Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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⭐️Sterne der Moskauer Metro

Jede Station der Moskauer Metro ist auf ihre eigene Weise einzigartig und beeindruckend schön. Besonders die kunstvollen Decken mit ihren funkelnden Sternen zeigen, wie sehr Architektur und Atmosphäre hier miteinander verschmelzen.

📷 Fotos: : Ed Tikhonow
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🇷🇺 Am 10. Dezember 2025 fand in Berlin eine feierliche Blumenniederlegung an der Gedenktafel zu Ehren des sowjetischen Sergeanten Nikolai Massalow statt

Die Zeremonie war dem Geburtstag des Sergeanten der Roten Armee Nikolai Massalow gewidmet, der wenige Tage vor Kriegsende ein dreijähriges deutsches Mädchen rettete, indem er es aus dem Kreuzfeuer am Landwehrkanal unter Einsatz seines Lebens trug.

An der feierlichen Zeremonie beteiligten sich Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Lehrer und Schüler der Schule bei der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, sowie engagierte deutsche Bürger.

An der Gedenktafel auf der Potsdamer Brücke wurden Blumen niedergelegt. Die Schüler erinnerten an die Heldentat des Sergeanten:

"Am 30. April 1945 brachte der damals 22-jährige Fahnenträger des 20. Garde-Schützen-Regimentes der 79. Garde-Schützen-Division, der Unteroffizier Massalow, eine Fahne des Regimentes zum Landwehrkanal. Hinter dem Kanal befand sich schon die Reichskanzlei. Massalow selbst erinnerte sich: Es waren noch 50 Minuten bis zum letzten Angriff, und da hörte er in der Stille den Schrei eines kleinen deutschen Mädchens, das nach seiner Mutter rief.

Er bat um die Erlaubnis, das Kind zu retten. Der Bereich vor der Brücke war vermint und zerschossen, und er kroch über den Asphalt an den Kanal. Unter der Brücke sah er ein dreijähriges Mädchen neben seiner toten Mutter sitzen. Soldaten gaben ihm Feuerschutz, und er brachte das Kind in Sicherheit. Massalow wurde damals am Bein verwundet, erzählte aber nichts davon und stand wieder bei der Regimentsfahne".

Der bescheidene sowjetische Soldat Nikolai Masalow betrachtete seine Heldentat nicht als eine besondere Tat, sprach ungern darüber und war, wenn er doch davon erzählte, eher wortkarg:

„Ich bin ein russischer Soldat. An meiner Stelle hätte jeder so gehandelt“

@RusBotschaft

#GroßerSieg #Heldentat
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📌 Erklärung des Föderationsrates der Föderationsversammlung Russlands im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag des Beginns des Nürnberger Prozesses

📍Am 20. November 1945 nahm der Internationale Militärgerichtshof zur Verurteilung und Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher der europäischen Achsenmächte seine Arbeit auf. Die Errichtung des Nürnberger Tribunals wurde durch den historischen Sieg der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg möglich.

📍Das Nürnberger Tribunal stellte fest, dass die Nazi-Kriegsverbrechen in einem Ausmaß verübt wurden, wie es die Militärgeschichte bis dahin nicht gekannt hatte, und von beispielloser Grausamkeit und Terror begleitet waren. Die Gräueltaten der Faschisten in den vorübergehend besetzten Gebieten der Sowjetunion hatten einen äußerst unmenschlichen Charakter und erreichten eine außerordentliche Tragweite. Der Massenmord sowjetischer Bürger und die an ihnen verübten Gräueltaten waren Bestandteil eines Plans zur Vernichtung der Zivilbevölkerung mit dem Ziel, das eroberte Gebiet zu kolonisieren.

📍Der Föderationsrat der Föderationsversammlung Russlands betrachtet das Urteil des Nürnberger Prozesses als einen Eckpfeiler der modernen Weltordnung. Die Völkerrechtsprinzipien, die im Londoner Statut verankert wurden und ihren Ausdruck im Nürnberger Urteil fanden, sind durch die Resolution 95(1) der UN-Generalversammlung vom 11. Dezember 1946 bestätigt.

📍Der Föderationsrat der Föderationsversammlung Russlands erinnert daran, dass der von Hitlerdeutschland entfesselte Krieg gegen die Sowjetunion den Tod von 27 Millionen sowjetischer Staatsbürger zur Folge hatte. Es wird unterstrichen, dass die im Urteil des Nürnberger Tribunals festgestellten Fakten der Vertreibung und Vernichtung der Zivilbevölkerung der UdSSR durch die Nazisten und ihre Gehilfen als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion eingestuft werden müssen.

📍Die Abgeordneten des Föderationsrates rufen alle UN-Mitgliedsstaaten dazu auf, die jährlich zur Prüfung der UN-Generalversammlung eingebrachte Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus, rassistischer Diskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“ zu unterstützen.

📍Der Föderationsrat der Föderationsversammlung Russlands erklärt, dass die in einzelnen westlichen Staaten betriebene Politik, die das Vergessen der Ergebnisse des Nürnberger Prozesses anstrebt, zur Rehabilitierung des Nazismus beiträgt und die Grundlagen des völkerrechtlichen Systems untergräbt, das durch die Abkommen der Potsdamer Konferenz und Konferenz von Jalta formuliert wurde und die Menschheit seit 80 Jahren vor einem neuen Weltkrieg bewahrt.

📍Der Föderationsrat der Föderationsversammlung Russlands ruft alle Staaten und Völker der Welt dazu auf, die vom Nürnberger Tribunal ausgearbeiteten Prinzipien zu achten und zu schützen, die auf die Verhinderung der Entfesselung von Kriegen, des Völkermords, der Kriegsverbrechen, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit abzielen. Es ruft ebenso dazu auf, die Wiederbelebung jeglicher Formen des Nazismus und Faschismus zu unterbinden sowie den Versuchen entgegenzuwirken, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges zu revidieren und seine Geschichte zu verfälschen.

@RusBotschaft

#GroßerSieg #Russland
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📢 Erklärung des russischen Außenministeriums zur Abstimmung bei der UN-Generalversammlung über den Resolutionsentwurf „Rückführung ukrainischer Kinder”

💬 Am 3. Dezember 2025 wurde im Rahmen der wieder aufgenommenen 11. Sondersitzung der UN-Generalversammlung der Resolutionsentwurf „Rückführung ukrainischer Kinder“ debattiert

Das vom Kiewer Regime vorbereitete Dokument ist von Lügen und Heuchelei durchdrungen und stellt die tatsächliche Lage auf den Kopf. Es basiert auf haltlosen Anschuldigungen gegen Russland wegen angeblicher „Deportation“, „gewaltsamer Adoption“ und „Auslöschung der Identität“ ukrainischer Kinder. Solche Unterstellungen sind durch keinerlei Beweise gestützt. Mit keinem Wort wird das Schicksal jener ukrainischen Minderjährigen erwähnt, die nach Europa verbracht wurden und dort den Kontakt zu ihren Familien verloren haben.

Die Diskussion über den Entwurf hat eine klare Spaltung zwischen den UN-Mitgliedstaaten in dieser Frage offenbart. Die westlichen Delegationen beharrten auf der Erzählung von einer „Deportation“ ukrainischer Kinder. Die Vertreter der globalen Mehrheit sprachen sich dagegen aus, das Thema Kinder zu instrumentalisieren, und plädierten stattdessen für politische und diplomatische Mittel.

Bei der Abstimmung erhielt die Resolution 91 Stimmen dafür, 12 dagegen sowie 57 Enthaltungen; 33 Vertreter waren abwesend. Mit anderen Worten: Mehr als die Hälfte – 102 von 193 – der Mitgliedstaaten haben dem Dokument in der einen oder anderen Form keine Unterstützung bekundet. Damit erhielt dieser Entwurf von allen Resolutionen der 11. Sondersitzung die geringste Zustimmung.

Die russische Seite betont erneut, dass alle Vorwürfe gegen Russland bezüglich der angeblichen „Entführung“ ukrainischer Kinder völlig unbegründet und verlogen sind. Es handelte sich ausschließlich um die Evakuierung von Minderjährigen aus Kampfgebieten, in denen ihr Leben unmittelbar gefährdet war. Russland arbeitet derzeit systematisch an der Wiedervereinigung von Familien und ist zu einer Zusammenarbeit bei diesem Thema unter Beteiligung konstruktiv eingestellter internationaler Vermittler bereit.

@RusBotschaft

#UN #Kinder #Ukraine
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🖼 Am 10. Dezember 1884 wurde die russische Malerin Sinaida Serebrjakowa geboren

🎨Sinaida Serebrjakowa (1884–1967) war eine der bedeutendsten russischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts und eine der wenigen Frauen, die im Umfeld der Künstlervereinigung „Mir Iskusstwa“ internationale Anerkennung erlangten.

🎨Der Name der Künstlerin wird gewöhnlich mit liebenswürdigen Porträts ihrer Verwandten und Freunde sowie mit monumentalen Gemälden zu bäuerlichen Themen in Verbindung gebracht. Doch ihre ersten Schritte auf dem Gebiet der Malerei waren mit Landschaften verknüpft – vor allem mit Ansichten des Gebiets nicht weit von Donezk, wo sich der elterliche Landsitz Neskutschnoje befand. Berühmt wurde sie durch ihre poetischen, lichtdurchfluteten Porträts, insbesondere durch das ikonische Selbstporträt „Am Schminktisch“ (1909), das ihr sofort breite Bekanntheit verschaffte.

🎨Von 1924 an lebte Serebrjakowa in Paris, ohne die Hoffnung aufzugeben, eines Tages wieder in Russland zu arbeiten. Nach ihrer Emigration geriet ihr Name in der Sowjetunion jahrzehntelang nahezu in Vergessenheit. 1965 änderte sich aber dies grundlegend: Gleich drei große Ausstellungen, deren Vorbereitung fünf Jahre in Anspruch genommen hatte, brachten Serebrjakowa dem sowjetischen Publikum zurück. Der Erfolg war überwältigend: lange Schlangen an den Eingängen, begeisterte Presseberichte, millionenfach aufgelegte Bildbände. Museen erwarben ihre Werke in großem Umfang, und die über achtzigjährige Künstlerin erlebte endlich die Anerkennung, die ihre Kunst verdiente.

@RusBotschaft

#Russland #Kunst
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