Russische Botschaft Wien🇷🇺
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Offizieller Telegram-Kanal der Russischen Botschaft in Wien. Version auf Russisch - @RusBotWien_RU.
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In Istanbul 🇹🇷 finden russisch-ukrainische 🇷🇺🇺🇦 Gespräche statt.
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Russland 🇷🇺 und die Ukraine 🇺🇦 haben die Gesprächsrunde in Istanbul abgeschlossen, sie seien konstruktiv gewesen, erklärte der Leiter der russischen Delegation, Berater des Präsidenten Wladimir Medinski.

🔹 Die russische Delegation erhielt von der ukrainischen Seite in Istanbul eine klar formulierte Position und Vorschläge, die geprüft und der Führung des Landes zur Kenntnis gebracht werden, betonte Medinski.

🔹 Wenn der Vertrag schnell ausgearbeitet und ein Kompromiss gefunden wird, rückt die Möglichkeit eines Friedensschlusses näher, sagte er.
📰 Botschafter Russlands in Österreich, Dmitrij Ljubinskij, hatte ein ausführliches Interviewgespräch über die Situation in und um die Ukraine sowie die Beziehungen Russlands zum Westen mit dem stellvertretenden Chefredakteur, Leiter des außenpolitischen Ressorts des Magazins „Profil“ Robert Treichler.

Das Interview erscheint am 3. April.
🇷🇺 Aus dem Aufruf der Kommission des Generalrats für internationale Zusammenarbeit und Unterstützung von Landsleuten im Ausland der gesamtrussischen politischen Partei „Geeintes Russland“ an die gesellschaftlichen Organisationen und Vereinigungen in den Staaten Europas

🔹 Russland schlug viele Jahre lang vor, den diplomatischen Weg zu beschreiten. Es rief die EU dazu auf, auf Kiew einzuwirken und dazu zu bringen, den Minsker „Maßnahmenkatalog“ umzusetzen sowie die sprachlichen und kulturellen Rechte der russischsprachigen BürgerInnen der Ukraine sicherzustellen. In einem breiteren, euroatlantischen Kontext stellte Russland im Dezember 2021 der USA und der NATO die Frage über Sicherheitsgarantien, welche auf dem in Dokumenten der OSZE und von Russland sowie NATO fixierten Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit basieren: Nichterweiterung der NATO, keine Stationierung von bedrohlichen Waffensystemen an unseren Grenzen, Rückkehr zur Lage der Stärkekonfiguration der Allianz zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Russland-NATO-Grundakte im Jahr 1997. Die Führung der USA und der NATO blieb jedoch gegenüber unseren Anfragen taub und ließ zur Regelung der Meinungsverschiedenheiten eine Möglichkeit nach der anderen aus.

🔹 Die Sabotage des Minsker „Maßnahmenpakets“ durch Kiew war bereits lange vor den gegenwärtigen Ereignissen offensichtlich. Und im Februar 2022 erklärte auf der Münchner Sicherheitskonferenz der ukrainische Präsident Wladimir Selenskyj nicht nur seinen Unwillen zur Erfüllung des Minsker Abkommens, sondern verkündete auch die atomaren Ambitionen der Ukraine. Kiew verbarg auch nicht die Vorbereitung einer massiven Militäroperation gegen den Donbass.
🚛 Am 31. März lieferten 5 Autokolonnen aus 37 Fahrzeugen des Don-Rettungszentrums des Katastrophenschutzministeriums Russlands mehr als 350 Tonnen humanitäre Hilfe an die Einwohner des Donbass und der Ukraine.

▫️ Die Hilfe umfasst 18 Elektrostationen sowie Lebensmittel und Bedarfsgüter. Mobile Elektrostationen sind für die Notstromversorgung von sozialen Einrichtungen notwendig.

🇷🇺 Seit Beginn der humanitären Mission hat Russland fast 11.000 Tonnen humanitäre Hilfe in das Gebiet des Donbass und in die Ukraine geliefert.
Außenminister Russlands Sergej Lawrow zu den 🇷🇺🇺🇦 russisch-ukrainischen Gesprächen:

💬 Hier gibt es keine endgültig abgesegneten Pläne. Sie müssen fortgesetzt werden. Die letzte Verhandlungsrunde wurde von unseren Verhandlungsleitern in Istanbul kommentiert, dabei hat die ukrainische Seite zum ersten Mal ihre Vision von den zu erreichenden Vereinbarungen zu Papier gebracht. Diese müssen sich erst herauskristallisieren. Wir bereiten eine Reaktion vor. Es gibt Fortschritte, vor allem in Bezug auf die Anerkennung der Unmöglichkeit für die Ukraine ein Blockstaat zu sein, ihr Glück in der NATO zu suchen. Ein atomwaffenfreier, blockfreier, neutraler Status wird heute als absolute Notwendigkeit anerkannt. Außerdem sahen wir viel mehr Verständnis für einen weiteren Realitätsaspekt. Ich meine die Situation um die Krim und den Donbass. Was weitere potenzielle Kontakte anbetrifft - daran wird derzeit gearbeitet. Sie werden zusätzlich angekündigt.
⬛️ Heute fand vor dem sowjetischen Heldendenkmal am Schwarzenbergplatz eine Gedenkaktion statt. Mit Kinderwägen, Kinderschuhen und Spielzeug sollte an die getöteten Kinder der Ukraine erinnert werden. Wir hoffen, dass damit auch den Kindern des Donbass gedacht wird, die schon seit 2014 von ukrainischen Beschuss ums Leben kommen. Am 5. Mai 2015 wurde in der DVR die „Allee der Engel“ eingeweiht, in Gedenken an alle Kinder der Volksrepublik, die wegen ukrainischer Aggression ums Leben kamen. Auf dem Gedenkstein sind die Namen von 66 Getöteten eingraviert.
Insgesamt starben allein in der Volksrepublik Donezk (Stand 25. Februar 2022) 91 Kinder.
🇷🇺 Botschafter Dmitrij Ljubinskij:

💬 Der Informationskrieg ist in vollem Gange.

Als wir einem Interview mit dem Magazin profil zustimmten, machten wir uns keine Illusionen darüber, in welcher Darlegung und Umrahmung es die Welt erblicken könnte.

Ein schwieriges und ausführliches 1,5 stündiges Gespräch in der Botschaft Russlands in Österreich mit Robert Treichler bestätigte dieses Gefühl vollumfänglich. Die Wahrheit darüber, was in den letzten acht Jahren im Donbass passierte, hat im Westen niemanden interessiert, genauso wenig wie alles, was heute aus dem Rahmen der bedingungslosen Solidarität mit dem pro-ukrainischen Mainstream springt. Wir danken dem profil dennoch für die Möglichkeit, unsere Einschätzungen ausführlich genug darlegen zu können.

Die Übersetzung des Gesamttextes des veröffentlichten Interviews wird separat online gestellt.

https://profil.at/oesterreich/russischer-botschafter-das-ist-keine-frage-der-wahrheit/401960315
⚡️ Erklärung des Verteidigungsministeriums Russlands

🇷🇺 Das russische Verteidigungsministerium weist die Vorwürfe des Kiewer Regimes angeblich Zivilisten in der Stadt Butscha in der Region Kiew getötet zu haben zurück.

Bei allen vom Kiewer Regime veröffentlichten Fotos und Videos, die angeblich „Verbrechen“ russischer Soldaten in Butscha der Region Kiew bezeugen, handelt es sich um eine weitere Provokation.

Während der Zeit, in der sich diese Siedlung unter Kontrolle der russischen Streitkräfte befand, wurde kein einziger Einwohner Opfer von Gewalttaten. Russische Soldaten haben 452 Tonnen humanitäre Hilfe in die Siedlungen der Region Kiew geliefert und verteilt.

❗️ Die ganze Zeit, in der sich die Stadt unter Kontrolle der russischen Streitkräfte befand, und auch danach, bis zum heutigen Tag, konnten sich die Einwohner von Butscha frei bewegen und Mobilfunk nutzen.

Die Ausfahrt aus der Stadt Butscha wurde nicht gesperrt. Alle Einwohner hatten die Möglichkeit, die Siedlung in nördlicher Richtung, auch in die Republik Belarus, frei verlassen zu können. Gleichzeitig wurde der südliche Stadtrand samt Wohngebieten rund um die Uhr von ukrainischen Truppen aus Großkaliberartillerie, Panzern und Mehrfachraketenwerfern beschossen.

❗️ Wir möchten besonders darauf hinweisen, dass alle russischen Einheiten Butscha am 30. März, dem Tag nach der Gesprächsrunde zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei, vollständig verlassen haben.

Darüber hinaus bestätigte der Bürgermeister von Butscha, Anatolij Fedoruk, am 31. März in seiner Videobotschaft, dass es keine russischen Soldaten in der Stadt gäbe, erwähnte dabei aber in keiner Form erschossene Einwohner, die mit gefesselten Händen auf der Straße liegen würden.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass alle sogenannten „Beweise für Verbrechen“ in Butscha erst am 4. Tag erschienen sind, als SBU-Beamte und Vertreter des ukrainischen Fernsehens in der Stadt eingetroffen sind.

Besonders auffallend ist die Tatsache, dass alle Menschenkörper, deren Bilder vom Kiewer Regime veröffentlicht wurden, nach mindestens vier Tagen nicht versteift sind, keine charakteristischen Leichenflecken und kein geronnenes Blut in den Wunden aufweisen.

❗️ All dies bestätigt unwiderlegbar, dass die Fotos und Videos aus Butscha eine weitere Inszenierung des Kiewer Regimes für die westlichen Medien sind, wie es in Mariupol mit der Geburtsklinik und auch in anderen Städten der Fall war.
🇷🇺 Außenminister Sergej Lawrow zu der Situation in Butscha:

💬 Wir haben eine eilige Sitzung des Sicherheitsrates (der UN) zu dieser konkreten Frage gefordert, weil wir in solchen Provokationen eine direkte Bedrohung für internationalen Frieden und Sicherheit sehen. Vorsitzender des Sicherheitsrates dieses Monats – Großbritannien – hat uns gestern die Möglichkeit eine solche Sitzung durchführen zu können nicht bestätigen können, aber wir werden von dem Vorsitzenden die Ausübung seiner Funktionen einfordern.
🇷🇺 Botschafter Russlands in Österreich Dmitrij Ljubinskij:

💬 Der Informationskrieg ist nicht nur in vollem Gange, es kommt zur Eskalation.

Die Veröffentlichung meines Interviews im Magazin profil am 3. April kam, wie wir es nicht angezweifelt haben, in einem „entsprechenden“ Rahmen. Infolgedessen überschlägt sich die Wut in den Kommentaren auf der Webseite des Magazins.

Schließlich gibt es im Wesentlichen nichts gegen unsere Einschätzungen einzuwenden.

❗️ Genau das meinte ich: Der Westen will nichts hören und nichts verstehen, außer woran er in eigenen politischen engstirnigen Vorstellungen und Interessen den Glauben erlangt hatte. Er erhöht nur noch weiter den Grad des Hasses.

Ich kann dem im Interview dem Gesagten nur hinzufügen, dass eine weitere wahnsinnige und verbrecherische Provokation des ukrainischen Militärs mit einer blutigen Inszenierung in Butscha in der Region Kiew, wie in Moskau erklärt wurde, eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit darstellt. Russland hat die eilige Einberufung einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert und besteht auf seiner Durchführung.
🇷🇺 Ständiger Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Wassilij Nebensja:

🔹 Russland plant dem UN-Sicherheitsrat Beweise vorzulegen, die bestätigen, dass westliche Äußerungen zu Butscha Lügen sind.

🔹 London hat sich geweigert, eine eilige Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu Butscha abzuhalten, da es der Ansicht war, dass die Situation keine sofortigen Maßnahmen des Rates erfordert.

🔹 Russland hält es für wichtig, wer genau die Ermittlung zu den Ereignissen in Butscha führen wird.
🇷🇺 Botschafter Dmitrij Ljubinskij:

💬 Zum 4. Mal in den letzten Wochen wurde ich am Abend, dem 4. April ins österreichische Außenministerium einbestellt. Eine weitere Demarche im Zusammenhang mit der militärischen Spezialoperation in der Ukraine uns gegenüber wurde auf Ebene des Generalsekretärs des Außenministeriums Peter Launsky-Tieffenthal unternommen.

❗️ Meinerseits habe ich alle unbegründeten Vorwürfe gegen die Handlungen der russischen Streitkräfte und besonders gegen die russische Regierung kategorisch zurückgewiesen, auf welcher Ebene sie auch immer zum Ausdruck gebracht werden. Ich habe auf die groben Manipulationen und Fälschungen, aber auch auf Beweise der Zusammenschnitte verschiedener Videos hingewiesen, die von österreichischen Medien massiv verbreitet werden, einschließlich der verbrecherischen Inszenierung durch ukrainische Söldner in Butscha nahe Kiew. Nicht zufällig hat deswegen Großbritannien eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates sabotiert, deren Durchführung Russland in diesem Zusammenhang einfordert.

Nach dem Gespräch stelle ich weiterhin bestehende Unterschiede in unseren Ansätzen und Einschätzungen fest.
🎙 Kommentar des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, für Medien über die Situation um die Ukraine, Moskau, 5. April 2022

💬 In den letzten Tagen arbeitet die Propaganda-Maschine des Westens und der Ukraine ausschließlich zur Entfachung der Hysterie um mehrere Videos, die wie wir verstehen, von Militärs und dem Sicherheitsdienst der Ukraine in der Stadt Butscha im Gebiet Kiew aufgenommen wurden.

Das offene Kalkül und der lügnerische Charakter der Behauptungen über gewisse „Kriegsverbrechen“ der russischen Streitkräfte, die eine militärische Sonderoperation durchführen, wurde mehrmals bewiesen: auf ausführlichen Pressebriefings des Verteidigungsministeriums Russlands, von unserem Ministerium und der Ständigen Vertretung bei der UNO, wo gestern eine Sonderpressekonferenz stattfand. Heute legte unser Ständiger Vertreter Wladimir Nebensja ausführlich unsere Position dar, zeigte Fakten, las Zeugenaussagen auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrats vor.

👉 Den ganzen Kommentar lesen
🇷🇺 Botschafter Dmitrij Ljubinskij:

💬 Es sind keine 48 Stunden seit der Einbestellung des russischen Botschafters ins österreichische Außenministerium für eine Demarche im Zusammenhang mit der Ukraine vergangen, da erklärt Wien 4 russische Diplomaten zu „personae non gratae“. Absolut unbegründet.

Dabei hatte der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg in mehreren Interviews der letzten Tage behauptet, er behalte sich eine solche Entscheidung vor, falls österreichische Nachrichtendienste starke Indizien für eine Tätigkeit unserer Diplomaten hätten, die nicht den Wiener Übereinkommen entspreche.

Was hat sich innerhalb dieser 48 Stunden geändert? Garnichts. Keine Beweise der rechtswidrigen Tätigkeit unserer Diplomaten wurden uns vorgelegt.

Wir schätzen die vom österreichischen Außenministerium verkündeten Maßnahmen als klar unfreundlich ein, als einen weiteren harten Schlag gegen die seit Jahrzehnten aufgebaute Struktur unserer bilateralen Beziehungen. Eine solche kurzsichtige Position können wir nur bedauern.

Und ich wiederhole – es ist nicht unsere Wahl. Eine proportionale entschlossene Antwort Moskaus wird unvermeidlich folgen, die Verantwortung für die Folgen wird zur Gänze bei Wien liegen.
Erklärung der Botschaft der Russischen Föderation in der Republik Österreich

Wir sind empört über die unbegründete Entscheidung des österreichischen Außenministeriums vier Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretungen in Österreich zu personae non gratae zu erklären. Wir betrachten diesen weiteren unfreundlichen Schritt Wiens als schädlich für die langjährigen und einst konstruktiven russisch-österreichischen Beziehungen.

Wir möchten daran erinnern, dass Versuche, sich hinter fragwürdigen Prinzipien jeglicher Solidarität tarnend, Russland zu verletzen und in die Knie zu zwingen zu nichts Guten führen. Es ist bedauerlich, dass Vertreter der österreichischen politischen Klasse ein so kurzes historisches Gedächtnis haben.

🛑 Das unverantwortliche Handeln der österreichischen Behörden wird nicht ohne Folgen bleiben. Gegenmaßnahmen von Moskau werden nicht lange auf sich warten lassen.
🎙 Kommentar des Außenministers Russlands Sergej Lawrow zum neuen Vertragsentwurf, der von der ukrainischen Seite vorgelegt wurde, 7.April

Gestern hat die ukrainische Seite der Verhandlungsgruppe ihren Vertragsentwurf vorgelegt. Er weicht deutlich von den wichtigsten Bestimmungen ab, die beim Treffen in Istanbul am 29. März dieses Jahres in einem Dokument festgelegt wurden, das vom Leiter der ukrainischen Delegation Dawyd Arachamija unterzeichnet wurde.

Darin hat die ukrainische Seite klar formuliert, dass künftige Sicherheitsgarantien für die Ukraine nicht für die Krim und Sewastopol gelten. Im gestrigen Entwurf fehlt diese klare Aussage jedoch, stattdessen werden vage Formulierungen über eine Art „effektive Kontrolle“ ab dem 23. Februar dieses Jahres vorgeschlagen.

Außerdem gibt es die Idee darüber, dass die Frage der Krim und des Donbass in das Treffen der Präsidenten Russlands und der Ukraine eingebracht werden sollten. Dabei hat Präsident Selenskij widerholt erklärt, dass ein solches Treffen erst nach Einstellung der Kriegshandlungen möglich sei. Sicherlich wird die ukrainische Seite in der nächsten Phase den Abzug der Truppen fordern und neue Vorbedingungen einbringen. Diese Absicht ist klar und inakzeptabel.

Ich möchte daran erinnern, dass die russischen Streitkräfte nach dem Treffen in Istanbul als Reaktion auf den aufkeimenden Realismus in der ukrainischen Position als Geste des guten Willens und um die Bewegung in Richtung einer Einigung anzuregen, in der Region Kiew-Tschernigow deeskaliert haben. Als Reaktion darauf kam es in Butscha zu einer Provokation, die der Westen umgehend nutzte, um eine neue Portion Sanktionen zu verkünden, sowie Gräueltaten ukrainischer Neonazis gegen russische Kriegsgefangene.

Noch ein prinzipieller Punkt: im von David Arakhamia unterzeichneten Dokument steht klar geschrieben, dass im Kontext des neutralen, bündnis- und nuklearfreien Status alle Militärübungen mit der Teilnahme anderer Länder nur mit der Zustimmung aller Garantenstaaten, einschließlich Russlands, durchgeführt werden dürfen. Aber im gestrigen Vertragsentwurf wurde diese eindeutige Bestimmung auch ersetzt. Jetzt geht es da um die Möglichkeit, Übungen mit der Zustimmung der Mehrheit der Garantenstaaten durchzuführen. Russland wird überhaupt nicht erwähnt. So eine Verhandlungsunfähigkeit ist chronisch geworden. Sie zeugt von wahren Absichten Kiews, seinem Kurs, die Verhandlungen in die Länge zu ziehen oder sogar zu sabotieren, indem es sich von erreichten Verständigungen abkehrt. Wir sehen darin ein Zeichen dessen, dass das Kiewer Regime von Washington und seinen Verbündeten kontrolliert wird, die Präsident Selenskij zur Fortsetzung der Kampfhandlungen zwingen.

❗️ Trotz aller Provokationen wird die russische Delegation den Verhandlungsprozess fortsetzen und unseren Vertragsentwurf durchsetzen, wo alle wichtigsten Punkte und Forderungen klar und in vollem Umfang festgeschrieben sind.
🐆 Am 7. April startete der Moskauer Zoo eine gesamtrussische Kampagne, um Spenden für Zoos, Aquarien und Zooecken im Donbass und in der Ukraine zu sammeln.

Die Einwohner von Moskau und Umgebung sind eingeladen Baumaterialien, Futtermittel und Tierarzneimittel zu spenden. Die Sammelstelle im Moskauer Zoo ist täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Das russische Verteidigungsministerium dementiert Aussagen des Kiewer Regimes über einen angeblichen am 8. April 2022 erfolgten Raketenangriff auf den Bahnhof in Kramatorsk im Gebiet Donezk

Alle Äußerungen von Vertretern des nationalistischen Regimes in Kiew über den angeblichen am 8. April 2022 erfolgten "Raketenangriff" auf den Bahnhof in Kramatorsk durch Russland sind eine Provokation und treffen absolut nicht zu.

🔹 Die russischen Streitkräfte planten und führten am 8. April 2022 keine Angriffe in der Stadt Kramatorsk durch.

🔹 Das russische Verteidigungsministerium möchtet insbesondere betonen, dass die taktischen Tochka-U-Raketen, deren Wrackteile in der Nähe des Bahnhofs von Kramatorsk gefunden und von Augenzeugen veröffentlicht wurden, 👉nur von den ukrainischen Streitkräften👈 eingesetzt werden.

◾️Am 14. März 2022 wurde mit einer ähnlichen Tochka-U-Rakete des Regiments der 19. Unabhängigen Raketenbrigade der ukrainischen Streitkräfte ein Anschlag auf die Donezker Stadtmitte ausgeübt. Dabei wurden 17 Menschen auf der Stelle getötet und weitere 36 Zivilisten verletzt.

Wir bedanken uns bei unseren Kollegen in Berlin für die Übersetzung.
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🎙 Kommentar des Botschafters Dmitrij Ljubinskij für den Fernsehsender "Rossiya 24" über die Ausweisung russischer Diplomaten aus Österreich und die Folgen für die bilateralen Beziehungen