Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📷 Die Kirche der gleichapostolischen Konstantin und Helena in Berlin

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#Russland #Deutschland #Kultur
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Das nächste Treffen des Sprachklubs widmet sich Masleniza, einem der buntesten und köstlichsten russischen Feste!😋

🥞 Die Teilnehmer tauchen ein in die traditionsreiche Welt dieses alten russischen Volksfestes. Wir sprechen über die Bräuche und Rituale, die Masleniza so besonders machen, und tauschen uns über die symbolische Bedeutung des Festes aus.

🗓️ Seid am 18. Februar um 19:00 Uhr dabei!
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#pfannkuchen #blini #masleniza #fest #sprachklub
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Heute wird der 120. Geburtstag
von
Mussa Dshalil gefeiert, einem bedeutenden sowjetisch-tatarischen Dichter, Journalisten und Widerstandskämpfer des Zweiten Weltkriegs.

Während des Krieges meldete er sich freiwillig zur Roten Armee, wurde verwundet und geriet 1942 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Trotz schwerer Bedingungen gründete er in der Gefangenschaft eine geheime Widerstandsgruppe gegen die Nazis und setzte sich unerschütterlich für seine Kameraden ein.

In Berlin wurde er verhaftet und in der berüchtigten Haftanstalt Plötzensee eingekerkert, wo er weiterhin Gedichte schrieb, die später unter dem Namen „Moabiter Hefte“ weltbekannt wurden.

Am 25. August 1944 wurde Mussa Dshalil in Berlin hingerichtet. Als Symbol des Widerstands und der künstlerischen Integrität wurde er posthum mit dem Titel Held der Sowjetunion und dem Leninpreis ausgezeichnet.
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Zum 240. Geburtstag von Maria Pawlowna erinnern wir an eine Frau, die weit mehr war als nur die Tochter von Paul I.. In Weimar wurde sie zum geistigen Mittelpunkt ihrer Zeit: Sie förderte Kunst und Wissenschaft, versammelte Dichter und Gelehrte um sich und schlug eine lebendige Brücke zwischen Russland und Deutschland. Selbst Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller begegneten ihr mit großer Hochachtung.
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📚 Am 15. Februar 1906, vor 120 Jahren, wurde Musa Cälil geboren – sowjetischer und tatarischer Dichter, Publizist, gesellschaftlicher Aktivist und späterer Held der Sowjetunion.

Er wuchs im Gouvernement Orenburg auf und besuchte die Medrese „Husainija“. Früh engagierte er sich gesellschaftlich und begann bereits in den 1920er-Jahren zu publizieren. 1925 erschien sein erster Gedichtband. 1927 nahm er ein Studium an der Lomonossow-Universität in Moskau auf. Nach dem Abschluss arbeitete er als Redakteur tatarischer Zeitschriften, schrieb Theaterstücke, Gedichte und publizistische Texte und übersetzte russische Klassiker ins Tatarische. Ende der 1930er-Jahre war er eine zentrale Figur der tatarischen Literatur und leitete den Schriftstellerverband der Tatarischen ASSR. Sein Werk prägte die moderne tatarische Literatursprache nachhaltig.

1941 wurde Cälil als Politoffizier in die Rote Armee einberufen. 1942 geriet er in deutsche Kriegsgefangenschaft. Dort wurde er der sogenannten „Idel-Ural“-Legion zugeteilt – einer Einheit der Wehrmacht, in der vor allem Tataren und Baschkiren eingesetzt wurden.

Innerhalb dieser Einheit gründete Cälil eine geheime Widerstandsgruppe, die Sabotageakte gegen die deutschen Truppen organisierte. Als diese Aktivitäten im August 1943 aufgedeckt wurden, verhaftete man ihn und brachte ihn in das Berliner Zellengefängnis Zellengefängnis Lehrter Straße.

Am 12. Februar 1944 verurteilte ihn der 2. Senat des Reichskriegsgericht in Dresden gemeinsam mit zehn weiteren Tataren wegen „Zersetzung der Wehrkraft, Feindbegünstigung und Kriegsverrats“ zum Tode.

In der Haft schrieb Cälil weiter Gedichte – auf kleinen Papierstücken, unter strengster Isolation und im Wissen um die drohende Hinrichtung. Diese Texte, später als „Moabiter Hefte“ bekannt, wurden von Mitgefangenen bewahrt und nach dem Krieg in die Heimat zurückgebracht. Sie gelten als eines der bedeutendsten poetischen Zeugnisse des Zweiten Weltkriegs.

Am 25. August 1944 wurde Musa Cälil um 12:18 Uhr im Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet.

Sein Name steht bis heute für literarisches Talent, moralische Standhaftigkeit und aktiven Widerstand gegen den Nazismus.
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🥞Eine Woche vor der Großen Fastenzeit beginnt in Russland Masleniza 🥞

🍯Die Masleniza (wörtlich Butterwoche) gehörte zu den lustigsten und fröhlichsten Festen in Russland. Die Masleniza dauert immer eine ganze Woche und gilt als die Vorbereitung auf die heilige Fastenzeit vor Ostern, die gleich anschließend beginnt.

🎊Ablauf der Masleniza-Woche:

🥞Montag: Begrüßungstag
Der Montag war der Begrüßungstag, an dem die Strohpuppe von den Kindern gebastelt wurde und von allen mit Liedern freudig Willkommen geheißen wurde. Man backte Bliny, die traditionelle Teigspeise und genoß den ersten Tag der Festtagswoche.

🎠Dienstag: Tag der Spiele
Am zweiten Tag der Woche fanden viele Spiele und Aufführungen auf der Straße statt.

🍬Mittwoch: Naschtag
Der Mittwoch war der sogenannte Naschtag oder auch Tag des Leckermäulchens. Schwiegersöhne wurden zu ihren Schwiegermüttern zum Bliny-Essen eingeladen, wofür sie sich am Freitag, dem Schwiegermutterabend mit dem gleichen Essen revanchierten.

🌼Donnerstag: Der Tag der Ausgelassenheit
Der Donnerstag stand unter dem Schlagwort Ausgelassenheit vor allem den jungen Ehepaaren zu, die sich öffentlich versammelten und unter Anfeuerungen der Zuschauer ihr Liebe bezeugen mussten.

🥞Freitag: Schwiegermutterabend
Um sich für das Bliny-Essen vom Mittwoch zu revanchieren und der angeheirateten Familie die Ehre zu erweisen, wurde der Abend nun von dem Schwiegersohn ausgerichtet. Dieser lud seine Schwiegermutter ein und bewirtete sie reichlich.

⭐️Samstag: Zusammenkunft der Schwägerinnen
Damit die Schwestern des Ehemannes nicht zu kurz kamen, lud jede jungvermählte Frau all ihre Schwägerinnen ein und beschenkte sie.

💫Sonntag: Tag der Verabschiedung oder Vergebung
Mit dem Fastnachtssonntag endete die Butterwoche, während welcher ausführlichst gefeiert, gesungen, gegessen und gespielt wurde. Thema dieses Tages war die Verabschiedung oder wörtlich genommen die Vergebung (Proschenie). Verabschieden wollte man sich vom Winter, sowie von den Sünden. Dazu wurde die Strohpuppe symbolisch in einem großen Feuer zeremoniell verbrannt und die Asche über die Felder verstreut, was den Bauern zu einer guten Ernte verhelfen sollte. Außerdem gedachte man vor der großen Fastenzeit seinen Sünden und Verfehlungen und bat seine Verwandten und Bekannten um Vergebung.

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🎙 Aus dem Interview des Botschafters Russlands in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti

Herr Botschafter, am 10. Februar wurde in Russland der Diplomatentag gefeiert. Was kennzeichnet aktuell die Arbeit der russischen Botschaft in Deutschland?


💬 Die Arbeit der Botschaft ist vom aktuellen Stand der deutsch-russischen Beziehungen, die im Großen und Ganzen auf der Initiative Berlins fast total dementiert wurden, natürlicherweise stark geprägt. Das spiegelt sich sowohl in der alltäglichen Arbeit der Botschaft, als auch in ihrer politischen Dimension wider.

💬 Ins Kraut schießen gewissenslose Falschmeldungen über Spionen, Hacker, hybride Angriffe, Desinformationskampagnen und Propaganda, die mit der Realität nichts zu tun haben. Das Ziel dieser Falschmeldungen ist klar: Die Kontakte zu den russischen Vertretungen als möglichst toxisch und gefährlich darzustellen, denjenigen die Courage abzukaufen, die nach wie vor bereit sind, mit der Botschaft Kontakte zu pflegen, um die einmal freundlichen, konstruktiven Beziehungen zwischen unseren Staaten und Völkern wiederaufzubauen. In solchen Umständen müssen wir arbeiten und leben. Wir versuchen jedoch die positive Grundlage in solchen Bereichen wie Kontakte zwischen unseren Gesellschaften, Kriegsgräberfürsorge, Rechts- und Konsularwesen, Aufklärungsarbeit und Kultur aufrechtzuerhalten.

💬 Allerdings würde ich nicht alles schwarzmalen. Wir haben in Deutschland noch viele Freunde, die von antirussischen Narrativen im offiziellen Diskurs nicht beeinflusst sind, eine der größten russischen Diaspora-Gemeinschaften im Ausland sowie enge Kontakte zum diplomatischen Korps in Berlin. Wir pflegen Kontakte mit den deutschen Behörden, der Polizei, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Hinblick auf die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber, von denen es in der Bundesrepublik Deutschland mehr als 4000 gibt. Wir sind ihnen für ihre Bemühungen dankbar. Das Russische Haus in Berlin entfaltet eine rege Tätigkeit und bietet ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen und Bildungsangeboten an.

🔗 Im Wortlaut lesen

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#Russland #Deutschland
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Aus dem Interview des ständigen Vertreters der Russischen Föderation bei der UNO Wassilij Nebensja mit der Nachrichtenagentur TASS (10. Februar 2026)

Der aktuelle Stand der Verhandlungen über die Ukraine-Krise ist ein logisches Ergebnis der langjährigen europäischen Politik der Sabotage von friedlichen Initiativen. Die Hauptsache besteht hier darin, dass eine breite Mehrheit der europäischen Spitzenpolitiker sich selbst vom Verhandlungsprozess fernhalten, den aufrichtigen Wunsch und Fähigkeit nicht demonstrieren, eine konstruktive Rolle in der Lösung der Ukraine-Krise zu spielen. Deswegen hat Europa kaum das moralische Recht, sich über seinen Ausschluss aus den Verhandlungen aufzuregen.

Was die Perspektive des Endes des Konflikts anbetrifft, gilt als einer der Hauptfaktoren die Position Selenskyjs, der auf einer militärischen Lösung besteht, obwohl sich die Situation sowohl an der Front, als auch im sozialen und wirtschaftlichen Bereich in der Ukraine verschlechtert. Dabei stellt er ultimative Forderungen auf, wie die für uns inakzeptablen einseitigen Sicherheitsgarantien, sowie spricht den Verzicht aus, den Donbass und die neuen russischen Regionen zu verlassen. Indem ihre europäischen Alliierten die Ukraine in ihrem Streben nach einem „Sieg“ auf dem Schlachtfeld unterstützen, blockieren sie praktisch alle Versuche, den Konflikt friedlich zu lösen, und verhindern eine Rückkehr zum konstruktiven Verhandlungsprozess. Die Frage besteht darin, in welcher Maße Kiew und seine europäischen Partner begreifen werden, dass eine Fortsetzung der Kampfhandlungen zu einer Verlängerung der Krise und dem Anstieg der menschlichen Opfer führt. Wir sind doch an dem Frieden zu gerechten Bedingungen interessiert und nicht an einem Waffenstillstand, dessen Ziel das Einfrieren des Konflikts, eine Atempause und eine weitere Aufrüstung von den ukrainischen Streitkräften ist. Von entscheidender Bedeutung ist hier die tatsächliche Bereitschaft Kiews und des kollektiven Westens, ohne jegliche Ultimaten und Druck mit der Suche nach Wegen für eine friedliche Regelung zu beginnen. Unsere Position ist ihnen bekannt.

Quelle: https://tass.ru/interviews/26390569

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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der „Regierungsstunde“ im Rahmen der Plenarsitzung der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, 11. Februar 2026

💬 Wir betonen ständig, dass eine nachhaltige Regelung der vom „kollektiven Westen“ in der Ukraine ausgelösten Krise ohne Beseitigung von deren Ursachen unmöglich ist. Eine solche Herangehensweise wurde auch von der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump anerkannt. Auf dieser Grundlage wurden im Laufe des Treffens der Präsidenten Russlands und der USA in Alaska im August 2025 Verständigungen darüber erreicht, wie eine dauerhafte langjährige Lösung des ukrainischen Problems gewährleistet werden kann. Diese Verständigungen bleiben immer noch „auf dem Tisch“.

💬 Wir sind unseren Freunden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre Vermittlungsbemühungen dankbar, einschließlich der Bereitstellung eines Forums für Verhandlungen mit Beteiligung der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine. Die russischen Unterhändler arbeiten weiterhin daran, die Sicherheit der westlichen Grenzen Russlands, die Rechte der russischen und russischsprachigen Menschen verlässlich zu gewährleisten, und die Gefahr, die vom heutigen Kiewer Regime und seinen externen Helfershelfern ausgeht, zu beseitigen.

🔗 Im Wortlaut lesen

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#Lawrow #Ukraine #Westen
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✍️ Am 16. Februar jährt sich zum 195. Mal der Geburtstag von Nikolai Leskow

🔸 Geboren am 16. Februar 1831, ging er als „der russischste Schriftsteller aller Zeiten“ und als genialer Meister des Wortes in die Literaturgeschichte ein.

🔸 Leskow griff erstmals in den 1860er Jahren zur Feder. Er schrieb Artikel und Notizen für Zeitungen und Zeitschriften. Später ist er zum Autor zahlreicher Romane, Erzählungen und Novellen geworden, darunter wahre Meisterwerke wie „Der Linkshänder“, „Lady Macbeth aus dem Landkreis Mzensk“, „Der verzauberte Wanderer“, „Die Domherren“ und „Am Messer“.

🔸 Die Erzählung „Der Linkshänder“ („Die Sage vom schielenden Linkshänder aus Tula und vom stählernen Floh“, 1881) gehört zu den bekanntesten Werken Nikolai Leskows. In dieser kunstvoll im Stil des Skaz erzählten Geschichte berichtet ein volkstümlicher Erzähler davon, wie russische Handwerker aus Tula eine winzige stählerne Flohfigur, die ursprünglich aus England stammt, mit kaum sichtbaren Hufeisen versehen und damit ihre meisterhafte Kunstfertigkeit unter Beweis stellen.

🔸 Leskow gelang es, eine einzigartige Galerie volkstümlicher Charaktere zu schaffen. Besonderes Augenmerk legte er auf die Individualisierung der Sprache jeder einzelnen Figur – so verwendete der Schriftsteller aktiv Dialektismen, Jargonismen, Neologismen und umgangssprachliche Wendungen. Leskow beherrschte virtuos die Kunst der Erzählung, indem er einen einzigartigen, sprachlich dichten Stil schuf, der seine Prosa unverwechselbar macht. Seine satirischen Werke, erfüllt von Mitgefühl, Humor und Weisheit, werden weiterhin verfilmt, auf Theaterbühnen inszeniert und finden ihren Widerhall in den Herzen neuer Generationen.

🖼 Gemälde: Illustrationen zu Leskows Werken von Ilja Glasunow

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#Kultur
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✉️ Liebe Abonnenten!

🎉 Wir freuen uns, die Gewinner der Verlosung der Briefmarken aus der Serie „Gebäude der diplomatischen Vertretungen des Außenministeriums Russlands“ bekannt zu geben.

Zunächst möchten wir uns jedoch bei allen Teilnehmern von Herzen bedanken: Wir haben von Ihnen zahlreiche wunderbare Antworten erhalten.

Jede Antwort war einzigartig und auf ihre eigene Art faszinierend. Wir hatten keinen Zweifel daran, dass unsere Abonnenten über einen breiten Horizont und ein fundiertes historisches Wissen verfügen. Deswegen war es für uns eine große Freude, Ihre Meinung zu erfahren.

Wir müssen gestehen, es fiel uns nicht leicht, die besten Antworten auszuwählen.

Die besten Antworten hatten:

Harald R.
Olaf D.
Hans Arend H.
Frank T.
Michael B.


Mit Zustimmung der Gewinner veröffentlichen wir später ihre Antworten.

Noch einmal ein aufrichtiges Dankeschön für Ihr Interesse! Wir werden uns bemühen, noch mehr solcher Verlosungen für Sie zu veranstalten.

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#Briefmarken #Verlosung
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