Samstag, der 05.04.2025:
Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht.
📖 1. Samuel 2,7
Ich sage jedem Einzelnen von euch: Überschätzt euch nicht und traut euch nicht mehr zu, als angemessen ist. Strebt lieber nach nüchterner Selbsteinschätzung. Und zwar jeder so, wie Gott es für ihn bestimmt hat - und wie es dem Maßstab des Glaubens entspricht.
🖋 Römer 12,3
💭 Das Maß des Glaubens
Das heutige Losungswort ist Teil eines Dankgebetes von Hanna, als Gott ihr Flehen erhört und ihr einen Sohn geschenkt hatte. Nun pries Hanna die Souveränität Gottes, der erniedrigen, aber auch erhöhen kann.
Dieses Vertrauen in Gottes Macht benötigt man besonders dann, wenn man an seine Grenzen stößt. Der Lehrtext gibt uns hierzu einige Hinweise. Jeder Mensch ist begrenzt in seiner Kraft, Auffassungsgabe und in seinen Begabungen. Überschätzt man sich, bleibt man auf halber Strecke liegen. Sollten wir uns dagegen unterschätzen, bleibt etwas liegen, was wir hätten tun können. Es geht aber nicht nur um unsere natürlichen Grenzen, sondern auch um das Zusammenspiel zwischen ihnen und Gottes Unbegrenztheit.
Der Maßstab des Glaubens, von dem Paulus im Lehrtext spricht, ist meiner Ansicht nach nicht das Gleiche wie das Maß unserer Fähigkeiten. Glaube verbindet uns mit Gott, der über unsere Fähigkeiten hinaus etwas durch uns bewirken kann. Gleichzeitig ist der Glaube auch abhängig von Gott und dessen Willen. Z.B. können wir nicht einfach trotz fehlender Finanzen ein Gebäude kaufen, wenn Gott uns nicht dazu beauftragt hat. Wenn er uns jedoch zu etwas beruft, schenkt er uns sowohl Glauben als auch Kraft und Mittel, es zu tun.
Nehmen wir einmal an, jemand hält sich für musikalischer als er ist. Gewöhnlich ist man dann nicht sehr offen für Korrektur oder dafür, etwas dazuzulernen, da man meint, alles schon zu können. Tatsächlich könnte diese Person aber weit besser werden, wenn sie ihre Grenzen erkennen würde. Denn dann würde sie sich abhängig von denen machen, die ihr etwas beibringen können.
Genauso machen wir uns von Gott abhängig, wenn wir unsere Grenzen kennen. Auf diese Weise kann er sogar weit über unser Vermögen hinaus durch uns handeln.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Allmächtiger Gott, ich danke dir, dass dir kein Ding unmöglich ist. Ich aber bin begrenzt. Schenke mir bitte die Nüchternheit, mich nicht selbst zu überschätzen, und das Vertrauen, dass du größer bist als meine Grenzen und mein Versagen. Lass mich in dem leben, was du für mich bestimmt hast, und darin fruchtbar und treu sein. Darum bitte ich dich in Jesu Christi Namen, Amen.
Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht.
📖 1. Samuel 2,7
Ich sage jedem Einzelnen von euch: Überschätzt euch nicht und traut euch nicht mehr zu, als angemessen ist. Strebt lieber nach nüchterner Selbsteinschätzung. Und zwar jeder so, wie Gott es für ihn bestimmt hat - und wie es dem Maßstab des Glaubens entspricht.
🖋 Römer 12,3
💭 Das Maß des Glaubens
Das heutige Losungswort ist Teil eines Dankgebetes von Hanna, als Gott ihr Flehen erhört und ihr einen Sohn geschenkt hatte. Nun pries Hanna die Souveränität Gottes, der erniedrigen, aber auch erhöhen kann.
Dieses Vertrauen in Gottes Macht benötigt man besonders dann, wenn man an seine Grenzen stößt. Der Lehrtext gibt uns hierzu einige Hinweise. Jeder Mensch ist begrenzt in seiner Kraft, Auffassungsgabe und in seinen Begabungen. Überschätzt man sich, bleibt man auf halber Strecke liegen. Sollten wir uns dagegen unterschätzen, bleibt etwas liegen, was wir hätten tun können. Es geht aber nicht nur um unsere natürlichen Grenzen, sondern auch um das Zusammenspiel zwischen ihnen und Gottes Unbegrenztheit.
Der Maßstab des Glaubens, von dem Paulus im Lehrtext spricht, ist meiner Ansicht nach nicht das Gleiche wie das Maß unserer Fähigkeiten. Glaube verbindet uns mit Gott, der über unsere Fähigkeiten hinaus etwas durch uns bewirken kann. Gleichzeitig ist der Glaube auch abhängig von Gott und dessen Willen. Z.B. können wir nicht einfach trotz fehlender Finanzen ein Gebäude kaufen, wenn Gott uns nicht dazu beauftragt hat. Wenn er uns jedoch zu etwas beruft, schenkt er uns sowohl Glauben als auch Kraft und Mittel, es zu tun.
Nehmen wir einmal an, jemand hält sich für musikalischer als er ist. Gewöhnlich ist man dann nicht sehr offen für Korrektur oder dafür, etwas dazuzulernen, da man meint, alles schon zu können. Tatsächlich könnte diese Person aber weit besser werden, wenn sie ihre Grenzen erkennen würde. Denn dann würde sie sich abhängig von denen machen, die ihr etwas beibringen können.
Genauso machen wir uns von Gott abhängig, wenn wir unsere Grenzen kennen. Auf diese Weise kann er sogar weit über unser Vermögen hinaus durch uns handeln.
Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen
Gebet:
Allmächtiger Gott, ich danke dir, dass dir kein Ding unmöglich ist. Ich aber bin begrenzt. Schenke mir bitte die Nüchternheit, mich nicht selbst zu überschätzen, und das Vertrauen, dass du größer bist als meine Grenzen und mein Versagen. Lass mich in dem leben, was du für mich bestimmt hast, und darin fruchtbar und treu sein. Darum bitte ich dich in Jesu Christi Namen, Amen.