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📌 Комментарий Посольства о мемориальном комплексе «Шталаг 326»
🔹 С сожалением узнали о решении совета округа Гютерсло заблокировать выделение средств в рамках проекта по реорганизации мемориального комплекса «Шталаг 326» с целью превращения его в центральное памятное место, посвященное трагической судьбе свыше 3 млн. советских военнопленных в нацистской Германии.
🔹 Значимая инициатива, старт которой дал Федеральный президент Й.Гаук в 2015 г., призвана способствовать сохранению исторической памяти. Выражаем надежду, что германская сторона изыщет возможности для осуществления этого важного мемориального проекта.
🔹 С сожалением узнали о решении совета округа Гютерсло заблокировать выделение средств в рамках проекта по реорганизации мемориального комплекса «Шталаг 326» с целью превращения его в центральное памятное место, посвященное трагической судьбе свыше 3 млн. советских военнопленных в нацистской Германии.
🔹 Значимая инициатива, старт которой дал Федеральный президент Й.Гаук в 2015 г., призвана способствовать сохранению исторической памяти. Выражаем надежду, что германская сторона изыщет возможности для осуществления этого важного мемориального проекта.
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📍 Zur Weiterentwicklung der Gedenkstätte Stalag 326
🔹 Mit Bedauern haben wir erfahren, dass der Kreistag Gütersloh gegen die Finanzierung eines Ausbaus der NS-Gedenkstätte Stalag 326 gestimmt hat. Diese sollte nämlich zu einer zentralen Gedenkstätte für das tragische Schicksal von über drei Millionnen sowjetischen Kriegsgefangenen in Nazi-Deutschland weiterentwickelt werden.
🔹 Diese Initiative, die 2015 von Bundespräsident Gauck ins Leben gerufen wurde, sollte zu einem bedeutenden Beitrag zur Erinnerungskultur werden. Wir hoffen, dass die deutsche Seite Möglichkeiten für die Umsetzung dieses wichtigen Gedenkprojekts finden kann.
🔹 Mit Bedauern haben wir erfahren, dass der Kreistag Gütersloh gegen die Finanzierung eines Ausbaus der NS-Gedenkstätte Stalag 326 gestimmt hat. Diese sollte nämlich zu einer zentralen Gedenkstätte für das tragische Schicksal von über drei Millionnen sowjetischen Kriegsgefangenen in Nazi-Deutschland weiterentwickelt werden.
🔹 Diese Initiative, die 2015 von Bundespräsident Gauck ins Leben gerufen wurde, sollte zu einem bedeutenden Beitrag zur Erinnerungskultur werden. Wir hoffen, dass die deutsche Seite Möglichkeiten für die Umsetzung dieses wichtigen Gedenkprojekts finden kann.
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🗣️ Rede und Antworten des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, auf der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Tagungswoche der 78. UN-Generalversammlung auf hoher Ebene, New York, 23. September 2023
📌 Bereits im Jahr 1991 haben wir die Souveränität der Ukraine anerkannt, auf der Grundlage ihrer Unabhängigkeitserklärung, die das Land bei seinem Austritt aus der Sowjetunion verabschiedete. In dieser Erklärung wurde unter anderem festgelegt, dass die Rechte der nationalen Minderheiten, einschließlich der russischen Sprache, die im Dokument ausdrücklich erwähnt wird, sowie anderer Sprachen, gewahrt werden sollten. Später wurden all diese Prinzipien in die ukrainische Verfassung aufgenommen. Eine der wichtigsten Bestimmungen in dieser Unabhängigkeitserklärung für uns war die Festlegung, dass die Ukraine blockfrei sein und sich keiner militärischen Allianz anschließen sollte.
📌 In dieser Form und unter diesen Bedingungen unterstützen wir die territoriale Integrität dieses Staates. Diese Integrität wurde von denen zerstört, die den Staatsstreich durchgeführt und unterstützt haben, dessen Anführer einen Krieg gegen ihre eigenen Bürger erklärt und sie zu beschießen begonnen haben. Sobald im Donbass Referenden stattfanden, setzte Kiew Kampfflugzeuge und Panzer ein und bombardierte Städte und Ortschaften.
📌 Die Resolution, auf die ich jetzt hinweisen möchte, wurde vollständig einstimmig verabschiedet. Dabei handelt es sich um die Erklärung über die Grundsätze des Völkerrechts betreffend freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen den Staaten im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen. In dieser Erklärung sind sowohl Souveränität als auch territoriale Integrität verankert, und alle Staaten sind verpflichtet, die Souveränität und territoriale Integrität von Staaten zu respektieren, deren Regierungen das Selbstbestimmungsprinzip der Völker achten und dementsprechend die Interessen der gesamten Bevölkerung vertreten, die auf ihrem Gebiet lebt. Um respektiert zu werden, muss man die eigene Bevölkerung respektieren.
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📌 Bereits im Jahr 1991 haben wir die Souveränität der Ukraine anerkannt, auf der Grundlage ihrer Unabhängigkeitserklärung, die das Land bei seinem Austritt aus der Sowjetunion verabschiedete. In dieser Erklärung wurde unter anderem festgelegt, dass die Rechte der nationalen Minderheiten, einschließlich der russischen Sprache, die im Dokument ausdrücklich erwähnt wird, sowie anderer Sprachen, gewahrt werden sollten. Später wurden all diese Prinzipien in die ukrainische Verfassung aufgenommen. Eine der wichtigsten Bestimmungen in dieser Unabhängigkeitserklärung für uns war die Festlegung, dass die Ukraine blockfrei sein und sich keiner militärischen Allianz anschließen sollte.
📌 In dieser Form und unter diesen Bedingungen unterstützen wir die territoriale Integrität dieses Staates. Diese Integrität wurde von denen zerstört, die den Staatsstreich durchgeführt und unterstützt haben, dessen Anführer einen Krieg gegen ihre eigenen Bürger erklärt und sie zu beschießen begonnen haben. Sobald im Donbass Referenden stattfanden, setzte Kiew Kampfflugzeuge und Panzer ein und bombardierte Städte und Ortschaften.
📌 Die Resolution, auf die ich jetzt hinweisen möchte, wurde vollständig einstimmig verabschiedet. Dabei handelt es sich um die Erklärung über die Grundsätze des Völkerrechts betreffend freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen den Staaten im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen. In dieser Erklärung sind sowohl Souveränität als auch territoriale Integrität verankert, und alle Staaten sind verpflichtet, die Souveränität und territoriale Integrität von Staaten zu respektieren, deren Regierungen das Selbstbestimmungsprinzip der Völker achten und dementsprechend die Interessen der gesamten Bevölkerung vertreten, die auf ihrem Gebiet lebt. Um respektiert zu werden, muss man die eigene Bevölkerung respektieren.
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📣 Das IX. Internationale Kulturforum wird in Sankt Petersburg vom 16. bis zum 18. November 2023 stattfinden. Gäste und Teilnehmer aus verschiedenen Ländern werden in diesem November erneut auf dem Forum empfangen.
⚡ 2023 wird das Forum erneut zur wichtigsten Veranstaltung für die Fachgesellschaft und zwar für Kulturschaffende, Leiter der wichtigsten Kulturorganisationen Russlands und der Welt, führende Experten sowie Vertreter von Unternehmen und Politik.
🤝 Zu Recht hat das Forum nicht nur den internationalen Status eines traditionellen Raums für einen offenen Kulturdialog erlangt, sondern auch den eines Gremiums, wo strategische Entscheidungen im Bereich Kulturpolitik unseres Landes und Zusammenarbeit mit den Vertretern der Kulturgemeinschaften aus aller Welt getroffen werden.
📋 Das Geschäftsprogramm wird aus drei Teilen bestehen:
🔹 „Erkenntnis der Geschichte durch Kultur“,
🔹 „Künstliche Intelligenz – Drohung oder Segen für Kultur“,
🔹 „Traditionelle Kultur als Fundament einer zivilisierten
Gesellschaft“.
💬 „Kultur war immer, ist und wird die Basis für den Dialog und ein verbindender Faden zwischen verschiedenen Ländern, Völkern, Weltanschauungen“, betonte die russische Kulturministerin Olga Ljubimowa, „Kultur basiert auf den Werten des Humanismus und den besten Völkertraditionen aller Welt. Sie bestimmt moralische Richtlinien, die nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Die verbindende Kraft der Kultur kann nicht nur Differenzen überwinden, sondern auch eine gemeinsame Zukunftsvorstellung schaffen, der allgemeinmenschliche Werte zugrunde liegen“.
⚡ 2023 wird das Forum erneut zur wichtigsten Veranstaltung für die Fachgesellschaft und zwar für Kulturschaffende, Leiter der wichtigsten Kulturorganisationen Russlands und der Welt, führende Experten sowie Vertreter von Unternehmen und Politik.
🤝 Zu Recht hat das Forum nicht nur den internationalen Status eines traditionellen Raums für einen offenen Kulturdialog erlangt, sondern auch den eines Gremiums, wo strategische Entscheidungen im Bereich Kulturpolitik unseres Landes und Zusammenarbeit mit den Vertretern der Kulturgemeinschaften aus aller Welt getroffen werden.
📋 Das Geschäftsprogramm wird aus drei Teilen bestehen:
🔹 „Erkenntnis der Geschichte durch Kultur“,
🔹 „Künstliche Intelligenz – Drohung oder Segen für Kultur“,
🔹 „Traditionelle Kultur als Fundament einer zivilisierten
Gesellschaft“.
💬 „Kultur war immer, ist und wird die Basis für den Dialog und ein verbindender Faden zwischen verschiedenen Ländern, Völkern, Weltanschauungen“, betonte die russische Kulturministerin Olga Ljubimowa, „Kultur basiert auf den Werten des Humanismus und den besten Völkertraditionen aller Welt. Sie bestimmt moralische Richtlinien, die nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Die verbindende Kraft der Kultur kann nicht nur Differenzen überwinden, sondern auch eine gemeinsame Zukunftsvorstellung schaffen, der allgemeinmenschliche Werte zugrunde liegen“.
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🎉🎭 Das Mariinski-Theater feiert am 5. Oktober 2023 sein 240-jähriges Bestehen
🎵 Die Geschichte des Mariinski-Theaters begann mit dem Bau des Bolschoi-Kamenny-Theaters (Großes steinernes Theater) in St. Petersburg im Jahr 1️⃣7️⃣8️⃣4️⃣. Es war das erste permanente Theater im russischen Reich und eines der größten in Europa. Das historische Gebäude ähnelte übrigens dem zukünftigen Gebäude des Moskauer Bolschoi-Theaters, das in den 1820er Jahren erbaut wurde. Das zukünftige Mariinski-Theater befand sich bis 1886 im Bolschoi-Kamenny-Theater, bis ein neues Gebäude dafür gebaut wurde. Das Bolschoi-Kamenny-Theater wurde dann umgebaut und an das St. Petersburger Konservatorium übergeben, das sich dort noch immer befindet.
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🎵 Die Geschichte des Mariinski-Theaters begann mit dem Bau des Bolschoi-Kamenny-Theaters (Großes steinernes Theater) in St. Petersburg im Jahr 1️⃣7️⃣8️⃣4️⃣. Es war das erste permanente Theater im russischen Reich und eines der größten in Europa. Das historische Gebäude ähnelte übrigens dem zukünftigen Gebäude des Moskauer Bolschoi-Theaters, das in den 1820er Jahren erbaut wurde. Das zukünftige Mariinski-Theater befand sich bis 1886 im Bolschoi-Kamenny-Theater, bis ein neues Gebäude dafür gebaut wurde. Das Bolschoi-Kamenny-Theater wurde dann umgebaut und an das St. Petersburger Konservatorium übergeben, das sich dort noch immer befindet.
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🌐 Das Weltjugendfestival 2024 in Sotschi wird ein Ereignis sein, das Geschichte schreibt!
🌟 Alle Teilnehmer und natürlich auch die engagierten Freiwilligen werden unvergessliche Erlebnisse sammeln und die Werte und Traditionen aus aller Welt kennenlernen.
👥 Über 5.000 Freiwillige werden in 15 verschiedenen Bereichen aktiv sein, um die internationalen Teilnehmer des Festivals zu unterstützen.
✅ Die Auswahl und Vorbereitung der Freiwilligen ist bereits in vollem Gange, mit 160 engagierten Ausbildern, die sich speziell für diese Aufgabe qualifiziert haben. Der erste Workshop war ein großer Erfolg, und weitere sind in Planung.
📢 Werde auch du Teil dieser einzigartigen Erfahrung! Bewirb dich jetzt für das #WYF2024 auf der Website: fest2024.com 📋👉
🌟 Alle Teilnehmer und natürlich auch die engagierten Freiwilligen werden unvergessliche Erlebnisse sammeln und die Werte und Traditionen aus aller Welt kennenlernen.
👥 Über 5.000 Freiwillige werden in 15 verschiedenen Bereichen aktiv sein, um die internationalen Teilnehmer des Festivals zu unterstützen.
✅ Die Auswahl und Vorbereitung der Freiwilligen ist bereits in vollem Gange, mit 160 engagierten Ausbildern, die sich speziell für diese Aufgabe qualifiziert haben. Der erste Workshop war ein großer Erfolg, und weitere sind in Planung.
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🎙️ Aus der Pressekonferenz der offiziellen Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
❗ Zu den Ergebnissen der V. Internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement
🔹 Vom 25. bis zum 29. September 2023 fand die V. Internationale Konferenz zum Chemikalienmanagement in Bonn statt.
🔹 Am Rande der Konferenz veranstaltete die deutsche Präsidentschaft ein Treffen auf hoher Ebene, nach dem eine Ministererklärung verabschiedet wurde, die den strategischen Fragen der Entwicklung der globalen Chemieindustrie im Kontext des Schutzes der Gesundheit der Menschen und der Umwelt, des nachhaltigen Chemikalienmanagements, sowie den Prinzipien und Mechanismen der internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich gewidmet ist.
🔹 Russland war auf dem Treffen nicht vertreten, weil die deutsche Seite dem Leiter der russischen Delegation, dem Vertreter des russischen Ministeriums für Industrie und Handel das Visum nicht ausgestellt hat. In diesem Zusammenhang lehnte die russische Delegation am Ende der Konferenz einige Bestimmungen der Ministererklärung ab. Es wurde betont, dass der Empfängerstaat seine Verpflichtungen in Bezug auf die Durchführung einer internationalen UN-Veranstaltung nicht richtig erfüllt. Wir hoffen, dass die UNO dem ihre Aufmerksamkeit schenken wird. Ich glaube, dass Journalisten Fragen stellen werden, wie die UNO derartige Fälle der Vernachlässigung von Verpflichtungen seitens solcher Staaten einschätzt, die UNO-Veranstaltungen bei sich organisieren.
🔹 Wir finden die Handlungen der deutschen Regierung inakzeptabel. Sie stellen die Fähigkeit Berlins infrage, zukünftige multilaterale Veranstaltungen auf einem entsprechenden Niveau zu organisieren.
🔹 Wir werden diese Tatsache bei unseren Entscheidungen in Bezug auf die Veranstaltungsorte der UNO-Konferenzen in Betracht ziehen.
❗ Zu den Ergebnissen der V. Internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement
🔹 Vom 25. bis zum 29. September 2023 fand die V. Internationale Konferenz zum Chemikalienmanagement in Bonn statt.
🔹 Am Rande der Konferenz veranstaltete die deutsche Präsidentschaft ein Treffen auf hoher Ebene, nach dem eine Ministererklärung verabschiedet wurde, die den strategischen Fragen der Entwicklung der globalen Chemieindustrie im Kontext des Schutzes der Gesundheit der Menschen und der Umwelt, des nachhaltigen Chemikalienmanagements, sowie den Prinzipien und Mechanismen der internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich gewidmet ist.
🔹 Russland war auf dem Treffen nicht vertreten, weil die deutsche Seite dem Leiter der russischen Delegation, dem Vertreter des russischen Ministeriums für Industrie und Handel das Visum nicht ausgestellt hat. In diesem Zusammenhang lehnte die russische Delegation am Ende der Konferenz einige Bestimmungen der Ministererklärung ab. Es wurde betont, dass der Empfängerstaat seine Verpflichtungen in Bezug auf die Durchführung einer internationalen UN-Veranstaltung nicht richtig erfüllt. Wir hoffen, dass die UNO dem ihre Aufmerksamkeit schenken wird. Ich glaube, dass Journalisten Fragen stellen werden, wie die UNO derartige Fälle der Vernachlässigung von Verpflichtungen seitens solcher Staaten einschätzt, die UNO-Veranstaltungen bei sich organisieren.
🔹 Wir finden die Handlungen der deutschen Regierung inakzeptabel. Sie stellen die Fähigkeit Berlins infrage, zukünftige multilaterale Veranstaltungen auf einem entsprechenden Niveau zu organisieren.
🔹 Wir werden diese Tatsache bei unseren Entscheidungen in Bezug auf die Veranstaltungsorte der UNO-Konferenzen in Betracht ziehen.
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💬Aus der Video-Ansprache des russischen Außenministers Sergej Lawrow an die TeilnehmerInnen der Internationalen parlamentarischen Konferenz „Russland – Lateinamerika“ am 02. Oktober 2023
▫️Unser Land und die Länder von Lateinamerika haben traditionell freundschaftliche Beziehungen, deren Ursprung in der Zeit des Freiheitskampfes der Lateinamerikaner liegt. Russland hat die Bestrebung der Völker von Süd- und Mittelamerika, Mexiko und der Karibik, echte Freiheit und Souveränität zu erlangen, ihr Schicksal eigenhändig zu bestimmen, immer als positiv empfunden.
▫️Die noch damals aufgebauten Traditionen der Freundschaft und des Vertrauens bleiben nach wie vor erhalten. Trotz der schweren geopolitischen Lage entwickelt sich unsere Kooperation stets weiter: Der politische und parlamentarische Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und Behörden werden fortgeführt. Handels- bzw. Wirtschaftsbeziehungen sowie der humanitäre Austausch bleiben bestehen, die Verbindungen im Bereich Wissenschaft und Bildung werden verstärkt.
▫️Wir schauen dem Entstehungsprozess einer gerechteren multipolaren Architektur der internationalen Beziehungen nicht nur zu, sondern nehmen aktiv daran teil. Sein fester Bestandteil ist, dass die Staaten und Staatenbunde von Lateinamerika und der Karibik in internationalen Beziehungen eine wichtigere Rolle spielen. Ihre Stimme wird immer lauter und ihre Meinung bedeutsamer.
▫️Russland begrüßt diese Tendenz und arbeitet daran, sie zu verankern. Ich freue mich zu erklären, dass ein führendes südamerikanisches Land – Argentinien – von den BRICS-Staatsoberhäuptern am Johannesburg-Gipfel im August 2023 eingeladen wurde, als permanentes Mitglied dieser multilateralen Vereinigung des neuen, modernen Typs beizutreten.
▫️Unser Land und die Länder von Lateinamerika haben traditionell freundschaftliche Beziehungen, deren Ursprung in der Zeit des Freiheitskampfes der Lateinamerikaner liegt. Russland hat die Bestrebung der Völker von Süd- und Mittelamerika, Mexiko und der Karibik, echte Freiheit und Souveränität zu erlangen, ihr Schicksal eigenhändig zu bestimmen, immer als positiv empfunden.
▫️Die noch damals aufgebauten Traditionen der Freundschaft und des Vertrauens bleiben nach wie vor erhalten. Trotz der schweren geopolitischen Lage entwickelt sich unsere Kooperation stets weiter: Der politische und parlamentarische Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien und Behörden werden fortgeführt. Handels- bzw. Wirtschaftsbeziehungen sowie der humanitäre Austausch bleiben bestehen, die Verbindungen im Bereich Wissenschaft und Bildung werden verstärkt.
▫️Wir schauen dem Entstehungsprozess einer gerechteren multipolaren Architektur der internationalen Beziehungen nicht nur zu, sondern nehmen aktiv daran teil. Sein fester Bestandteil ist, dass die Staaten und Staatenbunde von Lateinamerika und der Karibik in internationalen Beziehungen eine wichtigere Rolle spielen. Ihre Stimme wird immer lauter und ihre Meinung bedeutsamer.
▫️Russland begrüßt diese Tendenz und arbeitet daran, sie zu verankern. Ich freue mich zu erklären, dass ein führendes südamerikanisches Land – Argentinien – von den BRICS-Staatsoberhäuptern am Johannesburg-Gipfel im August 2023 eingeladen wurde, als permanentes Mitglied dieser multilateralen Vereinigung des neuen, modernen Typs beizutreten.
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🇷🇺 Präsident Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des XX. Waldai-Forums in Sotschi, den 5. Oktober 2023
🔹 Vor uns steht tatsächlich die Aufgabe, eine neue Welt aufzubauen. Solange das Forum existiert erfolgten ernstzunehmende, wenn nicht kolossale Änderungen, sowohl in der Welt als auch in unserem Land.
🔹 Am Anfang des XXI. Jahrhunderts hofften alle, dass Staaten und Völker aus der aufwendigen, verheerenden militärischen und ideologischen Konfrontation des vergangenen Jahrhunderts Lehren gezogen und deren Schädlichkeit begriffen haben, dass sie die Zerbrechlichkeit und die gegenseitige Verbundenheit unseres Planeten durchlebt haben und sich davon überzeugten, dass globale Probleme der Menschheit gemeinsames Handeln und die Suche nach kollektiven Lösungen erfordern. Egoismus, Arroganz und Vernachlässigung der tatsächlichen Herausforderungen werden uns unausweichlich in eine Sackgasse führen, genauso wie der Versuch der Stärkeren, ihre Vorstellungen und ihre Interessen anderen aufzuzwingen. Das sollte für alle offensichtlich sein, aber es stellte sich heraus, dass dem nicht so ist.
🔹 Russland hat eine äußerst schwierige Periode des Wiederaufbaus nach dem Zerfall der Sowjetunion überwunden. Wir haben uns mit aller Energie und gutem Willen in die Erschaffungsprozesse einer neuen Weltordnung miteinbezogen, die uns eine gerechtere zu sein schien. Es ist gut, dass unser Land zu diesen Prozessen einen enormen Beitrag leisten kann, weil wir unseren Freunden, Partnern und der ganzen Welt vieles anzubieten haben.
🔹 Leider wurde unsere Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit von einigen falsch ausgelegt, und zwar als Gefügigkeit, als Einverständnis damit, dass die neue Ordnung von denen gebaut wird, die sich zu den Gewinnern des Kalten Krieges erklärt haben, in der Tat, als eine Zustimmung, dass Russland bereit wäre, sich einem fremden Willen zu fügen und sich nicht von seinen nationalen, sondern von fremden Interessen leiten zu lassen.
🔹 All diese Jahre haben wir mehrmals gewarnt, dass solche Herangehensweisen nicht nur in eine Sackgasse führen, sondern drohen, sich in einen bewaffneten Konflikt zu verwandeln. Niemand wollte uns aber zuhören. Die Selbstgefälligkeit unserer sogenannten westlichen Partner überstieg jedes Maß, anders kann man das nicht sagen.
🔹 Die USA und ihre Satelliten haben einen Kurs auf eine militärische, politische, wirtschaftliche, kulturelle gar moralische und werteorientierte Hegemonie eingeschlagen. Von Anfang an war uns klar, dass die Versuche, ein Monopol zu errichten, zum Scheitern verurteilt sind. Die Welt ist zu komplex und vielfältig, um sich einem einzigen Schema zu fügen, auch wenn die durch die Jahrhunderte des Kolonialismus aufgestockte kolossale Macht des Westens dahinter steckt. Auch Ihre Kollegen, von denen viele hier abwesend sind, bestreiten nicht, dass der Wohlstand des Westens größtenteils aus der jahrhundertelangen Ausplünderung der Kolonien entstanden ist. Das ist doch eine Tatsache. In der Tat wurde so ein Entwicklungsniveau durch die Beraubung des ganzen Planeten erzielt. Der westliche Einfluss in der Welt ist ein militärischer und politischer Schneeball, der immer neuen Treibstoff braucht, um sich selbst aufrechtzuerhalten, und zwar Rohstoffe, Technologien und Humankapital, der anderen gehört. Deshalb kann der Westen einfach nicht Halt machen und wollte das nie tun.
🔹 Vor uns steht tatsächlich die Aufgabe, eine neue Welt aufzubauen. Solange das Forum existiert erfolgten ernstzunehmende, wenn nicht kolossale Änderungen, sowohl in der Welt als auch in unserem Land.
🔹 Am Anfang des XXI. Jahrhunderts hofften alle, dass Staaten und Völker aus der aufwendigen, verheerenden militärischen und ideologischen Konfrontation des vergangenen Jahrhunderts Lehren gezogen und deren Schädlichkeit begriffen haben, dass sie die Zerbrechlichkeit und die gegenseitige Verbundenheit unseres Planeten durchlebt haben und sich davon überzeugten, dass globale Probleme der Menschheit gemeinsames Handeln und die Suche nach kollektiven Lösungen erfordern. Egoismus, Arroganz und Vernachlässigung der tatsächlichen Herausforderungen werden uns unausweichlich in eine Sackgasse führen, genauso wie der Versuch der Stärkeren, ihre Vorstellungen und ihre Interessen anderen aufzuzwingen. Das sollte für alle offensichtlich sein, aber es stellte sich heraus, dass dem nicht so ist.
🔹 Russland hat eine äußerst schwierige Periode des Wiederaufbaus nach dem Zerfall der Sowjetunion überwunden. Wir haben uns mit aller Energie und gutem Willen in die Erschaffungsprozesse einer neuen Weltordnung miteinbezogen, die uns eine gerechtere zu sein schien. Es ist gut, dass unser Land zu diesen Prozessen einen enormen Beitrag leisten kann, weil wir unseren Freunden, Partnern und der ganzen Welt vieles anzubieten haben.
🔹 Leider wurde unsere Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit von einigen falsch ausgelegt, und zwar als Gefügigkeit, als Einverständnis damit, dass die neue Ordnung von denen gebaut wird, die sich zu den Gewinnern des Kalten Krieges erklärt haben, in der Tat, als eine Zustimmung, dass Russland bereit wäre, sich einem fremden Willen zu fügen und sich nicht von seinen nationalen, sondern von fremden Interessen leiten zu lassen.
🔹 All diese Jahre haben wir mehrmals gewarnt, dass solche Herangehensweisen nicht nur in eine Sackgasse führen, sondern drohen, sich in einen bewaffneten Konflikt zu verwandeln. Niemand wollte uns aber zuhören. Die Selbstgefälligkeit unserer sogenannten westlichen Partner überstieg jedes Maß, anders kann man das nicht sagen.
🔹 Die USA und ihre Satelliten haben einen Kurs auf eine militärische, politische, wirtschaftliche, kulturelle gar moralische und werteorientierte Hegemonie eingeschlagen. Von Anfang an war uns klar, dass die Versuche, ein Monopol zu errichten, zum Scheitern verurteilt sind. Die Welt ist zu komplex und vielfältig, um sich einem einzigen Schema zu fügen, auch wenn die durch die Jahrhunderte des Kolonialismus aufgestockte kolossale Macht des Westens dahinter steckt. Auch Ihre Kollegen, von denen viele hier abwesend sind, bestreiten nicht, dass der Wohlstand des Westens größtenteils aus der jahrhundertelangen Ausplünderung der Kolonien entstanden ist. Das ist doch eine Tatsache. In der Tat wurde so ein Entwicklungsniveau durch die Beraubung des ganzen Planeten erzielt. Der westliche Einfluss in der Welt ist ein militärischer und politischer Schneeball, der immer neuen Treibstoff braucht, um sich selbst aufrechtzuerhalten, und zwar Rohstoffe, Technologien und Humankapital, der anderen gehört. Deshalb kann der Westen einfach nicht Halt machen und wollte das nie tun.
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🇷🇺 Präsident Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des XX. Waldai-Forums in Sotschi, den 5. Oktober 2023
📌 In dem Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation, das 2023 verkündet wurde, ist unser Land als einzigartige Staatszivilisation bezeichnet. Dieser Satz beschreibt konkret und tiefgreifend nicht nur wie wir unsere Entwicklung selber verstehen, sondern enthält auch die Grundprinzipien der Weltordnung, die hoffentlich die Oberhand gewinnen werden.
📌 Es gibt zahlreiche Zivilisationen und keine davon ist besser als die andere. Sie bringen die Hoffnungen ihrer Kulturen, Traditionen und Völker ebenbürtig zum Ausdruck. Für jeden von uns ist es das Seine.
📌 Die Hauptmerkmale einer Staatszivilisation sind Vielfältigkeit und Eigenständigkeit. Jegliche Unifizierung ist der modernen Welt fremd, jedes Land und Gesellschaft will ihren Entwicklungspfad selbstständig bestimmen.
📌 Russland hat sich Jahrhunderte lang als ein Land verschiedener Kulturen, Religionen und Nationalitäten ausgeprägt.
📌 Ich bin überzeugt, dass sich die Menschheit weder Richtung sich spaltender konkurrierender Teile bewegt, noch zu einer neuen Blockkonfrontation, wie auch immer man sie rechtfertigen mag, oder dem seelenlosen Universalismus einer neuen Globalisierung. Ganz im Gegenteil hat die Welt den Weg zum Zusammenwirken von Staatszivilisationen, Großräumen, Vereinigungen, die sich als solche definieren, eingeschlagen.
📌 Der zivilisatorische Blick auf die Welt fundiert auf grundlegenden, langfristigen Interessen von Staaten und Völkern.
📌 Würden alle sich genau daran orientieren, gäbe es weltweit, meiner Meinung nach, viel weniger Konflikte und Lösungsmodelle wären viel rationaler.
📌 In dem Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation, das 2023 verkündet wurde, ist unser Land als einzigartige Staatszivilisation bezeichnet. Dieser Satz beschreibt konkret und tiefgreifend nicht nur wie wir unsere Entwicklung selber verstehen, sondern enthält auch die Grundprinzipien der Weltordnung, die hoffentlich die Oberhand gewinnen werden.
📌 Es gibt zahlreiche Zivilisationen und keine davon ist besser als die andere. Sie bringen die Hoffnungen ihrer Kulturen, Traditionen und Völker ebenbürtig zum Ausdruck. Für jeden von uns ist es das Seine.
📌 Die Hauptmerkmale einer Staatszivilisation sind Vielfältigkeit und Eigenständigkeit. Jegliche Unifizierung ist der modernen Welt fremd, jedes Land und Gesellschaft will ihren Entwicklungspfad selbstständig bestimmen.
📌 Russland hat sich Jahrhunderte lang als ein Land verschiedener Kulturen, Religionen und Nationalitäten ausgeprägt.
📌 Ich bin überzeugt, dass sich die Menschheit weder Richtung sich spaltender konkurrierender Teile bewegt, noch zu einer neuen Blockkonfrontation, wie auch immer man sie rechtfertigen mag, oder dem seelenlosen Universalismus einer neuen Globalisierung. Ganz im Gegenteil hat die Welt den Weg zum Zusammenwirken von Staatszivilisationen, Großräumen, Vereinigungen, die sich als solche definieren, eingeschlagen.
📌 Der zivilisatorische Blick auf die Welt fundiert auf grundlegenden, langfristigen Interessen von Staaten und Völkern.
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📚Lernst du Russisch, aber merkst, dass dir die Sprachpraxis fehlt? Oder möchtest du deine Sprachkenntnisse auffrischen und dein Russisch verbessern?
💬In unserer Rubrik #russischesprache stellen wir euch neue interessante Wörter und Sprichwörter vor!
🖋️Möchtet ihr eure Wortschatz erweitern und fließend Russisch sprechen? Das Sprachzentrum bietet Russischkurse an, sowohl in Gruppen als auch einzeln.
❗Für weitere Info ruft an unter +49 30 20302247 oder schreib eine E-Mail: russisch@russisches-haus.de
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🎙️ Aus der Ansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin per Schaltkonferenz auf dem XV. Gipfel der BRICS-Staaten:
📌 Es ist höchste Zeit, ein wichtiges Gespräch mit unseren Partnern in BRICS, SOZ, GUS und anderen Ländern über die Zukunft der Kultur in der Welt zu haben, sowie über die Bewahrung und Vervielfachung des Weltkulturerbes. Das neunte internationale Kulturforum könnte zur Plattform für einen solchen Dialog werden.
📌 Es ist höchste Zeit, ein wichtiges Gespräch mit unseren Partnern in BRICS, SOZ, GUS und anderen Ländern über die Zukunft der Kultur in der Welt zu haben, sowie über die Bewahrung und Vervielfachung des Weltkulturerbes. Das neunte internationale Kulturforum könnte zur Plattform für einen solchen Dialog werden.
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Media is too big
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💙Die Kurilen-Inseln - wo der Rand der Welt auf den Pazifischen Ozean trifft!
Quelle: instagram.com/_prosakh_
Quelle: instagram.com/_prosakh_
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
⚡️ Comment by Foreign Ministry Spokeswoman Maria Zakharova on the sharp escalation of the Palestinian-Israeli conflict
💬 Russia is gravely concerned over a sharp escalation of the Palestinian-Israeli conflict.
In this regard we would like to reaffirm our principled and consistent stance that this conflict, which has continued for 75 years, cannot be resolved by force and can be settled exclusively by political and diplomatic means, by engaging in a full-fledged negotiation process based on the well-known international legal framework stipulating the establishment of an independent Palestinian state within the 1967 borders with a capital in East Jerusalem that co-exists with Israel in peace and security.
❗️ We regard the current large-scale escalation as another extremely dangerous manifestation of a vicious circle of violence resulting from chronic failure to comply with the corresponding resolutions of the UN and its Security Council and the blocking by the West of the work of the Middle East Quartet of international mediators made up of Russia, the United States, the EU and the UN.
☝️ We call on the Palestinian and Israeli sides to implement an immediate ceasefire, renounce violence, exercise restraint and begin, with the assistance of the international community, a negotiation process aimed at establishing a comprehensive, lasting and long-awaited peace in the Middle East.
💬 Russia is gravely concerned over a sharp escalation of the Palestinian-Israeli conflict.
In this regard we would like to reaffirm our principled and consistent stance that this conflict, which has continued for 75 years, cannot be resolved by force and can be settled exclusively by political and diplomatic means, by engaging in a full-fledged negotiation process based on the well-known international legal framework stipulating the establishment of an independent Palestinian state within the 1967 borders with a capital in East Jerusalem that co-exists with Israel in peace and security.
❗️ We regard the current large-scale escalation as another extremely dangerous manifestation of a vicious circle of violence resulting from chronic failure to comply with the corresponding resolutions of the UN and its Security Council and the blocking by the West of the work of the Middle East Quartet of international mediators made up of Russia, the United States, the EU and the UN.
☝️ We call on the Palestinian and Israeli sides to implement an immediate ceasefire, renounce violence, exercise restraint and begin, with the assistance of the international community, a negotiation process aimed at establishing a comprehensive, lasting and long-awaited peace in the Middle East.
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🇷🇺 Präsident Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des XX. Waldai-Forums in Sotschi, den 5. Oktober 2023
▪️Ein dauerhafter Frieden wird nur dann entstehen, wenn sich alle sicher fühlen, wenn sie erkennen, dass ihre Meinung respektiert wird und dass ein Gleichgewicht in der Welt besteht. Niemand soll in der Lage sein, andere zu zwingen, so zu leben, wie es dem Hegemonen gefällt, wobei es der Souveränität, den wahren Interessen, Traditionen und Grundfesten der Nationen und der Länder widerspricht. In einem solchen Modell wird der Begriff der Souveränität schlichtweg verneint, weggeworfen.
▪️Es liegt auf der Hand, dass das Festhalten an Blockkonzepten und der Wunsch, die Welt in eine Situation ständiger Konfrontation zwischen " Freund und Feind " zu treiben, ein lasterhaftes Erbe des 20. Jahrhunderts ist. Man braucht einen Feind, damit man ihn bekämpfen und dadurch die Gewaltanwendung und Expansion rechtfertigen kann. Man braucht ihn aber auch dafür, die interne Kontrolle in einem bestimmten System gerade dieses Hegemons aufrechtzuerhalten, und zwar innerhalb der NATO oder anderen militärpolitischen Blöcken.
▪️Der Welt werden künstliche geopolitische Konstruktionen aufgezwungen, und es werden geschlossene Blöcke geschaffen. Wir sehen das in Europa, wo seit Jahrzehnten die NATO-Erweiterung gefordert wird, ebenso wie im asiatisch-pazifischen Raum und in Südasien, wo versucht wird, offene und integrative kooperative Architekturen zu durchbrechen. Der Blockansatz, nennen wir die Dinge beim Namen, wird in einer Einschränkung der Rechte und Freiheiten der Länder, sich selbst zu entwickeln, ausgedrückt.
▪️Zu diesem Zweck versuchen sie, das internationale Recht durch eine "Ordnung" zu ersetzen, die auf irgendwelchen "Regeln" basiert. Welche "Regeln", was diese "Regeln" sind, von wem sie erfunden wurden, ist völlig unklar.
▪️Im Laufe der Jahrhunderte hat ein solches Vorgehen zur Wiederholung des Gleichen geführt - zu großen Kriegen, für deren Rechtfertigung verschiedene ideologische und sogar pseudomoralische Begründungen erfunden wurden. Dies ist heute besonders gefährlich. Die Menschheit verfügt über die Mittel, mit denen man bekanntlich den gesamten Planeten mühelos zerstören kann, und das unglaubliche Ausmaß der Manipulation des Bewusstseins führt zum Verlust des Realitätssinns. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir aus diesem Teufelskreis aussteigen müssen, wir müssen nach einem Ausweg suchen.
▪️Ein dauerhafter Frieden wird nur dann entstehen, wenn sich alle sicher fühlen, wenn sie erkennen, dass ihre Meinung respektiert wird und dass ein Gleichgewicht in der Welt besteht. Niemand soll in der Lage sein, andere zu zwingen, so zu leben, wie es dem Hegemonen gefällt, wobei es der Souveränität, den wahren Interessen, Traditionen und Grundfesten der Nationen und der Länder widerspricht. In einem solchen Modell wird der Begriff der Souveränität schlichtweg verneint, weggeworfen.
▪️Es liegt auf der Hand, dass das Festhalten an Blockkonzepten und der Wunsch, die Welt in eine Situation ständiger Konfrontation zwischen " Freund und Feind " zu treiben, ein lasterhaftes Erbe des 20. Jahrhunderts ist. Man braucht einen Feind, damit man ihn bekämpfen und dadurch die Gewaltanwendung und Expansion rechtfertigen kann. Man braucht ihn aber auch dafür, die interne Kontrolle in einem bestimmten System gerade dieses Hegemons aufrechtzuerhalten, und zwar innerhalb der NATO oder anderen militärpolitischen Blöcken.
▪️Der Welt werden künstliche geopolitische Konstruktionen aufgezwungen, und es werden geschlossene Blöcke geschaffen. Wir sehen das in Europa, wo seit Jahrzehnten die NATO-Erweiterung gefordert wird, ebenso wie im asiatisch-pazifischen Raum und in Südasien, wo versucht wird, offene und integrative kooperative Architekturen zu durchbrechen. Der Blockansatz, nennen wir die Dinge beim Namen, wird in einer Einschränkung der Rechte und Freiheiten der Länder, sich selbst zu entwickeln, ausgedrückt.
▪️Zu diesem Zweck versuchen sie, das internationale Recht durch eine "Ordnung" zu ersetzen, die auf irgendwelchen "Regeln" basiert. Welche "Regeln", was diese "Regeln" sind, von wem sie erfunden wurden, ist völlig unklar.
▪️Im Laufe der Jahrhunderte hat ein solches Vorgehen zur Wiederholung des Gleichen geführt - zu großen Kriegen, für deren Rechtfertigung verschiedene ideologische und sogar pseudomoralische Begründungen erfunden wurden. Dies ist heute besonders gefährlich. Die Menschheit verfügt über die Mittel, mit denen man bekanntlich den gesamten Planeten mühelos zerstören kann, und das unglaubliche Ausmaß der Manipulation des Bewusstseins führt zum Verlust des Realitätssinns. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir aus diesem Teufelskreis aussteigen müssen, wir müssen nach einem Ausweg suchen.
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❗️ Kommentar der Pressesprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa zur Eskalation des Nahostkonflikts
💬 Russland ist zutiefst besorgt über die dramatische Eskalation der Situation im Nahostkonflikt. Vor diesem Hintergrund möchten wir unsere prinzipielle und konsequente Position bekräftigen, dass dieser Konflikt, der bereits 75 Jahre lang andauert, nicht mit Gewalt, sondern nur mit politischen und diplomatischen Mitteln gelöst werden kann. Dies erfordert einen umfassenden Dialog auf der existierenden völkerrechtlichen Grundlage, die die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt vorsieht. Ein solcher Staat soll in Frieden und Sicherheit zusammen mit Israel existieren.
💬 Die derzeitige massive Eskalation betrachten wir als ein weiteres äußerst gefährliches Zeichen des Teufelskreises der Gewalt, die direkt daraus resultiert, dass einschlägige Resolutionen der UNO und ihres Sicherheitsrates systematisch nicht umgesetzt wurden sowie aus der de facto westlichen Blockade des Nahost-Quartetts, das aus Russland, den USA, der EU und der UNO besteht.
💬 Wir rufen die palästinensische und die israelische Seite dazu auf, umgehend einen Waffenstillstand auszurufen, auf Gewalt zu verzichten und notwendige Zurückhaltung zu zeigen. Die Seiten sollten mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft einen Verhandlungsprozess einleiten, der auf einen umfassenden, dauerhaften und lang ersehnten Frieden im Nahen Osten abzielt.
💬 Russland ist zutiefst besorgt über die dramatische Eskalation der Situation im Nahostkonflikt. Vor diesem Hintergrund möchten wir unsere prinzipielle und konsequente Position bekräftigen, dass dieser Konflikt, der bereits 75 Jahre lang andauert, nicht mit Gewalt, sondern nur mit politischen und diplomatischen Mitteln gelöst werden kann. Dies erfordert einen umfassenden Dialog auf der existierenden völkerrechtlichen Grundlage, die die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt vorsieht. Ein solcher Staat soll in Frieden und Sicherheit zusammen mit Israel existieren.
💬 Die derzeitige massive Eskalation betrachten wir als ein weiteres äußerst gefährliches Zeichen des Teufelskreises der Gewalt, die direkt daraus resultiert, dass einschlägige Resolutionen der UNO und ihres Sicherheitsrates systematisch nicht umgesetzt wurden sowie aus der de facto westlichen Blockade des Nahost-Quartetts, das aus Russland, den USA, der EU und der UNO besteht.
💬 Wir rufen die palästinensische und die israelische Seite dazu auf, umgehend einen Waffenstillstand auszurufen, auf Gewalt zu verzichten und notwendige Zurückhaltung zu zeigen. Die Seiten sollten mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft einen Verhandlungsprozess einleiten, der auf einen umfassenden, dauerhaften und lang ersehnten Frieden im Nahen Osten abzielt.
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