Heute, am 20. November 2025, jährt sich die Eröffnung des Nürnberger Prozesses, wo die Nazi-Hauptkriegsverbrecher vor Gericht gestellt wurden, zum 80. Mal.
• Der Prozess verlief vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946. Im Laufe dieser Zeit fanden 403 öffentliche Gerichtsverhandlungen statt (das Tribunal war völlig öffentlich). Es wurden 116 Zeugen befragt, über 300 Tausend Aussagen geprüft und etwa 3 Tausend Dokumente bearbeitet.
• Nürnberg wurde nicht umsonst als Ort für das Tribunal ausgewählt. Nur 10 Jahre bevor war die Stadt ein Lieblingsort für die Zusammenkünfte der Nazis. Gerade in Nürnberg fanden Kongresse der NSDAP statt. Das Gericht über Nazi-Verbrecher in ihrer eigenen ehemaligen Hochburg war ein starkes Symbol.
• Zum ersten Mal in der Geschichte wurden nicht Staaten der internationalen Verbrechen beschuldigt, sondern in ihren Namen handelnde Personen. Auf die Anklagebank wurden hochrangige Anführer des Hitler-Regimes gebracht: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz, und Martin Bormann, dem es gelungen war, sich der Strafverfolgung zu entziehen, er wurde in Abwesenheit vor Gericht gestellt.
• Zum sowjetischen Hauptankläger auf dem Tribunal wurde der Generalanwalt der Ukrainischen Sowjetrepublik Generalleutnant Roman Rudenko ernannt.
• Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann (in Abwesenheit) und weitere Vertreter der NS-Führung wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo sowie die gesamte Führungsspitze der NSDAP wurden für verbrecherisch erklärt.
• Das Nürnberger Tribunal hat das menschenverachtende Wesen des Nationalsozialismus eindeutig und unmissverständlich verurteilt und wurde zu einem Sinnbild für den Sieg des Rechts über das faschistische Böse. Sein Schuldspruch ist eine der zentralen Grundlagen des modernen Völkerrechts.
@RusBotschaft
📸 Евгений Халдей/ТАСС
• Der Prozess verlief vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946. Im Laufe dieser Zeit fanden 403 öffentliche Gerichtsverhandlungen statt (das Tribunal war völlig öffentlich). Es wurden 116 Zeugen befragt, über 300 Tausend Aussagen geprüft und etwa 3 Tausend Dokumente bearbeitet.
• Nürnberg wurde nicht umsonst als Ort für das Tribunal ausgewählt. Nur 10 Jahre bevor war die Stadt ein Lieblingsort für die Zusammenkünfte der Nazis. Gerade in Nürnberg fanden Kongresse der NSDAP statt. Das Gericht über Nazi-Verbrecher in ihrer eigenen ehemaligen Hochburg war ein starkes Symbol.
• Zum ersten Mal in der Geschichte wurden nicht Staaten der internationalen Verbrechen beschuldigt, sondern in ihren Namen handelnde Personen. Auf die Anklagebank wurden hochrangige Anführer des Hitler-Regimes gebracht: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz, und Martin Bormann, dem es gelungen war, sich der Strafverfolgung zu entziehen, er wurde in Abwesenheit vor Gericht gestellt.
• Zum sowjetischen Hauptankläger auf dem Tribunal wurde der Generalanwalt der Ukrainischen Sowjetrepublik Generalleutnant Roman Rudenko ernannt.
• Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann (in Abwesenheit) und weitere Vertreter der NS-Führung wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo sowie die gesamte Führungsspitze der NSDAP wurden für verbrecherisch erklärt.
• Das Nürnberger Tribunal hat das menschenverachtende Wesen des Nationalsozialismus eindeutig und unmissverständlich verurteilt und wurde zu einem Sinnbild für den Sieg des Rechts über das faschistische Böse. Sein Schuldspruch ist eine der zentralen Grundlagen des modernen Völkerrechts.
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📸 Евгений Халдей/ТАСС
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA Nowosti
❓ Der 20. November 2025 markiert den 80. Jahrestag seit der ersten Sitzung des internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg. Worin besteht die Relevanz dessen Urteile heutzutage?
💬 Die Urteile des Nürnberger Prozesses bilden ein zentrales Element bei der Aufarbeitung der tragischen Lehren der jüngsten Geschichte, ihrer juristischen Einstufung sowie bei der Gestaltung des modernen völkerrechtlichen Systems. Sie sind nach wie vor relevant im Sinne von der unmissverständlichen Verurteilung der Ideologie der Rassenüberlegenheit, der Theorien der Außergewöhnlichkeit sowie der Einteilung von Menschen in „bessere“ und „schlechtere“. Im Rahmen des Prozesses wurden die beispiellosen Gräueltaten des Dritten Reichs und seiner Helfershelfer umfassend dokumentiert, die weder in Vergessenheit geraten noch bestritten werden dürfen. Wir erinnern uns auch daran, dass der Nürnberger Prozess die Verjährungsfrist für die Verbrechen des Nazismus gegen die Menschlichkeit aufgehoben hat.
🔗 Interview im Wortlaut
@RusBotschaft
#Botschafter #Interview
❓ Der 20. November 2025 markiert den 80. Jahrestag seit der ersten Sitzung des internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg. Worin besteht die Relevanz dessen Urteile heutzutage?
💬 Die Urteile des Nürnberger Prozesses bilden ein zentrales Element bei der Aufarbeitung der tragischen Lehren der jüngsten Geschichte, ihrer juristischen Einstufung sowie bei der Gestaltung des modernen völkerrechtlichen Systems. Sie sind nach wie vor relevant im Sinne von der unmissverständlichen Verurteilung der Ideologie der Rassenüberlegenheit, der Theorien der Außergewöhnlichkeit sowie der Einteilung von Menschen in „bessere“ und „schlechtere“. Im Rahmen des Prozesses wurden die beispiellosen Gräueltaten des Dritten Reichs und seiner Helfershelfer umfassend dokumentiert, die weder in Vergessenheit geraten noch bestritten werden dürfen. Wir erinnern uns auch daran, dass der Nürnberger Prozess die Verjährungsfrist für die Verbrechen des Nazismus gegen die Menschlichkeit aufgehoben hat.
🔗 Interview im Wortlaut
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#Botschafter #Interview
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Treffens mit den Regierungschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten, Moskau, 18. November 2025
💬 Während des russischen Vorsitzes im Rat der Regierungschefs der SOZ wurden dieses Jahr in Moskau, Sankt Petersburg und anderen Großstädten Russlands äußerst produktiv etwa 30 Minister- und Expertentreffen, Foren unter Beteiligung der Geschäfts- und Gesellschaftskreise und Jugend durchgeführt sowie zahlreiche gegenseitig nutzbringende Projekte und Zusammenarbeitsprogramme vereinbart. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Ansehen und den Einfluss der SOZ als eines der größten regionalen Bündnisse in Eurasien und weltweit zu stärken.
💬 Im Mittelpunkt der Arbeit der Regierungen stehen traditionell die Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Entwicklung und Diversifizierung des Handels und der Investitionen. Die konsolidierten Bemühungen auf diesem Gebiet bringen greifbare Ergebnisse.
💬 Der Warenumsatz Russlands mit den SOZ-Staaten erreichte im Jahre 2024 409 Milliarden US-Dollar und wächst immer weiter. Bei den Handelsgeschäften zwischen den Mitgliedern der Organisation steigt der Anteil der nationalen Währungen kontinuierlich. So übersteigt dieser Wert im Handel unseres Landes mit den SOZ-Partnern bereits 97 Prozent.
💬 Russland, das im geografischen Zentrum des Kontinents und an der Schnittstelle wichtiger transeurasischer Hauptverkehrswege liegt, investiert erhebliche Mittel in die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. Die Transportvolumina im Straßen-, Schienen- und multimodalen Verkehr, der über Russland führt, wachsen deutlich. Dabei wird auch die Auslastung neuer vielversprechender Korridore wie „Nord–Süd“ und der Nördliche Seeweg berücksichtigt.
💬 Unser Land trägt maßgeblich zur Gewährung der Stabilität auf den globalen Energiemärkten bei. Wir tun alles dafür, die Verbraucher mit Energieträgern trotz der externen Versuche, die Lieferungsketten zu beeinträchtigen, zuverlässig zu versorgen. Zugleich rechnen wir mit einer noch engeren Koordinierung zwischen allen SOZ-Partnern im Energiebereich.
💬 Offenkundig könnte die SOZ eine noch bedeutendere Rolle nicht nur bei der Vertiefung der sektoralen Zusammenarbeit spielen, sondern auch insgesamt bei der Schaffung eines günstigen Klimas für stabiles, kontinuierliches Wachstum und eine vielfältige wirtschaftliche Kooperation auf unserem gemeinsamen Kontinent. Darüber hinaus könnte sie in praktischer Hinsicht zur Verknüpfung der zahlreichen in Eurasien umgesetzten Integrationsprojekte beitragen. Genau darauf zielt das von Russland vorgeschlagene Konzept der Großen Eurasischen Partnerschaft ab. Dabei geht es um eine harmonische Abstimmung der Integrationsprozesse im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion, der von unseren chinesischen Freunden vorangetriebenen Belt and Road Initiative sowie vieler anderer ähnlicher Projekte, an denen die Staaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit beteiligt sind.
🔗Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #SOZ
💬 Während des russischen Vorsitzes im Rat der Regierungschefs der SOZ wurden dieses Jahr in Moskau, Sankt Petersburg und anderen Großstädten Russlands äußerst produktiv etwa 30 Minister- und Expertentreffen, Foren unter Beteiligung der Geschäfts- und Gesellschaftskreise und Jugend durchgeführt sowie zahlreiche gegenseitig nutzbringende Projekte und Zusammenarbeitsprogramme vereinbart. Unser gemeinsames Ziel ist es, das Ansehen und den Einfluss der SOZ als eines der größten regionalen Bündnisse in Eurasien und weltweit zu stärken.
💬 Im Mittelpunkt der Arbeit der Regierungen stehen traditionell die Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Entwicklung und Diversifizierung des Handels und der Investitionen. Die konsolidierten Bemühungen auf diesem Gebiet bringen greifbare Ergebnisse.
💬 Der Warenumsatz Russlands mit den SOZ-Staaten erreichte im Jahre 2024 409 Milliarden US-Dollar und wächst immer weiter. Bei den Handelsgeschäften zwischen den Mitgliedern der Organisation steigt der Anteil der nationalen Währungen kontinuierlich. So übersteigt dieser Wert im Handel unseres Landes mit den SOZ-Partnern bereits 97 Prozent.
💬 Russland, das im geografischen Zentrum des Kontinents und an der Schnittstelle wichtiger transeurasischer Hauptverkehrswege liegt, investiert erhebliche Mittel in die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. Die Transportvolumina im Straßen-, Schienen- und multimodalen Verkehr, der über Russland führt, wachsen deutlich. Dabei wird auch die Auslastung neuer vielversprechender Korridore wie „Nord–Süd“ und der Nördliche Seeweg berücksichtigt.
💬 Unser Land trägt maßgeblich zur Gewährung der Stabilität auf den globalen Energiemärkten bei. Wir tun alles dafür, die Verbraucher mit Energieträgern trotz der externen Versuche, die Lieferungsketten zu beeinträchtigen, zuverlässig zu versorgen. Zugleich rechnen wir mit einer noch engeren Koordinierung zwischen allen SOZ-Partnern im Energiebereich.
💬 Offenkundig könnte die SOZ eine noch bedeutendere Rolle nicht nur bei der Vertiefung der sektoralen Zusammenarbeit spielen, sondern auch insgesamt bei der Schaffung eines günstigen Klimas für stabiles, kontinuierliches Wachstum und eine vielfältige wirtschaftliche Kooperation auf unserem gemeinsamen Kontinent. Darüber hinaus könnte sie in praktischer Hinsicht zur Verknüpfung der zahlreichen in Eurasien umgesetzten Integrationsprojekte beitragen. Genau darauf zielt das von Russland vorgeschlagene Konzept der Großen Eurasischen Partnerschaft ab. Dabei geht es um eine harmonische Abstimmung der Integrationsprozesse im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion, der von unseren chinesischen Freunden vorangetriebenen Belt and Road Initiative sowie vieler anderer ähnlicher Projekte, an denen die Staaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit beteiligt sind.
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#Russland #SOZ
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📆 100 Jahre Maja Plissezkaja
🩰 Heute jährt sich der hundertste Geburtstag von Maja Plissezkaja, die zu den größten Ballerinen des 20. Jahrhunderts zählte.
Maja Michailowna Plissezkaja wurde am 20. November 1925 in Moskau geboren. Da ihr Vater, Michail Emmanuilowitsch Plissezki, als Generalkonsul in Barentsburg tätig war, verbrachte die junge Maja einige Jahre auf der Insel Spitzbergen im unfreundlichen arktischen Klima. Das kann zum starken Willen und Durchhaltevermögen von Maja Plissezkaja beigetragen haben.
Die Tante Majas war Ballett-Tänzerin, sie führte die Nichte in die Kunstwelt ein. Nachdem das Kind vom Ballett „Rotkäppchen“ begeistert worden war, wurde die 7-jährige Maja in eine Ballettschule geschickt. Obwohl die Kinder in diese Schule erst ab 8 Jahre aufgenommen werden durften, stimmten die Schulleitenden zu, Maja aufzunehmen, weil ihr Talent erstaunlich war. Nach dem Schulabschluss schloss sich Maja Plissezkaja der Ballett-Truppe des Bolschoi-Theaters an. Bald wurde sie dort zur Primaballerina.
🎭 Maja Plissezkaja erfand ihren eigenen besonderen Tanzstil und beeindruckte das Publikum sowohl im Inland als auch im Ausland. Sie tanzte Hauptrollen in Don Quixote, Schwanensee, Spartakus, Romeo und Julia und anderen Balletten. Ihre Markenzeichen-Rolle war aber Carmen. Das Talent von Maja Plissezkaja wurde weltweit anerkannt: sie tanzte in Indien, Japan, Frankreich, Spanien und anderen Ländern. Viele verglichen sogar Maja Plissezkaja mit der russischen Ballett-Legende Anna Pawlowa.
Maja Plissezkaja starb am 2. Mai 2015 in München. Ihr künstlerisches Erbe ist aber unsterblich.
📺 Hier können Sie sich ein Video mit Maja Plissezkaja bei ihren Auftritten anschauen.
📷 Foto: Große Russische Enzyklopädie
🩰 Heute jährt sich der hundertste Geburtstag von Maja Plissezkaja, die zu den größten Ballerinen des 20. Jahrhunderts zählte.
Maja Michailowna Plissezkaja wurde am 20. November 1925 in Moskau geboren. Da ihr Vater, Michail Emmanuilowitsch Plissezki, als Generalkonsul in Barentsburg tätig war, verbrachte die junge Maja einige Jahre auf der Insel Spitzbergen im unfreundlichen arktischen Klima. Das kann zum starken Willen und Durchhaltevermögen von Maja Plissezkaja beigetragen haben.
Die Tante Majas war Ballett-Tänzerin, sie führte die Nichte in die Kunstwelt ein. Nachdem das Kind vom Ballett „Rotkäppchen“ begeistert worden war, wurde die 7-jährige Maja in eine Ballettschule geschickt. Obwohl die Kinder in diese Schule erst ab 8 Jahre aufgenommen werden durften, stimmten die Schulleitenden zu, Maja aufzunehmen, weil ihr Talent erstaunlich war. Nach dem Schulabschluss schloss sich Maja Plissezkaja der Ballett-Truppe des Bolschoi-Theaters an. Bald wurde sie dort zur Primaballerina.
🎭 Maja Plissezkaja erfand ihren eigenen besonderen Tanzstil und beeindruckte das Publikum sowohl im Inland als auch im Ausland. Sie tanzte Hauptrollen in Don Quixote, Schwanensee, Spartakus, Romeo und Julia und anderen Balletten. Ihre Markenzeichen-Rolle war aber Carmen. Das Talent von Maja Plissezkaja wurde weltweit anerkannt: sie tanzte in Indien, Japan, Frankreich, Spanien und anderen Ländern. Viele verglichen sogar Maja Plissezkaja mit der russischen Ballett-Legende Anna Pawlowa.
Maja Plissezkaja starb am 2. Mai 2015 in München. Ihr künstlerisches Erbe ist aber unsterblich.
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📷 Foto: Große Russische Enzyklopädie
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
„Der endlose April“ ist ein neues russisches Drama, das in unserem Filmtheater am 25. November um 19:00 Uhr in russischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt wird.📽️🍿
🎞️ Der Petersburger Intellektuelle Weniamin verbrachte 98 Jahre in derselben Wohnung mit Blick auf den Kasaner Dom. Sein Leben verlief parallel zu den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts: Revolutionen, Kriege, Repressionen und schließlich der Zerfall der Sowjetunion. Kurz vor seinem Tod blickt der alte Mann zurück auf seine Vergangenheit und erinnert sich an jeden entscheidenden April seit 1917. Sein inneres Leben ist von Geistern geprägt: dem Tod seiner Mutter, den Untreuen seiner Frau und weiteren Tragödien. All dies spielt sich vor dem Hintergrund der Geschichte ab, doch Weniamin selbst bleibt im Schatten und beeinflusst den Lauf der Dinge nicht.
📺 Russland, 2025
❕FSK: 18+
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#kino #drama #russischekultur #tragödie #film #berlinevents
🎞️ Der Petersburger Intellektuelle Weniamin verbrachte 98 Jahre in derselben Wohnung mit Blick auf den Kasaner Dom. Sein Leben verlief parallel zu den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts: Revolutionen, Kriege, Repressionen und schließlich der Zerfall der Sowjetunion. Kurz vor seinem Tod blickt der alte Mann zurück auf seine Vergangenheit und erinnert sich an jeden entscheidenden April seit 1917. Sein inneres Leben ist von Geistern geprägt: dem Tod seiner Mutter, den Untreuen seiner Frau und weiteren Tragödien. All dies spielt sich vor dem Hintergrund der Geschichte ab, doch Weniamin selbst bleibt im Schatten und beeinflusst den Lauf der Dinge nicht.
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❗️ Vor 12 Jahren begannen die Unruhen auf dem Maidan, die zu einem blutigen, verfassungswidrigen Umsturz in der Ukraine führten. Die Ereignisse auf dem Maidan wurden zum Ausgangspunkt der aktuellen ukrainischen Krise.
• Bereits im Februar 2014 wurde mit direkter Unterstützung der westlichen Staaten der demokratisch gewählte Präsident gestürzt, und die an die Macht gelangten Nationalisten begannen, der Bevölkerung ihre antirussische Agenda aufzuzwingen, die Rechte von Millionen russischsprachiger Bürger einzuschränken und die Kollaborateure der Nazis aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu glorifizieren.
• Die Bevölkerung der südöstlichen Regionen des Landes, die überwiegend russischsprachig ist, weigerte sich, die neuen ukrainischen Behörden zu unterstützen. Auf der Krim wurde ein Referendum abgehalten, dessen Ergebnis zufolge sich die Krim und Sewastopol im März 2014 mit Russland wiedervereinigten.
• Im Frühjahr 2014 wurden auf dem Gebiet der Regionen Donezk und Lugansk die der Kontrolle Kiews entzogenen Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DNR und LNR) ausgerufen. Als Reaktion beschuldigten die ukrainischen Behörden die Bevölkerung des Donbass des „Separatismus“ und leiteten eine Militäroperation in der Region ein, die in großangelegte Kampfhandlungen überging. Während des acht Jahre andauernden bewaffneten Konflikts kamen etwa 14 000 Menschen ums Leben.
• Am 24. Februar 2022 hat Russland als Antwort auf das Hilfegesuch der DNR und LNR die spezielle Militäroperation in der Ukraine begonnen. Im Verlauf der Sonderoperation geriet auch ein großer Teil der Gebiete Saporoschje und Cherson unter die Kontrolle der Streitkräfte der Russischen Föderation. Im September 2023 wurden in der DNR, LNR sowie in den Regionen Saporoschje und Cherson Referenden über den Beitritt dieser Territorien zur Russischen Föderation organisiert. Die überwältigende Mehrheit der Einwohner sprach sich für diesen Schritt aus. Am 30. September 2023 wurden Verträge über den Beitritt der vier Regionen zur Russischen Föderation unterzeichnet. Einige Tage später, am 4. Oktober, unterzeichnete der russische Präsident föderale Gesetze über die Aufnahme der DNR und LNR sowie der Regionen Saporoschje und Cherson in die Russische Föderation als deren neue Föderationssubjekte.
@RusBotschaft
#Maidan #Ukraine
• Bereits im Februar 2014 wurde mit direkter Unterstützung der westlichen Staaten der demokratisch gewählte Präsident gestürzt, und die an die Macht gelangten Nationalisten begannen, der Bevölkerung ihre antirussische Agenda aufzuzwingen, die Rechte von Millionen russischsprachiger Bürger einzuschränken und die Kollaborateure der Nazis aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu glorifizieren.
• Die Bevölkerung der südöstlichen Regionen des Landes, die überwiegend russischsprachig ist, weigerte sich, die neuen ukrainischen Behörden zu unterstützen. Auf der Krim wurde ein Referendum abgehalten, dessen Ergebnis zufolge sich die Krim und Sewastopol im März 2014 mit Russland wiedervereinigten.
• Im Frühjahr 2014 wurden auf dem Gebiet der Regionen Donezk und Lugansk die der Kontrolle Kiews entzogenen Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DNR und LNR) ausgerufen. Als Reaktion beschuldigten die ukrainischen Behörden die Bevölkerung des Donbass des „Separatismus“ und leiteten eine Militäroperation in der Region ein, die in großangelegte Kampfhandlungen überging. Während des acht Jahre andauernden bewaffneten Konflikts kamen etwa 14 000 Menschen ums Leben.
• Am 24. Februar 2022 hat Russland als Antwort auf das Hilfegesuch der DNR und LNR die spezielle Militäroperation in der Ukraine begonnen. Im Verlauf der Sonderoperation geriet auch ein großer Teil der Gebiete Saporoschje und Cherson unter die Kontrolle der Streitkräfte der Russischen Föderation. Im September 2023 wurden in der DNR, LNR sowie in den Regionen Saporoschje und Cherson Referenden über den Beitritt dieser Territorien zur Russischen Föderation organisiert. Die überwältigende Mehrheit der Einwohner sprach sich für diesen Schritt aus. Am 30. September 2023 wurden Verträge über den Beitritt der vier Regionen zur Russischen Föderation unterzeichnet. Einige Tage später, am 4. Oktober, unterzeichnete der russische Präsident föderale Gesetze über die Aufnahme der DNR und LNR sowie der Regionen Saporoschje und Cherson in die Russische Föderation als deren neue Föderationssubjekte.
@RusBotschaft
#Maidan #Ukraine
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA Nowosti
❓ In Deutschland wurde der sogenannte Golodomor als Völkermord anerkannt, während man sich weigert, die Leningrader Blockade und andere Verbrechen der Nazis als solchen einzustufen. Womit ist Ihrer Ansicht nach eine derartige Haltung der deutschen Regierung verbunden?
💬 Dass der Deutsche Bundestag die Hungersnot in der Sowjetunion Anfang der 1930er Jahren als Völkermord an dem ukrainischen Volk anerkannte, zeugt von einem antihistorischen Ansatz, der den Fakten und dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Es ist allgemein bekannt, dass die Hungersnot der Jahre 1932–1933 zahlreiche Regionen der UdSSR unterschiedslos betroffen hat. Sie erfasste nicht nur die Ukraine, sondern auch den Süden Belarus, Kasachstan, die Regionen Powolschje, Don, Kuban, Nordkaukasus, Südural und Westsibirien. Dieses tragische Ereignis, dessen Ursachen ausführliche Recherchen gewidmet sind, die auf Dokumenten und Fakten basieren, führte zum Tod von Millionen sowjetischer Bürger verschiedener Nationalitäten. Zu behaupten, es habe sich dabei um eine gezielte Vernichtung einer bestimmten nationalen Gruppe gehandelt, bedeutet, die Tatsachen bewusst zu verzerren. Wir haben den deutschen Abgeordneten wiederholt das Wesen dieser Frage und den damit verbundenen historischen Kontext erläutert.
💬 Vor diesem Hintergrund erscheint die Weigerung des Bundestages und der Bundesregierung, die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer auf dem Gebiet der UdSSR, einschließlich der Leningrader Blockade, offiziell als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion anzuerkennen, zutiefst zynisch und moralisch verwerflich. Dies ist eine Pflicht und eine historische Verantwortung Deutschlands.
🔗 Interview im Wortlaut
@RusBotschaft
#Botschafter #Interview
❓ In Deutschland wurde der sogenannte Golodomor als Völkermord anerkannt, während man sich weigert, die Leningrader Blockade und andere Verbrechen der Nazis als solchen einzustufen. Womit ist Ihrer Ansicht nach eine derartige Haltung der deutschen Regierung verbunden?
💬 Dass der Deutsche Bundestag die Hungersnot in der Sowjetunion Anfang der 1930er Jahren als Völkermord an dem ukrainischen Volk anerkannte, zeugt von einem antihistorischen Ansatz, der den Fakten und dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Es ist allgemein bekannt, dass die Hungersnot der Jahre 1932–1933 zahlreiche Regionen der UdSSR unterschiedslos betroffen hat. Sie erfasste nicht nur die Ukraine, sondern auch den Süden Belarus, Kasachstan, die Regionen Powolschje, Don, Kuban, Nordkaukasus, Südural und Westsibirien. Dieses tragische Ereignis, dessen Ursachen ausführliche Recherchen gewidmet sind, die auf Dokumenten und Fakten basieren, führte zum Tod von Millionen sowjetischer Bürger verschiedener Nationalitäten. Zu behaupten, es habe sich dabei um eine gezielte Vernichtung einer bestimmten nationalen Gruppe gehandelt, bedeutet, die Tatsachen bewusst zu verzerren. Wir haben den deutschen Abgeordneten wiederholt das Wesen dieser Frage und den damit verbundenen historischen Kontext erläutert.
💬 Vor diesem Hintergrund erscheint die Weigerung des Bundestages und der Bundesregierung, die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer auf dem Gebiet der UdSSR, einschließlich der Leningrader Blockade, offiziell als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion anzuerkennen, zutiefst zynisch und moralisch verwerflich. Dies ist eine Pflicht und eine historische Verantwortung Deutschlands.
🔗 Interview im Wortlaut
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#Botschafter #Interview
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Ihr Gewicht beträgt 135 bzw. 55 Karat und sie sind einer seltenen Kategorie der Diamanten einzuordnen, die einen geringen Stickstoffgehalt haben, was ihnen eine außergewöhnliche Reinheit und Transparenz verleiht.
Diese Kristalle sind bereits der dritte und vierte Diamant von über 50 Karat, die in diesem Jahr gefunden wurden. Sie haben die Sammlung einzigartiger Steine aus dieser Lagerstätte erweitert – inzwischen umfasst sie seit Beginn der industriellen Ausarbeitung 51 Stück.
Die Oblast Archangelsk, zu der Pomorje gehört, ist die einzige Region Europas, wo Diamanten abgebaut werden.
📸 Fotos: АГД Даймондс
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🗣 Aus dem Briefing der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 In Russland herrscht die begründete Meinung, dass die für den Westen gewöhnliche Weltordnung die „regelbasierte“ Weltordnung ist. Anders gesagt: Eine Ordnung, in der Regeln, Standards und Normen aufgezwungen werden, an deren Ausarbeitung nicht alle interessierten Staaten gleichberechtigt beteiligt sind. Genau diesen Ansatz verfolgen Deutschland und seine europäischen Partner in der EU und NATO in den letzten Jahren in ihren Beziehungen zu Drittstaaten und vertreten ihn auch auf der internationalen Bühne. Das heißt, es handelt sich um eine Weltordnung, die auf dem Prinzip der Stärke beruht: Wer stärker ist, hat recht.
💬 Vor dem Hintergrund eines drastischen Wandels der modernen Welt ist so eine Weltordnung zum Scheitern verurteilt. Als Ergebnis wird das euroatlantische System, woran Deutschland gewöhnt ist, allmählich Geschichte. Das Konzept der europäischen Sicherheit ist für uns sinnlos und praktisch aussichtslos geworden. Es hat seinen Zweck, besonders in der Situation um die Ukraine, verfehlt. Nachdem der Westen eine völlig unbegründete hybride Aggression gegen Russland angeblich als Reaktion auf die militärische Sonderoperation entfesselt hatte, wurde endgültig klar, dass das frühere Sicherheitsmodell, das wir auf der Grundlage der euroatlantischen Institutionen aufgebaut hatten, nicht mehr existiert.
💬 Jetzt wird in Europa eine Sicherheitsarchitektur ohne Russland und gegen Russland aufgebaut, deren zentrales Element ein uns zutiefst feindlich gesonnener Block sein soll. Gleichzeitig wird ein Kurs auf eine beschleunigte Militarisierung der EU eingeschlagen, während in europäischen Hauptstädten Überlegungen über den bevorstehenden „großen Krieg“ mit Russland immer öfter zu hören sind. Dabei streben die NATO und die EU danach, den ganzen eurasischen Kontinent in einen Schauplatz der geopolitischen Konfrontation zu verwandeln und ihn militärisch einzukreisen. Das Ziel dieser destruktiven Handlungen ist, ihre dominierenden Positionen in globalen Angelegenheiten zu behalten.
💬 Mit Blick darauf betrachtet Russland den Aufbau einer flexiblen und nachhaltigen Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit und Zusammenarbeit in Eurasien als eine strategische Richtlinie. So eine Architektur sollte den aktuellen globalen Herausforderungen entsprechen. Solche Initiative hat der russische Präsident Wladimir Putin eingebracht. Der gesamteurasische Ansatz impliziert die Berücksichtigung der legitimen Interessen aller Staaten Eurasiens und das gerechte Gleichgewicht davon als eine Grundlage des Systems.
💬 Im weiteren Sinne hat Russland eine klare Vorstellung vom Zukunftsbild. In dem geltenden Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation zeigt sich dies in der Formulierung der Rahmenaufgabe, zur Herausbildung einer multipolaren Weltordnung beizutragen, sowie in der Beschreibung ihrer erstrebenswerten Eigenschaften. Zu den zentralen Prinzipien einer solchen Weltordnung gehören die souveräne Gleichheit der Staaten, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer, die Gewährleistung des Rechts, ein eigenes Entwicklungsmodell zu wählen, sowie die kulturell-zivilisatorische Vielfalt der Welt.
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@RusBotschaft
#Russland #Weltordnung #NATO #Eurasien
💬 In Russland herrscht die begründete Meinung, dass die für den Westen gewöhnliche Weltordnung die „regelbasierte“ Weltordnung ist. Anders gesagt: Eine Ordnung, in der Regeln, Standards und Normen aufgezwungen werden, an deren Ausarbeitung nicht alle interessierten Staaten gleichberechtigt beteiligt sind. Genau diesen Ansatz verfolgen Deutschland und seine europäischen Partner in der EU und NATO in den letzten Jahren in ihren Beziehungen zu Drittstaaten und vertreten ihn auch auf der internationalen Bühne. Das heißt, es handelt sich um eine Weltordnung, die auf dem Prinzip der Stärke beruht: Wer stärker ist, hat recht.
💬 Vor dem Hintergrund eines drastischen Wandels der modernen Welt ist so eine Weltordnung zum Scheitern verurteilt. Als Ergebnis wird das euroatlantische System, woran Deutschland gewöhnt ist, allmählich Geschichte. Das Konzept der europäischen Sicherheit ist für uns sinnlos und praktisch aussichtslos geworden. Es hat seinen Zweck, besonders in der Situation um die Ukraine, verfehlt. Nachdem der Westen eine völlig unbegründete hybride Aggression gegen Russland angeblich als Reaktion auf die militärische Sonderoperation entfesselt hatte, wurde endgültig klar, dass das frühere Sicherheitsmodell, das wir auf der Grundlage der euroatlantischen Institutionen aufgebaut hatten, nicht mehr existiert.
💬 Jetzt wird in Europa eine Sicherheitsarchitektur ohne Russland und gegen Russland aufgebaut, deren zentrales Element ein uns zutiefst feindlich gesonnener Block sein soll. Gleichzeitig wird ein Kurs auf eine beschleunigte Militarisierung der EU eingeschlagen, während in europäischen Hauptstädten Überlegungen über den bevorstehenden „großen Krieg“ mit Russland immer öfter zu hören sind. Dabei streben die NATO und die EU danach, den ganzen eurasischen Kontinent in einen Schauplatz der geopolitischen Konfrontation zu verwandeln und ihn militärisch einzukreisen. Das Ziel dieser destruktiven Handlungen ist, ihre dominierenden Positionen in globalen Angelegenheiten zu behalten.
💬 Mit Blick darauf betrachtet Russland den Aufbau einer flexiblen und nachhaltigen Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit und Zusammenarbeit in Eurasien als eine strategische Richtlinie. So eine Architektur sollte den aktuellen globalen Herausforderungen entsprechen. Solche Initiative hat der russische Präsident Wladimir Putin eingebracht. Der gesamteurasische Ansatz impliziert die Berücksichtigung der legitimen Interessen aller Staaten Eurasiens und das gerechte Gleichgewicht davon als eine Grundlage des Systems.
💬 Im weiteren Sinne hat Russland eine klare Vorstellung vom Zukunftsbild. In dem geltenden Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation zeigt sich dies in der Formulierung der Rahmenaufgabe, zur Herausbildung einer multipolaren Weltordnung beizutragen, sowie in der Beschreibung ihrer erstrebenswerten Eigenschaften. Zu den zentralen Prinzipien einer solchen Weltordnung gehören die souveräne Gleichheit der Staaten, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer, die Gewährleistung des Rechts, ein eigenes Entwicklungsmodell zu wählen, sowie die kulturell-zivilisatorische Vielfalt der Welt.
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Besuches des Gefechtsstandes der Truppengruppierung „Sapad“, 20. November 2025
💬 Es ist inzwischen klar, was die politische Führung der Ukraine überhaupt darstellt. Seit März vergangenen Jahres kann man sie überhaupt nicht mehr als politische Führung bezeichnen. Es handelt sich um eine Gruppe von Personen, eine kriminelle Gruppierung, die seit März letzten Jahres die Macht usurpiert hat und diese unter dem Vorwand der Notwendigkeit, den Krieg gegen Russland fortzusetzen, ausschließlich zum Zweck der persönlichen Bereicherung in der Ukraine festhält.
💬 Dies ist mittlerweile eine allgemein bekannte Tatsache, die durch Antikorruptionsermittlungen in der Ukraine selbst ans Licht gekommen ist. Ich denke, es ist für alle offensichtlich, dass diese Leute, die im Luxus schwelgen, kaum über das Schicksal ihres Landes, über das Wohl der einfachen Menschen in der Ukraine, der Offiziere und erst recht der einfachen Soldaten nachdenken. Dafür haben sie weder Zeit noch Interesse.
💬 Wir hingegen haben unsere eigenen Aufgaben und unsere eigenen Ziele. Das Wichtigste davon ist, die Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen und die Aufgaben zu erfüllen, die unser Vaterland und das Volk Russlands an uns stellen.
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#Russland #Ukraine
💬 Es ist inzwischen klar, was die politische Führung der Ukraine überhaupt darstellt. Seit März vergangenen Jahres kann man sie überhaupt nicht mehr als politische Führung bezeichnen. Es handelt sich um eine Gruppe von Personen, eine kriminelle Gruppierung, die seit März letzten Jahres die Macht usurpiert hat und diese unter dem Vorwand der Notwendigkeit, den Krieg gegen Russland fortzusetzen, ausschließlich zum Zweck der persönlichen Bereicherung in der Ukraine festhält.
💬 Dies ist mittlerweile eine allgemein bekannte Tatsache, die durch Antikorruptionsermittlungen in der Ukraine selbst ans Licht gekommen ist. Ich denke, es ist für alle offensichtlich, dass diese Leute, die im Luxus schwelgen, kaum über das Schicksal ihres Landes, über das Wohl der einfachen Menschen in der Ukraine, der Offiziere und erst recht der einfachen Soldaten nachdenken. Dafür haben sie weder Zeit noch Interesse.
💬 Wir hingegen haben unsere eigenen Aufgaben und unsere eigenen Ziele. Das Wichtigste davon ist, die Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen und die Aufgaben zu erfüllen, die unser Vaterland und das Volk Russlands an uns stellen.
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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
in einer kompakten Übersicht können Sie hier die wichtigsten Nachrichten aus unserem Telegram-Kanal durchblättern.
Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden:
🌍 Politik:
▫️Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Treffens mit den Regierungschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten, Moskau, 18. November 2025
▫️Aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera, auf deren vollständigen Veröffentlichung ohne Kürzungen und Zensur von der Redaktion verzichtet wurde, Moskau, 13. November 2025
▫️Teil 2
▫️Teil 3
▫️Über die Teilnahme des Staatssekretärs – stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“
▫️Pressemitteilung des russischen Außenministeriums zur Verabschiedung der Resolution zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus im Dritten Ausschuss der 80. Tagung der UN-Generalversammlung
▫️Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu Ergebnissen des Außenministertreffens der „Gruppe der Sieben“ in Kanada
▫️Pressesprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa zur Kriegskampagne, die Washington in Lateinamerika unter dem Vorwand der Bekämpfung von Drogenhandelsrouten in die USA gestartet hat
▫️Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa anlässlich der Einweihung des Denkmals für sowjetische Soldaten der Pioniertruppen, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren
📄 Neues aus der Botschaft:
▫️Am 14. November 2025 fand auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Untersuhl (Gerstungen, Thüringen) eine feierliche Einweihung der Gedenktafeln statt
📆 Kalenderblatt der Geschichte:
▫️Am 20. November 2025 jährte sich die Eröffnung des Nürnberger Prozesses, wo die Nazi-Hauptkriegsverbrecher vor Gericht gestellt wurden, zum 80. Mal
▫️Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow für Dokumentarfilm „Nürnberg“ (16. November 2025)
▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum internationalen wissenschaftlich-praktischen Forum „Ohne Verjährungsfrist. Nürnberg. 80 Jahre“
▫️Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA Nowosti
▫️Tag der Gründung der UNESCO
▫️12 Jahre Maidan-Tragödie
🤝 Gesellschaft:
▫️Möchten Sie Russland hautnah entdecken – seine Kultur, Geschichte und die Menschen, die es prägen?
▫️E-Visum für Russland: Einfach und bequem!
📚 Forschung und Bildung:
🔜 Über die 11. internationale Bildungsaktion „Geographisches Diktat“
🖼 Kultur:
📣 Über den Zweiten Internationalen Wettbewerb junger Künstler „Das Bild der Welt“
📣 Die Einreichung von Beiträgen für den VIII. Internationalen Wettbewerb „Erzähle der Welt über deine Heimat“ läuft weiter
▫️Am 17. November 1948 trat der Panzerkreuzer „Aurora“ in den wohlverdienten Ruhestand
▫️Am 18. November feiert man in Russland den Geburtstag von Väterchen Frost
🔜 Russisches Haus in Berlin lädt Euch am 9. Dezember um 18:30 Uhr zu einer lang ersehnten Veranstaltung ein - zum feierlichen Anzünden der Lichter am Tannenbaum!
▫️Michail Wassiljewitsch Lomonossow – der russische Leonardo da Vinci
▫️Am 19. November jährt sich der 255. Geburtstag von Iwan Fjodorowitsch Krusenstern
▫️100 Jahre Maja Plissezkaja
🔜 „Der endlose April“ im Russischen Haus
▫️Sankt Petersburg im Abendnebel
▫️Russische Teetradition
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#Russland #Politik #Forschung #Kultur #Reisen
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🌍 Politik:
▫️Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Treffens mit den Regierungschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten, Moskau, 18. November 2025
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▫️Teil 2
▫️Teil 3
▫️Über die Teilnahme des Staatssekretärs – stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“
▫️Pressemitteilung des russischen Außenministeriums zur Verabschiedung der Resolution zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus im Dritten Ausschuss der 80. Tagung der UN-Generalversammlung
▫️Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu Ergebnissen des Außenministertreffens der „Gruppe der Sieben“ in Kanada
▫️Pressesprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa zur Kriegskampagne, die Washington in Lateinamerika unter dem Vorwand der Bekämpfung von Drogenhandelsrouten in die USA gestartet hat
▫️Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa anlässlich der Einweihung des Denkmals für sowjetische Soldaten der Pioniertruppen, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren
📄 Neues aus der Botschaft:
▫️Am 14. November 2025 fand auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Untersuhl (Gerstungen, Thüringen) eine feierliche Einweihung der Gedenktafeln statt
📆 Kalenderblatt der Geschichte:
▫️Am 20. November 2025 jährte sich die Eröffnung des Nürnberger Prozesses, wo die Nazi-Hauptkriegsverbrecher vor Gericht gestellt wurden, zum 80. Mal
▫️Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow für Dokumentarfilm „Nürnberg“ (16. November 2025)
▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum internationalen wissenschaftlich-praktischen Forum „Ohne Verjährungsfrist. Nürnberg. 80 Jahre“
▫️Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA Nowosti
▫️Tag der Gründung der UNESCO
▫️12 Jahre Maidan-Tragödie
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🔜 Über die 11. internationale Bildungsaktion „Geographisches Diktat“
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📣 Über den Zweiten Internationalen Wettbewerb junger Künstler „Das Bild der Welt“
📣 Die Einreichung von Beiträgen für den VIII. Internationalen Wettbewerb „Erzähle der Welt über deine Heimat“ läuft weiter
▫️Am 17. November 1948 trat der Panzerkreuzer „Aurora“ in den wohlverdienten Ruhestand
▫️Am 18. November feiert man in Russland den Geburtstag von Väterchen Frost
🔜 Russisches Haus in Berlin lädt Euch am 9. Dezember um 18:30 Uhr zu einer lang ersehnten Veranstaltung ein - zum feierlichen Anzünden der Lichter am Tannenbaum!
▫️Michail Wassiljewitsch Lomonossow – der russische Leonardo da Vinci
▫️Am 19. November jährt sich der 255. Geburtstag von Iwan Fjodorowitsch Krusenstern
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Im Rahmen der nächsten Treffens des Sprachklubs werden die Teilnehmer die neue Ausstellung "Wenig bekannte Seiten des Widerstands" besuchen.📜
🖇️ Russischer Widerstand bleibt bis heute ein wenig erforschtes Kapitel der Geschichte und bietet die Möglichkeit, neue und teilweise vergessene Seiten der Vergangenheit zu entdecken. Das Treffen ermöglicht einen Einblick in das Leben von Alexander Schmorell, dem bekanntesten Helden, sowie in die Schicksale weniger bekannter Menschen, deren Taten nicht minder bedeutend sind.🕊️
☝🏻Das Thema ist besonders interessant für alle, die Russisch lernen, da es sprachliche, kulturelle und historische Perspektiven miteinander verbindet.
Seid
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#sprachklub #russisch #russischlernen #sprache #widerstand #ausstellung
🖇️ Russischer Widerstand bleibt bis heute ein wenig erforschtes Kapitel der Geschichte und bietet die Möglichkeit, neue und teilweise vergessene Seiten der Vergangenheit zu entdecken. Das Treffen ermöglicht einen Einblick in das Leben von Alexander Schmorell, dem bekanntesten Helden, sowie in die Schicksale weniger bekannter Menschen, deren Taten nicht minder bedeutend sind.🕊️
☝🏻Das Thema ist besonders interessant für alle, die Russisch lernen, da es sprachliche, kulturelle und historische Perspektiven miteinander verbindet.
Seid
am 26. November um 19:00 Uhr dabei!❤️📲 Anmeldung ist erforderlich.
#sprachklub #russisch #russischlernen #sprache #widerstand #ausstellung
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⚡️Auszüge aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf einer außerordentlichen Sitzung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates (21. November 2025)
▫️ Der Friedensplan von Präsident Donald Trump zur Lösung der Situation um die Ukraine wurde vor dem Treffen in Alaska besprochen. Bei diesen vorläufigen Diskussionen hat uns die amerikanische Seite gebeten, gewisse Kompromisse einzugehen und Flexibilität zu zeigen. Das Hauptziel unseres Treffens in Alaska bestand darin, im Laufe der Gespräche in Anchorage zu bestätigen, dass wir trotz gewisser Schwierigkeiten bereit sind, diese Vorschläge zu akzeptieren und die besagte Flexibilität zu zeigen.
▫️ Über all diese Angelegenheiten haben wir alle unsere Freunde und Partner aus dem Globalen Süden informiert, darunter China, Indien, Nordkorea, Südafrika, Brasilien, viele andere Länder und natürlich die OVKS-Staaten. Alle unsere Freunde und Partner haben diese möglichen Vereinbarungen unterstützt.
▫️ Jedoch sehen wir, dass seitens der USA nach den Verhandlungen in Alaska eine Pause eingetreten ist. Wir wissen, dass es daran liegt, dass die Ukraine den von Präsident Trump vorgeschlagenen Friedensplan de facto abgelehnt hat.
▫️ Ich nehme an, dass das genau der Grund ist, warum eine neue Fassung des überarbeiteten Plans zustande gekommen ist, der aus 28 Punkten besteht.
▫️ Dieser Text liegt uns vor, wir haben ihn über bestehende Kanäle der Kommunikation mit der US-Administration bekommen. Ich glaube, dass auch er der endgültigen friedlichen Regelung zugrunde liegen kann. Mit uns aber wird dieser Text nicht besprochen und es lässt sich vermuten, warum.
▫️ Der Grund ist anscheinend derselbe: Die US-Administration kann die Zustimmung der ukrainischen Seite immer noch nicht einholen — die Ukraine ist dagegen. Kiew und seine europäischen Verbündeten scheinen nach wie vor Illusionen zu hegen und davon zu träumen, Russland eine strategische Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen.
▫️ Diese Position ist eher nicht auf fehlende Kompetenz zurückzuführen, sondern vielmehr darauf, dass man über keine objektiven Informationen über die reale Lage an der Front verfügt. Allem Anschein nach versteht man weder in der Ukraine noch in Europa, welche Folgen es schließlich haben kann.
▫️ Wenn man in Kiew nicht über die Vorschläge Donald Trumps sprechen will und darauf verzichtet, dann sollen sich sowohl die Ukraine als auch die europäischen Kriegstreiber im Klaren sein, dass sich die Ereignisse in Kupjansk auch an anderen wichtigen Frontabschnitten unausweichlich wiederholen werden. Vielleicht nicht so schnell, wie wir es uns wünschen würden, aber es wird sich unausweichlich wiederholen.
▫️ Grundsätzlich ist dieses Szenario in unserem Sinne, da es die Ziele der Sonderoperation mit militärischen Mitteln erreichen lässt. Wir haben aber mehrmals betont, dass wir auch zu friedlichen Gesprächen, zu einer friedlichen Lösung bereit sind. Dennoch erfordert es selbstverständlich eine sachliche Besprechung der Einzelheiten des vorgeschlagenen Plans. Wir sind dazu bereit.
🔗 Quelle
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#Russland #USA #Ukraine
▫️ Der Friedensplan von Präsident Donald Trump zur Lösung der Situation um die Ukraine wurde vor dem Treffen in Alaska besprochen. Bei diesen vorläufigen Diskussionen hat uns die amerikanische Seite gebeten, gewisse Kompromisse einzugehen und Flexibilität zu zeigen. Das Hauptziel unseres Treffens in Alaska bestand darin, im Laufe der Gespräche in Anchorage zu bestätigen, dass wir trotz gewisser Schwierigkeiten bereit sind, diese Vorschläge zu akzeptieren und die besagte Flexibilität zu zeigen.
▫️ Über all diese Angelegenheiten haben wir alle unsere Freunde und Partner aus dem Globalen Süden informiert, darunter China, Indien, Nordkorea, Südafrika, Brasilien, viele andere Länder und natürlich die OVKS-Staaten. Alle unsere Freunde und Partner haben diese möglichen Vereinbarungen unterstützt.
▫️ Jedoch sehen wir, dass seitens der USA nach den Verhandlungen in Alaska eine Pause eingetreten ist. Wir wissen, dass es daran liegt, dass die Ukraine den von Präsident Trump vorgeschlagenen Friedensplan de facto abgelehnt hat.
▫️ Ich nehme an, dass das genau der Grund ist, warum eine neue Fassung des überarbeiteten Plans zustande gekommen ist, der aus 28 Punkten besteht.
▫️ Dieser Text liegt uns vor, wir haben ihn über bestehende Kanäle der Kommunikation mit der US-Administration bekommen. Ich glaube, dass auch er der endgültigen friedlichen Regelung zugrunde liegen kann. Mit uns aber wird dieser Text nicht besprochen und es lässt sich vermuten, warum.
▫️ Der Grund ist anscheinend derselbe: Die US-Administration kann die Zustimmung der ukrainischen Seite immer noch nicht einholen — die Ukraine ist dagegen. Kiew und seine europäischen Verbündeten scheinen nach wie vor Illusionen zu hegen und davon zu träumen, Russland eine strategische Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen.
▫️ Diese Position ist eher nicht auf fehlende Kompetenz zurückzuführen, sondern vielmehr darauf, dass man über keine objektiven Informationen über die reale Lage an der Front verfügt. Allem Anschein nach versteht man weder in der Ukraine noch in Europa, welche Folgen es schließlich haben kann.
▫️ Wenn man in Kiew nicht über die Vorschläge Donald Trumps sprechen will und darauf verzichtet, dann sollen sich sowohl die Ukraine als auch die europäischen Kriegstreiber im Klaren sein, dass sich die Ereignisse in Kupjansk auch an anderen wichtigen Frontabschnitten unausweichlich wiederholen werden. Vielleicht nicht so schnell, wie wir es uns wünschen würden, aber es wird sich unausweichlich wiederholen.
▫️ Grundsätzlich ist dieses Szenario in unserem Sinne, da es die Ziele der Sonderoperation mit militärischen Mitteln erreichen lässt. Wir haben aber mehrmals betont, dass wir auch zu friedlichen Gesprächen, zu einer friedlichen Lösung bereit sind. Dennoch erfordert es selbstverständlich eine sachliche Besprechung der Einzelheiten des vorgeschlagenen Plans. Wir sind dazu bereit.
🔗 Quelle
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📅 Am 22. November 1941 fuhren über das Eis des Ladogasees die ersten Lastwagen mit Lebensmitteln in Richtung des belagerten Leningrad. Dieser Tag gilt als Datum der Eröffnung der Eisstraße, über die die eingeschlossene Stadt mit Lebensmitteln versorgt und die Bevölkerung evakuiert wurde. Die rund 30 Kilometer lange Strecke erhielt den Namen „Straße des Lebens“.
• Der Belagerungsring um Leningrad schloss sich am 8. September 1941. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch mehr als 2,5 Millionen Einwohner in der Stadt, darunter 400 000 Kinder. Die Versorgung Leningrads erfolgte aus der Luft und über die Gewässer des Ladogasees – des größten Sees Europas, der für sein veränderliches Wesen bekannt ist.
• Mit dem Einsetzen der Kälte lief die Stadt Gefahr, diese letzte verbliebene Transportader zu verlieren. In diesem Fall hätte man die ohnehin schon niedrige tägliche Brotration – 250 Gramm für Arbeiter und 125 Gramm für alle anderen – erneut kürzen müssen.
• Die Aufnahme des Autoverkehrs über das Eis war riskant, doch Zögern war unmöglich. Zur ersten rettenden Fahrt brachen 60 der berühmten Anderthalbtonner GAZ-AA auf, die den Leningradern 70 Tonnen Mehl lieferten.
• Die Fahrer waren gezwungen, unter ständigen feindlichen Luftangriffen und Beschuss zu arbeiten, denn die Eisstraße befand sich nur 12–15 km von den deutschen Stellungen entfernt. In den ersten Monaten des Betriebs der Straße kehrte jeder vierte Lastwagen nicht von der Fahrt zurück.
• Nach verschiedenen Angaben waren insgesamt 16 000 bis 20 000 Menschen auf dem Ladogasee im Einsatz – Fahrer, Verlader, Autoschlosser. Wie viele Menschen ihr Leben auf dem Eis des Ladogasees ließen, ist nicht genau bekannt. Nachkriegsexpeditionen von Tauchern stellten jedoch fest, dass der gesamte Seegrund mit verrosteten Überresten von Fahrzeugen übersät ist.
• Insgesamt wurden während der gesamten Betriebszeit der „Straße des Lebens“ über 1,6 Millionen Tonnen Güter über sie geliefert und 1 376 000 Menschen evakuiert. In die Gegenrichtung wurden Rüstungsgüter der Leningrader Werke transportiert, darunter die für die Front kritisch wichtigen KW-Panzer, die zu diesem Zeitpunkt ausschließlich in Leningrad produziert wurden.
• Im Frühjahr 1943 wurde die „Straße des Sieges“ eröffnet, die kurz nach dem ersten Durchbruch der Blockade entlang des Südufers des Ladogasees angelegt worden war. Die „Straße des Lebens“ versorgte die Stadt dennoch noch viele Monate weiter. Dank des Heldentums der Menschen, die ihren Betrieb sicherstellten, wurden Tausende Leningrader vor dem Hungertod gerettet.
• Der Belagerungsring um Leningrad schloss sich am 8. September 1941. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch mehr als 2,5 Millionen Einwohner in der Stadt, darunter 400 000 Kinder. Die Versorgung Leningrads erfolgte aus der Luft und über die Gewässer des Ladogasees – des größten Sees Europas, der für sein veränderliches Wesen bekannt ist.
• Mit dem Einsetzen der Kälte lief die Stadt Gefahr, diese letzte verbliebene Transportader zu verlieren. In diesem Fall hätte man die ohnehin schon niedrige tägliche Brotration – 250 Gramm für Arbeiter und 125 Gramm für alle anderen – erneut kürzen müssen.
• Die Aufnahme des Autoverkehrs über das Eis war riskant, doch Zögern war unmöglich. Zur ersten rettenden Fahrt brachen 60 der berühmten Anderthalbtonner GAZ-AA auf, die den Leningradern 70 Tonnen Mehl lieferten.
• Die Fahrer waren gezwungen, unter ständigen feindlichen Luftangriffen und Beschuss zu arbeiten, denn die Eisstraße befand sich nur 12–15 km von den deutschen Stellungen entfernt. In den ersten Monaten des Betriebs der Straße kehrte jeder vierte Lastwagen nicht von der Fahrt zurück.
• Nach verschiedenen Angaben waren insgesamt 16 000 bis 20 000 Menschen auf dem Ladogasee im Einsatz – Fahrer, Verlader, Autoschlosser. Wie viele Menschen ihr Leben auf dem Eis des Ladogasees ließen, ist nicht genau bekannt. Nachkriegsexpeditionen von Tauchern stellten jedoch fest, dass der gesamte Seegrund mit verrosteten Überresten von Fahrzeugen übersät ist.
• Insgesamt wurden während der gesamten Betriebszeit der „Straße des Lebens“ über 1,6 Millionen Tonnen Güter über sie geliefert und 1 376 000 Menschen evakuiert. In die Gegenrichtung wurden Rüstungsgüter der Leningrader Werke transportiert, darunter die für die Front kritisch wichtigen KW-Panzer, die zu diesem Zeitpunkt ausschließlich in Leningrad produziert wurden.
• Im Frühjahr 1943 wurde die „Straße des Sieges“ eröffnet, die kurz nach dem ersten Durchbruch der Blockade entlang des Südufers des Ladogasees angelegt worden war. Die „Straße des Lebens“ versorgte die Stadt dennoch noch viele Monate weiter. Dank des Heldentums der Menschen, die ihren Betrieb sicherstellten, wurden Tausende Leningrader vor dem Hungertod gerettet.
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA Nowosti
❓ In manchen Staaten erklärt man nicht nur Kollaborateure zu Helden, sondern gedenkt der SS-Divisionen in Ehren und toleriert Neonazis. Welche Kräfte und Motive stehen Ihrer Meinung nach dahinter? Warum bleiben andere EU-Staaten dafür blind?
💬 Jegliche Handlungen zur Verherrlichung von Nazis und ihren Helfershelfern können ohne Genehmigung der staatlichen Behörden, der führenden politischen Mächte der einschlägigen Staaten nicht legal vollgezogen werden. Derartigen Schritten liegt unverhohlener historischer Revisionismus zu Grunde, der unter anderem darauf abzielt, den entscheidenden Beitrag der Roten Armee und des sowjetischen Volkes zur Zerschlagung des Nazismus und zur Befreiung der Welt von der braunen Pest kleinzureden.
💬 Russland initiiert regelmäßig im Rahmen der UN-Vollversammlung die Verabschiedung der Resolution zur „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus, rassistischer Diskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“. Diese Resolution wird auf der ganzen Welt durchgehend unterstützt, was auch vor ein paar Tagen bestätigt wurde. Allerdings nicht von denjenigen Staaten, die in einem direkten Zusammenhang mit den grausamen Verbrechen der Nazis standen. Auch Deutschland und andere ehemalige Achsenmächte stimmen von Jahr zu Jahr gegen die Annahme dieses Dokumentes. Das ist bedauerlich.
🔗 Interview im Wortlaut
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❓ In manchen Staaten erklärt man nicht nur Kollaborateure zu Helden, sondern gedenkt der SS-Divisionen in Ehren und toleriert Neonazis. Welche Kräfte und Motive stehen Ihrer Meinung nach dahinter? Warum bleiben andere EU-Staaten dafür blind?
💬 Jegliche Handlungen zur Verherrlichung von Nazis und ihren Helfershelfern können ohne Genehmigung der staatlichen Behörden, der führenden politischen Mächte der einschlägigen Staaten nicht legal vollgezogen werden. Derartigen Schritten liegt unverhohlener historischer Revisionismus zu Grunde, der unter anderem darauf abzielt, den entscheidenden Beitrag der Roten Armee und des sowjetischen Volkes zur Zerschlagung des Nazismus und zur Befreiung der Welt von der braunen Pest kleinzureden.
💬 Russland initiiert regelmäßig im Rahmen der UN-Vollversammlung die Verabschiedung der Resolution zur „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus, rassistischer Diskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“. Diese Resolution wird auf der ganzen Welt durchgehend unterstützt, was auch vor ein paar Tagen bestätigt wurde. Allerdings nicht von denjenigen Staaten, die in einem direkten Zusammenhang mit den grausamen Verbrechen der Nazis standen. Auch Deutschland und andere ehemalige Achsenmächte stimmen von Jahr zu Jahr gegen die Annahme dieses Dokumentes. Das ist bedauerlich.
🔗 Interview im Wortlaut
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📆 80. Jahrestag der Nürnberger Prozesse
Anlässlich des 80. Jahrestags der Nürnberger Prozesse fand am 22. November 2025 auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte auf dem Südfriedhof von Nürnberg eine Kranzniederlegungszeremonie statt. Daran nahmen der Generalkonsul Russlands in Bonn, Oleg Krasnitskij, der Generalkonsul von Belarus in München, Kirill Dragun, Mitarbeiter der Russischen Botschaft in Deutschland, Mitglieder der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V. sowie engagierte deutsche und russische Bürger teil. Die Anwesenden ehrten das Gedenken der sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben für den Frieden in Europa ließen.
Ein besonderer Höhepunkt der Gedenkveranstaltung war die Präsentation des Spielfilms „Nürnberg“ von Regisseur Nikolai Lebedew. Das historische Drama erzählt vom Gerichtsprozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des Dritten Reiches nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Film ist eine tiefgehende historische Rekonstruktion, die dem Zuschauer hilft, den Kontext und die Bedeutung des Nürnberger Tribunals für die Weltgeschichte besser zu verstehen.
Dem Drehbuch liegen die Forschungen von Alexander Swjagintsew zugrunde – einem Juristen, Schriftsteller und Historiker, der über 40 Jahre in der Staatsanwaltschaft tätig war und zu den bedeutendsten Forschern der Nürnberger Thematik zählt. Der Experte nahm per Videokonferenz an der Veranstaltung teil und teilte eindrucksvolle Erinnerungen an seine Arbeit mit Roman Andrejewitsch Rudenko, dem legendären Generalstaatsanwalt der UdSSR und Hauptankläger im Nürnberger Prozess.
Trotz der Versuche, die Filmvorführung zu behindern, konnte die geplante Präsentation dennoch stattfinden. Den Organisatoren gelang es schließlich, die Entscheidung zur Durchführung der Vorführung durchzusetzen und damit einen Beitrag zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses zu leisten.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch eine Ansprache des russischen Botschafters in Deutschland, Sergej Netschajew, anlässlich des 80. Jahrestags der Nürnberger Prozesse verlesen. Darin wurde die besondere symbolische Bedeutung der Filmvorführung im Jahr des 80. Jubiläums des Großen Sieges hervorgehoben sowie die Wichtigkeit der historischen Aufarbeitung der Nürnberger Prozesse betont – insbesondere vor dem Hintergrund des Wiederauflebens neonazistischer Ideologie in einer Reihe europäischer Staaten. Den Gästen wurde zudem eine Ausstellung präsentiert, die dem Genozid am sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 gewidmet ist und vom Nationalen Zentrum für historische Erinnerung beim Präsidenten der Russischen Föderation vorbereitet wurde.
@RusBotschaft
#Nürnberg #Deutschland #Geschichte
Anlässlich des 80. Jahrestags der Nürnberger Prozesse fand am 22. November 2025 auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte auf dem Südfriedhof von Nürnberg eine Kranzniederlegungszeremonie statt. Daran nahmen der Generalkonsul Russlands in Bonn, Oleg Krasnitskij, der Generalkonsul von Belarus in München, Kirill Dragun, Mitarbeiter der Russischen Botschaft in Deutschland, Mitglieder der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft e.V. sowie engagierte deutsche und russische Bürger teil. Die Anwesenden ehrten das Gedenken der sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben für den Frieden in Europa ließen.
Ein besonderer Höhepunkt der Gedenkveranstaltung war die Präsentation des Spielfilms „Nürnberg“ von Regisseur Nikolai Lebedew. Das historische Drama erzählt vom Gerichtsprozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des Dritten Reiches nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Film ist eine tiefgehende historische Rekonstruktion, die dem Zuschauer hilft, den Kontext und die Bedeutung des Nürnberger Tribunals für die Weltgeschichte besser zu verstehen.
Dem Drehbuch liegen die Forschungen von Alexander Swjagintsew zugrunde – einem Juristen, Schriftsteller und Historiker, der über 40 Jahre in der Staatsanwaltschaft tätig war und zu den bedeutendsten Forschern der Nürnberger Thematik zählt. Der Experte nahm per Videokonferenz an der Veranstaltung teil und teilte eindrucksvolle Erinnerungen an seine Arbeit mit Roman Andrejewitsch Rudenko, dem legendären Generalstaatsanwalt der UdSSR und Hauptankläger im Nürnberger Prozess.
Trotz der Versuche, die Filmvorführung zu behindern, konnte die geplante Präsentation dennoch stattfinden. Den Organisatoren gelang es schließlich, die Entscheidung zur Durchführung der Vorführung durchzusetzen und damit einen Beitrag zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses zu leisten.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch eine Ansprache des russischen Botschafters in Deutschland, Sergej Netschajew, anlässlich des 80. Jahrestags der Nürnberger Prozesse verlesen. Darin wurde die besondere symbolische Bedeutung der Filmvorführung im Jahr des 80. Jubiläums des Großen Sieges hervorgehoben sowie die Wichtigkeit der historischen Aufarbeitung der Nürnberger Prozesse betont – insbesondere vor dem Hintergrund des Wiederauflebens neonazistischer Ideologie in einer Reihe europäischer Staaten. Den Gästen wurde zudem eine Ausstellung präsentiert, die dem Genozid am sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 gewidmet ist und vom Nationalen Zentrum für historische Erinnerung beim Präsidenten der Russischen Föderation vorbereitet wurde.
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