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🥳👩🏻🎓 Am 17. November wird der Weltstudententag begangen!
🏢 Das Russische Haus in Berlin nimmt Bewerbungen von Staatsangehörigen der Bundesrepublik Deutschland sowie von russischen Landsleuten mit deutscher Staatsbürgerschaft für ein Studium an russischen Hochschulen entgegen.
🎓 Während der gesamten Studiendauer werden ein akademisches Stipendium sowie ein Wohnplatz im Studentenwohnheim bereitgestellt.
✍🏻 Bewerbungen können über das Portal education-in-russia.com eingereicht werden, wo Informationen zu den Studienrichtungen und Hochschulen verfügbar sind.
📲 Weitere Informationen erhält man unter den Telefonnummern: +49 178 6322009 und +49 30 20302248
📨 oder per E-mail: studium@russisches-haus.de
🏢 Das Russische Haus in Berlin nimmt Bewerbungen von Staatsangehörigen der Bundesrepublik Deutschland sowie von russischen Landsleuten mit deutscher Staatsbürgerschaft für ein Studium an russischen Hochschulen entgegen.
🎓 Während der gesamten Studiendauer werden ein akademisches Stipendium sowie ein Wohnplatz im Studentenwohnheim bereitgestellt.
✍🏻 Bewerbungen können über das Portal education-in-russia.com eingereicht werden, wo Informationen zu den Studienrichtungen und Hochschulen verfügbar sind.
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⚡️ Die Einreichung von Beiträgen für den VIII. Internationalen Wettbewerb „Erzähle der Welt über deine Heimat“ läuft weiter.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs wählen die für sie interessantesten Ereignisse, Traditionen und Erinnerungsorte ihrer Heimat aus und stellen sie ihren Landsleuten und Altersgenossen im Ausland vor – in Form eines Videoclips, einer Textpräsentation oder einer Zeichnung.
Der Wettbewerb wurde mit Unterstützung des Außenministeriums der Russischen Föderation organisiert und zielt darauf ab, die Jugend im Geiste des Patriotismus zu erziehen, bei Kindern und Jugendlichen Liebe und Respekt für die Heimat zu entwickeln und freundschaftliche interkulturelle Beziehungen zu fördern.
An dem Wettbewerb können alle Interessierten aus Russland und aus dem Ausland teilnehmen. Altersbeschränkungen gibt es nicht!
🌐 Beim VII. Wettbewerb gingen 7.407 Beiträge von Kindern und Jugendlichen aus 89 Regionen und 54 Ländern ein. Insgesamt wurden in den sieben Jahren des Bestehens des Projekts 23.754 Arbeiten aus allen Regionen Russlands und 83 Ländern eingereicht. Die Zahl der direkt am Projekt beteiligten Kinder, Eltern und Pädagogen überstieg 150.000 Personen.
Die besten Wettbewerbsbeiträge werden auf wichtigen staatlichen Veranstaltungen vorgestellt und vom Außenministerium, von der Agentur Rossotrudnitschestwo sowie von der Stiftung „Russki Mir“ genutzt. Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden zur feierlichen Preisverleihung in Moskau eingeladen, an der Vertreter aus Politik und Gesellschaft teilnehmen.
Sie können Ihre Beiträge bis zum 1. April 2026 einreichen.
👉 Hier finden Sie mehr Informationen
👉 Jetzt bewerben
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs wählen die für sie interessantesten Ereignisse, Traditionen und Erinnerungsorte ihrer Heimat aus und stellen sie ihren Landsleuten und Altersgenossen im Ausland vor – in Form eines Videoclips, einer Textpräsentation oder einer Zeichnung.
Der Wettbewerb wurde mit Unterstützung des Außenministeriums der Russischen Föderation organisiert und zielt darauf ab, die Jugend im Geiste des Patriotismus zu erziehen, bei Kindern und Jugendlichen Liebe und Respekt für die Heimat zu entwickeln und freundschaftliche interkulturelle Beziehungen zu fördern.
An dem Wettbewerb können alle Interessierten aus Russland und aus dem Ausland teilnehmen. Altersbeschränkungen gibt es nicht!
🌐 Beim VII. Wettbewerb gingen 7.407 Beiträge von Kindern und Jugendlichen aus 89 Regionen und 54 Ländern ein. Insgesamt wurden in den sieben Jahren des Bestehens des Projekts 23.754 Arbeiten aus allen Regionen Russlands und 83 Ländern eingereicht. Die Zahl der direkt am Projekt beteiligten Kinder, Eltern und Pädagogen überstieg 150.000 Personen.
Die besten Wettbewerbsbeiträge werden auf wichtigen staatlichen Veranstaltungen vorgestellt und vom Außenministerium, von der Agentur Rossotrudnitschestwo sowie von der Stiftung „Russki Mir“ genutzt. Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden zur feierlichen Preisverleihung in Moskau eingeladen, an der Vertreter aus Politik und Gesellschaft teilnehmen.
Sie können Ihre Beiträge bis zum 1. April 2026 einreichen.
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🎙 Der russische Außenminister Sergej Lawrow
💬 Die Verständigungen von Anchorage sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum langfristigen Frieden in der Ukraine durch die Überwindung der Folgen des blutigen verfassungswidrigen Staatsstreichs, der in Kiew im Februar 2014 durchgeführt wurde. Sie basieren auf den vorhandenen Realitäten und stehen in engem Zusammenhang mit den Bedingungen einer gerechten und stabilen Regelung der Ukraine-Krise, die vom Präsidenten Wladimir Putin im Juni 2024 formuliert wurden. Wir haben es zu schätzen gewusst, dass diese Bedingungen von der Trump-Regierung gehört und zur Kenntnis genommen wurden, auch öffentlich, vor allem mit Blick auf die Unzulässigkeit der Aufnahme der Ukraine in die NATO mit dem Ziel, strategische militärische Drohungen für Russland unmittelbar an seinen Grenzen zu schaffen. Washington hat auch öffentlich zugegeben, dass die Territorialfrage nach den Referenden in den fünf historischen Regionen unseres Landes nicht zu ignorieren ist. Die Einwohner dieser Regionen haben sich eindeutig für die Selbstbestimmung und die Wiedervereinigung mit Russland ausgesprochen, sowie dafür, sich von dem Kiewer Regime zu trennen, das sie für „Unmenschen“, „Wesen“ und „Terroristen“ erklärt hat.
💬 Im Mittelpunkt des amerikanischen Konzepts standen Fragen der Sicherheit und der territorialen Realitäten, ein Konzept, das wir, wie Präsident Wladimir Putin Präsident Donald Trump in Anchorage mitteilte, als Grundlage zu akzeptieren bereit waren. Der amerikanische Präsident sagte, er müsse sich mit den Verbündeten beraten, aber nach dem entsprechenden Treffen am nächsten Tag in Washington haben wir keine Reaktion auf unsere positive Antwort erhalten.
💬 Wir sind nach wie vor bereit, einen zweiten russisch-amerikanischen Gipfel in Budapest durchzuführen, falls das Treffen tatsächlich auf gut ausgearbeitete Folgen des Alaska-Gipfels basieren wird. Das Datum ist dabei immer noch nicht bestimmt. Die russisch-amerikanischen Kontakte werden fortgesetzt.
@RusBotschaft
#Lawrow #Russland #Ukraine #USA
🔗 Interview im Wortlaut
💬 Die Verständigungen von Anchorage sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum langfristigen Frieden in der Ukraine durch die Überwindung der Folgen des blutigen verfassungswidrigen Staatsstreichs, der in Kiew im Februar 2014 durchgeführt wurde. Sie basieren auf den vorhandenen Realitäten und stehen in engem Zusammenhang mit den Bedingungen einer gerechten und stabilen Regelung der Ukraine-Krise, die vom Präsidenten Wladimir Putin im Juni 2024 formuliert wurden. Wir haben es zu schätzen gewusst, dass diese Bedingungen von der Trump-Regierung gehört und zur Kenntnis genommen wurden, auch öffentlich, vor allem mit Blick auf die Unzulässigkeit der Aufnahme der Ukraine in die NATO mit dem Ziel, strategische militärische Drohungen für Russland unmittelbar an seinen Grenzen zu schaffen. Washington hat auch öffentlich zugegeben, dass die Territorialfrage nach den Referenden in den fünf historischen Regionen unseres Landes nicht zu ignorieren ist. Die Einwohner dieser Regionen haben sich eindeutig für die Selbstbestimmung und die Wiedervereinigung mit Russland ausgesprochen, sowie dafür, sich von dem Kiewer Regime zu trennen, das sie für „Unmenschen“, „Wesen“ und „Terroristen“ erklärt hat.
💬 Im Mittelpunkt des amerikanischen Konzepts standen Fragen der Sicherheit und der territorialen Realitäten, ein Konzept, das wir, wie Präsident Wladimir Putin Präsident Donald Trump in Anchorage mitteilte, als Grundlage zu akzeptieren bereit waren. Der amerikanische Präsident sagte, er müsse sich mit den Verbündeten beraten, aber nach dem entsprechenden Treffen am nächsten Tag in Washington haben wir keine Reaktion auf unsere positive Antwort erhalten.
💬 Wir sind nach wie vor bereit, einen zweiten russisch-amerikanischen Gipfel in Budapest durchzuführen, falls das Treffen tatsächlich auf gut ausgearbeitete Folgen des Alaska-Gipfels basieren wird. Das Datum ist dabei immer noch nicht bestimmt. Die russisch-amerikanischen Kontakte werden fortgesetzt.
@RusBotschaft
#Lawrow #Russland #Ukraine #USA
🔗 Interview im Wortlaut
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🗣 Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu Ergebnissen des Außenministertreffens der „Gruppe der Sieben“ in Kanada
💬 Die jüngste Erklärung der Außenminister der „Gruppe der Sieben“ nach ihrem Treffen am 12. November 2025 in Kanada erwies sich erwartungsgemäß als inhaltlich dürftig trotz des Anscheins geschäftiger Aktivität ihrer Teilnehmer und war selbstverständlich wieder der Ukraine gewidmet.
💬 In Bezug auf den ukrainischen Konflikt wurden erneut voreingenommene und realitätsferne Einschätzungen vorgetragen. Die heuchlerischen Appelle zur Achtung der Menschenrechte sind zynisch und absurd vor dem Hintergrund des langjährigen Ignorierens der Diskriminierung russischsprachiger Staatsbürger in der Ukraine, der Heroisierung des Nazismus und der systematischen Beschüssen der zivilen Infrastruktur des Donbass durch die ukrainischen Streitkräfte.
💬 Erklärungen über die „russische Aggression“ sind gezielte Desinformation. Russland setzt sich konsequent für eine friedliche Beilegung des Konflikts ein, die die Demilitarisierung und Denazifizierung der Ukraine voraussetzt. Es sind die Handlungen des Kiewer Regimes unter aktiver Anstiftung und militärischer Unterstützung des Westens, die der Grund dafür waren, dass die Minsker Abkommen nicht umgesetzt wurden und es zu einer Eskalation kam.
💬 Ideen über einen Waffenstillstand, ohne dass konkrete Vereinbarungen über eine umfassende friedliche Regelung erreicht werden, sind gar nicht stichhaltig. Dies würde den Weg dafür ebnen, die Ukraine mit Waffen aufzupumpen, den militärischen Druck auf unsere Gebiete erneut zu erhöhen und die Lage weiter zu destabilisieren.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #Ukraine
💬 Die jüngste Erklärung der Außenminister der „Gruppe der Sieben“ nach ihrem Treffen am 12. November 2025 in Kanada erwies sich erwartungsgemäß als inhaltlich dürftig trotz des Anscheins geschäftiger Aktivität ihrer Teilnehmer und war selbstverständlich wieder der Ukraine gewidmet.
💬 In Bezug auf den ukrainischen Konflikt wurden erneut voreingenommene und realitätsferne Einschätzungen vorgetragen. Die heuchlerischen Appelle zur Achtung der Menschenrechte sind zynisch und absurd vor dem Hintergrund des langjährigen Ignorierens der Diskriminierung russischsprachiger Staatsbürger in der Ukraine, der Heroisierung des Nazismus und der systematischen Beschüssen der zivilen Infrastruktur des Donbass durch die ukrainischen Streitkräfte.
💬 Erklärungen über die „russische Aggression“ sind gezielte Desinformation. Russland setzt sich konsequent für eine friedliche Beilegung des Konflikts ein, die die Demilitarisierung und Denazifizierung der Ukraine voraussetzt. Es sind die Handlungen des Kiewer Regimes unter aktiver Anstiftung und militärischer Unterstützung des Westens, die der Grund dafür waren, dass die Minsker Abkommen nicht umgesetzt wurden und es zu einer Eskalation kam.
💬 Ideen über einen Waffenstillstand, ohne dass konkrete Vereinbarungen über eine umfassende friedliche Regelung erreicht werden, sind gar nicht stichhaltig. Dies würde den Weg dafür ebnen, die Ukraine mit Waffen aufzupumpen, den militärischen Druck auf unsere Gebiete erneut zu erhöhen und die Lage weiter zu destabilisieren.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #Ukraine
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Am 18. November feiert man in Russland den Geburtstag von Väterchen Frost (rus.: Ded Moros) – unserem Winterzauberer, der zu Neujahr Geschenke bringt.
An seiner Seite ist immer seine Enkelin Snegurotschka, das Schneemädchen – ein Symbol für Winter, Licht und Güte. In russischen Neujahrstraditionen hilft sie ihrem Großvater beim Verteilen der Geschenke und gilt als Verkörperung sanfter Wintermagie.
Warum wurde Ded Moros eigentlich im Herbst und nicht im Winter geboren?
Traditionell schreiben Kinder in Russland kurz vor dem Neujahrsfest Briefe an Ded Moros mit Wünschen und Bitten. Diese kann man sogar nach Welikij Ustjug schicken – Väterchen Frost hat eine offizielle Postadresse! Außerdem kann man ihn besuchen.
Die Kinder verkleiden sich als Prinzessinnen, Tiere, Märchenfiguren oder ziehen einfach schöne Festkleider und Kostüme an und kommen zum großen Neujahrsfest, das in jeder Stadt, jedem Kindergarten und jeder Schule stattfindet. Die Kinder tragen Gedichte vor, tanzen, singen, nehmen an Spielen teil. Doch das wichtigste Ereignis des Abends ist das Erscheinen von Ded Moros. Die Kinder stellen sich um den Baum und rufen laut nach ihm. Der große Zauberer kommt, schwingt seinen Zauberstab – und die Lichter des Neujahrsbaums gehen an. Gemeinsam mit ihm feiern die Kinder weiter und freuen sich auf das kommende Jahr.
Ded Moros beginnt bereits mit den Vorbereitungen auf das neue Jahr. Und wir gratulieren ihm herzlich zum Geburtstag!
@RusBotschaft
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✨ Sankt Petersburg im Abendnebel ✨
📸 : andrei_mikhailov
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🗣 Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa anlässlich der Einweihung des Denkmals für sowjetische Soldaten der Pioniertruppen, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren
💬 Es lohnt sich, an eine tragische Episode des Neokolonialismus in Afrika zu erinnern, nämlich den Minenterror gegen die Zivilbevölkerung Algeriens während des nationalen Unabhängigkeitskampfes.
💬 Einige Fakten: Während des Algerienkrieges (1954–1962) verlegte Frankreich Millionen von Minen entlang der westlichen und östlichen Grenze Algeriens, angeblich um Waffenlieferungen aus Tunesien und Marokko zu verhindern. Als Ergebnis waren rund drei Millionen Algerier in den Grenzgebieten gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Seitdem fielen in Algerien mehr als 7,5 Tausend Zivilisten den Minen zum Opfer. Obwohl über 62 000 Hektar Land geräumt und neun Millionen Minen entschärft wurden, gibt es auch im Jahr 2025 weiterhin Meldungen über Zivilisten, die auf eine Mine gelaufen sind. Selbst sechzig Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen stellen Antipersonenminen eine der größten humanitären Katastrophen Algeriens dar.
💬 Im September 1962 wandte sich die algerische Führung an Moskau und bat um Unterstützung bei der Minenräumung. Die sowjetische Regierung erklärte sich bereit, diese Hilfe unentgeltlich zu leisten – im Gegensatz zu westlichen Staaten, die Algerien dafür Rechnungen in Millionenhöhe ausstellten.
💬 Sowjetische Spezialisten verrichteten äußerst schwierige und gefährliche Arbeit unter für sie ungewohnten Bedingungen. Die letzten sowjetischen Pioniertruppen verließen Algerien im Juni 1965. In dieser Zeit entschärften sie etwa 1,5 Millionen Minen, räumten mehr als 700 Kilometer Minenfelder und machten 120 000 Hektar Land frei.
💬 An diese Riesenarbeit erinnert sich das algerische Volk bis heute. Sie gilt als Ausdruck höchsten Humanismus und echter Bruderschaft. Am 5. November fand unweit der Stadt El Kala eine feierliche Zeremonie zur Einweihung eines Denkmals für die sowjetischen Pioniertruppen statt, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren.
🔗 Im Wortlaut lesen
Foto: Russische Botschaft in Algerien
@RusBotschaft
#Russland #Sowjetunion #Neocolonialism #Neokolonialismus #Afrika #Algerien
💬 Es lohnt sich, an eine tragische Episode des Neokolonialismus in Afrika zu erinnern, nämlich den Minenterror gegen die Zivilbevölkerung Algeriens während des nationalen Unabhängigkeitskampfes.
💬 Einige Fakten: Während des Algerienkrieges (1954–1962) verlegte Frankreich Millionen von Minen entlang der westlichen und östlichen Grenze Algeriens, angeblich um Waffenlieferungen aus Tunesien und Marokko zu verhindern. Als Ergebnis waren rund drei Millionen Algerier in den Grenzgebieten gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Seitdem fielen in Algerien mehr als 7,5 Tausend Zivilisten den Minen zum Opfer. Obwohl über 62 000 Hektar Land geräumt und neun Millionen Minen entschärft wurden, gibt es auch im Jahr 2025 weiterhin Meldungen über Zivilisten, die auf eine Mine gelaufen sind. Selbst sechzig Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen stellen Antipersonenminen eine der größten humanitären Katastrophen Algeriens dar.
💬 Im September 1962 wandte sich die algerische Führung an Moskau und bat um Unterstützung bei der Minenräumung. Die sowjetische Regierung erklärte sich bereit, diese Hilfe unentgeltlich zu leisten – im Gegensatz zu westlichen Staaten, die Algerien dafür Rechnungen in Millionenhöhe ausstellten.
💬 Sowjetische Spezialisten verrichteten äußerst schwierige und gefährliche Arbeit unter für sie ungewohnten Bedingungen. Die letzten sowjetischen Pioniertruppen verließen Algerien im Juni 1965. In dieser Zeit entschärften sie etwa 1,5 Millionen Minen, räumten mehr als 700 Kilometer Minenfelder und machten 120 000 Hektar Land frei.
💬 An diese Riesenarbeit erinnert sich das algerische Volk bis heute. Sie gilt als Ausdruck höchsten Humanismus und echter Bruderschaft. Am 5. November fand unweit der Stadt El Kala eine feierliche Zeremonie zur Einweihung eines Denkmals für die sowjetischen Pioniertruppen statt, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren.
🔗 Im Wortlaut lesen
Foto: Russische Botschaft in Algerien
@RusBotschaft
#Russland #Sowjetunion #Neocolonialism #Neokolonialismus #Afrika #Algerien
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Über die Teilnahme des Staatssekretärs – stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“
Am 14.November 2025 nahm in Sotschi der Staatssekretär – stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der von der Partei “Einiges Russland” organisierten Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“ teil, die unter dem Vorsitz des Parteichefs von “Einiges Russland”, stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrats der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew abgehalten wurde.
Zur Teilnahme wurden Delegationen der führenden politischen Parteien aus fast 30 Staaten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, Vertreter der Internationalen Konferenz der politischen Parteien Asiens (ICAPP), Global Black History, Heritage & Education Center sowie Vertreter der wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kreise eingeladen.
Die Teilnehmer sprachen sich einstimmig für eine weitere Konsolidierung der Kräfte zur Schöpfung der gerechtfertigten und nachhaltigen Weltordnung aus, unter anderem durch die Abschaffung der Rudimente der westlichen Dominanz in den internationalen Beziehungen, Herstellung von Bedingungen für den Verzicht jedes Staates auf neokoloniale und hegemoniale Ambitionen.
@RusBotschaft
🔗 Quelle
#Neokolonialism
Am 14.November 2025 nahm in Sotschi der Staatssekretär – stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Ewgenij Iwanow an der von der Partei “Einiges Russland” organisierten Arbeitssitzung des Ständigen Ausschusses der internationalen Bewegung „Forum der Unterstützer des Kampfes gegen moderne Praktiken des Neokolonialismus. Für die Freiheit der Nationen!“ teil, die unter dem Vorsitz des Parteichefs von “Einiges Russland”, stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrats der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew abgehalten wurde.
Zur Teilnahme wurden Delegationen der führenden politischen Parteien aus fast 30 Staaten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, Vertreter der Internationalen Konferenz der politischen Parteien Asiens (ICAPP), Global Black History, Heritage & Education Center sowie Vertreter der wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kreise eingeladen.
Die Teilnehmer sprachen sich einstimmig für eine weitere Konsolidierung der Kräfte zur Schöpfung der gerechtfertigten und nachhaltigen Weltordnung aus, unter anderem durch die Abschaffung der Rudimente der westlichen Dominanz in den internationalen Beziehungen, Herstellung von Bedingungen für den Verzicht jedes Staates auf neokoloniale und hegemoniale Ambitionen.
@RusBotschaft
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#Neokolonialism
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❄️ Die magische Weihnachtszeit rückt näher!
🎄 Russisches Haus in Berlin lädt Euch am 9. Dezember um 18:30 Uhr zu einer lang ersehnten Veranstaltung ein - zum feierlichen Anzünden der Lichter am Tannenbaum!
✨ Unser glitzernder Tannenbaum ist nicht nur eine Dekoration, sondern ein Symbol für Magie und Freude, das jedes Jahr den festlichen Geist erfüllt und Menschen verschiedener Generationen vereint.
🎅🏻 Werdet Teil dieser schönen, langjährigen Tradition und schenkt euren Kindern eine unvergessliche Begegnung mit dem russischen Väterchen Frost aus Weliki Ustjug!
😍 Verpasst nicht die Chance, ein echtes Weihnachtswunder zu erleben!
📲 Anmeldung ist erforderlich
🎄 Russisches Haus in Berlin lädt Euch am 9. Dezember um 18:30 Uhr zu einer lang ersehnten Veranstaltung ein - zum feierlichen Anzünden der Lichter am Tannenbaum!
✨ Unser glitzernder Tannenbaum ist nicht nur eine Dekoration, sondern ein Symbol für Magie und Freude, das jedes Jahr den festlichen Geist erfüllt und Menschen verschiedener Generationen vereint.
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🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow für Dokumentarfilm „Nürnberg“ (16. November 2025)
💬 Gerade die Sowjetunion war die Hauptantriebskraft, die Diskussionen initiiert und dann den internationalen Kriegstribunal eingerichtet hat. Die Frage der Notwendigkeit, die Unabwendbarkeit der Bestrafung der Nazi-Verbrecher sicherzustellen, wurde zum ersten Mal in einer sowjetischen Note im November 1941 aufgeworfen. Ähnliche Noten mit den beigefügten Fakten der blutigen, grausamen Verbrechen der Nazis erschienen mehrmals, auch 1942 und 1943.
💬 1942 wurde die Erklärung der sowjetischen Regierung abgegeben, die alle Staaten zur Zusammenarbeit bei Festnahme, Suche, Auslieferung und strafrechtlicher Verfolgung der Nazi-Verbrecher aufrief. Zur selben Zeit wurde auch die Außerordentliche Staatliche Kommission zur Feststellung und Untersuchung der Gräueltaten der deutsch-faschistischen Besatzer und ihrer Helfershelfer geschaffen. Die Kommission sammelte Fakten, Materialien und Augenzeugenberichte und richtete mehrere Prozesse in den darauffolgenden Jahren und nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieg ein. Die im Rahmen dieser gerichtlichen Initiativen gesammelten Erfahrungen wurden bei Nürnberger Prozess aktiv angewendet.
💬 Als Resultat stimmten die USA und Großbritannien der Schaffung eines Gerichtsorgans zu. Vollständig wurde diese Idee in Jalta formuliert und rechtlich wurde sie in London im Oktober 1945 festgeschrieben, als das Tribunal errichtet wurde. Es wurde die Charta des Tribunals unterzeichnet, die seiner gesamten weiteren Tätigkeit zu Grunde lag.
💬 Das Urteil des Nürnberger Tribunals enthält Grundsätze, die zum ersten Mal im Laufe dieses Prozesses formuliert wurden. Sie bildeten die Grundlage des modernen Völkerrechts. Sie schafften das „Recht des Stärkeren“ ab und verankerten die Unzulässigkeit des Rückgriffs auf Gewalt und jeglicher Verstöße gegen humanitäre Grundsätze in allen Konflikten. Besonders bedeutend war der Nürnberger Prozess auch, weil dabei festgeschrieben wurde, dass Verbrechen gegen Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen keine Verjährungsfrist haben.
🔗 Interview im Wortlaut
#Lawrow
💬 Gerade die Sowjetunion war die Hauptantriebskraft, die Diskussionen initiiert und dann den internationalen Kriegstribunal eingerichtet hat. Die Frage der Notwendigkeit, die Unabwendbarkeit der Bestrafung der Nazi-Verbrecher sicherzustellen, wurde zum ersten Mal in einer sowjetischen Note im November 1941 aufgeworfen. Ähnliche Noten mit den beigefügten Fakten der blutigen, grausamen Verbrechen der Nazis erschienen mehrmals, auch 1942 und 1943.
💬 1942 wurde die Erklärung der sowjetischen Regierung abgegeben, die alle Staaten zur Zusammenarbeit bei Festnahme, Suche, Auslieferung und strafrechtlicher Verfolgung der Nazi-Verbrecher aufrief. Zur selben Zeit wurde auch die Außerordentliche Staatliche Kommission zur Feststellung und Untersuchung der Gräueltaten der deutsch-faschistischen Besatzer und ihrer Helfershelfer geschaffen. Die Kommission sammelte Fakten, Materialien und Augenzeugenberichte und richtete mehrere Prozesse in den darauffolgenden Jahren und nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieg ein. Die im Rahmen dieser gerichtlichen Initiativen gesammelten Erfahrungen wurden bei Nürnberger Prozess aktiv angewendet.
💬 Als Resultat stimmten die USA und Großbritannien der Schaffung eines Gerichtsorgans zu. Vollständig wurde diese Idee in Jalta formuliert und rechtlich wurde sie in London im Oktober 1945 festgeschrieben, als das Tribunal errichtet wurde. Es wurde die Charta des Tribunals unterzeichnet, die seiner gesamten weiteren Tätigkeit zu Grunde lag.
💬 Das Urteil des Nürnberger Tribunals enthält Grundsätze, die zum ersten Mal im Laufe dieses Prozesses formuliert wurden. Sie bildeten die Grundlage des modernen Völkerrechts. Sie schafften das „Recht des Stärkeren“ ab und verankerten die Unzulässigkeit des Rückgriffs auf Gewalt und jeglicher Verstöße gegen humanitäre Grundsätze in allen Konflikten. Besonders bedeutend war der Nürnberger Prozess auch, weil dabei festgeschrieben wurde, dass Verbrechen gegen Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen keine Verjährungsfrist haben.
🔗 Interview im Wortlaut
#Lawrow
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📚 Michail Wassiljewitsch Lomonossow – der russische Leonardo da Vinci
▫️ Am 19. November 1711 wurde einer der herausragendsten russischen Gelehrten Michail Lomonossow geboren. Er stammte aus einer wohlhabenden Bauernfamilie im Norden Russlands und wuchs in der Archangelsker Region auf, einer der wenigen Gegenden des Landes, in denen es damals keine Leibeigenschaft gab. Schon als Kind half er seinem Vater, einem Fischer, interessierte sich aber schon früh fürs Lernen, was seine Stiefmutter besonders verurteilte und verspottete, weil das Lernen damals gewöhnlich weder Geld noch Ruhm bringen konnte. Lesen lernte Lomonossow vergleichsweise spät, erst im Alter von etwa 12 bis 14 Jahren, aber wurde schnell zum besten Schüler.
▫️ Er verstand, dass um seiner Sehnsucht nach Bildung nachzugehen, musste er die damalige Sprache der Wissenschaft, Latein, lernen, was man in Moskau, Kiew oder Sankt-Petersburg machen konnte. So verließ er 1730 heimlich sein Familienhaus und schloss sich einem Fischtransport nach Moskau an, mit kaum mehr als ein paar Kleidungsstücken und zwei Büchern: Smotrizkis „Grammatik“ und Magnizkis „Arithmetik“. Später nannte er sie „die Tore zu meiner Gelehrsamkeit“.
▫️ Anfang 1731 schaffte es tatsächlich in die angesehene Slawisch-Griechisch-Lateinische Akademie in Moskau, wo er sich zuerst für Sohn eines Adligen ausgab, um seine Herkunft zu verbergen. Das Studium an der Moskauer Akademie verschaffte Lomonossow eine umfassende geisteswissenschaftliche Bildung. Um sich den Naturwissenschaften zuzuwenden, ging er anschließend an die Kiewer Mohyla-Akademie. Später wurde er an die Universität der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg entsandt, wo er sich schließlich intensiv den Natur- und Technikwissenschaften widmete.
▫️1736 reiste Michail Lomonossow als einer der besten Studenten nach Deutschland, um Physik, Chemie, Metallurgie und Bergbau zu studieren. Neben den Naturwissenschaften widmete er sich auch Fremdsprachen, Tanz, Zeichnen, Literatur und Fechtkunst. Insgesamt verbrachte Lomonossow fünf Jahre im Ausland: In dieser Zeit verfasste er mehrere wissenschaftliche Arbeiten, übersetzte Werke ausländischer Gelehrter und schrieb seine ersten Gedichte in russischer Sprache.
▫️Später setzte Lomonossow seine wissenschaftliche Arbeit an der Petersburger Akademie der Wissenschaften fort. Er galt als ein Universalgelehrter: Er arbeitete an einer fortgeschrittenen Technik für Glasherstellung, physischen und chemischen Theorien, Chemie war unter anderem sein Schwerpunkt, er studierte Astronomie und Geografie, schrieb Grammatik- und Geschichtslehrbücher, dichtete Oden, übersetzte Lyrik und kreierte Glasmosaiken.
▫️Eine besondere Rolle spielte Lomonossow auch bei der Herausbildung der russischen Literatursprache – neben Nikolai Karamsin, Alexander Puschkin und den nachfolgenden Klassikern der russischen Literatur. Er gilt als großer Reformator der russischen Sprache, der die Richtung für ihre weitere Entwicklung als Nationalsprache bestimmte.
▫️Der Wissenschaftler entwarf im Jahr 1755 das Konzept einer Moskauer Universität, die schließlich nach ihm benannt wurde und derzeit zu den besten Hochschulen Russlands zählt.
▫️Mehr interessante Tatsachen über die Studentenzeit Lomonossows in Deutschland: https://www.gw2ru.com/education/2249-scientist-lomonosov-study-germany
@RusBotschaft
#Russland #Wissenschaft #Kultur #Geschichte
▫️ Am 19. November 1711 wurde einer der herausragendsten russischen Gelehrten Michail Lomonossow geboren. Er stammte aus einer wohlhabenden Bauernfamilie im Norden Russlands und wuchs in der Archangelsker Region auf, einer der wenigen Gegenden des Landes, in denen es damals keine Leibeigenschaft gab. Schon als Kind half er seinem Vater, einem Fischer, interessierte sich aber schon früh fürs Lernen, was seine Stiefmutter besonders verurteilte und verspottete, weil das Lernen damals gewöhnlich weder Geld noch Ruhm bringen konnte. Lesen lernte Lomonossow vergleichsweise spät, erst im Alter von etwa 12 bis 14 Jahren, aber wurde schnell zum besten Schüler.
▫️ Er verstand, dass um seiner Sehnsucht nach Bildung nachzugehen, musste er die damalige Sprache der Wissenschaft, Latein, lernen, was man in Moskau, Kiew oder Sankt-Petersburg machen konnte. So verließ er 1730 heimlich sein Familienhaus und schloss sich einem Fischtransport nach Moskau an, mit kaum mehr als ein paar Kleidungsstücken und zwei Büchern: Smotrizkis „Grammatik“ und Magnizkis „Arithmetik“. Später nannte er sie „die Tore zu meiner Gelehrsamkeit“.
▫️ Anfang 1731 schaffte es tatsächlich in die angesehene Slawisch-Griechisch-Lateinische Akademie in Moskau, wo er sich zuerst für Sohn eines Adligen ausgab, um seine Herkunft zu verbergen. Das Studium an der Moskauer Akademie verschaffte Lomonossow eine umfassende geisteswissenschaftliche Bildung. Um sich den Naturwissenschaften zuzuwenden, ging er anschließend an die Kiewer Mohyla-Akademie. Später wurde er an die Universität der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg entsandt, wo er sich schließlich intensiv den Natur- und Technikwissenschaften widmete.
▫️1736 reiste Michail Lomonossow als einer der besten Studenten nach Deutschland, um Physik, Chemie, Metallurgie und Bergbau zu studieren. Neben den Naturwissenschaften widmete er sich auch Fremdsprachen, Tanz, Zeichnen, Literatur und Fechtkunst. Insgesamt verbrachte Lomonossow fünf Jahre im Ausland: In dieser Zeit verfasste er mehrere wissenschaftliche Arbeiten, übersetzte Werke ausländischer Gelehrter und schrieb seine ersten Gedichte in russischer Sprache.
▫️Später setzte Lomonossow seine wissenschaftliche Arbeit an der Petersburger Akademie der Wissenschaften fort. Er galt als ein Universalgelehrter: Er arbeitete an einer fortgeschrittenen Technik für Glasherstellung, physischen und chemischen Theorien, Chemie war unter anderem sein Schwerpunkt, er studierte Astronomie und Geografie, schrieb Grammatik- und Geschichtslehrbücher, dichtete Oden, übersetzte Lyrik und kreierte Glasmosaiken.
▫️Eine besondere Rolle spielte Lomonossow auch bei der Herausbildung der russischen Literatursprache – neben Nikolai Karamsin, Alexander Puschkin und den nachfolgenden Klassikern der russischen Literatur. Er gilt als großer Reformator der russischen Sprache, der die Richtung für ihre weitere Entwicklung als Nationalsprache bestimmte.
▫️Der Wissenschaftler entwarf im Jahr 1755 das Konzept einer Moskauer Universität, die schließlich nach ihm benannt wurde und derzeit zu den besten Hochschulen Russlands zählt.
▫️Mehr interessante Tatsachen über die Studentenzeit Lomonossows in Deutschland: https://www.gw2ru.com/education/2249-scientist-lomonosov-study-germany
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#Russland #Wissenschaft #Kultur #Geschichte
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⚓️ Am 19. November jährt sich der 255. Geburtstag von Iwan Fjodorowitsch Krusenstern, der als Seefahrer die erste russische Weltumseglung leitete. Er war Admiral, Forscher und einer der Begründer der russischen Ozeanologie.
Geboren wurde er 1770 als Adam Johann von Krusenstern in einer deutsch-baltischen Adelsfamilie in Nordestland, damals Teil des Russischen Kaiserreichs. Nachdem er in russischen Diensten Karriere machte, wurde er später als Iwan Fjodorowitsch Krusenstern bekannt – dieser Name setzte sich im frühen 19. Jahrhundert in offiziellen Dokumenten und im gesellschaftlichen Gebrauch durch.
🚢 Ab 1800 setzte sich Krusenstern aktiv für eine Weltumsegelung ein – mit dem Ziel, Russlands Präsenz im Pazifik zu stärken, Handelsverbindungen auszubauen, wissenschaftliche Daten zu sammeln und die Versorgung der russischen Besitzungen in Nordamerika zu verbessern. Mit der Unterstützung von Alexander I. wurde die Expedition 1803 bewilligt. Am 7. August 1803 liefen zwei Schiffe von Kronstadt aus: „Nadeschda“ unter dem Kommando von Iwan Krusenstern und „Newa“ unter dem Kommando von Juri Lissjanski.
🧭 Die Route führte über Teneriffa, die brasilianische Insel Santa Catarina, Kap Hoorn, die Marquesas (Nuku Hiva), Kamtschatka, die Gewässer um Japan und Sachalin, die Aleuten und Kurilen sowie über Macao, den Indischen Ozean und das Kap der Guten Hoffnung zurück nach Europa. Im August 1806 kehrten beide Schiffe erfolgreich heim – damit war die erste russische Weltumsegelung vollbracht.
🗺 Die wissenschaftlichen Ergebnisse waren herausragend. Die Expedition führte umfangreiche ozeanografische und meteorologische Messungen durch, kartierte zuvor kaum bekannte Küsten des Nordpazifiks, präzisierte geografische Koordinaten und brachte eine große Sammlung ethnografischer und naturkundlicher Materialien mit. Krusensterns Werke "Reise um die Welt" und "Atlas des Südmeeres" wurden europaweit rezipiert und prägten die Entwicklung der russischen wie europäischen Geografie und Schifffahrtskunde.
Später unterstützte Krusenstern zahlreiche weitere russische Pazifik- und Polarexpeditionen – darunter Wassiljew, Schischmarew, Bellingshausen, Lasarew, Litke und Kotzebue – und legte als Direktor des Marinekadettenkorps die Grundlage für eine moderne Offiziersausbildung.
📍Bis heute tragen rund 17 geografische Objekte auf der ganzen Welt seinen Namen – von Atollen im Pazifik über Berge und Meerengen bis hin zu einem Mondkrater sowie einer Schmetterlings- und Pflanzenart. Auch Schiffe wurden nach ihm benannt, darunter der Segelschulschiff-Bark „Krusenstern“, der bis heute an internationalen Regatten teilnimmt.
@RusBotschaft
#Geschichte
Geboren wurde er 1770 als Adam Johann von Krusenstern in einer deutsch-baltischen Adelsfamilie in Nordestland, damals Teil des Russischen Kaiserreichs. Nachdem er in russischen Diensten Karriere machte, wurde er später als Iwan Fjodorowitsch Krusenstern bekannt – dieser Name setzte sich im frühen 19. Jahrhundert in offiziellen Dokumenten und im gesellschaftlichen Gebrauch durch.
🚢 Ab 1800 setzte sich Krusenstern aktiv für eine Weltumsegelung ein – mit dem Ziel, Russlands Präsenz im Pazifik zu stärken, Handelsverbindungen auszubauen, wissenschaftliche Daten zu sammeln und die Versorgung der russischen Besitzungen in Nordamerika zu verbessern. Mit der Unterstützung von Alexander I. wurde die Expedition 1803 bewilligt. Am 7. August 1803 liefen zwei Schiffe von Kronstadt aus: „Nadeschda“ unter dem Kommando von Iwan Krusenstern und „Newa“ unter dem Kommando von Juri Lissjanski.
🧭 Die Route führte über Teneriffa, die brasilianische Insel Santa Catarina, Kap Hoorn, die Marquesas (Nuku Hiva), Kamtschatka, die Gewässer um Japan und Sachalin, die Aleuten und Kurilen sowie über Macao, den Indischen Ozean und das Kap der Guten Hoffnung zurück nach Europa. Im August 1806 kehrten beide Schiffe erfolgreich heim – damit war die erste russische Weltumsegelung vollbracht.
🗺 Die wissenschaftlichen Ergebnisse waren herausragend. Die Expedition führte umfangreiche ozeanografische und meteorologische Messungen durch, kartierte zuvor kaum bekannte Küsten des Nordpazifiks, präzisierte geografische Koordinaten und brachte eine große Sammlung ethnografischer und naturkundlicher Materialien mit. Krusensterns Werke "Reise um die Welt" und "Atlas des Südmeeres" wurden europaweit rezipiert und prägten die Entwicklung der russischen wie europäischen Geografie und Schifffahrtskunde.
Später unterstützte Krusenstern zahlreiche weitere russische Pazifik- und Polarexpeditionen – darunter Wassiljew, Schischmarew, Bellingshausen, Lasarew, Litke und Kotzebue – und legte als Direktor des Marinekadettenkorps die Grundlage für eine moderne Offiziersausbildung.
📍Bis heute tragen rund 17 geografische Objekte auf der ganzen Welt seinen Namen – von Atollen im Pazifik über Berge und Meerengen bis hin zu einem Mondkrater sowie einer Schmetterlings- und Pflanzenart. Auch Schiffe wurden nach ihm benannt, darunter der Segelschulschiff-Bark „Krusenstern“, der bis heute an internationalen Regatten teilnimmt.
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