🗣 Aus den Antworten des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Fragen der russischen Medien nach dem Staatsbesuch in Kirgisistan und nach dem OVKS-Gipfel, 27. November 2025
💬 Ich bin der Ansicht, dass die ukrainische Führung einen grundlegenden, strategischen Fehler begangen hat, als sie es scheute, Präsidentschaftswahlen abzuhalten, woraufhin der Präsident seinen legitimen Status verlor. Russland steht ebenfalls in einem bewaffneten Konflikt mit der Ukraine, aber wir haben dennoch Wahlen durchgeführt: sowohl Präsidentschaftswahlen als auch Kommunal- und Regionalwahlen Die Ukraine hat das nicht getan. Sobald Friedensvereinbarungen jeglicher Art geschlossen werden und die Kampfhandlungen enden, muss der eingeführte Kriegszustand umgehend aufgehoben werden. Und sobald das Kriegsrecht aufgehoben ist, müssen unverzüglich Wahlen angekündigt werden. Unter den heutigen Bedingungen kann die amtierende politische Führung der Ukraine jedoch kaum mit einem Sieg ohne Wahlfälschungen rechnen.
💬 Danach müsste ein Referendum über alle territorialen Fragen abgehalten werden – so steht es in der Verfassung. Anschließend muss dieses Referendum vom Verfassungsgericht bestätigt werden. Doch was geschieht mit dem Verfassungsgericht? Zur Erinnerung: Als die politische Führung vom Verfassungsgericht verlangte, die Befugnisse des Präsidenten zu bestätigen, weigerte sich das Gericht, eine Antwort zu geben. In der Verfassung ist eben nur eine Amtszeit von fünf Jahren vorgesehen. Eine Verlängerung der Befugnisse unter Kriegsrecht ist nur für das Parlament, Werchowna Rada, vorgesehen, und nicht für den Präsidenten. Derzeit funktioniert das Verfassungsgericht nicht, sein Vorsitzender ist ins Ausland geflohen, der Vorsitzende des Obersten Gerichts ist wegen Korruption im Gefängnis. In dieser Zeit sind die Befugnisse der Verfassungsrichter ebenso ausgelaufen und neue Mitglieder des Verfassungsgerichts müssen gewählt werden.
💬 Ich hoffe, dass wir in der Zukunft Vereinbarungen mit der Ukraine erreichen können: Dort gibt es ziemlich viele besonnene Menschen, die Beziehungen zu Russland langfristig aufbauen wollen. Aktuell ist es aber rechtlich unmöglich. Es ist notwendig, dass die endgültigen Entscheidungen zur Beilegung des Konflikts von den wichtigsten internationalen Akteuren anerkannt werden. Dies ist von einer maßgeblichen Bedeutung. Folglich, falls die Ukraine gegen die Vereinbarungen verstößt, wird dies als ein Angriff auf Russland betrachtet und entsprechende Gegenmaßnahmen werden getroffen.
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@RusBotschaft
#Russland #OVKS #Ukraine
💬 Ich bin der Ansicht, dass die ukrainische Führung einen grundlegenden, strategischen Fehler begangen hat, als sie es scheute, Präsidentschaftswahlen abzuhalten, woraufhin der Präsident seinen legitimen Status verlor. Russland steht ebenfalls in einem bewaffneten Konflikt mit der Ukraine, aber wir haben dennoch Wahlen durchgeführt: sowohl Präsidentschaftswahlen als auch Kommunal- und Regionalwahlen Die Ukraine hat das nicht getan. Sobald Friedensvereinbarungen jeglicher Art geschlossen werden und die Kampfhandlungen enden, muss der eingeführte Kriegszustand umgehend aufgehoben werden. Und sobald das Kriegsrecht aufgehoben ist, müssen unverzüglich Wahlen angekündigt werden. Unter den heutigen Bedingungen kann die amtierende politische Führung der Ukraine jedoch kaum mit einem Sieg ohne Wahlfälschungen rechnen.
💬 Danach müsste ein Referendum über alle territorialen Fragen abgehalten werden – so steht es in der Verfassung. Anschließend muss dieses Referendum vom Verfassungsgericht bestätigt werden. Doch was geschieht mit dem Verfassungsgericht? Zur Erinnerung: Als die politische Führung vom Verfassungsgericht verlangte, die Befugnisse des Präsidenten zu bestätigen, weigerte sich das Gericht, eine Antwort zu geben. In der Verfassung ist eben nur eine Amtszeit von fünf Jahren vorgesehen. Eine Verlängerung der Befugnisse unter Kriegsrecht ist nur für das Parlament, Werchowna Rada, vorgesehen, und nicht für den Präsidenten. Derzeit funktioniert das Verfassungsgericht nicht, sein Vorsitzender ist ins Ausland geflohen, der Vorsitzende des Obersten Gerichts ist wegen Korruption im Gefängnis. In dieser Zeit sind die Befugnisse der Verfassungsrichter ebenso ausgelaufen und neue Mitglieder des Verfassungsgerichts müssen gewählt werden.
💬 Ich hoffe, dass wir in der Zukunft Vereinbarungen mit der Ukraine erreichen können: Dort gibt es ziemlich viele besonnene Menschen, die Beziehungen zu Russland langfristig aufbauen wollen. Aktuell ist es aber rechtlich unmöglich. Es ist notwendig, dass die endgültigen Entscheidungen zur Beilegung des Konflikts von den wichtigsten internationalen Akteuren anerkannt werden. Dies ist von einer maßgeblichen Bedeutung. Folglich, falls die Ukraine gegen die Vereinbarungen verstößt, wird dies als ein Angriff auf Russland betrachtet und entsprechende Gegenmaßnahmen werden getroffen.
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📌 Kommentar der Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, im Zusammenhang mit den Terroranschlägen des Kiewer Regimes im Schwarzen Meer
🗣 Am 28. November wurden in den südlichen Gewässern des Schwarzen Meeres unweit der türkischen Küste die Tanker „Kairo“ und „Virat“, die unter der Flagge Gambias auf dem Weg zum Hafen Noworossijsk waren, von ferngesteuerten Marinedrohnen angegriffen und beschädigt. Am Morgen des darauffolgenden Tages wurde der Tanker „Virat“ erneut attackiert.
Darüber hinaus wurde am frühen Morgen des 29. November im Seehafen Noworossijsk infolge eines Angriffs mit Marinedrohnen desselben Typs die Anlegevorrichtung SPM-2-Terminal außer Betrieb gesetzt. Diese gehört zum internationalen Caspian Pipeline Consortium (CPC), dem Energieunternehmen aus Russland, Kasachstan, den USA sowie mehreren westeuropäischen Staaten angehören. Die Geheimdienste des Kiewer Regimes haben ihre Beteiligung an diesen Angriffen de facto eingeräumt, indem sie über ukrainische Medien Videoaufnahmen der verübten Terrorakte veröffentlichten.
Wir verurteilen die begangenen Terroranschläge sowie das Handeln aller Akteure, die deren Planung und Durchführung ermöglicht haben, aufs Schärfste. Unsere Partner im Außenministerium Kasachstans haben Protest gegen bereits den dritten Angriff auf das CPC in Folge eingelegt. Auch die türkischen Partner äußerten ihre Besorgnis über die Anschläge. Wir betonen, dass die angegriffene zivile Energieinfrastruktur eine bedeutende Rolle für die globale Energiesicherheit spielt und niemals Gegenstand internationaler Restriktionen oder sonstiger Beschränkungen war.
Wir sehen einen direkten Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und den Versuchen, die laufenden internationalen Bemühungen um Fortschritte hin zu einem nachhaltigen Frieden zu torpedieren. Dahinter stehen dieselben Kräfte, die bereits früher den Dialog über eine Konfliktlösung sabotiert haben. Nun demonstrieren sie erneut die fehlende Verhandlungsfähigkeit und das marionettenhafte Wesen der Clique in Kiew, die jeden Bezug zur Realität verloren hat und offen eine militärische Eskalation anstrebt. Die Terroranschläge des Kiewer Regimes sind ein unmissverständliches Signal an jene, die derzeit nach einer Verhandlungslösung suchen – einschließlich im Kontext der jüngst vorgeschlagenen Initiativen von Donald Trump.
☝️ Wir rufen alle vernünftigen und verantwortungsbewussten Kräfte dazu auf, die am 28. und 29. November im Schwarzen Meer verübten Terrorakte, die die freie Schifffahrt in dieser Region gefährden, klar zu verurteilen und die destruktiven Handlungen des Kiewer Regimes und seiner Drahtzieher angemessen zu bewerten.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine #Terrorismus
🗣 Am 28. November wurden in den südlichen Gewässern des Schwarzen Meeres unweit der türkischen Küste die Tanker „Kairo“ und „Virat“, die unter der Flagge Gambias auf dem Weg zum Hafen Noworossijsk waren, von ferngesteuerten Marinedrohnen angegriffen und beschädigt. Am Morgen des darauffolgenden Tages wurde der Tanker „Virat“ erneut attackiert.
Darüber hinaus wurde am frühen Morgen des 29. November im Seehafen Noworossijsk infolge eines Angriffs mit Marinedrohnen desselben Typs die Anlegevorrichtung SPM-2-Terminal außer Betrieb gesetzt. Diese gehört zum internationalen Caspian Pipeline Consortium (CPC), dem Energieunternehmen aus Russland, Kasachstan, den USA sowie mehreren westeuropäischen Staaten angehören. Die Geheimdienste des Kiewer Regimes haben ihre Beteiligung an diesen Angriffen de facto eingeräumt, indem sie über ukrainische Medien Videoaufnahmen der verübten Terrorakte veröffentlichten.
Wir verurteilen die begangenen Terroranschläge sowie das Handeln aller Akteure, die deren Planung und Durchführung ermöglicht haben, aufs Schärfste. Unsere Partner im Außenministerium Kasachstans haben Protest gegen bereits den dritten Angriff auf das CPC in Folge eingelegt. Auch die türkischen Partner äußerten ihre Besorgnis über die Anschläge. Wir betonen, dass die angegriffene zivile Energieinfrastruktur eine bedeutende Rolle für die globale Energiesicherheit spielt und niemals Gegenstand internationaler Restriktionen oder sonstiger Beschränkungen war.
Wir sehen einen direkten Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und den Versuchen, die laufenden internationalen Bemühungen um Fortschritte hin zu einem nachhaltigen Frieden zu torpedieren. Dahinter stehen dieselben Kräfte, die bereits früher den Dialog über eine Konfliktlösung sabotiert haben. Nun demonstrieren sie erneut die fehlende Verhandlungsfähigkeit und das marionettenhafte Wesen der Clique in Kiew, die jeden Bezug zur Realität verloren hat und offen eine militärische Eskalation anstrebt. Die Terroranschläge des Kiewer Regimes sind ein unmissverständliches Signal an jene, die derzeit nach einer Verhandlungslösung suchen – einschließlich im Kontext der jüngst vorgeschlagenen Initiativen von Donald Trump.
☝️ Wir rufen alle vernünftigen und verantwortungsbewussten Kräfte dazu auf, die am 28. und 29. November im Schwarzen Meer verübten Terrorakte, die die freie Schifffahrt in dieser Region gefährden, klar zu verurteilen und die destruktiven Handlungen des Kiewer Regimes und seiner Drahtzieher angemessen zu bewerten.
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🗣 Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa bezüglich der Aussagen des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses
💬 Uns ist das jüngste Interview des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses Giuseppe Cavo Dragone mit der Zeitung Financial Times aufgefallen. Während er über die Reaktion des Bündnisses auf angebliche hybride Angriffe Russlands sprach, erklärte er, präventive Schläge könnten als defensive Maßnahmen betrachtet werden. Es sei für die Nordatlantische Allianz „an der Zeit, aggressiver zu handeln“.
💬 Wir betrachten die Äußerung Bauers über mögliche Präventivschläge gegen Russland als einen äußerst unverantwortlichen Schritt, der zeigt, dass das Bündnis bereit ist, den Weg der Eskalation weiterzugehen. Darin sehen wir den gezielten Versuch, die Bemühungen um eine Lösung der Ukraine-Krise zu untergraben. Diejenigen, die derartige Erklärungen abgeben, sollten sich der damit verbundenen Risiken und möglichen Folgen bewusst sein, die auch die Mitglieder des Bündnisses betreffen.
💬 Die NATO macht schon lange keinen Hehl aus ihren wahren Zielen und Absichten. Gleichzeitig besitzt die Führung des Bündnisses die Dreistigkeit, Russland eine angeblich „kriegerische nukleare Rhetorik“, Einschüchterung und hybride Angriffe ohne jegliche Belege für unsere Beteiligung vorzuwerfen.
💬 Vor dem Hintergrund der vom Bündnis geschürten antirussischen Hysterie und der Angstmache vor einem „unvermeidlichen Angriff“ Russlands auf NATO-Staaten gießen solche Aussagen nicht nur Öl ins Feuer, sondern verschärfen die ohnehin bestehende Konfrontation erheblich.
💬 In Brüssel wiederholt man gerne das Mantra vom „rein defensiven Charakter“ des Bündnisses. Die entlarvenden Worte von Giuseppe Cavo Dragone über mögliche präventive Angriffe setzen diesen Mythen jedoch ein deutliches Ende.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Russland #NATO
💬 Uns ist das jüngste Interview des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses Giuseppe Cavo Dragone mit der Zeitung Financial Times aufgefallen. Während er über die Reaktion des Bündnisses auf angebliche hybride Angriffe Russlands sprach, erklärte er, präventive Schläge könnten als defensive Maßnahmen betrachtet werden. Es sei für die Nordatlantische Allianz „an der Zeit, aggressiver zu handeln“.
💬 Wir betrachten die Äußerung Bauers über mögliche Präventivschläge gegen Russland als einen äußerst unverantwortlichen Schritt, der zeigt, dass das Bündnis bereit ist, den Weg der Eskalation weiterzugehen. Darin sehen wir den gezielten Versuch, die Bemühungen um eine Lösung der Ukraine-Krise zu untergraben. Diejenigen, die derartige Erklärungen abgeben, sollten sich der damit verbundenen Risiken und möglichen Folgen bewusst sein, die auch die Mitglieder des Bündnisses betreffen.
💬 Die NATO macht schon lange keinen Hehl aus ihren wahren Zielen und Absichten. Gleichzeitig besitzt die Führung des Bündnisses die Dreistigkeit, Russland eine angeblich „kriegerische nukleare Rhetorik“, Einschüchterung und hybride Angriffe ohne jegliche Belege für unsere Beteiligung vorzuwerfen.
💬 Vor dem Hintergrund der vom Bündnis geschürten antirussischen Hysterie und der Angstmache vor einem „unvermeidlichen Angriff“ Russlands auf NATO-Staaten gießen solche Aussagen nicht nur Öl ins Feuer, sondern verschärfen die ohnehin bestehende Konfrontation erheblich.
💬 In Brüssel wiederholt man gerne das Mantra vom „rein defensiven Charakter“ des Bündnisses. Die entlarvenden Worte von Giuseppe Cavo Dragone über mögliche präventive Angriffe setzen diesen Mythen jedoch ein deutliches Ende.
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Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa über die in Deutschland zur Auktion gestellten Zeugnisse nazistischer Verbrechen
💬 Vor Kurzem hat ein privates Auktionshaus in der Stadt Neuss persönliche Gegenstände von Holocaust-Opfern sowie Dokumente über Hinrichtungen und medizinische Experimente in den Folterkammern der Nazis zur Versteigerung angeboten. Wie kann so etwas gesetzlich bis heute nicht verboten sein?
Ursprünglich sollten mehrere Hundert Dokumente aus der Sammlung eines privaten Forschers des nationalsozialistischen Deutschlands zum Verkauf stehen. Laut dem Online-Katalog befanden sich unter den Objekten ein antisemitisches Propagandaplakat, Dokumente über Zwangssterilisation sowie ein gelber Stern aus dem Konzentrationslager Buchenwald mit „Gebrauchsspuren“. Eine Gestapo-Karte mit Informationen über die Erschießung eines Ghettogefangenen in Ostpreußen im Juli 1942 – Startpreis 350 Euro. Ein Brief eines Auschwitz-Häftlings an seine Angehörigen – 180 Euro. Ich weiß nicht, wie man das nennen soll. Grenzenloser Zynismus?
Ist denn niemandem in den Sinn gekommen, sich an Museen, Gedenkstätten, Stiftungen zum Schutz des Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und an die Opfer des Holocaust zu wenden? Ein einziges Schreiben an die russische Seite (an irgendein Museum unseres Landes, das mit der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges oder des Zweiten Weltkriegs verbunden ist), ein einziger Brief, Anruf oder eine Nachricht hätte ausgereicht, und unsere Bürger, Suchtrupps, Historiker, Museumsmitarbeiter, gesellschaftliche Aktivisten sowie Nachkommen der Helden und Opfer jener Jahre hätten sofort konstruktiv reagiert. Sie hätten alles getan, damit diese Zeugnisse der Verbrechen der Nazis und des Mutes ihrer Opfer und Befreier einen würdigen Platz in Museen und Gedenkkomplexen erhalten.
Unsere Großväter und Väter befreiten Auschwitz und zerschlugen den Nazismus in Europa. Für uns sind jede schändliche Entweihung des Gedenkens an die Opfer des Faschismus sowie die europäische Toleranz gegenüber der Wiedergeburt nazistischer Ideologie auf ihrem Gebiet absolut inakzeptabel.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Vor Kurzem hat ein privates Auktionshaus in der Stadt Neuss persönliche Gegenstände von Holocaust-Opfern sowie Dokumente über Hinrichtungen und medizinische Experimente in den Folterkammern der Nazis zur Versteigerung angeboten. Wie kann so etwas gesetzlich bis heute nicht verboten sein?
Ursprünglich sollten mehrere Hundert Dokumente aus der Sammlung eines privaten Forschers des nationalsozialistischen Deutschlands zum Verkauf stehen. Laut dem Online-Katalog befanden sich unter den Objekten ein antisemitisches Propagandaplakat, Dokumente über Zwangssterilisation sowie ein gelber Stern aus dem Konzentrationslager Buchenwald mit „Gebrauchsspuren“. Eine Gestapo-Karte mit Informationen über die Erschießung eines Ghettogefangenen in Ostpreußen im Juli 1942 – Startpreis 350 Euro. Ein Brief eines Auschwitz-Häftlings an seine Angehörigen – 180 Euro. Ich weiß nicht, wie man das nennen soll. Grenzenloser Zynismus?
Ist denn niemandem in den Sinn gekommen, sich an Museen, Gedenkstätten, Stiftungen zum Schutz des Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und an die Opfer des Holocaust zu wenden? Ein einziges Schreiben an die russische Seite (an irgendein Museum unseres Landes, das mit der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges oder des Zweiten Weltkriegs verbunden ist), ein einziger Brief, Anruf oder eine Nachricht hätte ausgereicht, und unsere Bürger, Suchtrupps, Historiker, Museumsmitarbeiter, gesellschaftliche Aktivisten sowie Nachkommen der Helden und Opfer jener Jahre hätten sofort konstruktiv reagiert. Sie hätten alles getan, damit diese Zeugnisse der Verbrechen der Nazis und des Mutes ihrer Opfer und Befreier einen würdigen Platz in Museen und Gedenkkomplexen erhalten.
Unsere Großväter und Väter befreiten Auschwitz und zerschlugen den Nazismus in Europa. Für uns sind jede schändliche Entweihung des Gedenkens an die Opfer des Faschismus sowie die europäische Toleranz gegenüber der Wiedergeburt nazistischer Ideologie auf ihrem Gebiet absolut inakzeptabel.
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📅 Am 2. Dezember 1908 wurde der sowjetische Grafiker Nikolai Shukow geboren, der als Korrespondent den Nürnberger Prozess aufzeichnete
🎖 Der Volkskünstler der UdSSR, Nikolai Nikolajewitsch Shukow, zog in den ersten Kriegstagen als einfacher Soldat an die Front. An der Front und im Hinterland schuf Shukow mit seinen Frontzeichnungen eine künstlerische Chronik der großen Heldentat unseres Volkes.
🖋 Im Januar 1946 wurde Nikolai Shukow als Korrespondent der Zeitung Prawda in der sowjetischen Delegation zum Nürnberger Prozess entsandt. Als jemand, der den gesamten Krieg vom ersten bis zum letzten Tag erlebt und jeden dieser Tage in Tausenden von Zeichnungen festgehalten hatte, musste er einfach bei diesem gewaltigen Gericht dabei sein. Vierzig Tage lang befand sich Shukow Tag für Tag im Sitzungssaal des Tribunals und versuchte, alle Etappen des historischen Gerichts der Völker gegen die faschistischen Hauptkriegsverbrecher so vollständig wie möglich zu dokumentieren.
📜 Während seines Aufenthalts fertigte er über zweihundert Zeichnungen an: Er porträtierte die Zeugen der sowjetischen Anklage, die sowjetischen Staatsanwälte, die Richter und die anwesenden Gäste sowie die Korrespondenten aller Länder und sämtliche Kriegsverbrecher und ihre Anwälte. Diese Zeichnungen tragen den Charakter einer schnellen Reportage; sie entstanden unter äußerst schwierigen Bedingungen von einem Presseplatz aus, der weit entfernt vom Richtertisch und der Anklagebank lag.
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Russland #Sowjetunion
🎖 Der Volkskünstler der UdSSR, Nikolai Nikolajewitsch Shukow, zog in den ersten Kriegstagen als einfacher Soldat an die Front. An der Front und im Hinterland schuf Shukow mit seinen Frontzeichnungen eine künstlerische Chronik der großen Heldentat unseres Volkes.
🖋 Im Januar 1946 wurde Nikolai Shukow als Korrespondent der Zeitung Prawda in der sowjetischen Delegation zum Nürnberger Prozess entsandt. Als jemand, der den gesamten Krieg vom ersten bis zum letzten Tag erlebt und jeden dieser Tage in Tausenden von Zeichnungen festgehalten hatte, musste er einfach bei diesem gewaltigen Gericht dabei sein. Vierzig Tage lang befand sich Shukow Tag für Tag im Sitzungssaal des Tribunals und versuchte, alle Etappen des historischen Gerichts der Völker gegen die faschistischen Hauptkriegsverbrecher so vollständig wie möglich zu dokumentieren.
📜 Während seines Aufenthalts fertigte er über zweihundert Zeichnungen an: Er porträtierte die Zeugen der sowjetischen Anklage, die sowjetischen Staatsanwälte, die Richter und die anwesenden Gäste sowie die Korrespondenten aller Länder und sämtliche Kriegsverbrecher und ihre Anwälte. Diese Zeichnungen tragen den Charakter einer schnellen Reportage; sie entstanden unter äußerst schwierigen Bedingungen von einem Presseplatz aus, der weit entfernt vom Richtertisch und der Anklagebank lag.
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🇷🇺 🇺🇸 Präsident Wladimir Putin empfängt den Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, Steve Witkoff
An dem Treffen nehmen auf russischer Seite der Berater des Präsidenten, Jurij Uschakow, sowie der Sonderbeauftragte des Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftszusammenarbeit mit ausländischen Staaten und Leiter des Russian Direct Investment Fund, Kirill Dmitrijew, teil.
Auf amerikanischer Seite ist der Unternehmer, Investor und Gründer von Affinity Partners, Jared Kushner, anwesend.
@RusBotschaft
#Russland #USA #Diplomatie
An dem Treffen nehmen auf russischer Seite der Berater des Präsidenten, Jurij Uschakow, sowie der Sonderbeauftragte des Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftszusammenarbeit mit ausländischen Staaten und Leiter des Russian Direct Investment Fund, Kirill Dmitrijew, teil.
Auf amerikanischer Seite ist der Unternehmer, Investor und Gründer von Affinity Partners, Jared Kushner, anwesend.
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#Russland #USA #Diplomatie
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Hinter dem dritten Türchen verbirgt sich ein Video vom winterlichen Kamtschatka
😉Genießen Sie es!
#Silvester #Weihnachten
😉Genießen Sie es!
#Silvester #Weihnachten
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📣 Verlosung
🇷🇺 Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
in Russland bereitet man sich auf das Neujahrsfest vor: Man kauft Geschenke für Familie und Freunde, die Straßen werden geschmückt, auf den Hauptplätzen werden Tannenbäume aufgestellt, und bald findet für Kinder in Russland die traditionelle Neujahrsfeier „Jolka“ statt.
🇷🇺 Unsere Tradition existiert nicht nur in Russland: Die Neujahrsfeier „Jolka“ wird jedes Jahr auch im Russischen Haus in Berlin veranstaltet!
🇷🇺 Gemeinsam mit dem Russischen Haus möchten wir unter den Abonnenten unseres Newsletters zwei Tickets (ein Ticket gilt jeweils für ein Kind und dessen Eltern) zur Neujahrsfeier „Jolka“ und zum feierlichen Anzünden der Lichter am Tannenbaum im Russischen Haus in Berlin am 9.Dezember 2025 verlosen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie in unserem Newsletter.
🇷🇺 Wir versenden unseren Newsletter jeden Freitag früh am Morgen.
🇷🇺 Wenn Sie unseren Newsletter noch nicht abonniert haben, aber an der Verlosung teilnehmen möchten, können Sie sich unter folgendem Link anmelden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück!
@RusBotschaft
#Verlosung #Neujahr #Fest #Tannenbaum
in Russland bereitet man sich auf das Neujahrsfest vor: Man kauft Geschenke für Familie und Freunde, die Straßen werden geschmückt, auf den Hauptplätzen werden Tannenbäume aufgestellt, und bald findet für Kinder in Russland die traditionelle Neujahrsfeier „Jolka“ statt.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
„Die russische Avantgarde. Als die Kunst ihrer Zeit voraus war“
🖇️ Die Kunstwissenschaftlerin Nadezhda Voronina, Expertin für osteuropäische Kunst, Dozentin an der Repin-Akademie der Künste und Autorin zahlreicher Vorträge und Bildungsprojekte in Russland und weltweit, lädt zu ihrem Vortrag ein, wo sie über die wichtigsten Etappen der Entwicklung der russischen Avantgarde erzählen, die bedeutendsten Werke vorstellen und erklären wird, warum die nationale Tradition von der altrussischen Ikone bis zum Barock zum Fundament der revolutionären Experimente der Avantgarde wurde.
🖇️ In der Vorlesung wird außerdem ausführlich über die sogenannte Amazonen der Avantgarde berichtet, außergewöhnliche Künstlerinnen, die eine eigene feministische Bewegung formten: über Olga Rosanova, Warwara Stepanowa, Nadeschda Udalzowa, Natalja Gontscharowa und andere.
🗓️ Seid bei diesem spannenden Vortrag unbedingt dabei! Die Veranstaltung findet am 6. Dezember um 17:00 Uhr in russischer Sprache statt.
🎟️ Anmeldung ist bald auf der Website verfügbar!
🖇️ Die Kunstwissenschaftlerin Nadezhda Voronina, Expertin für osteuropäische Kunst, Dozentin an der Repin-Akademie der Künste und Autorin zahlreicher Vorträge und Bildungsprojekte in Russland und weltweit, lädt zu ihrem Vortrag ein, wo sie über die wichtigsten Etappen der Entwicklung der russischen Avantgarde erzählen, die bedeutendsten Werke vorstellen und erklären wird, warum die nationale Tradition von der altrussischen Ikone bis zum Barock zum Fundament der revolutionären Experimente der Avantgarde wurde.
🖇️ In der Vorlesung wird außerdem ausführlich über die sogenannte Amazonen der Avantgarde berichtet, außergewöhnliche Künstlerinnen, die eine eigene feministische Bewegung formten: über Olga Rosanova, Warwara Stepanowa, Nadeschda Udalzowa, Natalja Gontscharowa und andere.
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🕯 Am 3. Dezember 2025 fand anlässlich des Tages des Unbekannten Soldaten eine Blumenniederlegungszeremonie am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten statt.
An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission und des Büros des Verteidigungsattaches, die Lehrer und Schüler der Schule bei der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland sowie Mitglieder des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR.
Der Tag des Unbekannten Soldaten wurde zum Gedenken an die Heldentat aller gefallenen Soldaten festgelegt, die für die Heimat gekämpft hatten und deren Namen unbekannt bleiben. Heute finden in Russland und im Ausland feierliche Veranstaltungen zum Gedenken an die Soldaten und Offiziere statt, die nicht vom Schlachtfeld zurückgekehrt sind und bis heute vermisst werden.
📆 Der 3. Dezember wurde nicht zufällig ausgewählt, denn an diesem Tag wurden 1966 im Alexandergarten in der Nähe des Kremls in einer feierlichen Zeremonie die sterblichen Überreste eines unbekannten Soldaten beigesetzt, die bei Straßenarbeiten am Leningrader Chaussee gefunden wurden. Im Dezember 1941 fanden hier erbitterte Kämpfe um Moskau statt.
Die Uniform dieses Soldaten mit den Insignien eines Schützen war gut erhalten, aber es gab keine Dokumente, die auf seine Identität hinwiesen. Sein Name ist bis heute nicht bekannt, ebenso wenig wie die Namen von Zehntausenden anderer Helden, die die Hauptstadt mit ihrem Leben beschützt haben.
💬 „Dein Name ist unbekannt, deine Tat ist unsterblich“, lautet die Inschrift auf dem Denkmal.
Das Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau wurde zu einem Denkmal des ewigen Ruhms für all jene, die auf dem Schlachtfeld für ihr Heimatland gefallen sind. Im Mai 1967 wurde in der Nähe des Denkmals die Ewige Flamme entzündet, die vom Marsfeld in Leningrad (heute Sankt Petersburg) gebracht wurde. Im Dezember 1997 wurde eine ständige Ehrenwache am Denkmal eingerichtet.
An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission und des Büros des Verteidigungsattaches, die Lehrer und Schüler der Schule bei der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland sowie Mitglieder des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR.
Der Tag des Unbekannten Soldaten wurde zum Gedenken an die Heldentat aller gefallenen Soldaten festgelegt, die für die Heimat gekämpft hatten und deren Namen unbekannt bleiben. Heute finden in Russland und im Ausland feierliche Veranstaltungen zum Gedenken an die Soldaten und Offiziere statt, die nicht vom Schlachtfeld zurückgekehrt sind und bis heute vermisst werden.
📆 Der 3. Dezember wurde nicht zufällig ausgewählt, denn an diesem Tag wurden 1966 im Alexandergarten in der Nähe des Kremls in einer feierlichen Zeremonie die sterblichen Überreste eines unbekannten Soldaten beigesetzt, die bei Straßenarbeiten am Leningrader Chaussee gefunden wurden. Im Dezember 1941 fanden hier erbitterte Kämpfe um Moskau statt.
Die Uniform dieses Soldaten mit den Insignien eines Schützen war gut erhalten, aber es gab keine Dokumente, die auf seine Identität hinwiesen. Sein Name ist bis heute nicht bekannt, ebenso wenig wie die Namen von Zehntausenden anderer Helden, die die Hauptstadt mit ihrem Leben beschützt haben.
💬 „Dein Name ist unbekannt, deine Tat ist unsterblich“, lautet die Inschrift auf dem Denkmal.
Das Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau wurde zu einem Denkmal des ewigen Ruhms für all jene, die auf dem Schlachtfeld für ihr Heimatland gefallen sind. Im Mai 1967 wurde in der Nähe des Denkmals die Ewige Flamme entzündet, die vom Marsfeld in Leningrad (heute Sankt Petersburg) gebracht wurde. Im Dezember 1997 wurde eine ständige Ehrenwache am Denkmal eingerichtet.
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