Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎥 Am 22. Januar jährt sich der Geburtstag von Sergej Michailowitsch Eisenstein (1898–1948), einem der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte. Er gilt als Pionier der modernen Filmsprache und als Theoretiker des Montagefilms, der das Kino endgültig von bloßer Unterhaltung zu einer eigenständigen Kunstform erhob.

Eisenstein begann seinen Weg ins Kino nicht klassisch, sondern experimentell: Zu seinen ersten Arbeiten gehörte die Neu-Montage ausländischer Filme, darunter Fritz Langs „Dr. Mabuse, der Spieler“, der in der Sowjetunion unter dem Titel „Vergoldete Fäulnis“ gezeigt wurde. Bereits hier zeigte sich sein zentrales Interesse: die Wirkung von Bildern durch Rhythmus, Kontrast und Montage zu verstärken.

Der Durchbruch gelang ihm 1925 mit dem Film „Streik“, der als radikal neuartig wahrgenommen wurde. Statt individueller Helden stellte Eisenstein kollektive Bewegungen in den Mittelpunkt und entwickelte eine Bildsprache, die politische Inhalte nicht erklärte, sondern emotional erfahrbar machte. Der Erfolg dieses Films führte zu einem staatlichen Auftrag für ein groß angelegtes Werk über die erste russische Revolution von 1905.

📽 Aus diesem Projekt entstand schließlich „Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) – Eisensteins berühmtester Film und ein Meilenstein der Filmgeschichte. Während der Dreharbeiten in Odessa erkannte der Regisseur, dass die Darstellung des Matrosenaufstands auf dem Schlachtschiff „Fürst Potemkin-Tawritscheski“ ausreichen würde, um die Idee der revolutionären Bewegung eindringlich zu vermitteln. Gedreht wurde an historischen Schauplätzen und auf dem alten Kriegsschiff „Zwölf Apostel“.

Mit seiner radikalen Montage, der ikonischen Treppenszene von Odessa, der symbolischen Bildsprache und dem präzisen Rhythmus setzte „Panzerkreuzer Potemkin“ neue Maßstäbe. Der Film wurde weltweit gefeiert und später von Kritikern mehrfach als „einer der besten Filme aller Zeiten“ bezeichnet. Bis heute wird er an Filmhochschulen analysiert und gilt als Grundstein der modernen Filmästhetik.

🎬 Hier können Sie den Film mit deutschen Untertiteln ansehen.

🎞 Eisensteins Einfluss reicht weit über sein eigenes Werk hinaus. Er prägte Generationen von Filmemachern, entwickelte eine eigenständige Regieschule und hinterließ theoretische Schriften, die bis heute aktuell sind. Sein Name ist dadurch für immer in der Filmgeschichte verankert.
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⚡️Kommentar der Russischen Botschaft in Deutschland

📌 Am 22. Januar 2026 wurde der Russische Botschafter in Deutschland, Sergej J. Netschajew, in das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland einbestellt. Ihm wurde ein Protest im Zusammenhang mit der erfolgten Festnahme einer deutsch-ukrainischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts auf Spionageaktivitäten im Interesse Russlands kundgetan. Darüber hinaus ist der Botschafter darüber informiert worden, dass ein Mitarbeiter der Botschaft, der angeblich ihr Kontaktmann gewesen sei, zu persona non grata erklärt wurde.

📌 In einer am 21. Januar 2026 veröffentlichten Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft geht es um die Festnahme einer Mitarbeiterin einer deutschen NGO. Ihr wird vorgeworfen, einem Mitarbeiter der Russischen Botschaft Informationen über den Ukraine-Konflikt, Standorte der deutschen Rüstungsindustrie, Lieferungen von Kriegsmaterial an die Ukraine und Teilnehmer hochkarätiger politischer Veranstaltungen übermittelt zu haben.

📌 Diese Anschuldigungen wurden als eine unsinnige Provokation zurückgewiesen, die darauf abzielt, die russische diplomatische Mission vor dem Hintergrund eines in Deutschland aktiv angeheizten Spionagewahns zu diskreditieren. Es wurde auf die Absurdität der gegen die Botschaft erhobenen Vorwürfe hingewiesen, weil alle genannten Angaben öffentlich verfügbar sind. Unter anderem wurde die vollständige Liste der deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine bis vor kurzem auf der Webseite des deutschen Verteidigungsministeriums veröffentlicht. Derzeit werden die Militärgüter in ausführlicher Weise in den deutschen Medien aufgelistet.

📌 Die Botschaft hat ihr Bedauern darüber ausgedrückt, dass die deutsche Seite unter fadenscheinigen Vorwänden einen Kurs der Eskalation der deutsch-russischen Beziehungen eingeschlagen hat. Es wurde deutlich gemacht, dass jegliche unfreundliche Handlungen nicht ohne Reaktion bleiben werden.

📌 Außerdem haben wir unsere Gesprächspartner auf die Informationen der Bundesanwaltschaft über die Festnahme eines russischen Staatsbürgers aufmerksam gemacht, der beschuldigt wird, in den Donbass Versorgungsgüter und Medizinprodukte geliefert sowie Gelder geleitet zu haben. Wir haben unsere Empörung darüber geäußert, dass es sich in der offiziellen Auslegung der Bundesanwaltschaft um „ausländische terroristische Vereinigungen" Volksrepubliken Donezk und Lugansk handelt. Diese Formulierungen wurden entschieden als inakzeptabel und aus rechtlicher Sicht nichtig zurückgewiesen.

📌 Wir haben eine Erläuterung darüber verlangt, wer und auf welcher Grundlage diese Bezeichnung verwendet hat. Es wurde daran erinnert, dass es gerade die Zivilbevölkerung des Donbass war, die unmittelbar nach dem verfassungswidrigen Staatsstreich in der Ukraine im Februar 2014 terroristischen Angriffen des Kiewer Regimes ausgesetzt wurde. Dabei sind die neuen Regionen der Russischen Föderation im Ergebnis einer freien Willensäußerung der Bürger beigetreten.

📌 Es wurde erklärt, dass dieser Ansatz Berlins als eine Linie zur Kriminalisierung jeglicher Kontakte zu den Bewohnern und Organisationen des Donbass, einschließlich humanitärer Hilfe, angesehen wird. Die deutsche Seite wurde um unverzüglichen konsularischen Zugang zu dem festgenommenen russischen Staatsbürger ersucht, um die Situation zu klären und seine Rechte und Interessen zu schützen.

@RusBotschaft

#Russland #Deutschland
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🎙Aus den Erklärungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der Pressekonferenz zu den außenpolitischen Ergebnissen Russlands 2025 (Moskau, 20. Januar 2026)

💬 Russland hat keinerlei Bezug zu den Plänen, Grönland zu übernehmen. Ich bin mir sicher, man versteht in Washington ganz klar, dass weder Russland noch China solche Pläne hegen. Wir sind an einer offenen und freien arktischen Zusammenarbeit im Rahmen des Arktischen Rates interessiert, wo die Interessen der Sicherheit, Wirtschaft, Umwelt, indigener Völker, aller Beteiligten an der Interaktion in der Arktis berücksichtigt wären. Nicht wir haben die Zusammenarbeit im Rahmen dieser Struktur eingestellt, nicht wir haben die Kontakte abgebrochen.

💬 Vor Kurzem hat der der Präsident Kroatiens Zoran Milanović den US-Präsidenten Donald Trump dazu aufgerufen, seine eigenen Interessen nicht über die Rechte des Volkes von Grönland zu stellen: „Ich betone: Über die Zukunft Grönlands kann ausschließlich das grönländische Volk entscheiden.“ Ersetzt man den Begriff „grönländisches Volk“ durch „Volk der Krim“, wird vieles verständlich. Auf der Krim gingen die Menschen nach einem verfassungswidrigen Staatsstreich zu einem Referendum, als die an die Macht gekommenen Putschisten der russischen Sprache den Krieg erklärten und bewaffnete Kämpfer entsandten, um den Obersten Rat der Krim zu stürmen. In Grönland hingegen hat niemand Umstürze organisiert. Der US-Präsident Donald Trump sagte bloß, dass dieses Gebiet für die Sicherheit der USA von Bedeutung ist. Die Krim ist für die Sicherheit der Russischen Föderation nicht weniger wichtig als Grönland für die Vereinigten Staaten.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Russland #USA
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Die Blockade von Leningrad in Zahlen

Vor 82 Jahren, am 27. Januar 1944, wurde die Belagerung Leningrads durch Nazi-Deutschland vollständig aufgehoben. Diese dramatische Statistik zeigt, was die Stadt während der Belagerung zu bewältigen hatte.

Quelle: Russia Beyond auf Deutsch
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🎙 Aus den Erklärungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der Pressekonferenz zu den außenpolitischen Ergebnissen Russlands 2025 (Moskau, 20. Januar 2026)

💬 Vor einigen Monaten erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass sich Russland nach dem Auslaufen des New-Start-Vertrags am 5. Februar 2026 bereit erklärt, sich an die in dem Vertrag festgelegten Einschränkungen noch ein Jahr lang unter der Voraussetzung zu halten, um kein vollständiges Vakuum im Bereich der strategischen Sicherheit entstehen zu lassen. Voraussetzung ist, dass die USA in gleicher Weise handeln und ihre nuklearen Streitkräfte nicht über die in diesem Vertrag festgelegten Obergrenzen hinaus ausbauen. Dadurch würden wir zumindest ein weiteres Jahr gewinnen, damit alle von den hitzigen außenpolitischen Themen, die die internationale Agenda derzeit prägen, etwas Abstand nehmen und darüber nachdenken können, wie es in diesem zentralen Bereich der strategischen Stabilität weitergehen soll.

💬 Unterdessen sehen wir, dass Präsident Donald Trump die Frage, ob er ebenso wie Russland die Obergrenzen des New-Start-Vertrags einhalten werde, verneinend beantwortet hat. Sinngemäß erklärte er, der Vertrag laufe aus und solle eben auslaufen. Tatsächlich signalisieren die USA, dass neue Gespräche über strategische Stabilität aufgenommen werden müssten. All dies geschieht jedoch ausschließlich im öffentlichen Raum, im Rahmen von Gesprächen mit Journalisten. Substanzielle Kontakte zu diesem Thema zwischen Fachleuten beider Länder finden nicht statt.

💬 Parallel dazu beobachten wir die Versuche der USA, in bestimmten Bereichen der strategischen Stabilität eigene Überlegenheit zu schaffen. Beispielsweise erfolgt die Verlegung bodengestützter Mittelstrecken- und Kurzstreckenraketen – des sogenannten „Typhon“-Systems, das nicht nur in Japan, sondern auch auf den Philippinen stationiert wurde. Zudem gibt es Pläne, es auch in der Bundesrepublik Deutschland zu stationieren. Hinzu kommt der Versuch, die Stationierung von Kernwaffen in Europa auszuweiten. Entsprechende Pläne wurden öffentlich geäußert. Darüber hinaus möchte ich die Weiterentwicklung des globalen Raketenabwehrsystems der USA erwähnen, bekannt als das Projekt „Goldene Kuppel“. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die USA aktiv eine Linie der Bewaffnung des Weltraums verfolgen, einschließlich der Stationierung von Waffen im Weltall.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#USA #Russland
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⚡️ Am 30. Januar 2026 um 11:00 Uhr Moskauer Zeit wird die Pressekonferenz des Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik stattfinden. Dabei wird der Abschlussbericht über die verbrecherischen Handlungen des Kiewer Regimes im Jahr 2025 vorgestellt.

Die Veranstaltung findet online statt.

❗️ Die Akkreditierung ist bis 15:00 Uhr am 28. Januar geöffnet.
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📣 Buchverlosung

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten!

Vor 250 Jahren, am 24. Januar 1776, wurde der große deutsche Schriftsteller der Romantik, Märchendichter und Komponist Ernst Theodor Amadeus Hoffmann geboren.

In Russland ist Hoffmann sehr beliebt. Ohne den „Nussknacker“ können wir das Neujahrfest kaum vorstellen – der Theaterbesuch von Tschaikowskis Ballett nach dem Märchen von E. T. A. Hoffmann ist seit vielen Jahren eine warme und liebgewonnene Neujahrstradition für viele Familien in Russland. Besonders lieben wir Hoffmann für seine bizarre Fantasie und seine Fähigkeit, mit einem so musikalischen Ohr zu schreiben.

📚 Anlässlich seines Geburtstags verlosen wir drei Bücher mit Werken von E. T. A. Hoffmann in russischer und deutscher Sprache.

Beantworten Sie eine Frage bis 3. Februar und nehmen Sie an der Buchverlosung teil. Viel Glück!

✏️Unter folgendem Link können Sie teilnehmen: https://forms.gle/ZBi6WbnofYSJfeHK9

Die Bücher werden unter drei Abonnenten ausgelost, die die besten Antworten geben. Die Gewinner werden bis 6. Februar gewählt und per E-Mail benachrichtigt.

@RusBotschaft

#Buchverlosung #Kultur #Buch
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Fotos von Jamal, dem Altai und der verlassenen russischen Siedlung Grumant auf dem Spitzbergen-Archipel

📷 Alexander Mazurow
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🎙 Aus dem Kommentar des Beraters des Präsidenten, Jurij Uschakow, zum Treffen von Präsident Wladimir Putin mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff, 23. Januar 2026

📌 Es fand ein Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem US-Sondergesandten Steven Witkoff sowie mit Jared Kushner und Josh Gruenbaum statt. Die Verhandlungen dauerten etwa vier Stunden und waren außerordentlich inhaltsreich, konstruktiv, äußerst offen und vertrauensvoll. Das Treffen war darauf ausgerichtet, Informationen über die Ergebnisse der Kontakte der US-Seite mit den Ukrainern und den europäischen Partnern zu erhalten und anschließend gemeinsam das weitere Vorgehen festzulegen.

📌 Es wurde der nächste Schritt vereinbart: Für den 23. Januar 2026 in Abu Dhabi wurde die erste Sitzung der trilateralen Arbeitsgruppe Russlands, der USA und der Ukraine für Sicherheitsfragen geplant. Gleichzeitig werden sich in Abu Dhabi die Leiter der bilateralen Gruppe Russland-USA für Wirtschaftsangelegenheiten Kirill Dmitrijew und Steven Witkoff treffen.

📌 Im Laufe der Verhandlungen des Präsidenten mit der US-amerikanischen Seite wurde erneut festgestellt, dass mit keiner langfristigen Regelung zu rechnen ist, solange die territorialen Fragen nicht auf der Grundlage der Formel von Anchorage gelöst sind.

📌 Wie Wladimir Putin betonte, ist Russland aufrichtig an einer Beilegung der ukrainischen Krise mit politischen und diplomatischen Mitteln interessiert. Solange dies jedoch nicht erreicht ist, wird Russland weiterhin konsequent die im Rahmen der militärischen Sonderoperation gesetzten Ziele auf dem Gefechtsfeld verfolgen, wo die russischen Streitkräfte die strategische Initiative innehaben.

📌 Beim Meinungsaustausch über den Friedensrat wurde unsere Bereitschaft hervorgehoben, eine Milliarde US-Dollar aus den noch von der früheren US-Regierung eingefrorenen russischen Vermögenswerten in den Haushalt dieser Struktur einzubringen. Die restlichen Mittel aus unseren von den USA eingefrorenen Reserven könnten nach Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Russland und der Ukraine für den Wiederaufbau der von den Kampfhandlungen betroffenen Gebiete verwendet werden. Die Gespräche diesbezüglich werden in der bilateralen wirtschaftlichen Arbeitsgruppe fortgesetzt.

📌 Man muss zugeben, dass die Amerikaner viel zur Vorbereitung des Treffens der Arbeitsgruppe für Sicherheitsfragen beigetragen haben. Sie hoffen, dass es erfolgreich verlaufen und Perspektiven für Fortschritte im gesamten Komplex der Fragen eröffnen wird, die mit der Beendigung des Konflikts und dem Erreichen einer Vereinbarung über eine friedliche Regelung verbunden sind.

📌 Es wurde vereinbart, dass die russische und amerikanische Seiten weiterhin im engen Kontakt zueinander sowohl zum Thema der Ukraine als auch zu anderen Themen bleiben werden.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Russland #USA #Ukraine
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