Russische Botschaft Wien🇷🇺
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Offizieller Telegram-Kanal der Russischen Botschaft in Wien. Version auf Russisch - @RusBotWien_RU.
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🎭 Musikalisch-poetische Aufführung nach Shakespeares Sonetten in Wien
Im Wiener Kammertheater „Pygmalion“ fand mit großem Erfolg eine musikalisch-poetische Aufführung nach den Sonetten William Shakespeares unter Mitwirkung des russischen neoklassischen Projekts Universalis statt.
Die musikalische Gestaltung übernahm der russische Komponist und Pianist Maxim Wereschtschagin, der die shakespearesche Poesie in einer originellen Retro-Ästhetik interpretierte, inspiriert vom britischen Art Rock der 1980er-Jahre.
Minimalistische Bühnenbilder, präzise Lichtführung sowie die brillante Darbietung der Schauspieler des Theaters „Pygmalion“ – Philipp Kaplan und Peter Austin-Brenntnall – ermöglichten es, die Tiefe, den dramatischen Gehalt und den feinen Humor der Sonette eindrucksvoll herauszuarbeiten.
Das Projekt wurde zu einem anschaulichen Beispiel für einen lebendigen internationalen Kulturdialog und unterstrich einmal mehr die zeitlose Aktualität des literarischen Erbes William Shakespeares.
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📈🏭 Im Zeitraum Januar–November 2025 stieg das Industrieproduktionsvolumen der EAEU-Staaten um 1,2% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2024.

Ein Wachstum wurde in fast allen Ländern der Union verzeichnet: 🇰🇬 in Kirgisistan um 10%, 🇰🇿 in Kasachstan um 7,4%, 🇷🇺 in Russland um 1% und 🇦🇲 in Armenien um 0,5%.

📊 Gleichzeitig nahm das Produktionsvolumen in der verarbeitenden Industrie um 2,5% zu.

Quelle: https://xn--r1a.website/MidRusEvrazes

@RusBotschaft

#Russland #EAEU #Wirtschaft
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🔴 #LIVE: News conference of the Minister of Foreign Affairs of Russia Sergey Lavrov on the Russian diplomacy outcomes in 2025

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⚡️ Offene Olympiade der RUDN-Universität für ausländische Bürger

Wer kann teilnehmen?

Ausländische Staatsbürger (ohne russische Staatsbürgerschaft) – Schulabsolventen sowie Bachelor-Studenten.

Welche Möglichkeiten bietet die Olympiade?

🥇 Gewinner:

• Kostenfreies Studium an der RUDN-Universität im Rahmen der Quote der Regierung der Russischen Föderation;

• Die Chance, am Wettbewerb um das Stipendium „RUDN BRILLIANT STUDENTS“ teilzunehmen.

🥈 Preisträger:

• Die Möglichkeit eines kostenfreien Studiums an der RUDN-Universität im Rahmen der Quote der Regierung der Russischen Föderation, sofern nach der Einschreibung der Gewinner noch Plätze verfügbar sind;

• Die Möglichkeit, einen Nachlass auf die Studiengebühren zu erhalten.

💪 Die Olympiade wird in folgenden Disziplinen durchgeführt:

Informatik, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Sozialwissenschaften, Russische Sprache, Ökologie, Public Relations / Journalismus / Psychologie, Wirtschaft und Management.

🔗 Das Registrierungsverfahren und detaillierte Teilnahmebedingungen sind auf der Website verfügbar: https://olymp.rudn.ru/eng/main

✉️ Bei allen Fragen zur Teilnahme an der Olympiade können Sie sich per E-Mail an folgende Adresse wenden: olymp@rudn.ru.
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🇷🇺Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation in der Republik Österreich zur Aufführung im Wiener Volkstheater
Wir haben die jüngste Produktion des Wiener Volkstheaters „Ukrainomania - Revue eines Lebens“ zur Kenntnis genommen, in der der Ukraine-Konflikt erneut als Bühne für einseitige politische Narrative missbraucht wird.
Der künstlerische Wert dieser Inszenierung erscheint höchst fragwürdig. Anstelle einer ernsthaften künstlerischen Auseinandersetzung mit der Tragödie des Krieges wird dem Publikum eine Sammlung bekannter propagandistischer Versatzstücke präsentiert, die keinen Raum für Differenzierung oder kritische Reflexion lassen.
Bezeichnend ist, dass einmal mehr von angeblichen „russischen Bomben“ die Rede ist, während die seit 2014 andauernde Gewalt des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung des Donbass vollständig ausgeblendet wird. Kein Wort über die tausenden getöteten Zivilisten, über jahrelangen Beschuss von Wohngebieten in Donezk und Lugansk, kein Hinweis auf die „Allee der Engel“ in Donezk, die an die im Krieg getöteten Kinder erinnert.
Die systematischen Kriegsverbrechen ukrainischer Streitkräfte, die durch zahlreiche Berichte und Zeugenaussagen dokumentiert sind, finden in dieser Inszenierung keinerlei Erwähnung. Dadurch wird ein verzerrtes und politisch bequemes Bild der Realität erzeugt.
☝️Mit Bedauern stellen wir fest, dass das Theater hier nicht als Ort des Dialogs und der humanistischen Reflexion genutzt wird, sondern als Instrument politischer Einflussnahme, der Einprägung in die Gemüter der österreichischen Theaterfreunde von schändlichen Klischees und Stereotypen. Ein solcher Umgang mit Kunst trägt weder zum Verständnis der Ursachen des Konflikts noch zur Versöhnung bei und missachtet das Leid aller Opfer ohne Ausnahme.
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🇷🇺🇦🇹Am 20. Jänner hat Botschafter Andrej Grozow sein Beglaubigungsschreiben an den Bundespräsidenten der Republik Österreich, Dr. Alexander Van der Bellen, überreicht.
Fotos: HBF
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🇷🇺 Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, führte am 21. Jänner per Videokonferenz eine operative Beratung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates Russlands durch

Präsident Putin bestätigte den Erhalt einer persönlichen Einladung von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme am neu vorgeschlagenen Friedensrat. Er dankte für das Angebot und betonte, dass Russland grundsätzlich alle Initiativen zur Stärkung der internationalen Stabilität unterstütze. Zugleich würdigte er die Rolle der aktuellen US-Regierung bei der Suche nach Lösungen für den Ukraine-Konflikt. Eine Entscheidung über eine Teilnahme Russlands sei jedoch noch nicht gefallen: Das russische Außenministerium solle die Unterlagen prüfen und sich mit strategischen Partnern abstimmen.

Inhaltlich gehe es beim Friedensrat vor allem um den Nahen Osten, insbesondere um eine Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen und eine langfristige Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts auf Grundlage von UN-Beschlüssen unter Berücksichtigung der zentralen Anliegen der Palästinenser. Wladimir Putin brachte die Möglichkeit ins Spiel, bereits vor einer formellen Entscheidung über die Teilnahme eine Milliarde US-Dollar aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten für diesen Zweck bereitzustellen. Weitere eingefrorene Mittel könnten perspektivisch auch für den Wiederaufbau nach einem möglichen Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine genutzt werden. Diese Fragen wolle er mit palästinensischen und US-amerikanischen Gesprächspartnern erörtern.

Zur Situation um Grönland erklärte Wladimir Putin, dass Russland davon nicht betroffen sei. Er verwies lediglich auf historische Präzedenzfälle territorialer Verkäufe zwischen den USA und anderen Staaten, darunter Alaska und die Jungferninseln, und machte deutlich, dass Grönland eine Angelegenheit zwischen Dänemark und den Vereinigten Staaten sei, die diese unter sich regeln würden.
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🎙️ Kommentar des Beraters des Präsidenten der Russischen Föderation, Juri Uschakow, zum Treffen Wladimir Putins mit dem Sondergesandten des Präsidenten der USA Steven Witkoff (23. Januar 2026)

💬 Es fand ein Treffen des Präsidenten der Russischen Föderation W. W. Putin mit dem Sonderbeauftragten des Präsidenten der USA S. Witkoff sowie mit J. Kushner und D. Grünbaum statt. Letzterer ist ein leitender Berater des Weißen Hauses und Spezialist für wirtschaftliche Fragen. Er schloss sich erstmals dem amerikanischen Team an.

🤝 Die Gespräche dauerten etwa vier Stunden und waren außerordentlich inhaltsreich, konstruktiv und, wie ich sagen würde, äußerst offen und vertrauensvoll.

Die Gesprächspartner waren bekanntlich aus Davos angereist, wo sie bis unmittelbar vor ihrem Abflug nach Moskau gemeinsam mit ihrem Präsidenten D. Trump an einer Reihe von Veranstaltungen teilgenommen hatten, darunter auch an solchen, die die ukrainische Regelung betrafen.

Sie teilten sozusagen aus erster Hand ihre Eindrücke und aktuellen Einschätzungen des Treffens des US-Präsidenten in Davos mit Selenskyj, an dem sowohl Witkoff als auch Kushner persönlich teilgenommen hatten. <…>

Es wurde vereinbart, dass bereits heute, also am Freitag, dem 23. Januar, in Abu Dhabi die erste Sitzung der dreiseitigen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen stattfinden wird — das heißt mit Vertretern Russlands, der USA und der Ukraine. Parallel dazu werden dort in Abu Dhabi auch die Leiter der bilateralen Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Angelegenheiten zusammentreffen. Dabei handelt es sich um eine bilaterale Gruppe, also Russland–USA: Kirill Dmitrijew und Steven Witkoff.

Unsere Verhandlungsgruppe zu Sicherheitsfragen ist bereits gebildet worden und wird in den nächsten Stunden in die Emirate aufbrechen. Zu ihr gehören Vertreter der Führung des Verteidigungsministeriums unter Leitung des Chefs der Hauptverwaltung des Generalstabs, Admiral Kostjukow.

Ich möchte hinzufügen, dass unsere Delegation soeben vom Präsidenten der Russischen Föderation konkrete Anweisungen erhalten hat, unter Berücksichtigung sämtlicher Details des heutigen Gesprächs mit den Amerikanern.

Das Wichtigste, was im Verlauf der Gespräche unseres Präsidenten mit den Amerikanern erneut festgestellt wurde, ist Folgendes:

☝️ Ohne eine Lösung der territorialen Frage nach der in Anchorage vereinbarten Formel ist nicht mit einer Erreichung einer langfristigen Regelung zu rechnen.

Wie Wladimir Putin betonte, ist Russland aufrichtig an einer Beilegung der ukrainischen Krise mit politischen und diplomatischen Mitteln interessiert.

Solange dies jedoch nicht erreicht ist, wird Russland weiterhin konsequent die im Rahmen der speziellen militärischen Operation gesetzten Ziele auf dem Gefechtsfeld verfolgen, wo die russischen Streitkräfte die strategische Initiative innehaben.

Beim Treffen im Kreml wurden außerdem die Initiative Donald Trumps zur Schaffung eines „Friedensrates“, eine Reihe regionaler Fragen sowie die Situation rund um Grönland erörtert.

Beim Meinungsaustausch über den „Friedensrat“ wurde unsere Bereitschaft betont, eine Milliarde US-Dollar aus den noch von der früheren US-Regierung eingefrorenen russischen Vermögenswerten in den Haushalt dieser Struktur einzubringen. Die übrigen Mittel aus unseren von den USA eingefrorenen Reserven könnten nach Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Russland und der Ukraine für den Wiederaufbau der von den Kampfhandlungen betroffenen Gebiete verwendet werden.

Besonders möchte ich hervorheben, dass Fragen der weiteren Entwicklung der bilateralen russisch-amerikanischen Beziehungen auf konzeptioneller Ebene erörtert wurden, ausgehend von der Tatsache, dass unsere Länder über ein enormes Potenzial für eine Zusammenarbeit in den unterschiedlichsten Bereichen verfügen.

Die amerikanischen Vertreter entwickeln bereits bestimmte Pläne, die nach einer Regelung des ukrainischen Konflikts umgesetzt werden könnten.
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📖 Szenische Lesung „Die Dämonen“ von Fjodor M. Dostojewski in Wien
Am Mittwoch, den 28. Jänner, findet in Wien eine szenische Lesung des Romans „Die Dämonen“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewski statt – eines der tiefgründigsten und prophetischsten Werke der russischen Weltliteratur.
Mitwirkende sind Martin Ploderer, Philipp Kaplan und weitere Schauspieler. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Pygmalion Theater.
📍 Ort: Krypta der Peterskirche, Petersplatz 1, 1010 Wien 🕖 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr) 🎟 Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten ☕️ Getränke in der Pause 📩 Anmeldung erforderlich: konzertagentur@inhoechstentoenen.com
Der Roman „Die Dämonen“ beleuchtet die zerstörerischen Auswirkungen radikaler politischer Ideologien, des Nihilismus und des Verlusts geistiger Orientierung auf Gesellschaft und Individuum. Das 1873 erschienene Werk wirkt bis heute erstaunlich aktuell und thematisiert die Notwendigkeit moralischer Verantwortung und geistiger Erneuerung.
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Am Vorabend des 82. Jahrestages der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade traf der Botschafter der Russischen Föderation in Österreich, A. J. Grosow, mit Überlebenden der Leningrader Blockade zusammen — Wladimir Andrejewitsch Atlantow, einem herausragenden Opernsänger und Volkskünstler der UdSSR, sowie Swetlana Borissowna Kagan.

Im Verlauf des Treffens überreichte der Botschafter ihnen ein Glückwunschschreiben des Gouverneurs von Sankt Petersburg, A. D. Beglow, und brachte seine tiefe Anerkennung für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit zum Ausdruck sowie seine Wünsche für gute Gesundheit und Wohlergehen.
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🕯 Am 27. Jänner wird der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust begangen. An diesem Tag vor genau 80 Jahren hat die Rote Armee das größte Nazi-KZ Auschwitz befreit.

◼️ Zum Jahr 1944 wurde Auschwitz zu einer wahren Todesfabrik. Mehr als 1 Million Menschen sind in diesem KZ ums Leben gekommen, 90% davon Juden, aber auch 15 000 sowjetische Kriegsgefangene.
Bei der Befreiung des KZs haben Rotarmisten 7,5 Tausend Überlebende gerettet. 231 sowjetische Soldaten sind in den Kämpfen um die Stadt und das KZ Auschwitz gefallen.
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🕯 27. Jänner – Tag der Befreiung Leningrads

Am 27. Jänner 1944 wurde Leningrad vollständig von der faschistischen Blockade befreit.
Die Belagerung Leningrads zählt zu den tragischsten und zugleich heldenhaftesten Kapiteln der Menschheitsgeschichte.

Die Blockade begann am 8. September 1941 und dauerte fast 900 Tage. Hitler beabsichtigte, die Stadt zusammen mit ihrer gesamten Bevölkerung zu vernichten. Trotz Hunger, Kälte und unermesslicher Verluste hielt Leningrad stand.

Im Winter 1941–1942 betrug die tägliche Brotration nur 125 Gramm – unterhalb des physiologischen Existenzminimums. Die Stadt litt unter extremem Mangel an Lebensmitteln, Brennstoff und Wasser. Der Ladogasee wurde zur „Straße des Lebens“, über die im Sommer Lieferungen per Wasserweg und im Winter über das Eis erfolgten.

Die meisten Gebäude wurden durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss der Wehrmacht beschädigt. Die Wasserversorgung war teilweise zerstört, sodass die Menschen Wasser aus der Newa oder aus beschädigten Leitungen unter den Straßen holen mussten. Viele Bewohner waren so entkräftet, dass sie kaum noch gehen konnten. Menschen verloren vor Hunger das Bewusstsein und starben an der Kälte auf offener Straße.

Nach heutigen Erkenntnissen kamen infolge der Blockade, die von der Wehrmacht und finnischen Truppen mit Unterstützung der italienischen Marine durchgeführt wurde, mindestens 1.093.000 Menschen ums Leben.
Die Blockade von Leningrad wurde vom St.Petersburger Stadtgericht als Völkermord anerkannt.

Wir erinnern uns.
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🕯 Zum 82. Jahrestag der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade legte der Präsident Russlands Wladimir Putin am Denkmal der "Mutter Heimat" auf dem Piskariow-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg einen Kranz nieder.

In den Massengräbern ruhen rund eine halbe Million Menschen. In die Gedenkwand hinter der „Mutter Heimat“ sind die Worte der Dichterin Olga Bergholz eingemeißelt: „Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen.“

Leningrad ist die einzige Millionenstadt der Weltgeschichte, die eine fast 900 Tage dauernde Einkesselung aushalten konnte. Die Blockade durch die Truppen Nazi-Deutschlands dauerte 872 Tage – vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944.

🔗 Video auf RUTUBE
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