Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎬 Am 25. November würde die sowjetische und russische Schauspielerin Nonna Mordjukowa ihren 100. Geburtstag feiern

🎞 Nonna Mordjukowa gilt bis heute als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen des sowjetischen und russischen Films. Sie spielte mehr als 60 Filmrollen. Sie trat in Literaturverfilmungen, Kriegsfilmen, Dramen und Komödien auf und beeindruckte das Publikum stets mit ihrer Aufrichtigkeit.

🎞 Nonna, eigentlich Nojabrina, Mordjukowa wurde am 25. November 1925 im Dorf Konstantinovka geboren, verbrachte jedoch ihre Kindheit im Dorf Glafirovka im Gebiet Krasnodar. Dort arbeitete ihre Mutter, Irina Mordjukowa, als Kolchosvorsitzende. Sie war es auch, die dem Mädchen den klangvollen und ungewöhnlichen Namen Nojabrina gab und ihr die Liebe zum Theater, zur Musik und zur Kunst vermittelte.

🎞 Schon in sehr jungen Jahren träumte Nonna Mordjukowa von einer Schauspielkarriere. Die Schule mochte Mordjukowa nicht, doch sie verstand: Ohne ein Abschlusszeugnis würde sie ihren Traum, Schauspielerin zu werden, nicht verwirklichen können. Außerdem riet ihr der damals bekannte Schauspieler Nikolai Mordwinow dringend, die Schule abzuschließen. Mordjukowa sah ihn zum ersten Mal im Film „Bogdan Chmelnizkij“ und war so beeindruckt, dass sie ihm einen Brief schrieb. Darin fragte die zukünftige Schauspielerin, was man tun müsse, um „wie Ljubow Orlowa Schauspielerin zu werden“. Mordwinow empfahl ihr, die Staatsprüfung zu machen, nach Moskau zu kommen, ihn zu finden und an eine Schauspielschule zu gehen.

🎞 Doch die Reise in die Hauptstadt war zunächst nicht möglich: 1941 begann der Krieg. Das ohnehin nicht leichte Dorfleben wurde noch schwieriger – der Vater ging an die Front, und die Mutter konnte die Kinder nicht evakuieren. Um nicht nach Deutschland verschleppt zu werden, versteckte sich die Familie Mordjukow vor den deutschen Soldaten.

🎞 Kurz nach Kriegsende, im Jahr 1945, machte sich Nonna Mordjukowa dennoch auf den Weg in die Hauptstadt. Sie wurde an der bekanntesten Film- und Theaterschule VGIK aufgenommen: Bei den Aufnahmeprüfungen erhielt sie ausschließlich Bestnoten, obwohl sie sich nicht einmal auf die künstlerische Aufgabe vorbereitet hatte. Statt auswendig gelernter Textstellen spielte sie vor der Kommission improvisierte Szenen, in denen sich reale Erlebnisse aus ihrer Kindheit im Kuban mit erfundenen Details vermischten.

🎞 Als Nonna Mordjukowa im zweiten Studienjahr war, bot ihr der Regisseur Sergei Gerassimow eine Rolle im Film nach dem Roman „Die junge Garde“ von Alexander Fadejew an. Der Film machte die ehemaligen VGIK-Studierenden berühmt – sowohl die Zuschauer als auch die Kritiker würdigten das Talent der jungen Schauspieler.

🎞 Regisseure sahen in der jungen Schauspielerin eine tragische Heldin und sagten ihr große dramatische Rollen voraus, aber sie selbst wollte „einfache russische Frauen“ spielen. Schließlich erhielt sie 1955 eine Rolle in Michail Schweizers Film „Fremde Verwandtschaft“. Danach ging ihre Karriere steil nach oben.

🎞 Die Schauspielerin hatte viele Rollen, die dem Publikum in Erinnerung blieben: die Kaufmannsfrau Domna Belotelowa in „Die Heirat des Balzaminov“, Klawdija Wawilowa in „Die Kommissarin“, die Hausmeisterin in „Der Brillantarm“, Donja Trubnikowa in „Der Vorsitzende“, Marija Konowalowa in „Verwandtschaft“.

🎞 Mordjukowa wurde für ihre Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit geliebt. „Sie sind die Hoffnung des ganzen Landes. Eine Frau wie wir“, schrieben ihr die Zuschauerinnen. Die Schauspielerin selbst sagte in ihren Memoiren, dass sie immer versucht habe, das Schicksal ihrer Figur nicht einfach zu spielen, sondern zu leben, indem sie ihr echte Emotionen und Gefühle verlieh. In einem Dokumentarfilm über ihre Karriere merkte sie an: „Mein ganzes Leben spiele ich eine einzige Rolle, und diese Rolle ist das Volk.“

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#Russland #Kultur #Film
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🕯 Am 25. November 2025 hat der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew den vorübergehenden Aufbewahrungsort des Denkmals für Fjodor Dostojewski in Dresden besucht. Bis Juli 2025 befand sich das Monument am westlichen Ufer der Elbe, neben dem Internationalen Congress Center.

Der Botschafter hat die Bedeutung des literarischen Erbes des Schriftstellers betont:

„Es handelt sich um einen großen russischen Schriftsteller, der zum Welterbe gehört. Fjodor Dostojewski ist in Deutschland sehr beliebt: Seine Werke sind allgemein bekannt und übersetzt vor allem ins Deutsche. Gerade hier entstanden viele seiner Romane – „Der Spieler“, „Die Dämonen“ und andere. In Deutschland hat er eine enorme Zahl von Bewunderern.

Ich würde mir wünschen, dass das Denkmal wirklich öffentlich zugänglich ist und sich ein Ort findet, an den Menschen kommen können, um sich vor dem großen Schriftsteller Russlands und der ganzen Welt zu verneigen. Denjenigen, die weiterhin nach einem würdigen Ort für die Aufstellung des Denkmals suchen, möchte ich wünschen, dass sie eine Lösung finden, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und den Erwartungen und Bedürfnissen der Liebhaber seines Schaffens entspricht.“

Das Denkmal wurde von dem russischen Bildhauer Alexander Rukawischnikow geschaffen. Seine offizielle Eröffnung fand am 10. Oktober 2006 in Anwesenheit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Georg Milbradt statt.

Im Ausstellungsraum der Dostojewski-Bibliothek des Deutsch-Russischen Kulturinstituts in Dresden ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die der Entstehungsgeschichte dieses Denkmals für den großen russischen Schriftsteller gewidmet ist.

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🕯 Am 25. November 2025 fand am sowjetischen Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz eine Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung anlässlich des 80. Jahrestages der Errichtung des Denkmals für die sowjetischen Soldaten, die die Stadt in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 befreit hatten, statt.

An der Gedenkveranstaltung nahmen der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Verteidigungsattaché Oberst Alexej Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit und des Verteidigungsattachéstabs sowie die Leitung des Deutsch-Russischen Kulturinstituts in Dresden teil.

Das Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz wurde zum Gedenken an die Soldaten der 5. Gardearmee, die bei der Befreiung der Stadt Dresden gefallen sind, errichtet. Der Gedenkstein wurde am 25. November 1945 feierlich eingeweiht und war das erste Denkmal, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden errichtet wurde.

Das Monument wurde im Auftrag der sowjetischen Militäradministration vom Dresdner Bildhauer Otto Rost (1887–1970) geschaffen.

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#80JahreBefreiung
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🇷🇺🌐Die Beantragung eines Visums für die Russische Föderation durch einen ausländischen Staatsangehörigen stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, im Land ansässige Bekannte zu besuchen, sich mit dessen kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten vertraut zu machen, Sehenswürdigkeiten zu besichtigen sowie Museen und architektonisch bedeutende Objekte aufzusuchen.

❗️Ein reguläres Touristenvisum kann als Einfach- oder Zweifachvisum mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu drei Monaten oder als Mehrfachvisum mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu sechs Monaten erteilt werden. Dabei darf sich der ausländische Staatsangehörige innerhalb des Hoheitsgebiets der Russischen Föderation nicht länger als 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen aufhalten.

✔️Für die Beantragung eines Touristenvisums hat der ausländische Staatsangehörige die folgenden Unterlagen vorzulegen:

*ein gültiger Reisepass oder ein anderes von der Russischen Föderation als Identitätsnachweis anerkanntes Dokument, das über mindestens zwei freie Seiten für die Einfügung von Visa verfügt und dessen Gültigkeitsdauer frühestens sechs Monate nach Ablauf der beantragten Visumgültigkeit enden darf;

*das über den Online-Dienst visa.kdmid.ru elektronisch ausgefüllte, ausgedruckte und vom antragstellenden ausländischen Staatsangehörigen unterzeichnete Visumantragsformular; im Antrag ist als „Destination“ (letzte Frage im Formular) „Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland“ anzugeben;

*eine Bestätigung über die Aufnahme des ausländischen Touristen, ausgestellt von einer in der Russischen Föderation registrierten Organisation, die als Reiseveranstalter tätig ist; die Angaben zur Organisation müssen im Einheitlichen Föderalen Register der Reiseveranstalter eingetragen sein;

*ein aktuelles biometrisches Lichtbild im Format 3,5 × 4,5 cm mit einer klaren, frontalen Darstellung des Gesichts, ohne Brille mit abgedunkelten Gläsern und ohne Kopfbedeckung (ausgenommen sind ausländische Staatsangehörige und Staatenlose, für die das ständige Tragen einer Kopfbedeckung ein verpflichtendes Element ihrer nationalen oder religiösen Zugehörigkeit darstellt, sofern der ausländische Staatsangehörige auf dem Lichtbild im Reisepass ebenfalls mit dieser Kopfbedeckung abgebildet ist);

*ein Nachweis der Rückkehrbereitschaft in den Staat des ständigen Wohnsitzes (es ist eines der folgenden Dokumente vorzulegen: Gehaltsbescheinigung des Arbeitgebers, Kontoauszug, Rentenausweis bzw. Nachweis über die Rentenzahlung, Studierendenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung);

*eine Krankenversicherungspolice, die im Hoheitsgebiet der Russischen Föderation gültig ist und einen Mindestdeckungsschutz von 30.000 Euro vorsieht.

⚠️Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland besitzen (mit Ausnahme der Staatsangehörigen der Schengen-Staaten), haben zusätzlich eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland mit einer Gültigkeitsdauer von mehr als 90 Tagen (eine befristete Aufenthaltstitelbescheinigung) vorzulegen.

📣Die Unterlagen für ein Touristenvisum sind nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich im Konsularreferat der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland (Behrenstraße 66, 10117 Berlin) oder in unserem Visazentrum (Friedrichstraße 176–179, 10117 Berlin, 3. Stock, Zimmer 318–320) einzureichen.

🖥Nützliche Internetquellen
Offizielle Internetseite der Botschaft
Terminvereinbarung
Offizielles Visazentrum der Botschaft
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Wenn ihr in der Vorweihnachtszeit etwas sucht, das wärmt, verzaubert und ein kleines Stück Kindheit zurückholt, dann schaltet am Sonntag, 30.11.2025, um 16:30 Uhr unbedingt RBB Fernsehen ein.📺

❄️ Dort läuft der russische Märchenklassiker „Abenteuer im Zauberwald“ (1964) - ein Märchen, das nach Holzofen, Winterstille und echter Magie schmeckt. Hexen, sprechende Tiere, alte Geister und eine Liebesgeschichte, die ganz aus Mut und Menschlichkeit besteht.😍
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📸 Die Ergebnisse des 11. Internationalen Andrei-Stenin- Pressefotowettbewerbs stehen fest

Der 11. Internationale Andrei-Stenin-Pressefotowettbewerb hat die Fotografin Jekaterina Jakel aus Moskau zur Gewinnerin des Grand Prix gekürt. Die Jury würdigte ihre Serie Russischer Charakter: Hürdenlauf, in der verwundete Kriegsveteranen porträtiert sind, die mit Würde und Entschlossenheit versuchen, ihr Leben neu aufzubauen.

📷 Die diesjährige Shortlist zeichnete sich durch eine große geografische Bandbreite aus: Zu den Hauptpreisträgern gehören Fotografen aus Indonesien, Palästina, Bangladesch, China, Bahrain, Myanmar und Brasilien, deren Arbeiten humanitäre Krisen, ökologische Herausforderungen, kulturelle Rituale und Porträts des modernen Lebens einfangen.

🖼 In der beim Wettbewerb beliebtesten Kategorie „Mein Planet“ wurde die Einzelaufnahme „Obstbäume unter Planen“ der chinesischen Fotografin Mengdan Zhu zur besten Arbeit gekürt. Das Foto zeigt den Alltag von Bauern, die Schutzplanen über Pflaumenbäume spannen, um sie vor extremen Wetterbedingungen zu bewahren.

🖼 In der Kategorie „Porträt. Held unserer Zeit“ gingen die Auszeichnungen an Fotojournalisten aus Myanmar und Russland. Die Aufnahme „Fischerfamilie“ der myanmarischen Fotografin Nyein Nyein Htwe zeigt den Moment, in dem der Familienvater seiner Frau den Fang nach der Rückkehr vom Fischen übergibt. Die russische Fotoreporterin Pelagija Tichonowa wurde für ihre Serie „Flüstern in der Stille“ ausgezeichnet, die das Leben von Mädchen porträtiert, die im Nikolo-Solbinskij-Frauenkloster aufwachsen. Die Autorin regt das Publikum zum Nachdenken an, wie religiöse Institutionen die Persönlichkeit prägen und was es bedeutet, in einer solchen Umgebung zu leben und zu lernen.

Alle im Wettbewerb 2025 ausgezeichneten Fotos sind auf der Webseite zu finden: https://stenincontest.com/winners2025/

🌐 Der im Jahr 2014 unter Schirmherrschaft der russischen UNESCO-Kommission ins Leben gerufene Stenin-Wettbewerb setzt sich weiterhin engagiert für junge Fotojournalisten ein und lenkt die weltweite Aufmerksamkeit auf die sich wandelnden Herausforderungen des zeitgenössischen visuellen Journalismus.

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