Sie schweigen noch nicht,
Die seiner Sehnsucht
Der Mensch geewigt
Zu Hochgewalten,
Die thronenden Götter,
Und bannen die Herzen.
Im Götterspiele
Von Welle zu Welle
Des kühnen Geschlechts
Entblättern freier
Und immer gelöster
Die Hüllen der Frucht.
Und immer wieder,
Und nimmer müde
Zurück zur Quelle,
Dem Gange zu lauschen
Der pulsenden Welle,
Findet mein Fuß.
Sehnt Euch, zu ruhen
Von Los und Geschick,
Ihr ewigen Mütter?
Über die Grenzen
Der Ewigkeiten
Weitet den Blick:
Einmal entbunden
Dem Lichte — das Leben
Muß sich entfalten
Im Nehmen und Geben!
💐 -Erwin Guido Kolbenheyer, 30.12.1878 in Budapest - 12.04.1962 in München-
(Aus "Menschen und Götter", 1944)
@DeutscheDD
Die seiner Sehnsucht
Der Mensch geewigt
Zu Hochgewalten,
Die thronenden Götter,
Und bannen die Herzen.
Im Götterspiele
Von Welle zu Welle
Des kühnen Geschlechts
Entblättern freier
Und immer gelöster
Die Hüllen der Frucht.
Und immer wieder,
Und nimmer müde
Zurück zur Quelle,
Dem Gange zu lauschen
Der pulsenden Welle,
Findet mein Fuß.
Sehnt Euch, zu ruhen
Von Los und Geschick,
Ihr ewigen Mütter?
Über die Grenzen
Der Ewigkeiten
Weitet den Blick:
Einmal entbunden
Dem Lichte — das Leben
Muß sich entfalten
Im Nehmen und Geben!
💐 -Erwin Guido Kolbenheyer, 30.12.1878 in Budapest - 12.04.1962 in München-
(Aus "Menschen und Götter", 1944)
@DeutscheDD
❤41👍8👌2
Die Scheidestunde fliegt vorbei
und nun nach allen Enden fort
Doch was uns auch beschieden sei
es gilt als erst und letztes Wort.
Mit Wunsch und Klag ist nichts gethan
es will die Zeit die That des Manns
Schon öffnet sich die Ehrenbahn
wohlan, wer ringen will, der kann´s.
Drum noch einmal die Gläser voll
und ruft´s hinaus in alle Welt
Wir ziehn dahin, lebt wohl, lebt wohl
zum Frieden nicht, es geht ins Feld.
Mit Herz und Hand
wie jubelnd wir geschworen
fürs große Land, fürs Vaterland
Deutschland, das uns geboren!
-Carl Hermann Schauenburg, geboren am 23.04.1819 in Bünde – verstorben am 21.10.1876 in Moers-
@DeutscheDD
und nun nach allen Enden fort
Doch was uns auch beschieden sei
es gilt als erst und letztes Wort.
Mit Wunsch und Klag ist nichts gethan
es will die Zeit die That des Manns
Schon öffnet sich die Ehrenbahn
wohlan, wer ringen will, der kann´s.
Drum noch einmal die Gläser voll
und ruft´s hinaus in alle Welt
Wir ziehn dahin, lebt wohl, lebt wohl
zum Frieden nicht, es geht ins Feld.
Mit Herz und Hand
wie jubelnd wir geschworen
fürs große Land, fürs Vaterland
Deutschland, das uns geboren!
-Carl Hermann Schauenburg, geboren am 23.04.1819 in Bünde – verstorben am 21.10.1876 in Moers-
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Ein alter Brauch zum Jahreswechsel.
Das Bleigießen.
Aus den wieder erstarrten Bleiformen kann man die Zukunft lesen, wie aus alten Runen...
@DeutscheDD
Das Bleigießen.
Aus den wieder erstarrten Bleiformen kann man die Zukunft lesen, wie aus alten Runen...
@DeutscheDD
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Zu Neujahr 🎲
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen!
-Heinrich Christian Wilhelm Busch, geboren am 14.04.1832 in Wiedensahl – verstorben am 09.01.1908 in Mechtshausen-
@DeutscheDD
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen!
-Heinrich Christian Wilhelm Busch, geboren am 14.04.1832 in Wiedensahl – verstorben am 09.01.1908 in Mechtshausen-
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Hugin und Munin 🐦⬛️
Dem Gott des Nordens, Odin, stand
Ein Rabenpaar zur Seite,
Der Eine Hugin zubenannt
Und Munin hieß der Zweite;
Es trug sie ihrer Flügel Schwung
Durch alle Zeit und Schranke.-
Munin war die Erinnerung,
Und Hugin der Gedanke.
Treu wurde durch sein Rabenpaar
Dem Gott alltäglich Kunde
Was in der Welt geschehen war -
Daß er auf festem Grunde
Sein Reich gebaut, und Alt und Jung
In Treue niemals wanke,
Deß freut ihn die Erinnerung,
Ergötzt ihn der Gedanke.
Und Odin herrschte lange Zeit
In ungetrübtem Glücke,
Das weckt des bösen Loke Neid,
Durch arge List und Tücke
Lähmt er der Raben Flügelschwung,
Bannt sie in enge Schranke;
Da trübt sich die Erinnerung,
Empört sich der Gedanke!
Und sieh, es fühlt im eig'nen Blut
Odin das Gift des Bösen,
Er will in seinem grimmen Muth
Die Raben nicht erlösen,
Daß sie, wie einst, ihr Flügelschwung
Trage durch Zeit und Schranke -
Da quält ihn die Erinnerung,
Zernagt ihn der Gedanke!
In seinem Zorne will der Gott
Die Raben ganz zerstören,
Daß sie nicht länger, wie zum Spott,
Sich gegen ihn empören.
Doch, trotz gewalt'gem Keulenschwung,
Lebendig in der Schranke
Bleibt Munin, die Erinnerung,
Und Hugin, der Gedanke.
Ob auch auf kurze Zeit gezähmt,
Sie waren nicht zu zwingen;
Ob auch ihr Flügelpaar gelähmt,
Es wuchsen neue Schwingen,
Und mit gewalt'gem Flügelschwung
Aus Odins Dienst und Schranke
Floh Munin, die Erinnerung,
Und Hugin, der Gedanke.
Als sich das Rabenpaar entschwang
War Schrecken in Walhalle,
Die Flucht ward Odins Untergang,
Todt sind die Götter alle.
Unsterblich aber, stark und jung
Durch alle Zeit und Schranke
Fliegt Munin, die Erinnerung,
Und Hugin, der Gedanke!
-Friedrich Martin von Bodenstedt, geboren am 22.04.1819 in Peine – verstorben am 18.04.1892 in Wiesbaden-
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Dem Gott des Nordens, Odin, stand
Ein Rabenpaar zur Seite,
Der Eine Hugin zubenannt
Und Munin hieß der Zweite;
Es trug sie ihrer Flügel Schwung
Durch alle Zeit und Schranke.-
Munin war die Erinnerung,
Und Hugin der Gedanke.
Treu wurde durch sein Rabenpaar
Dem Gott alltäglich Kunde
Was in der Welt geschehen war -
Daß er auf festem Grunde
Sein Reich gebaut, und Alt und Jung
In Treue niemals wanke,
Deß freut ihn die Erinnerung,
Ergötzt ihn der Gedanke.
Und Odin herrschte lange Zeit
In ungetrübtem Glücke,
Das weckt des bösen Loke Neid,
Durch arge List und Tücke
Lähmt er der Raben Flügelschwung,
Bannt sie in enge Schranke;
Da trübt sich die Erinnerung,
Empört sich der Gedanke!
Und sieh, es fühlt im eig'nen Blut
Odin das Gift des Bösen,
Er will in seinem grimmen Muth
Die Raben nicht erlösen,
Daß sie, wie einst, ihr Flügelschwung
Trage durch Zeit und Schranke -
Da quält ihn die Erinnerung,
Zernagt ihn der Gedanke!
In seinem Zorne will der Gott
Die Raben ganz zerstören,
Daß sie nicht länger, wie zum Spott,
Sich gegen ihn empören.
Doch, trotz gewalt'gem Keulenschwung,
Lebendig in der Schranke
Bleibt Munin, die Erinnerung,
Und Hugin, der Gedanke.
Ob auch auf kurze Zeit gezähmt,
Sie waren nicht zu zwingen;
Ob auch ihr Flügelpaar gelähmt,
Es wuchsen neue Schwingen,
Und mit gewalt'gem Flügelschwung
Aus Odins Dienst und Schranke
Floh Munin, die Erinnerung,
Und Hugin, der Gedanke.
Als sich das Rabenpaar entschwang
War Schrecken in Walhalle,
Die Flucht ward Odins Untergang,
Todt sind die Götter alle.
Unsterblich aber, stark und jung
Durch alle Zeit und Schranke
Fliegt Munin, die Erinnerung,
Und Hugin, der Gedanke!
-Friedrich Martin von Bodenstedt, geboren am 22.04.1819 in Peine – verstorben am 18.04.1892 in Wiesbaden-
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Nichts ist untragbar, was notwendig ist.
Auch der Winter ist tragbar.
Und das Alter.
Und der Tod!
Sie kommen ohne zu fragen, wollt ihr's tragen?
Sie kommen.
Und wir tragen's!
🪦 -Ludwig Sophus Felix Dahn, geboren am 09.02.1834 in Hamburg – verstorben am 03.01.1912 in Breslau-
(aus Kampf um Rom)
@DeutscheDD
Auch der Winter ist tragbar.
Und das Alter.
Und der Tod!
Sie kommen ohne zu fragen, wollt ihr's tragen?
Sie kommen.
Und wir tragen's!
🪦 -Ludwig Sophus Felix Dahn, geboren am 09.02.1834 in Hamburg – verstorben am 03.01.1912 in Breslau-
(aus Kampf um Rom)
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❤54👌18👍15👏5🫡4⚡1
Ein jeder muß ein inneres Heiligtum haben,
dem er schwört,
und sich als Opfer in ihm unsterblich machen -
denn Unsterblichkeit muß das Ziel sein!
-Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, 04.04.1785 in Frankfurt am Main – 20.01.1859 in Berlin-
@DeutscheDD
dem er schwört,
und sich als Opfer in ihm unsterblich machen -
denn Unsterblichkeit muß das Ziel sein!
-Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, 04.04.1785 in Frankfurt am Main – 20.01.1859 in Berlin-
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Dem Herzen nach war es für immer
Nur Gott weiß, wie lange
Ich an dich gedacht,
Beim Wachen und Träumen,
Bei Tag und bei Nacht –
Die Schönheit von Körper
Und Seele im Sinn,
Die schönen Momente
Sind niemals dahin.
Das Schicksal allein
Hält das Herz in der Hand,
Jenseits von Wille
Und Plan und Verstand!
-Christian S.-
(Bild: Arno Breker "Orpheus und Eurydike")
@DeutscheDD
Nur Gott weiß, wie lange
Ich an dich gedacht,
Beim Wachen und Träumen,
Bei Tag und bei Nacht –
Die Schönheit von Körper
Und Seele im Sinn,
Die schönen Momente
Sind niemals dahin.
Das Schicksal allein
Hält das Herz in der Hand,
Jenseits von Wille
Und Plan und Verstand!
-Christian S.-
(Bild: Arno Breker "Orpheus und Eurydike")
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❤74👏6😢3
Glaube eins nur und bewahre immer
Dir noch einen letzten Hoffnungsschimmer,
deutscher Mensch in der Zerrissenheit!
Denke was Du willst, doch eins nur glaube:
Alles, was Dir wert war, liegt im Staube.
Aber Deutschland blüht im Schutt der Zeit, der Zeit!
Aber Deutschland blüht im Schutt der Zeit!
Glaube an die Not der deutschen Seele,
aber auch an ewige Befehle
und an das, was Dir das Herz gebeugt:
Glaube an die Welt, die Dir entrissen,
glaube alles, eins nur mußt Du wissen:
Noch blüht Deutschland unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Noch blüht Deutschland unterm Schutt der Zeit!
Ewig sei das Wort, Deutschland muß leben!
Präg' es neu, auch wenn das Reich daneben,
ward verloren in der Völker Streit.
Frag' nicht warum, frag' nicht nach den Gründen,
sprich ein ehrlich Wort und laß es zünden:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
Und das sei Dein künftiges Erfassen,
was nicht taugt für Deutschland, das sollst Du lassen
nur was echt ist, halte griffbereit.
Grabe nach des Deutschtums echter Krume,
sei teilhaftig diesem stillen Ruhme:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
Denn Du bist ein Teil von jenem Kerne
und Du bleibst es, wenn auch Näh' und Ferne
Dich hineinzwängt in ein fremdes Kleid.
Bleib Dir selber treu und Deinem Wesen
und Du wirst in Deiner Sprache lesen:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
Such' die Bindung an Dein Volk, belehre,
jeden über jene wahre Ehre,
die im Unglück uns die Würde leiht!
Nicht umsonst soll unser Opfer bleiben
und wir wollen glauben, sagen, schreiben:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
-Frank Rennicke, geboren am 18.12.1964 in Mascherode bei Braunschweig-
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Dir noch einen letzten Hoffnungsschimmer,
deutscher Mensch in der Zerrissenheit!
Denke was Du willst, doch eins nur glaube:
Alles, was Dir wert war, liegt im Staube.
Aber Deutschland blüht im Schutt der Zeit, der Zeit!
Aber Deutschland blüht im Schutt der Zeit!
Glaube an die Not der deutschen Seele,
aber auch an ewige Befehle
und an das, was Dir das Herz gebeugt:
Glaube an die Welt, die Dir entrissen,
glaube alles, eins nur mußt Du wissen:
Noch blüht Deutschland unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Noch blüht Deutschland unterm Schutt der Zeit!
Ewig sei das Wort, Deutschland muß leben!
Präg' es neu, auch wenn das Reich daneben,
ward verloren in der Völker Streit.
Frag' nicht warum, frag' nicht nach den Gründen,
sprich ein ehrlich Wort und laß es zünden:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
Und das sei Dein künftiges Erfassen,
was nicht taugt für Deutschland, das sollst Du lassen
nur was echt ist, halte griffbereit.
Grabe nach des Deutschtums echter Krume,
sei teilhaftig diesem stillen Ruhme:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
Denn Du bist ein Teil von jenem Kerne
und Du bleibst es, wenn auch Näh' und Ferne
Dich hineinzwängt in ein fremdes Kleid.
Bleib Dir selber treu und Deinem Wesen
und Du wirst in Deiner Sprache lesen:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
Such' die Bindung an Dein Volk, belehre,
jeden über jene wahre Ehre,
die im Unglück uns die Würde leiht!
Nicht umsonst soll unser Opfer bleiben
und wir wollen glauben, sagen, schreiben:
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit, der Zeit!
Deutschland blüht noch unterm Schutt der Zeit!
-Frank Rennicke, geboren am 18.12.1964 in Mascherode bei Braunschweig-
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Deutschland, heiliges Wort,
du voll Unendlichkeit,
über die Zeiten fort,
seist du gebenedeit.
Heilig sind deine Seen,
heilig dein Wald
und der Kranz deiner stillen Höhn,
bis an das grüne Meer!
💐 -Eberhard Wolfgang Möller, geboren am 06.01.1906 in Berlin – verstorben am 01.01.1972 in Bietigheim-
@DeutscheDD
du voll Unendlichkeit,
über die Zeiten fort,
seist du gebenedeit.
Heilig sind deine Seen,
heilig dein Wald
und der Kranz deiner stillen Höhn,
bis an das grüne Meer!
💐 -Eberhard Wolfgang Möller, geboren am 06.01.1906 in Berlin – verstorben am 01.01.1972 in Bietigheim-
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An der Wende
Fühlt ihr sie beben,
Die alte Erden,
Spürt ihr das Leben,
Das neue Werden?
An allen Enden
Dringt es zu Tag
Und legt in Trümmer,
Was hindern mag. -
Reget die Hände,
Steht nicht beiseit,
Nutzet die Wende -
Seid Herren der Zeit!
-Erich Limpach, geboren am 27.06.1899 in Charlottenburg – verstorben am 10.12.1965 in Coburg-
@DeutscheDD
Fühlt ihr sie beben,
Die alte Erden,
Spürt ihr das Leben,
Das neue Werden?
An allen Enden
Dringt es zu Tag
Und legt in Trümmer,
Was hindern mag. -
Reget die Hände,
Steht nicht beiseit,
Nutzet die Wende -
Seid Herren der Zeit!
-Erich Limpach, geboren am 27.06.1899 in Charlottenburg – verstorben am 10.12.1965 in Coburg-
@DeutscheDD
🔥47👍25❤17
Mahnruf
Siehst du nicht ein Leuchten dämmern
sieghaft für die Ewigkeit?
Hörst du deine Pulse hämmern
in dem harten Schlag der Zeit?
Fühlst du nicht den Strom des Blutes,
der ein Volk aus Ketten reißt
und dem Leben starken Mutes
Wege aus dem Dunkel weist?
Spürt dein Herz nicht das Erkennen
einer Welt, die wieder jung,
daß in dir die Flammen brennen
heiligster Begeisterung?
Siehst du nicht Gestalten wanken
Einer Welt, die nicht mehr lebt?
Siehst du nicht das Junglaub ranken,
das ans Licht der Sonne stebt?
Neues Werden bringt dir Kunde!
Schicksal ruft zur Einigkeit,
fordert zur Entscheidungsstunde
Herz und Hände tatbereit!
-Bernd Lembeck, geboren am 31.08.1895 in Düsseldorf – unbekannt verstorben-
@DeutscheDD
Siehst du nicht ein Leuchten dämmern
sieghaft für die Ewigkeit?
Hörst du deine Pulse hämmern
in dem harten Schlag der Zeit?
Fühlst du nicht den Strom des Blutes,
der ein Volk aus Ketten reißt
und dem Leben starken Mutes
Wege aus dem Dunkel weist?
Spürt dein Herz nicht das Erkennen
einer Welt, die wieder jung,
daß in dir die Flammen brennen
heiligster Begeisterung?
Siehst du nicht Gestalten wanken
Einer Welt, die nicht mehr lebt?
Siehst du nicht das Junglaub ranken,
das ans Licht der Sonne stebt?
Neues Werden bringt dir Kunde!
Schicksal ruft zur Einigkeit,
fordert zur Entscheidungsstunde
Herz und Hände tatbereit!
-Bernd Lembeck, geboren am 31.08.1895 in Düsseldorf – unbekannt verstorben-
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❤58👏10💯8⚡2🥰2
Alle Wahrheit ist Schönheit,
und alles Unschöne ist Unwahrheit!
-Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – verstorben am 20.01.1859 in Berlin-
@DeutscheDD
und alles Unschöne ist Unwahrheit!
-Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – verstorben am 20.01.1859 in Berlin-
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❤59💯13👍11
Die beste Reue
ist die bess`re Tat!
-Friedrich Lienhard, geboren am 04.10.1865 in Rothbach im Elsass – verstorben am 30.04.1929 in Weimar-
(aus seinem Werk „Heinrich von Ofterdingen“)
@DeutscheDD
ist die bess`re Tat!
-Friedrich Lienhard, geboren am 04.10.1865 in Rothbach im Elsass – verstorben am 30.04.1929 in Weimar-
(aus seinem Werk „Heinrich von Ofterdingen“)
@DeutscheDD
💯44👌14❤9👍7👏5🫡2
Du deutscher Wald
O heiliger deutscher Wald,
Wie bist du tief und alt,
Wie rauscht dein grüner Dom
So wundersam und fromm!
Du birgst in deinem Schoß
Heilige Stätte, still und groß,
Wo altes deutsches Ahnenblut
Für unsere Freiheit glühend ruht.
Du sahst der Helden Zug,
Der Väter ersten Pflug,
Du birgst der Treue Pfand -
Des Deutschen heilig Vaterland.
Und rauscht es durch dein Laub,
So klingt es ernst und traut,
Als ob der alten Geister Schar
Noch wandelt unter uns - so nah!
-Michel Seiferth, im Nebelmond 3825 n. St. (nach Steinhagen)-
@DeutscheDD
O heiliger deutscher Wald,
Wie bist du tief und alt,
Wie rauscht dein grüner Dom
So wundersam und fromm!
Du birgst in deinem Schoß
Heilige Stätte, still und groß,
Wo altes deutsches Ahnenblut
Für unsere Freiheit glühend ruht.
Du sahst der Helden Zug,
Der Väter ersten Pflug,
Du birgst der Treue Pfand -
Des Deutschen heilig Vaterland.
Und rauscht es durch dein Laub,
So klingt es ernst und traut,
Als ob der alten Geister Schar
Noch wandelt unter uns - so nah!
-Michel Seiferth, im Nebelmond 3825 n. St. (nach Steinhagen)-
@DeutscheDD
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Hartung ❄️
Kalt und hart die schwarze Erde,
in deren Schoß geborgen warten,
in der Sicherheit des Stirb und Werde,
all die Samen für den Sommergarten.
Von Schnee bedeckt die weite Flur,
die Bäume kahl, das Laub dahin.
Im steten Jahreskreis der Allnatur
verheißen zarte Knospen Neubeginn .
Bach und See schließt bald das Eis,
gebändigt gar der Flüsse Lauf.
Vergängliches Kristall erstrahlt im Weiß
der milden Wintersonne auf.
Winter ist die Zeit der Stille,
voll Besinnung und auch Hoffen.
Eingekehrt sind Herz und Wille,
neu stehn alle Wege offen!
-Alte Wölfin-
@DeutscheDD
Kalt und hart die schwarze Erde,
in deren Schoß geborgen warten,
in der Sicherheit des Stirb und Werde,
all die Samen für den Sommergarten.
Von Schnee bedeckt die weite Flur,
die Bäume kahl, das Laub dahin.
Im steten Jahreskreis der Allnatur
verheißen zarte Knospen Neubeginn .
Bach und See schließt bald das Eis,
gebändigt gar der Flüsse Lauf.
Vergängliches Kristall erstrahlt im Weiß
der milden Wintersonne auf.
Winter ist die Zeit der Stille,
voll Besinnung und auch Hoffen.
Eingekehrt sind Herz und Wille,
neu stehn alle Wege offen!
-Alte Wölfin-
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