🚗 Am 4. Dezember 1946 entstand das erste Modell eines sowjetischen Personenkraftwagens für die Massenproduktion. Es wurde im Moskauer Automobilwerk für Kleinwagen entwickelt und erhielt die Bezeichnung „Moskwitsch-400“.
Die Serienproduktion lief bis Anfang der 1950er Jahre und wurde zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur Motorisierung des Landes. Der „Moskwitsch-400“ wurde als erschwinglicher Personenkraftwagen für die Stadt und für kürzere Fahrten positioniert.
Dieses Fahrzeug verfügte über eine kompakte Karosserie mit weichen, abgerundeten Linien, typisch für das Design der späten 1940er Jahre, sowie über einen Vierzylinder-Reihenbenziner mit einem bescheidenen Hubraum von etwa 1,1 Litern, der jedoch für den damaligen Verkehr und die damaligen Straßen völlig ausreichte. Der „Moskwitsch-400“ war ein einfach konstruierter Wagen, den man in der Garage oder im Hof selbst warten konnte – was die ersten Autobesitzer besonders schätzten.
Den „Moskwitsch-400“ konnte man sowohl als Privatwagen als auch als Taxi antreffen. Für viele Familien war er das erste eigene Auto, mit dem Ausflüge zur Datscha, Besuche bei Verwandten und die ersten längeren Fahrten verbunden waren.
Heute ist der „Moskwitsch-400“ bereits ein Sammler-Klassiker, den man auf Oldtimer-Festivals, in Museen und in privaten Sammlungen sehen kann. Dieses kleine, bescheidene Auto ist zu einem wahren Symbol der Epoche des motorisierten Individualverkehrs in der UdSSR geworden.
📸 Максим Малиновский / auto.onliner.by
Die Serienproduktion lief bis Anfang der 1950er Jahre und wurde zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur Motorisierung des Landes. Der „Moskwitsch-400“ wurde als erschwinglicher Personenkraftwagen für die Stadt und für kürzere Fahrten positioniert.
Dieses Fahrzeug verfügte über eine kompakte Karosserie mit weichen, abgerundeten Linien, typisch für das Design der späten 1940er Jahre, sowie über einen Vierzylinder-Reihenbenziner mit einem bescheidenen Hubraum von etwa 1,1 Litern, der jedoch für den damaligen Verkehr und die damaligen Straßen völlig ausreichte. Der „Moskwitsch-400“ war ein einfach konstruierter Wagen, den man in der Garage oder im Hof selbst warten konnte – was die ersten Autobesitzer besonders schätzten.
Den „Moskwitsch-400“ konnte man sowohl als Privatwagen als auch als Taxi antreffen. Für viele Familien war er das erste eigene Auto, mit dem Ausflüge zur Datscha, Besuche bei Verwandten und die ersten längeren Fahrten verbunden waren.
Heute ist der „Moskwitsch-400“ bereits ein Sammler-Klassiker, den man auf Oldtimer-Festivals, in Museen und in privaten Sammlungen sehen kann. Dieses kleine, bescheidene Auto ist zu einem wahren Symbol der Epoche des motorisierten Individualverkehrs in der UdSSR geworden.
📸 Максим Малиновский / auto.onliner.by
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🕯 Am 3. Dezember 2025 fanden anlässlich des Tages des unbekannten Soldaten Gedenkveranstaltungen in den Städten Beilrode, Schönewalde und Elsterwerda statt.
Die Initiative ging von den deutschen Vereinigungen „RM Kaliningrad“ und „Deutsch-Russische Seelen“ aus. An den Zeremonien nahmen Mitarbeiter der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, darunter die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, sowie engagierte örtliche Einwohner teil.
Die Teilnehmer ehrten das Gedenken der gefallenen sowjetischen Helden, die ihr Leben für die Befreiung Europas vom Faschismus gegeben haben. Traditionsgemäß wurden an den Begräbnisstätten Kränze und Blumen niedergelegt.
Das Ehrenmal in Beilrode wurde am 24. April 1975 eingeweiht. Auf dem Sockel steht ein sowjetischer Panzer T-34, der an das erste historische Zusammentreffen amerikanischer und sowjetischer Truppen am 25. April 1945 auf der zerstörten Elbbrücke bei der Stadt Torgau erinnert. In den Jahren 2017–2019 wurde das Denkmal unter Beteiligung der Kommune Beilrode, der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft und des Militärhistorischen Museums „Nasledie“ (Wolgograd) sowie mit Unterstützung der föderalen Agentur „Rossotrudnitschestwo“, des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin, der Sparkasse Leipzig und regionaler Unternehmen restauriert.
Das Ehrenmal in Elsterwerda wurde für die sowjetischen Soldaten und Offiziere geschaffen, die in den Kämpfen um die Stadt sowie in den umliegenden Ortschaften gefallen sind. Hier ruhen sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die in den Jahren 1941–1945 ums Leben kamen. Im Rahmen gemeinsamer Archiv- und Forschungsarbeit der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, des Innenministeriums des Landes Brandenburg, der Verwaltung des Landkreises Elbe-Elster, der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft und der Stadtverwaltung Elsterwerda konnten 2917 Namen ermittelt werden.
Der sowjetische Ehrenfriedhof in Schönewalde wurde im Mai 1947 eröffnet. Ende April 1945, während der letzten Phase des Großen Vaterländischen Krieges und der Schlacht um Berlin, diente Schönewalde als Lazarettstadt. In nahezu jedem verfügbaren Wohnhaus wurden verwundete Rotarmisten untergebracht. Viele Schwerverwundete erlagen in den folgenden Tagen und Wochen ihren Verletzungen. Die Gefallenen wurden auf dem Marktplatz und am Schützenhaus beigesetzt. Das Militärlazarett bestand bis zum Herbst 1945. Im Mai 1947 wurden die sterblichen Überreste der Gefallenen auf den Ehrenfriedhof umgebettet – in 157 Einzelgräber und eine Massengrabstätte.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung
Die Initiative ging von den deutschen Vereinigungen „RM Kaliningrad“ und „Deutsch-Russische Seelen“ aus. An den Zeremonien nahmen Mitarbeiter der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, darunter die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, sowie engagierte örtliche Einwohner teil.
Die Teilnehmer ehrten das Gedenken der gefallenen sowjetischen Helden, die ihr Leben für die Befreiung Europas vom Faschismus gegeben haben. Traditionsgemäß wurden an den Begräbnisstätten Kränze und Blumen niedergelegt.
Das Ehrenmal in Beilrode wurde am 24. April 1975 eingeweiht. Auf dem Sockel steht ein sowjetischer Panzer T-34, der an das erste historische Zusammentreffen amerikanischer und sowjetischer Truppen am 25. April 1945 auf der zerstörten Elbbrücke bei der Stadt Torgau erinnert. In den Jahren 2017–2019 wurde das Denkmal unter Beteiligung der Kommune Beilrode, der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft und des Militärhistorischen Museums „Nasledie“ (Wolgograd) sowie mit Unterstützung der föderalen Agentur „Rossotrudnitschestwo“, des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin, der Sparkasse Leipzig und regionaler Unternehmen restauriert.
Das Ehrenmal in Elsterwerda wurde für die sowjetischen Soldaten und Offiziere geschaffen, die in den Kämpfen um die Stadt sowie in den umliegenden Ortschaften gefallen sind. Hier ruhen sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die in den Jahren 1941–1945 ums Leben kamen. Im Rahmen gemeinsamer Archiv- und Forschungsarbeit der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, des Innenministeriums des Landes Brandenburg, der Verwaltung des Landkreises Elbe-Elster, der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft und der Stadtverwaltung Elsterwerda konnten 2917 Namen ermittelt werden.
Der sowjetische Ehrenfriedhof in Schönewalde wurde im Mai 1947 eröffnet. Ende April 1945, während der letzten Phase des Großen Vaterländischen Krieges und der Schlacht um Berlin, diente Schönewalde als Lazarettstadt. In nahezu jedem verfügbaren Wohnhaus wurden verwundete Rotarmisten untergebracht. Viele Schwerverwundete erlagen in den folgenden Tagen und Wochen ihren Verletzungen. Die Gefallenen wurden auf dem Marktplatz und am Schützenhaus beigesetzt. Das Militärlazarett bestand bis zum Herbst 1945. Im Mai 1947 wurden die sterblichen Überreste der Gefallenen auf den Ehrenfriedhof umgebettet – in 157 Einzelgräber und eine Massengrabstätte.
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#80JahreBefreiung
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📃Aus dem Artikel der russischen Zeitung Kommersant: Da, wo die russische Fahne gehisst ist, wird sie nicht mehr eingeholt
Die Reporter der russischen Zeitung Kommersant besuchten Energodar, die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje.
📌Nach dem Ende der lokalen Waffenruhe, die Ende Oktober zur Reparatur beschädigter Stromleitungen verhängt worden war, haben die ukrainischen Streitkräfte den Beschuss der Stadt intensiviert. In der vergangenen Woche wurde sie nahezu täglich von Kamikaze-Drohnen angegriffen. Einer der Schläge traf das Zentrum für Kinder- und Jugendkunst, wo glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die städtischen Kommunaldienste bemühen sich, die Spuren der Angriffe schnell zu beseitigen und beschädigte Objekte wiederherzustellen. Doch das Gebäude der Stadtverwaltung wird so häufig angegriffen, dass es bisher nicht möglich ist, ihm sein früheres Aussehen zurückzugeben. Die Stadtverwaltung wurde sowohl mit Drohnen als auch mit Mörsergranaten und mit dem amerikanischen Raketenwerfersystem HIMARS beschossen.
📌Die Einwohner Energodars sind optimistisch eingestellt. Trotz der ständigen Bedrohung durch Angriffe sowie Unterbrechungen in der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung geht das Leben in der Stadt seinen gewohnten Gang.
📌Wenn die Schülerinnen und Schüler in der Pause auf den Hof laufen, werden sie stets von Sicherheitskräften begleitet: Kinder könnten die Geräusche herannahender Geschosse überhören und sich nicht rechtzeitig in Schutzräume begeben, daher werden sie von Erwachsenen abgesichert. Die überwältigende Mehrheit spricht Russisch. Einige Schülerinnen und Schüler sprechen miteinander Ukrainisch, doch das ruft bei niemandem Fragen hervor. Viele tragen an ihren Rucksäcken Schlüsselanhänger mit der russischen Flagge, andere haben auf ihren Hoodies die Aufschrift: „Ich lebe und schaffe in Russland“. Niemand zwingt sie, so herumzulaufen, sie können sich nun einfach nicht mehr außerhalb Russlands vorstellen. Sie lassen sich auch nicht von ukrainischen Telegram-Kanälen einschüchtern, in denen regelmäßig Fotos von Mitarbeitern des Kernkraftwerks Saporoschje und Einwohnern Energodars (einschließlich Minderjährigen) mit Angabe ihrer Namen und Adressen sowie mit Gewaltandrohungen veröffentlicht werden.
📌Das Kernkraftwerk Saporoschje, das größte Kernkraftwerk in Europa, ist systematischen Angriffen seitens der Ukraine ausgesetzt. Nachdem die Stromleitungen infolge des Beschusses beschädigt worden waren, blieb das Kraftwerk einen ganzen Monat lang ohne externe Stromversorgung, die es benötigt, um den Brennstoff in den Energieblöcken zu kühlen. In diesem gesamten Monat wurde es ausschließlich von Dieselgeneratoren versorgt, was zu einem Rekord in der Geschichte der weltweiten Kernenergie geworden ist.
📌Der Direktor des Kernkraftwerks, Juri Tschernitschuk, versichert, dass die Lage am Kraftwerk derzeit stabil angespannt ist. Die Situation steht unter Kontrolle, die Anlage befindet sich in einem sicheren Zustand, alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb werden erfüllt, es gibt keine radiologischen Auswirkungen auf die Umwelt oder die Bevölkerung. Insgesamt arbeiten rund 5000 Menschen im Kernkraftwerk. Leider wendet die ukrainische Seite gegenüber dem Personal ständig eine breite Reihe psychologischer Druckmittel bis hin zu Drohungen körperlicher Gewalt an.
📌Derzeit besteht eine der Hauptaufgaben neben der Gewährleistung der Sicherheit des Kraftwerks darin, es in einem Zustand ständiger Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Stromerzeugung und zur Rückkehr zu einem normalen Routinebetrieb zu halten.
🔗Quelle
@RusBotschaft
Die Reporter der russischen Zeitung Kommersant besuchten Energodar, die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje.
📌Nach dem Ende der lokalen Waffenruhe, die Ende Oktober zur Reparatur beschädigter Stromleitungen verhängt worden war, haben die ukrainischen Streitkräfte den Beschuss der Stadt intensiviert. In der vergangenen Woche wurde sie nahezu täglich von Kamikaze-Drohnen angegriffen. Einer der Schläge traf das Zentrum für Kinder- und Jugendkunst, wo glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die städtischen Kommunaldienste bemühen sich, die Spuren der Angriffe schnell zu beseitigen und beschädigte Objekte wiederherzustellen. Doch das Gebäude der Stadtverwaltung wird so häufig angegriffen, dass es bisher nicht möglich ist, ihm sein früheres Aussehen zurückzugeben. Die Stadtverwaltung wurde sowohl mit Drohnen als auch mit Mörsergranaten und mit dem amerikanischen Raketenwerfersystem HIMARS beschossen.
📌Die Einwohner Energodars sind optimistisch eingestellt. Trotz der ständigen Bedrohung durch Angriffe sowie Unterbrechungen in der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung geht das Leben in der Stadt seinen gewohnten Gang.
📌Wenn die Schülerinnen und Schüler in der Pause auf den Hof laufen, werden sie stets von Sicherheitskräften begleitet: Kinder könnten die Geräusche herannahender Geschosse überhören und sich nicht rechtzeitig in Schutzräume begeben, daher werden sie von Erwachsenen abgesichert. Die überwältigende Mehrheit spricht Russisch. Einige Schülerinnen und Schüler sprechen miteinander Ukrainisch, doch das ruft bei niemandem Fragen hervor. Viele tragen an ihren Rucksäcken Schlüsselanhänger mit der russischen Flagge, andere haben auf ihren Hoodies die Aufschrift: „Ich lebe und schaffe in Russland“. Niemand zwingt sie, so herumzulaufen, sie können sich nun einfach nicht mehr außerhalb Russlands vorstellen. Sie lassen sich auch nicht von ukrainischen Telegram-Kanälen einschüchtern, in denen regelmäßig Fotos von Mitarbeitern des Kernkraftwerks Saporoschje und Einwohnern Energodars (einschließlich Minderjährigen) mit Angabe ihrer Namen und Adressen sowie mit Gewaltandrohungen veröffentlicht werden.
📌Das Kernkraftwerk Saporoschje, das größte Kernkraftwerk in Europa, ist systematischen Angriffen seitens der Ukraine ausgesetzt. Nachdem die Stromleitungen infolge des Beschusses beschädigt worden waren, blieb das Kraftwerk einen ganzen Monat lang ohne externe Stromversorgung, die es benötigt, um den Brennstoff in den Energieblöcken zu kühlen. In diesem gesamten Monat wurde es ausschließlich von Dieselgeneratoren versorgt, was zu einem Rekord in der Geschichte der weltweiten Kernenergie geworden ist.
📌Der Direktor des Kernkraftwerks, Juri Tschernitschuk, versichert, dass die Lage am Kraftwerk derzeit stabil angespannt ist. Die Situation steht unter Kontrolle, die Anlage befindet sich in einem sicheren Zustand, alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb werden erfüllt, es gibt keine radiologischen Auswirkungen auf die Umwelt oder die Bevölkerung. Insgesamt arbeiten rund 5000 Menschen im Kernkraftwerk. Leider wendet die ukrainische Seite gegenüber dem Personal ständig eine breite Reihe psychologischer Druckmittel bis hin zu Drohungen körperlicher Gewalt an.
📌Derzeit besteht eine der Hauptaufgaben neben der Gewährleistung der Sicherheit des Kraftwerks darin, es in einem Zustand ständiger Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Stromerzeugung und zur Rückkehr zu einem normalen Routinebetrieb zu halten.
🔗Quelle
@RusBotschaft
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🇷🇺 Der russische Präsident Wladimir Putin
💬 Angriffe auf Tanker in neutralen Gewässern oder in der ausschließlichen Wirtschaftszone eines anderen Staates sind Piraterie. Ukrainische Streitkräfte haben bereits früher versucht, unsere Seehäfen anzugreifen. Wir haben darauf mit entsprechenden Gegenangriffen reagiert. Dabei richteten sie sich vor allem gegen diejenigen Schiffe, mit denen militärisches Material, Ausrüstung und Munition in die Ukraine geliefert wurden.
💬 Welche Gegenmaßnahmen kommen für uns in Frage? Erstens werden wir das Spektrum solcher Angriffe auf Hafeninfrastruktur und Schiffe erweitern, die ukrainische Häfen anlaufen. Falls das fortgesetzt wird, werden wir die Möglichkeit erwägen, Gegenmaßnahmen gegen die Schiffe solcher Staaten zu ergreifen, die die Ukraine bei diesen Piratenaktionen unterstützen. Am härtesten wäre es, der Ukraine den Zugang zum Meer abzuschneiden. Dann wird es grundsätzlich unmöglich sein, Piraterie zu betreiben.
💬 Ich hoffe, dass die ukrainische militärische und politische Führung sowie diejenigen, die hinter ihnen stehen, darüber nachdenken werden, ob es sich lohnt, diese Praxis fortzusetzen.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Putin #Russland #Ukraine
💬 Angriffe auf Tanker in neutralen Gewässern oder in der ausschließlichen Wirtschaftszone eines anderen Staates sind Piraterie. Ukrainische Streitkräfte haben bereits früher versucht, unsere Seehäfen anzugreifen. Wir haben darauf mit entsprechenden Gegenangriffen reagiert. Dabei richteten sie sich vor allem gegen diejenigen Schiffe, mit denen militärisches Material, Ausrüstung und Munition in die Ukraine geliefert wurden.
💬 Welche Gegenmaßnahmen kommen für uns in Frage? Erstens werden wir das Spektrum solcher Angriffe auf Hafeninfrastruktur und Schiffe erweitern, die ukrainische Häfen anlaufen. Falls das fortgesetzt wird, werden wir die Möglichkeit erwägen, Gegenmaßnahmen gegen die Schiffe solcher Staaten zu ergreifen, die die Ukraine bei diesen Piratenaktionen unterstützen. Am härtesten wäre es, der Ukraine den Zugang zum Meer abzuschneiden. Dann wird es grundsätzlich unmöglich sein, Piraterie zu betreiben.
💬 Ich hoffe, dass die ukrainische militärische und politische Führung sowie diejenigen, die hinter ihnen stehen, darüber nachdenken werden, ob es sich lohnt, diese Praxis fortzusetzen.
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#Putin #Russland #Ukraine
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Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den Ermittlungen der Kriegsverbrechen des Westens in Afghanistan
💬 Den neuen Reportagen der Medien zufolge, wurden während der in Großbritannien andauernden Ermittlungen der Kriegsverbrechen, die die NATO bei der Besetzung von Afghanistan begangen hat, neue Zeugenaussagen vorgelegt. Soldaten der britischen Spezialeinheit SAS bestätigten, dass sie in den Jahren 2010-2013 an den außergerichtlichen Hinrichtungen der Zivilbevölkerung Afghanistans, unter anderem der Minderjährigen, teilnahmen. Im Jahre 2012 wurden bei einem nächtlichen Überfall in Provinz Nimroz zwei Jugendlichen erschossen. Es gab „präventive“ Erschießungen der Männer im wehrfähigen Alter, was sich auch indirekt durch die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Erschossenen und der beschlagnahmten Waffen der Aufständischen nachweisen lässt.
💬 Bezeichnend ist, dass manche britischen SAS-Soldaten versuchten, ihr Kommando über die Vorgänge zu informieren, doch ihre Berichte wurden ignoriert, und die Ausschreitungen gingen weiter.
💬 Wir rufen erneut das offizielle London auf, die beschämenden Fakten der Afghanistankampagne nicht zu verschweigen, die objektiven Untersuchungen aller Fälle von Übergriffen an der afghanischen Zivilbevölkerung bis zum Ende durchzuführen und die Verantwortlichen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.
🔗Quelle
@RusBotschaft
💬 Den neuen Reportagen der Medien zufolge, wurden während der in Großbritannien andauernden Ermittlungen der Kriegsverbrechen, die die NATO bei der Besetzung von Afghanistan begangen hat, neue Zeugenaussagen vorgelegt. Soldaten der britischen Spezialeinheit SAS bestätigten, dass sie in den Jahren 2010-2013 an den außergerichtlichen Hinrichtungen der Zivilbevölkerung Afghanistans, unter anderem der Minderjährigen, teilnahmen. Im Jahre 2012 wurden bei einem nächtlichen Überfall in Provinz Nimroz zwei Jugendlichen erschossen. Es gab „präventive“ Erschießungen der Männer im wehrfähigen Alter, was sich auch indirekt durch die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Erschossenen und der beschlagnahmten Waffen der Aufständischen nachweisen lässt.
💬 Bezeichnend ist, dass manche britischen SAS-Soldaten versuchten, ihr Kommando über die Vorgänge zu informieren, doch ihre Berichte wurden ignoriert, und die Ausschreitungen gingen weiter.
💬 Wir rufen erneut das offizielle London auf, die beschämenden Fakten der Afghanistankampagne nicht zu verschweigen, die objektiven Untersuchungen aller Fälle von Übergriffen an der afghanischen Zivilbevölkerung bis zum Ende durchzuführen und die Verantwortlichen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.
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📃Aus dem Artikel des russischen Außenministers Sergej Lawrow „Degradation der OSZE: Preis für die Bedienung der Interessen des Westens“
💬 Vom 4. bis zum 5. Dezember 2025 findet in Wien die jährliche Sitzung des OSZE-Ministerrates statt. Russland ist traditionell an der Arbeit dieses konsultativen Mechanismus aktiv beteiligt. Die Lage in der OSZE ist jedoch bedauerlich.
💬 Das gesamteuropäische Verfahren wurde an der Wende der 1960er-1970er Jahre eingeleitet, um die Spaltung Europas zu überwinden, das Niveau der militärisch-politischen Auseinandersetzung zu senken und die handelswirtschaftliche Zusammenarbeit weiterzubringen. Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation entstand eine Chance, eine gesamteuropäische Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit zu gestalten. Bei der Gründung der OSZE 1994 brachte sie die ehemaligen Mitgliedsstaaten des Warschauer Pakts, die NATO-Mitglieder und neutrale Staaten zusammen. Auf OSZE-Ebene wurde eine äußerst wichtige politische Verpflichtung formuliert: Die eigene Sicherheit darf nicht auf Kosten der Sicherheit anderer gestärkt werden. Es wurde feierlich in der Charta von Paris für ein neues Europa von 1990, in der Europäischen Sicherheitscharta von 1999 sowie in der Erklärung von Astana 2010 verankert.
💬 Das Problem besteht darin, dass die OSZE-Mitgliedsstaaten, die den kollektiven Westen darstellen, die Verpflichtung nicht erfüllten, sondern auf ein europäisches Sicherheitssystem mit Ausrichtung auf die NATO setzten. Seit Mitte der 1990er Jahre betrieben sie die Expansion der NATO in den Osten trotz der noch gegenüber der sowjetischen Führung gegebenen Zusicherungen, dies nicht zu tun. Das war nicht Russland, sondern die NATO und EU-Mitgliedsstaaten, die die militär-politische Dimension der OSZE unterminiert haben. Vieles wird unternommen, um den „strukturierten Dialog“ zu untergraben, der 2016 im Rahmen des Forums für Sicherheitskooperation gestartet wurde. Die Hoffnung darauf, dass dieses Format Kontakte im militärischen Bereich weiterbringen könnte, hat sich nicht erfüllt.
💬 Der OSZE ist es nicht gelungen, zu einem ehrlichen Vermittler bei der Beilegung regionaler Konflikte zu werden. Auch bei der Ukraine-Krise hat die OSZE den Grundsatz der Unparteilichkeit aufgegeben, indem sie den Sabotagekurs Kiews gegenüber den Minsker Vereinbarungen von 2015 unter stillschweigender Duldung von Berlin und Paris ignorierte. Ebenfalls verschloss sie die Augen vor den Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung des Donbass seit Beginn der sogenannten Antiterror-Operation im Jahr 2014. Sogar bei einem so einigenden Thema wie die Bekämpfung des Terrorismus und des Drogenverkehrs konnte die OSZE nach 2017 kein Dokument auf Ministerebene abstimmen. Fragen transnationaler Bedrohungen werden, wenn überhaupt, ausschließlich im Kontext der Ukraine-Krise behandelt.
💬 Es gibt keinen Grund für Optimismus. Am Ende des Tunnels ist kein Licht zu sehen. Jedoch besteht zumindest vorerst die Möglichkeit, den Zusammenbruch der OSZE zu verhindern. Dafür müssen alle Mitgliedsstaaten der Organisation wieder beginnen, die Prinzipien von Helsinki über einen gleichberechtigten und gegenseitig respektvollen Dialog einzuhalten.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Russland #OSZE #EU #NATO
💬 Vom 4. bis zum 5. Dezember 2025 findet in Wien die jährliche Sitzung des OSZE-Ministerrates statt. Russland ist traditionell an der Arbeit dieses konsultativen Mechanismus aktiv beteiligt. Die Lage in der OSZE ist jedoch bedauerlich.
💬 Das gesamteuropäische Verfahren wurde an der Wende der 1960er-1970er Jahre eingeleitet, um die Spaltung Europas zu überwinden, das Niveau der militärisch-politischen Auseinandersetzung zu senken und die handelswirtschaftliche Zusammenarbeit weiterzubringen. Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation entstand eine Chance, eine gesamteuropäische Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit zu gestalten. Bei der Gründung der OSZE 1994 brachte sie die ehemaligen Mitgliedsstaaten des Warschauer Pakts, die NATO-Mitglieder und neutrale Staaten zusammen. Auf OSZE-Ebene wurde eine äußerst wichtige politische Verpflichtung formuliert: Die eigene Sicherheit darf nicht auf Kosten der Sicherheit anderer gestärkt werden. Es wurde feierlich in der Charta von Paris für ein neues Europa von 1990, in der Europäischen Sicherheitscharta von 1999 sowie in der Erklärung von Astana 2010 verankert.
💬 Das Problem besteht darin, dass die OSZE-Mitgliedsstaaten, die den kollektiven Westen darstellen, die Verpflichtung nicht erfüllten, sondern auf ein europäisches Sicherheitssystem mit Ausrichtung auf die NATO setzten. Seit Mitte der 1990er Jahre betrieben sie die Expansion der NATO in den Osten trotz der noch gegenüber der sowjetischen Führung gegebenen Zusicherungen, dies nicht zu tun. Das war nicht Russland, sondern die NATO und EU-Mitgliedsstaaten, die die militär-politische Dimension der OSZE unterminiert haben. Vieles wird unternommen, um den „strukturierten Dialog“ zu untergraben, der 2016 im Rahmen des Forums für Sicherheitskooperation gestartet wurde. Die Hoffnung darauf, dass dieses Format Kontakte im militärischen Bereich weiterbringen könnte, hat sich nicht erfüllt.
💬 Der OSZE ist es nicht gelungen, zu einem ehrlichen Vermittler bei der Beilegung regionaler Konflikte zu werden. Auch bei der Ukraine-Krise hat die OSZE den Grundsatz der Unparteilichkeit aufgegeben, indem sie den Sabotagekurs Kiews gegenüber den Minsker Vereinbarungen von 2015 unter stillschweigender Duldung von Berlin und Paris ignorierte. Ebenfalls verschloss sie die Augen vor den Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung des Donbass seit Beginn der sogenannten Antiterror-Operation im Jahr 2014. Sogar bei einem so einigenden Thema wie die Bekämpfung des Terrorismus und des Drogenverkehrs konnte die OSZE nach 2017 kein Dokument auf Ministerebene abstimmen. Fragen transnationaler Bedrohungen werden, wenn überhaupt, ausschließlich im Kontext der Ukraine-Krise behandelt.
💬 Es gibt keinen Grund für Optimismus. Am Ende des Tunnels ist kein Licht zu sehen. Jedoch besteht zumindest vorerst die Möglichkeit, den Zusammenbruch der OSZE zu verhindern. Dafür müssen alle Mitgliedsstaaten der Organisation wieder beginnen, die Prinzipien von Helsinki über einen gleichberechtigten und gegenseitig respektvollen Dialog einzuhalten.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Russland #OSZE #EU #NATO
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Im Russischen Haus ist über Jahrzehnte eine beeindruckende Sammlung entstanden, darunter herausragende Grafiken von den 1960er Jahren bis heute. Die neue Ausstellung „Gedanken zum 20. Jahrhundert“ zeigt ihre thematische Vielfalt: Mensch👤 und Natur🏞️, Bräuche, Kosmos🌌, Stadtleben🏙️, philosophische Motive sowie abstrakte Kompositionen.
🌍 Die Künstlerinnen und Künstler stammen aus verschiedenen Republiken der früheren Sowjetunion und bringen jeweils ihr regionales Kolorit ein.
🖼️ Die meisten Werke stammen aus den 1980er Jahren und tragen den Geist ihrer Zeit. Sie entführen in eine Welt voller Erinnerungen und wecken vielfältige Emotionen.
Die Ausstellung befindet sich im Foyer der 1. Etage und ist bis zum 31. Juli 2026 geöffnet – wir freuen uns auf euren Besuch!🫶🏻
#ausstellung #grafik #kunst #künstler #sammlung
🌍 Die Künstlerinnen und Künstler stammen aus verschiedenen Republiken der früheren Sowjetunion und bringen jeweils ihr regionales Kolorit ein.
🖼️ Die meisten Werke stammen aus den 1980er Jahren und tragen den Geist ihrer Zeit. Sie entführen in eine Welt voller Erinnerungen und wecken vielfältige Emotionen.
Die Ausstellung befindet sich im Foyer der 1. Etage und ist bis zum 31. Juli 2026 geöffnet – wir freuen uns auf euren Besuch!🫶🏻
#ausstellung #grafik #kunst #künstler #sammlung
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⭐️5. Türchen
🎶Der Nussknacker von Peter Tschaikowsky ist zu einem untrennbaren Teil der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage geworden. Das Ballett wird in fast allen Ländern der Welt aufgeführt und trägt zur feierlichen Stimmung bei, indem es Kindern und Erwachsenen gleichermaβen die Mӧglichkeit gibt, ein echtes Märchen zu erleben.
🔗: https://youtu.be/xtLoaMfinbU
#Silvester #Weihnachten
🎶Der Nussknacker von Peter Tschaikowsky ist zu einem untrennbaren Teil der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage geworden. Das Ballett wird in fast allen Ländern der Welt aufgeführt und trägt zur feierlichen Stimmung bei, indem es Kindern und Erwachsenen gleichermaβen die Mӧglichkeit gibt, ein echtes Märchen zu erleben.
🔗: https://youtu.be/xtLoaMfinbU
#Silvester #Weihnachten
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🎙 Aus der Rede des stellvertretenden Außenministers Russlands Dmitrij Ljubinskij auf der Eröffnungszeremonie der „Anti-Terror-Konferenz im Format BRICS Plus 2025“, (Moskau, 3. Dezember 2025)
💬 Ich freue mich, die Teilnehmer der Anti-Terror-Konferenz im Format BRICS Plus begrüßen zu dürfen. Es ist eine große Ehre für uns, die Vertreter der uns gegenüber freundlich eingestellten Staaten in Moskau zu empfangen, das in diesen Tagen de facto zur Hauptstadt des internationalen Dialogs zum Kampf gegen Terrorismus geworden ist.
💬 Ich erlaube mir, das heutige Forum ein bedeutendes Ereignis zu nennen. Erstens haben wir uns im fünften Jahr seit der Verabschiedung der BRICS-Anti-Terror-Strategie versammelt, die 2020 auf russische Initiative angenommen wurde. Es war möglich geworden dank einer koordinierten und mühsamen Zusammenarbeit mit Brasilien, Indien, China und Südafrika. Zweitens findet die heutige Konferenz unter Beteiligung der Partnerstaaten der BRICS-Gruppe statt. Das erweitert maßgeblich die geographische Reichweite und das Ausmaß unserer Kooperation, verstärkt unser kollektives Potenzial und vermehrt die Möglichkeiten, extremistische und terroristische Drohungen auf der internationalen Ebene zu vereiteln.
💬 Es sei erwähnt, dass wir– angesichts der sich zuspitzenden terroristischen Drohungen auf der Welt –seitens des „kollektiven Westens“ keine reale Bestrebung sehen, die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen den Terrorismus zu konsolidieren. Die westlichen Staaten lassen die Politisierung der internationalen Agenda und die Anwendung der doppelten Standards zu. Sie betrachten den Terrorismus nicht als das absolute Böse und halten sich an der Linie der Nulltoleranz ihm gegenüber nicht. Für sie ist der Terrorismus ein Mittel, ihre neokoloniale Politik zu betreiben, den Druck auf souveräne Staaten auszuüben und ihre Dominanz zu sichern, oft mit dem Aufzwingen ihrer militärischen Präsenz bei der Aufrechterhaltung der regionalen Konflikte in einem schwelenden Zustand. Für uns ist die vom Westen praktizierte Nutzung der terroristischen Organisationen zu seinen eigennützigen geopolitischen Zwecken in mehreren Regionen der Welt inakzeptabel.
💬 Einsatz von Terroristen und Extremisten für die Erreichung geopolitischer Ziele des Westens wird aktiv in der Ukraine verwendet, wo die vom Westen selbst geförderten Neonazis Terroranschläge gegen Infrastruktur und Zivilisten auf dem Hoheitsgebiet der Russischen Föderation mit den vom Westen gelieferten Waffen verüben. Das verbrecherische Kiewer Regime setzt nicht nur selbst unverhohlen terroristische Methoden ein, sondern kooperiert eng mit internationalen terroristischen Gruppierungen und transnationalen kriminellen Netzwerken, auch bei der Vorbereitung von militanten Kämpfern gegen legitime Regierungen, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent.
💬 Russland setzt sich konsequent für einen ehrlichen, entpolitisierten und ergebnisorientierten Kampf gegen den Terrorismus ein, ohne „geheime Agenden“ und doppelte Standards. Wir sind für eine enge Zusammenarbeit mit allen Staaten der BRICS Plus-Gruppe auf der Grundlage der Prinzipien der UN-Charta offen, insbesondere der souveränen Gleichheit der Staaten und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #BRICS
💬 Ich freue mich, die Teilnehmer der Anti-Terror-Konferenz im Format BRICS Plus begrüßen zu dürfen. Es ist eine große Ehre für uns, die Vertreter der uns gegenüber freundlich eingestellten Staaten in Moskau zu empfangen, das in diesen Tagen de facto zur Hauptstadt des internationalen Dialogs zum Kampf gegen Terrorismus geworden ist.
💬 Ich erlaube mir, das heutige Forum ein bedeutendes Ereignis zu nennen. Erstens haben wir uns im fünften Jahr seit der Verabschiedung der BRICS-Anti-Terror-Strategie versammelt, die 2020 auf russische Initiative angenommen wurde. Es war möglich geworden dank einer koordinierten und mühsamen Zusammenarbeit mit Brasilien, Indien, China und Südafrika. Zweitens findet die heutige Konferenz unter Beteiligung der Partnerstaaten der BRICS-Gruppe statt. Das erweitert maßgeblich die geographische Reichweite und das Ausmaß unserer Kooperation, verstärkt unser kollektives Potenzial und vermehrt die Möglichkeiten, extremistische und terroristische Drohungen auf der internationalen Ebene zu vereiteln.
💬 Es sei erwähnt, dass wir– angesichts der sich zuspitzenden terroristischen Drohungen auf der Welt –seitens des „kollektiven Westens“ keine reale Bestrebung sehen, die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen den Terrorismus zu konsolidieren. Die westlichen Staaten lassen die Politisierung der internationalen Agenda und die Anwendung der doppelten Standards zu. Sie betrachten den Terrorismus nicht als das absolute Böse und halten sich an der Linie der Nulltoleranz ihm gegenüber nicht. Für sie ist der Terrorismus ein Mittel, ihre neokoloniale Politik zu betreiben, den Druck auf souveräne Staaten auszuüben und ihre Dominanz zu sichern, oft mit dem Aufzwingen ihrer militärischen Präsenz bei der Aufrechterhaltung der regionalen Konflikte in einem schwelenden Zustand. Für uns ist die vom Westen praktizierte Nutzung der terroristischen Organisationen zu seinen eigennützigen geopolitischen Zwecken in mehreren Regionen der Welt inakzeptabel.
💬 Einsatz von Terroristen und Extremisten für die Erreichung geopolitischer Ziele des Westens wird aktiv in der Ukraine verwendet, wo die vom Westen selbst geförderten Neonazis Terroranschläge gegen Infrastruktur und Zivilisten auf dem Hoheitsgebiet der Russischen Föderation mit den vom Westen gelieferten Waffen verüben. Das verbrecherische Kiewer Regime setzt nicht nur selbst unverhohlen terroristische Methoden ein, sondern kooperiert eng mit internationalen terroristischen Gruppierungen und transnationalen kriminellen Netzwerken, auch bei der Vorbereitung von militanten Kämpfern gegen legitime Regierungen, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent.
💬 Russland setzt sich konsequent für einen ehrlichen, entpolitisierten und ergebnisorientierten Kampf gegen den Terrorismus ein, ohne „geheime Agenden“ und doppelte Standards. Wir sind für eine enge Zusammenarbeit mit allen Staaten der BRICS Plus-Gruppe auf der Grundlage der Prinzipien der UN-Charta offen, insbesondere der souveränen Gleichheit der Staaten und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten.
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