt zu ihnen: „Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.“ Dieser Satz ist sehr bedeutsam, wenn wir auf das schauen, was uns die Welt diesbezüglich geben kann. Immer wieder wird deutlich, wie zerbrechlich irdische Sicherheiten sind. Sorgen und Befürchtungen sind die ständigen Begleiter, Frieden und Vertrauen scheinen mehr und mehr zu schwinden. Auch David hätte das so sehen können. Er beschloss jedoch, sich auf Gott auszurichten. Das löste seine äußeren Probleme zwar nicht auf – schenkte ihm aber einen inneren Frieden, der durch nichts zu ersetzen ist. Gott gebe ihn auch uns.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Ps. 4,4-6 (2) 1. Sam.13,14 Apg. 13,22
Gebet:
Herr Jesus Christus, danke, dass du uns deinen Frieden geben willst. Du siehst, wie uns das Getöse in dieser Welt manchmal erschreckt. Danke, dass du uns nicht gibst, wie die Welt gibt. Bei dir finden wir Liebe statt Hass, Freude statt Elend, Frieden statt Unruhe. Lenke unsere Herzen und unser Denken auf dich. Ehre und Dank seien dir dafür. Amen.
Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne.
📖 Psalm 4,9
Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
🖋 Johannes 14,27
💭 Durch nichts zu ersetzen
Das heutige Losungswort aus Psalm 4 ist ein starkes Bekenntnis Davids, der diesen Psalm verfasste. Liest man ihn insgesamt, merkt man sehr schnell, dass diese Aussage Davids dem, was er erlebte, geradezu ins Gesicht trotzte. Negative Umstände waren ihm mehr als vertraut: Angst, Missachtung, Verfolgung, Verleumdung, um nur einiges zu nennen. Wenn David also sagt, dass Gott der Einzige ist, der ihm Sicherheit geben kann, so hat dies mit handfesten negativen Erfahrungen durch andere Menschen zu tun. Dennoch hört man aus diesen Zeilen erstaunlicherweise weder Bitterkeit noch Resignation. Vielmehr finden wir ein Ringen darum, dass doch auch denjenigen, die ihm Böses wollen, bewusst wird: Gott ist Herr.(1)
Diese Haltung Davids finde ich außergewöhnlich. Hier sehen wir, wie jemand andere nicht einfach abtut, wenn es schwierig wird – sogar dann, wenn sie unrecht handeln. Ich glaube, man kann hier etwas von dem entdecken, warum Gott über David sagte, er sei ein Mann nach seinem Herzen.(2) Denn auch Gott tut uns nicht einfach ab, wenn wir nicht in seiner Spur laufen. Im Gegenteil: Um die Menschen aus ihren Verstrickungen und verkehrten Wegen zu erlösen, schickte er seinen Sohn, Jesus Christus.
Im Lehrtext spricht Jesus zu seinen Jüngern von seinem Frieden und sagt zu ihnen: „Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.“ Dieser Satz ist sehr bedeutsam, wenn wir auf das schauen, was uns die Welt diesbezüglich geben kann. Immer wieder wird deutlich, wie zerbrechlich irdische Sicherheiten sind. Sorgen und Befürchtungen sind die ständigen Begleiter, Frieden und Vertrauen scheinen mehr und mehr zu schwinden. Auch David hätte das so sehen können. Er beschloss jedoch, sich auf Gott auszurichten. Das löste seine äußeren Probleme zwar nicht auf – schenkte ihm aber einen inneren Frieden, der durch nichts zu ersetzen ist. Gott gebe ihn auch uns.
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) Ps. 4,4-6 (2) 1. Sam.13,14 Apg. 13,22
Gebet:
Herr Jesus Christus, danke, dass du uns deinen Frieden geben willst. Du siehst, wie uns das Getöse in dieser Welt manchmal erschreckt. Danke, dass du uns nicht gibst, wie die Welt gibt. Bei dir finden wir Liebe statt Hass, Freude statt Elend, Frieden statt Unruhe. Lenke unsere Herzen und unser Denken auf dich. Ehre und Dank seien dir dafür. Amen.
Dienstag, der 11.03.2025:
Josua sprach zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den HERRN erwählt habt, um ihm zu dienen. Und sie sprachen: Ja!
📖 Josua 24,22
Brüder und Schwestern, bemüht euch umso eifriger, eure Berufung und Erwählung festzumachen. Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr niemals straucheln, und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.
🖋 2. Petrus 1,10-11
💭 Erwählung
In den heutigen Bibelversen ist die Rede von Erwählung – allerdings mit unterschiedlicher Bedeutung. Im Losungswort geht es darum, dass Israel Gott erwählt hat, um ihm zu dienen. Im Lehrtext dagegen sollen wir Gottes Erwählung in unserem Leben festmachen.
In der Vorgeschichte zum Losungswort stellte Josua das Volk Israel vor die Wahl, ob sie Gott (also Jahwe) oder den Göttern ihrer Vorfahren oder anderer Völker dienen wollten. Die Israeliten sagten darauf: „Niemals wollen wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen!“(1) Leider hielten sie sich nicht daran, sondern fielen immer wieder von Gott ab und opferten anderen Göttern. Sie blieben also ihren eigenen Worten nicht treu.
Dieses menschliche Verhalten hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Manch einer fragt sich, auf wessen Wort man sich überhaupt noch verlassen kann. Was wir aber bei Menschen nicht finden, das finden wir bei Gott. So sagte Jesus Christus: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“(2)
Zu diesen Worten gehört auch Gottes Erwählung. Dazu sagte Jesus: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu bestimmt, reiche Frucht zu bringen, Frucht, die Bestand hat.“(3) Wenn Gott aber in seiner Treue diese Erwählung nicht rückgängig macht, weshalb heißt es dann im Lehrtext, dass wir sie festmachen sollen? Nun, wir sind eben nicht nur einfach erwählt, sondern zu etwas erwählt: nämlich Frucht zu bringen. Gemeint ist die Frucht des Geistes. Sie entsteht, wenn wir aktiv werden und mit der Hilfe des Heiligen Geistes sowohl Charaktereigenschaften Jesu annehmen als auch seine Botschaft verkündigen. So können wir unsere Erwählung festmachen.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Jos. 24,16 [Hoffnung für alle] (2) Matt. 24,35 [Luther 2017] (3) Joh. 15,16a [Gute Nachricht]
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du mich in deinem Sohn Jesus erwählt hast. Ich darf zu dir gehören und möchte deinen Auftrag ausführen. Hilf mir durch deinen Geist, nicht nachzulassen in dem Streben, Jesus ähnlicher zu werden. Hilf mir auch in der Begegnung mit anderen, mich zu Jesus Christus zu bekennen und wenn möglich, sie für den Glauben zu gewinnen. Das bitte ich in Jesu Namen, Amen.
Josua sprach zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den HERRN erwählt habt, um ihm zu dienen. Und sie sprachen: Ja!
📖 Josua 24,22
Brüder und Schwestern, bemüht euch umso eifriger, eure Berufung und Erwählung festzumachen. Denn wenn ihr dies tut, werdet ihr niemals straucheln, und so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.
🖋 2. Petrus 1,10-11
💭 Erwählung
In den heutigen Bibelversen ist die Rede von Erwählung – allerdings mit unterschiedlicher Bedeutung. Im Losungswort geht es darum, dass Israel Gott erwählt hat, um ihm zu dienen. Im Lehrtext dagegen sollen wir Gottes Erwählung in unserem Leben festmachen.
In der Vorgeschichte zum Losungswort stellte Josua das Volk Israel vor die Wahl, ob sie Gott (also Jahwe) oder den Göttern ihrer Vorfahren oder anderer Völker dienen wollten. Die Israeliten sagten darauf: „Niemals wollen wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen!“(1) Leider hielten sie sich nicht daran, sondern fielen immer wieder von Gott ab und opferten anderen Göttern. Sie blieben also ihren eigenen Worten nicht treu.
Dieses menschliche Verhalten hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Manch einer fragt sich, auf wessen Wort man sich überhaupt noch verlassen kann. Was wir aber bei Menschen nicht finden, das finden wir bei Gott. So sagte Jesus Christus: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“(2)
Zu diesen Worten gehört auch Gottes Erwählung. Dazu sagte Jesus: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt. Ich habe euch dazu bestimmt, reiche Frucht zu bringen, Frucht, die Bestand hat.“(3) Wenn Gott aber in seiner Treue diese Erwählung nicht rückgängig macht, weshalb heißt es dann im Lehrtext, dass wir sie festmachen sollen? Nun, wir sind eben nicht nur einfach erwählt, sondern zu etwas erwählt: nämlich Frucht zu bringen. Gemeint ist die Frucht des Geistes. Sie entsteht, wenn wir aktiv werden und mit der Hilfe des Heiligen Geistes sowohl Charaktereigenschaften Jesu annehmen als auch seine Botschaft verkündigen. So können wir unsere Erwählung festmachen.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Jos. 24,16 [Hoffnung für alle] (2) Matt. 24,35 [Luther 2017] (3) Joh. 15,16a [Gute Nachricht]
Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du mich in deinem Sohn Jesus erwählt hast. Ich darf zu dir gehören und möchte deinen Auftrag ausführen. Hilf mir durch deinen Geist, nicht nachzulassen in dem Streben, Jesus ähnlicher zu werden. Hilf mir auch in der Begegnung mit anderen, mich zu Jesus Christus zu bekennen und wenn möglich, sie für den Glauben zu gewinnen. Das bitte ich in Jesu Namen, Amen.
Mittwoch, der 12.03.2025:
Zur selben Zeit und in jenen Tagen wird man die Missetat Israels suchen, spricht der HERR, aber es wird keine da sein, und die Sünden Judas, aber es wird keine gefunden werden; denn ich will sie vergeben.
📖 Jeremia 50,20
Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.
🖋 1. Petrus 2,24
💭 Heilung
Heute gehe ich einmal vom Lehrtext aus. In der Kombination mit dem Losungswort würde man das Wort „heil“ eher auf Sünde beziehen. Dann würde es in etwa so lauten: „Durch seine Wunden seid ihr von euren Sünden heil geworden.“ Doch meinte das der Apostel Petrus auch so?
Petrus bezog sich hier auf folgende Aussagen des Propheten Jesaja: Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.(1) Im Matthäusevangelium lesen wir, wie Jesus Menschen heilte und Besessene freimachte. Dann heißt es: Auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: „Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheiten hat er getragen.“(2) Ich glaube, im Lehrtext geht es um körperliche Heilung, wie auch die Wunden Jesu auf dessen körperliches Leiden hindeuten.
Nun gibt es zu diesem Thema kontroverse Meinungen. Doch ist nicht jede Heilung ein Wunder Gottes? Meines Wissens würde medizinische Hilfe ohne unsere natürlichen Selbstheilungskräfte nicht wirken. Damit erschöpft sich das Thema aber nicht. Mit Jesu Kommen ist uns das Reich Gottes nahegekommen. Dort gibt es weder Sünde noch Tod noch Krankheit. Durch Jesu Opfer haben wir Zugang dazu, weil er uns mit Gott versöhnt hat. Nun schwappt dieses Reich in gewissem Sinne über in unser heutiges Leben. Einen Vorgeschmack vom Himmel können wir schon hier erleben. Dazu gehört eben auch das Wunder der Heilung von körperlichen Beschwerden. Ich glaube zwar nicht, dass wir einen Anspruch darauf haben – doch warum sollte Jesus Christus uns nicht den Himmel öffnen, wenn wir ihn darum bitten?
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Jes. 53,4-5 [Luther 2017] (2) Matt. 8,17 [Luther 2017]
Gebet:
Herr Jesus Christus, du begegnest uns in unseren Nöten und hilfst uns da heraus. So bitte ich dich gerade jetzt für Menschen, die schon lange an einer Krankheit leiden. Ich bitte dich: Heile sie, wie du damals den Mann am Teich Bethesda geheilt hast. Du hast unsere Verfehlungen, aber auch unsere Krankheiten auf dich genommen. Darauf will ich vertrauen. Danke, Jesus, Amen.
Zur selben Zeit und in jenen Tagen wird man die Missetat Israels suchen, spricht der HERR, aber es wird keine da sein, und die Sünden Judas, aber es wird keine gefunden werden; denn ich will sie vergeben.
📖 Jeremia 50,20
Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.
🖋 1. Petrus 2,24
💭 Heilung
Heute gehe ich einmal vom Lehrtext aus. In der Kombination mit dem Losungswort würde man das Wort „heil“ eher auf Sünde beziehen. Dann würde es in etwa so lauten: „Durch seine Wunden seid ihr von euren Sünden heil geworden.“ Doch meinte das der Apostel Petrus auch so?
Petrus bezog sich hier auf folgende Aussagen des Propheten Jesaja: Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.(1) Im Matthäusevangelium lesen wir, wie Jesus Menschen heilte und Besessene freimachte. Dann heißt es: Auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: „Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheiten hat er getragen.“(2) Ich glaube, im Lehrtext geht es um körperliche Heilung, wie auch die Wunden Jesu auf dessen körperliches Leiden hindeuten.
Nun gibt es zu diesem Thema kontroverse Meinungen. Doch ist nicht jede Heilung ein Wunder Gottes? Meines Wissens würde medizinische Hilfe ohne unsere natürlichen Selbstheilungskräfte nicht wirken. Damit erschöpft sich das Thema aber nicht. Mit Jesu Kommen ist uns das Reich Gottes nahegekommen. Dort gibt es weder Sünde noch Tod noch Krankheit. Durch Jesu Opfer haben wir Zugang dazu, weil er uns mit Gott versöhnt hat. Nun schwappt dieses Reich in gewissem Sinne über in unser heutiges Leben. Einen Vorgeschmack vom Himmel können wir schon hier erleben. Dazu gehört eben auch das Wunder der Heilung von körperlichen Beschwerden. Ich glaube zwar nicht, dass wir einen Anspruch darauf haben – doch warum sollte Jesus Christus uns nicht den Himmel öffnen, wenn wir ihn darum bitten?
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Jes. 53,4-5 [Luther 2017] (2) Matt. 8,17 [Luther 2017]
Gebet:
Herr Jesus Christus, du begegnest uns in unseren Nöten und hilfst uns da heraus. So bitte ich dich gerade jetzt für Menschen, die schon lange an einer Krankheit leiden. Ich bitte dich: Heile sie, wie du damals den Mann am Teich Bethesda geheilt hast. Du hast unsere Verfehlungen, aber auch unsere Krankheiten auf dich genommen. Darauf will ich vertrauen. Danke, Jesus, Amen.
Donnerstag, der 13.03.2025:
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
📖 1. Mose 6,8
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.
🖋 1. Petrus 2,9
💭 Das Geschenk der Gnade
Vermutlich kennen viele die Geschichte von Noah, über den es im Losungswort heißt: „Noah fand Gnade vor dem HERRN.“ Fragt man, warum nun just Noah von Gott auserwählt wurde, lautet die Antwort häufig, dass er im Gegensatz zu allen anderen Menschen so lebte, wie es Gott gefiel. Wenn Noah aber so fehlerlos war, brauchte er dann noch Gottes Gnade? Darüber kann man vielleicht lange diskutieren – doch Fakt ist, dass Noah von Gott damit beschenkt wurde. Gottes Gnade ist nämlich immer ein Geschenk. Man kann sie weder durch gute Taten verdienen, noch kann man sie aufgrund von diesen einfordern.
Dass Noah Gnade vor Gott fand, zeigte sich nicht nur darin, dass dieser ihn vor der Flut bewahrte. Auch das Leben, das Noah vor der Flut führte, spiegelt etwas von dieser Gnade wider, denn es ist auch Gnade, wenn man ein Leben führen kann, das Gott gefällt. Gnade hat viele Gesichter. Sie wendet sich dem zu, der es nicht verdient hat. Sie hilft, so zu handeln, wie es vor Gott richtig ist. Sie nimmt bedingungslos an und macht alles neu.
Im Lehrtext lesen wir ein Wort des Apostels Petrus. Er redet von einem auserwählten Geschlecht, einem königlichen Priestertum, einem heiligen Volk. Damit ist aber keine besondere geistliche Elite gemeint. Die Menschen, von denen Petrus redet, hat Gott durch Jesus Christus „aus der Finsternis in sein wunderbares Licht“ berufen. Über sie heißt es: „Früher wart ihr nicht Gottes Volk - jetzt seid ihr Gottes Volk. Früher wusstet ihr nichts von seinem Erbarmen - jetzt hat er euch sein Erbarmen erwiesen.“(1) Damit sind alle Menschen gemeint, die Gottes Gnade empfangen. Sie sollen sich nun danach ausstrecken, ihr Leben so zu führen, dass es Gott Ehre macht.(2)
Gottes Gnade kommt zu uns – das ist die Erwählung. Sie vergibt uns und macht uns gerecht vor ihm. Und sie verändert uns – was für ein Geschenk!
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) 1.Petr. 2,10 [Neue Genfer Übersetzung] (2) 1.Petr. 2,11-16
Gebet:
Vater im Himmel, wenn ich über deine Gnade nachdenke, kann ich nur staunen. Von Anfang an hast du uns im Blick gehabt. Du hast uns nicht der Finsternis überlassen, sondern bist durch deinen Sohn Jesus Christus zu uns gekommen. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Hilf mir, mein Leben so zu führen, dass es dir gefällt. Darum bitte ich in Jesu Namen, Amen.
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
📖 1. Mose 6,8
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.
🖋 1. Petrus 2,9
💭 Das Geschenk der Gnade
Vermutlich kennen viele die Geschichte von Noah, über den es im Losungswort heißt: „Noah fand Gnade vor dem HERRN.“ Fragt man, warum nun just Noah von Gott auserwählt wurde, lautet die Antwort häufig, dass er im Gegensatz zu allen anderen Menschen so lebte, wie es Gott gefiel. Wenn Noah aber so fehlerlos war, brauchte er dann noch Gottes Gnade? Darüber kann man vielleicht lange diskutieren – doch Fakt ist, dass Noah von Gott damit beschenkt wurde. Gottes Gnade ist nämlich immer ein Geschenk. Man kann sie weder durch gute Taten verdienen, noch kann man sie aufgrund von diesen einfordern.
Dass Noah Gnade vor Gott fand, zeigte sich nicht nur darin, dass dieser ihn vor der Flut bewahrte. Auch das Leben, das Noah vor der Flut führte, spiegelt etwas von dieser Gnade wider, denn es ist auch Gnade, wenn man ein Leben führen kann, das Gott gefällt. Gnade hat viele Gesichter. Sie wendet sich dem zu, der es nicht verdient hat. Sie hilft, so zu handeln, wie es vor Gott richtig ist. Sie nimmt bedingungslos an und macht alles neu.
Im Lehrtext lesen wir ein Wort des Apostels Petrus. Er redet von einem auserwählten Geschlecht, einem königlichen Priestertum, einem heiligen Volk. Damit ist aber keine besondere geistliche Elite gemeint. Die Menschen, von denen Petrus redet, hat Gott durch Jesus Christus „aus der Finsternis in sein wunderbares Licht“ berufen. Über sie heißt es: „Früher wart ihr nicht Gottes Volk - jetzt seid ihr Gottes Volk. Früher wusstet ihr nichts von seinem Erbarmen - jetzt hat er euch sein Erbarmen erwiesen.“(1) Damit sind alle Menschen gemeint, die Gottes Gnade empfangen. Sie sollen sich nun danach ausstrecken, ihr Leben so zu führen, dass es Gott Ehre macht.(2)
Gottes Gnade kommt zu uns – das ist die Erwählung. Sie vergibt uns und macht uns gerecht vor ihm. Und sie verändert uns – was für ein Geschenk!
Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen
(1) 1.Petr. 2,10 [Neue Genfer Übersetzung] (2) 1.Petr. 2,11-16
Gebet:
Vater im Himmel, wenn ich über deine Gnade nachdenke, kann ich nur staunen. Von Anfang an hast du uns im Blick gehabt. Du hast uns nicht der Finsternis überlassen, sondern bist durch deinen Sohn Jesus Christus zu uns gekommen. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Hilf mir, mein Leben so zu führen, dass es dir gefällt. Darum bitte ich in Jesu Namen, Amen.
Freitag, der 14.03.2025:
Der HERR wird König sein über alle Lande. An jenem Tag wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige.
📖 Sacharja 14,9
Es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.
🖋 Römer 10,12
💭 König über alle Lande
Das heutige Losungswort beschreibt ein Ereignis, das mit einem Schlag die ganze Welt verändern wird. Gott selbst wird erscheinen. Aus neutestamentlicher Sicht bedeutet das: Jesus Christus wird wiederkommen. Da sich diese Prophetie bis jetzt noch nicht erfüllt hat, reagieren Menschen unterschiedlich darauf. Die einen glauben, dass es genauso kommen wird; andere sehen darin nur eine nicht wörtlich zu nehmende Botschaft, die uns Hoffnung machen soll. Wieder andere glauben nicht, dass so etwas jemals geschehen wird, und viele haben noch nie etwas davon gehört. So unterschiedlich Menschen das auch sehen mögen, die Frage ist: Wie sehen wir es? Glauben wir, dass Jesus Christus eines Tages wiederkommen wird, wie es hier und an vielen anderen Stellen der Bibel vorhergesagt wird?
Wenn wir das tun, stellen wir uns darauf ein. Im Losungswort steht, dass Gott König über alle Lande sein wird. Der zukünftige Herrscher über die ganze Welt steht also schon fest. Dieser Herrscher ist weder unberechenbar noch ungerecht. Er ist auch nicht der unbekannte Gott, von dem niemand weiß, wie er ist. In seinem Wort und vor allem in seinem Sohn Jesus Christus zeigt er sich uns. Er ist „reich für alle, die ihn anrufen“, lesen wir im Lehrtext. Wenn wir auf den Tag seiner Wiederkehr hinleben, hat das Einfluss auf unser Leben hier und jetzt. Irgendwann wird Jesus Christus König „über alle Lande“ sein – doch heute schon kann er unser König sein. Sein Wort hat dann eine größere Wirkung auf uns als die vielen Worte, die von Menschen ausgehen. Die Hoffnung auf sein Friedensreich ist stärker als alles, was wir gerade in der Welt erleben. Ja, selbst in einer friedlosen Welt können wir seinen Frieden empfangen. 1950 sagte der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann beim Kirchentag: „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“ Ich denke, das macht Mut.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du wiederkommen wirst. Dein Reich ist ein Friedensreich, bei dir finden wir Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Ich danke dir, dass du uns eine Hoffnung gibst, die uns niemand nehmen kann. Halte uns bitte fest in dieser Hoffnung und hilf, dass uns die aktuellen Entwicklungen nicht den Glauben rauben. Das bitte ich in deinem Namen Jesus, Amen.
Der HERR wird König sein über alle Lande. An jenem Tag wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige.
📖 Sacharja 14,9
Es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.
🖋 Römer 10,12
💭 König über alle Lande
Das heutige Losungswort beschreibt ein Ereignis, das mit einem Schlag die ganze Welt verändern wird. Gott selbst wird erscheinen. Aus neutestamentlicher Sicht bedeutet das: Jesus Christus wird wiederkommen. Da sich diese Prophetie bis jetzt noch nicht erfüllt hat, reagieren Menschen unterschiedlich darauf. Die einen glauben, dass es genauso kommen wird; andere sehen darin nur eine nicht wörtlich zu nehmende Botschaft, die uns Hoffnung machen soll. Wieder andere glauben nicht, dass so etwas jemals geschehen wird, und viele haben noch nie etwas davon gehört. So unterschiedlich Menschen das auch sehen mögen, die Frage ist: Wie sehen wir es? Glauben wir, dass Jesus Christus eines Tages wiederkommen wird, wie es hier und an vielen anderen Stellen der Bibel vorhergesagt wird?
Wenn wir das tun, stellen wir uns darauf ein. Im Losungswort steht, dass Gott König über alle Lande sein wird. Der zukünftige Herrscher über die ganze Welt steht also schon fest. Dieser Herrscher ist weder unberechenbar noch ungerecht. Er ist auch nicht der unbekannte Gott, von dem niemand weiß, wie er ist. In seinem Wort und vor allem in seinem Sohn Jesus Christus zeigt er sich uns. Er ist „reich für alle, die ihn anrufen“, lesen wir im Lehrtext. Wenn wir auf den Tag seiner Wiederkehr hinleben, hat das Einfluss auf unser Leben hier und jetzt. Irgendwann wird Jesus Christus König „über alle Lande“ sein – doch heute schon kann er unser König sein. Sein Wort hat dann eine größere Wirkung auf uns als die vielen Worte, die von Menschen ausgehen. Die Hoffnung auf sein Friedensreich ist stärker als alles, was wir gerade in der Welt erleben. Ja, selbst in einer friedlosen Welt können wir seinen Frieden empfangen. 1950 sagte der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann beim Kirchentag: „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“ Ich denke, das macht Mut.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du wiederkommen wirst. Dein Reich ist ein Friedensreich, bei dir finden wir Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Ich danke dir, dass du uns eine Hoffnung gibst, die uns niemand nehmen kann. Halte uns bitte fest in dieser Hoffnung und hilf, dass uns die aktuellen Entwicklungen nicht den Glauben rauben. Das bitte ich in deinem Namen Jesus, Amen.
Samstag, der 15.03.2025:
Du sollst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen des HERRN Mund nennen wird.
📖 Jesaja 62,2
Wenn jemand zu Christus gehört, gehört er schon zur neuen Schöpfung. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden!
🖋 2. Korinther 5,17
💭 Neues ist entstanden
Eines Nachts kam ein Pharisäer namens Nikodemus zu Jesus. Er hatte erkannt, dass Jesus von Gott gesandt war, und wollte mehr von dessen Lehre erfahren. Als Erstes sagte Jesus zu ihm: „Ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“(1) Nikodemus wunderte sich: „Wie kann ein Mensch, wenn er alt geworden ist, noch einmal geboren werden? Er kann doch nicht in den Leib seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal auf die Welt kommen!“(2) Daraufhin fragte Jesus ein wenig später erstaunt: „Du als Lehrer Israels weißt das nicht?“(3) Woher aber sollte Nikodemus wissen, dass wir von Neuem geboren werden müssen? Nun, etliche Propheten Israels hatten bereits von einer neuen Schöpfung gesprochen.
Diese neue Schöpfung bezieht sich auf alle Bereiche: Gott will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen.(4) Vor allem aber will er in uns etwas neu machen. Im Losungswort lesen wir von einem neuen Namen. Was das bedeutet, erfahren wir ein wenig später. Dort heißt es: Wie ein junger Mann sich mit seinem Mädchen verbindet, so wird sich dein Schöpfer für immer mit dir verbinden.(5) Doch Gott will nicht nur die Umstände und die Welt um uns herum neu machen. Schon der Prophet Hesekiel schrieb, dass Gott ein neues Herz und einen neuen Geist in uns legen will.(6)
All das bewahrheitet sich, wenn wir zu Christus gehören – das ist die Botschaft des Lehrtextes. In der Verbindung mit ihm wird das Alte vergehen und Neues entsteht. Wir werden nicht mehr sein, wie wir waren; die Welt wird nicht mehr sein, wie sie war, denn Gott macht alles neu – und er hat schon damit begonnen. Die Frage ist, ob wir offen für das Neue – ein neues Herz und einen neuen Geist – sind. Wollen wir uns von Jesus Christus verändern lassen und seinem Wesen ähnlich werden? Wenn ja, dürfen wir uns freuen, denn wir gehören dann schon jetzt zu Gottes neuer Schöpfung.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Joh. 3,3 [Neue Genfer Übersetzung] (2) Joh. 3,4 [Neue Genfer Übersetzung] (3) Joh. 3,10 [Neue Genfer Übersetzung] (4) Jes. 65,17 (5) Jes. 62,5a [Gute Nachricht] (6) Hes. 36,26
Als Gebet heute ein Auszug aus dem Lied: „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne“
Viele Tränen werden noch geweint,
und der Mensch ist noch des Menschen Feind.
Doch weil Jesus für die Feinde starb,
hoffen wir, weil er uns Hoffnung gab.
Hmmmm, weil er uns Hoffnung gab.
Krieg und Terror sind noch nicht gebannt
und das Unrecht nimmt noch überhand,
doch der Tag, er steht schon vor der Tür:
Herr, du kommst, wir danken dir dafür!
Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne,
die aufgeht in ihrer Pracht.
Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne,
die aufgeht in ihrer Pracht.
Text und Musik: Peter Strauch
Du sollst mit einem neuen Namen genannt werden, welchen des HERRN Mund nennen wird.
📖 Jesaja 62,2
Wenn jemand zu Christus gehört, gehört er schon zur neuen Schöpfung. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden!
🖋 2. Korinther 5,17
💭 Neues ist entstanden
Eines Nachts kam ein Pharisäer namens Nikodemus zu Jesus. Er hatte erkannt, dass Jesus von Gott gesandt war, und wollte mehr von dessen Lehre erfahren. Als Erstes sagte Jesus zu ihm: „Ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“(1) Nikodemus wunderte sich: „Wie kann ein Mensch, wenn er alt geworden ist, noch einmal geboren werden? Er kann doch nicht in den Leib seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal auf die Welt kommen!“(2) Daraufhin fragte Jesus ein wenig später erstaunt: „Du als Lehrer Israels weißt das nicht?“(3) Woher aber sollte Nikodemus wissen, dass wir von Neuem geboren werden müssen? Nun, etliche Propheten Israels hatten bereits von einer neuen Schöpfung gesprochen.
Diese neue Schöpfung bezieht sich auf alle Bereiche: Gott will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen.(4) Vor allem aber will er in uns etwas neu machen. Im Losungswort lesen wir von einem neuen Namen. Was das bedeutet, erfahren wir ein wenig später. Dort heißt es: Wie ein junger Mann sich mit seinem Mädchen verbindet, so wird sich dein Schöpfer für immer mit dir verbinden.(5) Doch Gott will nicht nur die Umstände und die Welt um uns herum neu machen. Schon der Prophet Hesekiel schrieb, dass Gott ein neues Herz und einen neuen Geist in uns legen will.(6)
All das bewahrheitet sich, wenn wir zu Christus gehören – das ist die Botschaft des Lehrtextes. In der Verbindung mit ihm wird das Alte vergehen und Neues entsteht. Wir werden nicht mehr sein, wie wir waren; die Welt wird nicht mehr sein, wie sie war, denn Gott macht alles neu – und er hat schon damit begonnen. Die Frage ist, ob wir offen für das Neue – ein neues Herz und einen neuen Geist – sind. Wollen wir uns von Jesus Christus verändern lassen und seinem Wesen ähnlich werden? Wenn ja, dürfen wir uns freuen, denn wir gehören dann schon jetzt zu Gottes neuer Schöpfung.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
(1) Joh. 3,3 [Neue Genfer Übersetzung] (2) Joh. 3,4 [Neue Genfer Übersetzung] (3) Joh. 3,10 [Neue Genfer Übersetzung] (4) Jes. 65,17 (5) Jes. 62,5a [Gute Nachricht] (6) Hes. 36,26
Als Gebet heute ein Auszug aus dem Lied: „Die Gott lieben werden sein wie die Sonne“
Viele Tränen werden noch geweint,
und der Mensch ist noch des Menschen Feind.
Doch weil Jesus für die Feinde starb,
hoffen wir, weil er uns Hoffnung gab.
Hmmmm, weil er uns Hoffnung gab.
Krieg und Terror sind noch nicht gebannt
und das Unrecht nimmt noch überhand,
doch der Tag, er steht schon vor der Tür:
Herr, du kommst, wir danken dir dafür!
Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne,
die aufgeht in ihrer Pracht.
Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne,
die aufgeht in ihrer Pracht.
Text und Musik: Peter Strauch