Abschied von Odessa
Fahr wohl, fahr wohl, du liebes Tal,
Wo ein Daheim ich fand!
Ich winke dir zum letzten mal
Den Abschied mit der Hand.
Zieh ich auch fern,
Ich bleib dir gut,
Vergessen wirst du nicht,
Doch rufet Deutschland,
Ruft das Blut,
Die deutsche Seele spricht.
Fahr wohl, fahr wohl du lieber Ort,
Wir lassen dich zurück.
Mit wehem Herzen ziehn wir fort,
Es trübet sich der Blick.
Doch führet uns des Schicksals Hand,
Ihr Brüder, welch ein Glück!
Ins große deutsche Vaterland,
Ins Heimatland zurück.
Fahr wohl, fahr wohl, du liebes Land,
Du trankest deutschen Schweiß.
Ihr Felder an dem Schwarzmeerstrand,
Seid reich durch deutschen Fleiß.
Doch ging es uns auch noch so gut,
Das fällt nicht ins Gewicht.
Es ruft das Reich, es ruft das Blut,
Die deutsche Seele spricht!
🪦 -Albert Mauch, geboren am 20.04.1867 in Bergdorf (bei Odessa) – verstorben am 21.03.1960 in Nürtingen-
@DeutscheDD
Fahr wohl, fahr wohl, du liebes Tal,
Wo ein Daheim ich fand!
Ich winke dir zum letzten mal
Den Abschied mit der Hand.
Zieh ich auch fern,
Ich bleib dir gut,
Vergessen wirst du nicht,
Doch rufet Deutschland,
Ruft das Blut,
Die deutsche Seele spricht.
Fahr wohl, fahr wohl du lieber Ort,
Wir lassen dich zurück.
Mit wehem Herzen ziehn wir fort,
Es trübet sich der Blick.
Doch führet uns des Schicksals Hand,
Ihr Brüder, welch ein Glück!
Ins große deutsche Vaterland,
Ins Heimatland zurück.
Fahr wohl, fahr wohl, du liebes Land,
Du trankest deutschen Schweiß.
Ihr Felder an dem Schwarzmeerstrand,
Seid reich durch deutschen Fleiß.
Doch ging es uns auch noch so gut,
Das fällt nicht ins Gewicht.
Es ruft das Reich, es ruft das Blut,
Die deutsche Seele spricht!
🪦 -Albert Mauch, geboren am 20.04.1867 in Bergdorf (bei Odessa) – verstorben am 21.03.1960 in Nürtingen-
@DeutscheDD
❤69👌11💯5😢2⚡1
Nachts, wann gute Geister schweifen,
Schlaf dir von der Stirne streifen,
Mondenlicht und Sternenflimmern
Dich mit ewigem All umschimmern,
Scheinst du dir entkörpert schon,
Wagest dich an des Schöpfers Thron.
Aber wenn der Tag die Welt
Wieder auf die Füße stellt,
Schwerlich möcht er dir's erfüllen
Mit der Frühe bestem Willen;
Zu Mittag schon wandelt sich
Morgentraum gar wunderlich!
🪦 -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeustcheDD
Schlaf dir von der Stirne streifen,
Mondenlicht und Sternenflimmern
Dich mit ewigem All umschimmern,
Scheinst du dir entkörpert schon,
Wagest dich an des Schöpfers Thron.
Aber wenn der Tag die Welt
Wieder auf die Füße stellt,
Schwerlich möcht er dir's erfüllen
Mit der Frühe bestem Willen;
Zu Mittag schon wandelt sich
Morgentraum gar wunderlich!
🪦 -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeustcheDD
👍33❤27💯5⚡3🤝2
Teure Heimat
O Heimat, wie bist du herrlich,
Wie bist du, Heimat, süß!
Ich könnt’ nichts Schöneres finden,
Nichts Besseres ergründen
Als dich, du Paradies,
Das mir mein Los verhieß!
@DeutscheDD
O Heimat, wie bist du herrlich,
Wie bist du, Heimat, süß!
Ich könnt’ nichts Schöneres finden,
Nichts Besseres ergründen
Als dich, du Paradies,
Das mir mein Los verhieß!
@DeutscheDD
❤82🔥8🥰8👏2
Gleichnis
Wenn einst aus seiner Asche
der Vogel Phönix steigt
und königlichen Fluges
die Kraft der Schwingen zeigt,
dann wird man nicht begreifen,
daß dieser stolze Aar,
daß dieser Sturmbezwinger
ein Haufen Kehricht war!
💐 -Dietrich Eckart, geboren am 23.03.1868 in Neumarkt in der Oberpfalz – verstorben am 26.12.1923 in Berchtesgaden-
@DeutscheDD
Wenn einst aus seiner Asche
der Vogel Phönix steigt
und königlichen Fluges
die Kraft der Schwingen zeigt,
dann wird man nicht begreifen,
daß dieser stolze Aar,
daß dieser Sturmbezwinger
ein Haufen Kehricht war!
💐 -Dietrich Eckart, geboren am 23.03.1868 in Neumarkt in der Oberpfalz – verstorben am 26.12.1923 in Berchtesgaden-
@DeutscheDD
🔥27👍15❤12💯9👏2👌1
Eines der wunderbarsten und rätselhaftesten Vorgänge ist die Herrenwahl eines guten Hundes. Plötzlich, oft innerhalb weniger Tage, entsteht eine Bindung, die um ein Vielfaches fester ist, als alle, aber auch alle Bindungen, die zwischen uns Menschen je bestehen. Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wirklich treuen Hundes.
-Konrad Lorenz, 07.11.1903 in Wien - 27.11.1989 ebenda-
@DeutscheDD
Bild: Rudolf Berthold mit seinem Hund Bismarck, 24.03.1891 in Ditterswind - 15.03.1920 in Harburg an der Elbe
-Konrad Lorenz, 07.11.1903 in Wien - 27.11.1989 ebenda-
@DeutscheDD
Bild: Rudolf Berthold mit seinem Hund Bismarck, 24.03.1891 in Ditterswind - 15.03.1920 in Harburg an der Elbe
❤73👍12👌11💯7🤔3🤗3
Frühlingsmorgen
Sonne schläft in süßer Ruh`,
Dämm`rung deckt die Erde zu,
Schweigen waltet, weit und breit
Tiefer Frieden, Einsamkeit.
Jägersmann am Waldessaum
Sitzt und lauscht und atmet kaum,
Sitzt und lauscht, den Hahn gespannt,
Ohne Regung unverwandt.
Nebel von der Scholle dampft,
Sämann durch den Acker stampft,
Sämann streut mit sich`rer Hand
Reichen Segen auf das Land!
-Justizrat Dr. Hans Prössmann-
@DeutscheDD
Sonne schläft in süßer Ruh`,
Dämm`rung deckt die Erde zu,
Schweigen waltet, weit und breit
Tiefer Frieden, Einsamkeit.
Jägersmann am Waldessaum
Sitzt und lauscht und atmet kaum,
Sitzt und lauscht, den Hahn gespannt,
Ohne Regung unverwandt.
Nebel von der Scholle dampft,
Sämann durch den Acker stampft,
Sämann streut mit sich`rer Hand
Reichen Segen auf das Land!
-Justizrat Dr. Hans Prössmann-
@DeutscheDD
❤54👏12👍5💯3😡3
Gesang des Säemannes
Immer nur denke ich dein, ewiges Land,
Land der deutschen Seele; wie abseits liegst du
Allen anderen Ländern. Nimmer mangelt dir
Sonnenschein.
Aber auch nicht des jagenden Sturmes ermangelst du,
Nicht der brauenden Nebel; mehr als des heiteren
Tages Sonne wächst dir des sinkenden Abends
Dämmerung.
Immer nur denke ich dein, heilige Heimat!
Tief in willigen Herzen tragend erhabener
Sendung Ruf, deinem Acker zu sein der getreue
Säemann.
Glücklich der Säer, winkt dem trächtigen Acker
Einmal der Garbentag. Fröhlich sitzt er am festlichen
Tische, singend bei heiterem Krug den seligen
Erntesang!
-Friedrich August Heinrich Griese, geboren am 02.10.1890 in Lehsten – verstorben am 01.06.1975 in Lübeck-
@DeutscheDD
Immer nur denke ich dein, ewiges Land,
Land der deutschen Seele; wie abseits liegst du
Allen anderen Ländern. Nimmer mangelt dir
Sonnenschein.
Aber auch nicht des jagenden Sturmes ermangelst du,
Nicht der brauenden Nebel; mehr als des heiteren
Tages Sonne wächst dir des sinkenden Abends
Dämmerung.
Immer nur denke ich dein, heilige Heimat!
Tief in willigen Herzen tragend erhabener
Sendung Ruf, deinem Acker zu sein der getreue
Säemann.
Glücklich der Säer, winkt dem trächtigen Acker
Einmal der Garbentag. Fröhlich sitzt er am festlichen
Tische, singend bei heiterem Krug den seligen
Erntesang!
-Friedrich August Heinrich Griese, geboren am 02.10.1890 in Lehsten – verstorben am 01.06.1975 in Lübeck-
@DeutscheDD
👏27❤19👌8💯3
Die Macht des Blutes sprengt wie eine Naturgewalt alle menschlichen Fesseln, um den Ring des Schicksals zu schließen. -
Aus Blutrausch, Wirrnis und Schuld wächst, bezwingend und herrlich, reinste Menschenliebe empor!
-Karl Friedrich Kurz, geboren am 23.09.1878 in Bremgarten – verstorben am 26.06.1962 in Norwegen-
(aus "Herren vom Fjord")
(Gemälde „Mutterglück“ von P. Knautz)
@DeutscheDD
Aus Blutrausch, Wirrnis und Schuld wächst, bezwingend und herrlich, reinste Menschenliebe empor!
-Karl Friedrich Kurz, geboren am 23.09.1878 in Bremgarten – verstorben am 26.06.1962 in Norwegen-
(aus "Herren vom Fjord")
(Gemälde „Mutterglück“ von P. Knautz)
@DeutscheDD
❤58💯11🔥5⚡2👍1
Steh still ein Weilchen Kammrad, hörst du den Märzwind wehn?
Was willst du in der fremden Stadt, wo grau die Häuser stehn?
Ich seh, du bist aus hartem Holz, bist zäh, was willst du hier?
War nicht der Acker einst dein Stolz? War's nicht der Gärten Zier?
...
Nach starken Händen ruft das Land, komm heim, mach dir's nicht schwer,
wer sich von Feld und Pflug gewandt, hat keine Heimat mehr!
-Michael Wolf-Windau, geboren 05.11.1911 in Windau - verstorben 25.02.1945 in Lietschau / Niederösterreich-
@DeutscheDD
Was willst du in der fremden Stadt, wo grau die Häuser stehn?
Ich seh, du bist aus hartem Holz, bist zäh, was willst du hier?
War nicht der Acker einst dein Stolz? War's nicht der Gärten Zier?
...
Nach starken Händen ruft das Land, komm heim, mach dir's nicht schwer,
wer sich von Feld und Pflug gewandt, hat keine Heimat mehr!
-Michael Wolf-Windau, geboren 05.11.1911 in Windau - verstorben 25.02.1945 in Lietschau / Niederösterreich-
@DeutscheDD
❤51👍16💯11👏6🔥5
Ermahnung für den kleinen Patrioten
Auf, deutscher Knabe, frisch und frei
Kind einer großen Zeit
sei wahrhaftig, schlicht und treu
allzeit zur Tat bereit
Von Ost und West droht Feind auf Feind
nimm früh den Speer zur Hand
wo Kraft und Tugend sich vereint
ist sicher Thron und Land
Des Erbes deiner Väter wert
mach deutschem Namen Ehr
„Ein Schirm dem freien deutschen Herd
dem Schwachen Schutz und Wehr“
Und du, deutsch Mägdelein, keusch und rein
Goldlockig, Äuglein blau
Das beste Weib von allen sei
stets die deutsche Frau
Wachs auf, mein Kind, in heil´ger Scheu
flieh welscher Lüge Tand
Bleib deutscher Sitte hold und treu
und treu dem Vaterland
Dann schaut der Allmächtige darein
und segnet dein Geschlecht
Ein Herr soll jeder Deutsche sein
und jeder Feind – sein Knecht!
-Friedrich Wilhelm Runze, geboren am 14.01.1839 – verstorben am 07.09.1907-
@DeutscheDD
Auf, deutscher Knabe, frisch und frei
Kind einer großen Zeit
sei wahrhaftig, schlicht und treu
allzeit zur Tat bereit
Von Ost und West droht Feind auf Feind
nimm früh den Speer zur Hand
wo Kraft und Tugend sich vereint
ist sicher Thron und Land
Des Erbes deiner Väter wert
mach deutschem Namen Ehr
„Ein Schirm dem freien deutschen Herd
dem Schwachen Schutz und Wehr“
Und du, deutsch Mägdelein, keusch und rein
Goldlockig, Äuglein blau
Das beste Weib von allen sei
stets die deutsche Frau
Wachs auf, mein Kind, in heil´ger Scheu
flieh welscher Lüge Tand
Bleib deutscher Sitte hold und treu
und treu dem Vaterland
Dann schaut der Allmächtige darein
und segnet dein Geschlecht
Ein Herr soll jeder Deutsche sein
und jeder Feind – sein Knecht!
-Friedrich Wilhelm Runze, geboren am 14.01.1839 – verstorben am 07.09.1907-
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❤59⚡11💯5👍1🔥1
𝔇𝔢𝔰 𝔐𝔞𝔫𝔫𝔢𝔰 𝔖𝔦𝔫𝔫 ſ𝔢𝔦 𝔲𝔫𝔢𝔯ſ𝔠𝔥ü𝔱𝔱𝔢𝔯𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔴𝔦𝔢 𝔖𝔱𝔢𝔦𝔫,
𝔞𝔫 𝔗𝔯𝔢𝔲𝔢 ſ𝔬𝔩𝔩 𝔢𝔯 𝔤𝔯𝔞𝔡’ 𝔲𝔫𝔡 𝔢𝔟𝔢𝔫 𝔴𝔦𝔢 𝔢𝔦𝔫 𝔓𝔣𝔢𝔦𝔩ſ𝔠𝔥𝔞𝔣𝔱 ſ𝔢𝔦𝔫!
-𝔚𝔞𝔩𝔱𝔥𝔢𝔯 𝔳𝔬𝔫 𝔡𝔢𝔯 𝔙𝔬𝔤𝔢𝔩𝔴𝔢𝔦𝔡𝔢, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔲𝔪 1170 – 𝔳𝔢𝔯𝔰𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔲𝔪 1230-
@DeutscheDD
𝔞𝔫 𝔗𝔯𝔢𝔲𝔢 ſ𝔬𝔩𝔩 𝔢𝔯 𝔤𝔯𝔞𝔡’ 𝔲𝔫𝔡 𝔢𝔟𝔢𝔫 𝔴𝔦𝔢 𝔢𝔦𝔫 𝔓𝔣𝔢𝔦𝔩ſ𝔠𝔥𝔞𝔣𝔱 ſ𝔢𝔦𝔫!
-𝔚𝔞𝔩𝔱𝔥𝔢𝔯 𝔳𝔬𝔫 𝔡𝔢𝔯 𝔙𝔬𝔤𝔢𝔩𝔴𝔢𝔦𝔡𝔢, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔲𝔪 1170 – 𝔳𝔢𝔯𝔰𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔲𝔪 1230-
@DeutscheDD
❤53💯14👍8👌5✍2⚡1
Eine Mutter, die ihr Kind ordentlich erzieht, leistet an einem einzigen Tag mehr für ihr Volk als so mancher Politiker in seiner gesamten Amtszeit!
-Werner Braun, geboren am 19.03.1951 in Karlsruhe – verstorben am 08.05.2006 in Zürich-
@DeutscheDD
-Werner Braun, geboren am 19.03.1951 in Karlsruhe – verstorben am 08.05.2006 in Zürich-
@DeutscheDD
❤77💯50👍18👌7✍2👏1
Der fremde Bauer
Ein Mann mit einer Sense tritt
zur Dämmerzeit beim Dorfschmied ein.
Der schlägt sie fester an den Stiel
und dengelt sie und schleift sie scharf
und gibt sie frohen Spruchs zurück
und frägt sein wer? woher? wohin?
und lauscht dem Fremden offnen Munds,
als der ihm dies und das erzählt.
Und wie die Rede irrt und kreist,
berührt sie auch das letzte Los,
das jedem fällt, und – „Unverhofft!
so möcht' ich hingehn!“ ruft der Schmied –
und stürzt zusammen wie vom Blitz...
Die Sense auf der Schulter geht
der fremde Mann das Dorf hinab!
🪦 -Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, geboren am 06. 05.1871 in München – verstorben am 31.03.1914 in Untermais-
@DeutscheDD
Ein Mann mit einer Sense tritt
zur Dämmerzeit beim Dorfschmied ein.
Der schlägt sie fester an den Stiel
und dengelt sie und schleift sie scharf
und gibt sie frohen Spruchs zurück
und frägt sein wer? woher? wohin?
und lauscht dem Fremden offnen Munds,
als der ihm dies und das erzählt.
Und wie die Rede irrt und kreist,
berührt sie auch das letzte Los,
das jedem fällt, und – „Unverhofft!
so möcht' ich hingehn!“ ruft der Schmied –
und stürzt zusammen wie vom Blitz...
Die Sense auf der Schulter geht
der fremde Mann das Dorf hinab!
🪦 -Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, geboren am 06. 05.1871 in München – verstorben am 31.03.1914 in Untermais-
@DeutscheDD
👍30😢7❤3👏3🤔2😨1
𝔍𝔢 ſ𝔱ä𝔯𝔨𝔢𝔯 ſ𝔦𝔠𝔥 𝔢𝔦𝔫 𝔙𝔬𝔩𝔨𝔰𝔠𝔥𝔞𝔯𝔞𝔨𝔱𝔢𝔯 𝔥𝔢𝔯𝔞𝔲𝔰𝔟𝔦𝔩𝔡𝔢𝔱, 𝔧𝔢 𝔢𝔦𝔤𝔢𝔫𝔱ü𝔪𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔯 𝔴𝔦𝔯𝔡 𝔢𝔯 ſ𝔦𝔠𝔥 𝔦𝔪 ‚ℌ𝔞𝔫𝔡ſ𝔠𝔥𝔯𝔦𝔣𝔱𝔩𝔦𝔠𝔥𝔢𝔫‘ 𝔲𝔫𝔡 𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔫 𝔇𝔯𝔲𝔠𝔨𝔱𝔶𝔭𝔢𝔫 𝔟𝔢𝔨𝔲𝔫𝔡𝔢𝔫.
𝔖𝔬 𝔦𝔰𝔱 𝔣ü𝔯 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔦𝔪𝔪𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔯 𝔲𝔫𝔪𝔦𝔱𝔱𝔢𝔩𝔟𝔞𝔯ſ𝔱𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔦𝔤ſ𝔱𝔢 𝔄𝔲𝔰𝔡𝔯𝔲𝔠𝔨 𝔣ü𝔯 𝔡𝔞𝔰 ‚𝔉𝔞𝔲ſ𝔱𝔦𝔰𝔠𝔥𝔢‘ 𝔦𝔪 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔴𝔢ſ𝔢𝔫, 𝔬𝔥𝔫𝔢 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔬𝔠𝔥 𝔡𝔢𝔯 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔯 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥 𝔪𝔢𝔥𝔯 ſ𝔢𝔦𝔫 𝔴ü𝔯𝔡𝔢!
-𝔚𝔞𝔩𝔱𝔢𝔯 𝔗𝔦𝔢𝔪𝔞𝔫𝔫, 𝔤𝔢𝔟𝔬𝔯𝔢𝔫 𝔞𝔪 29.01.1876 𝔦𝔫 𝔇𝔢𝔩𝔦𝔱𝔷𝔰𝔠𝔥 – 𝔳𝔢𝔯𝔰𝔱𝔬𝔯𝔟𝔢𝔫 𝔞𝔪 12.09.1951 𝔦𝔫 𝔏𝔢𝔦𝔭𝔷𝔦𝔤-
@DeutscheDD
𝔖𝔬 𝔦𝔰𝔱 𝔣ü𝔯 𝔪𝔦𝔠𝔥 𝔡𝔦𝔢 𝔉𝔯𝔞𝔨𝔱𝔲𝔯 𝔦𝔪𝔪𝔢𝔯 𝔡𝔢𝔯 𝔲𝔫𝔪𝔦𝔱𝔱𝔢𝔩𝔟𝔞𝔯ſ𝔱𝔢 𝔲𝔫𝔡 𝔩𝔢𝔟𝔢𝔫𝔡𝔦𝔤ſ𝔱𝔢 𝔄𝔲𝔰𝔡𝔯𝔲𝔠𝔨 𝔣ü𝔯 𝔡𝔞𝔰 ‚𝔉𝔞𝔲ſ𝔱𝔦𝔰𝔠𝔥𝔢‘ 𝔦𝔪 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥𝔢𝔫 𝔤𝔢𝔴𝔢ſ𝔢𝔫, 𝔬𝔥𝔫𝔢 𝔡𝔞𝔰 𝔡𝔬𝔠𝔥 𝔡𝔢𝔯 𝔇𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢 𝔨𝔢𝔦𝔫 𝔡𝔢𝔲𝔱ſ𝔠𝔥𝔢𝔯 𝔐𝔢𝔫ſ𝔠𝔥 𝔪𝔢𝔥𝔯 ſ𝔢𝔦𝔫 𝔴ü𝔯𝔡𝔢!
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@DeutscheDD
💯37👍20❤7
Deutschland, Deutschland über alles,
und im Unglück nun erst recht.
Nur im Unglück kann die Liebe
zeigen, ob sie stark und echt.
Und so soll es weiter klingen
von Geschlechte zu Geschlecht:
Deutschland, Deutschland über alles,
und im Unglück nun erst recht!
-Albert Matthäi, 1855 in Preußisch Stargard – 1924-
(💐 zum Gedenken an August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, geboren am 02.04.1798 in Fallersleben – verstorben am 19.01.1874 in Corvey bei Höxter)
@DeutscheDD
und im Unglück nun erst recht.
Nur im Unglück kann die Liebe
zeigen, ob sie stark und echt.
Und so soll es weiter klingen
von Geschlechte zu Geschlecht:
Deutschland, Deutschland über alles,
und im Unglück nun erst recht!
-Albert Matthäi, 1855 in Preußisch Stargard – 1924-
(💐 zum Gedenken an August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, geboren am 02.04.1798 in Fallersleben – verstorben am 19.01.1874 in Corvey bei Höxter)
@DeutscheDD
❤90💯26⚡5🥰4🔥3
Lied der Freiheit
Wer unter eines Mädchens Hand
Sich als ein Sclave schmiegt,
Und von der Liebe festgebannt,
In schnöden Fesseln liegt,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer sich um Fürstengunst und Rang
Mit saurem Schweiss bemüht,
Und eingespannt sein Lebenlang,
Am Pflug des Staates zieht,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer um ein schimmerndes Metall
Dem bösen Mammon dient,
Und seiner vollen Säcke Zahl
Nur zu vermehren sinnt:
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Doch wer dies Alles leicht entbehrt,
Wonach der Thor nur strebt,
Und froh bei seinem eignen Herd
Nur sich, nicht Andern, lebt,
Der ist's allein, der sagen kann:
Wohl mir, ich bin ein freier Mann!
1785
-Aloys Blumauer, 21.12.1755 in Steyr - 06.03.1798 in Wien-
der Lieblingsdichter W.A. Mozarts
@DeutscheDD
Wer unter eines Mädchens Hand
Sich als ein Sclave schmiegt,
Und von der Liebe festgebannt,
In schnöden Fesseln liegt,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer sich um Fürstengunst und Rang
Mit saurem Schweiss bemüht,
Und eingespannt sein Lebenlang,
Am Pflug des Staates zieht,
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Wer um ein schimmerndes Metall
Dem bösen Mammon dient,
Und seiner vollen Säcke Zahl
Nur zu vermehren sinnt:
Weh' dem! der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.
Doch wer dies Alles leicht entbehrt,
Wonach der Thor nur strebt,
Und froh bei seinem eignen Herd
Nur sich, nicht Andern, lebt,
Der ist's allein, der sagen kann:
Wohl mir, ich bin ein freier Mann!
1785
-Aloys Blumauer, 21.12.1755 in Steyr - 06.03.1798 in Wien-
der Lieblingsdichter W.A. Mozarts
@DeutscheDD
❤24🔥22👍6👌6🤔2👏1
Die Sterne strahlen gegen Morgen viel heller und freudiger, und doch sehen sie ihrem Untergang entgegen!
Alles wird schöner, wenn es sich bald verändert! 🌞
💐 -Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – verstorben am 20.01.1859 in Berlin-
@DeutscheDD
Alles wird schöner, wenn es sich bald verändert! 🌞
💐 -Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Bettina von Arnim, geboren am 04.04.1785 in Frankfurt am Main – verstorben am 20.01.1859 in Berlin-
@DeutscheDD
❤35👍8✍2
Die alte Eiche, die Göttin Ostara und das Osterfest
Von uralten Bäumen und einer Frühlingsgöttin
Es ist ein warmer Frühlingstag, und Pia und Pit machen mit Opa einen Spaziergang.
Auf der Bank unter der alten Eiche am Rand der Heidewiese machen sie Rast.
"Schön, nicht?", sagt Opa. "Dies hier ist ein uralter, heiliger Ort."
Uralt? Pia und Pit staunen.
"Wie alt?", fragt Pit.
"Mindestens 2000 Jahre und mehr", schätzt Opa. "Es heißt, die Germanen haben auf dieser Wiese bei der alten Eiche ihre Feste gefeiert."
"Die Germanen?"
"Bei diesem Eichenbaum hier?"
Pia und Pit starren Opa ungläubig an.
Opa nickt. "Na ja", sagt er dann, "so alt ist diese Eiche nicht. Aber sie ist bestimmt eine Urenkelin der Germanen-Eiche. Unter ihr haben die Germanen zu ihren Göttern gebetet. Bäume nämlich waren ihre Heiligtümer. Sie glaubten, die Götter wohnten in ihnen."
"Dann haben sie bestimmt mächtig gut auf sie aufgepasst", meint Pia. "Heute passt keiner mehr auf die Bäume auf."
"Oh ja! Das haben sie. Und Götterfeste haben sie gefeiert. Zu allen Jahreszeiten."
"Zu Ostern auch?", fragt Pit eifrig.
"Dummkopf", ruft Pia. "Ostern hat es bei den Germanen doch noch nicht gegeben!"
"Aber ein Frühlingsfest haben sie gefeiert", sagt Opa. "Es war das Fest der Licht- und Frühlingsgöttin Ostara."
"Ostara? Das klingt wie Ostern!"
„Manche sagen, der Name Ostern sei abgeleitet von Göttin ‚Ostara'“, erklärt Opa.
„Uih“, freut sich Pit. „das klingt spannend. Wie haben die Germanen denn damals das Frühlingsfest gefeiert? Mit Ostara-Eiern und Ostara-Hasen und so?“
Opa muss lachen. „Also, davon habe ich nichts gehört. Nein, ich denke, die Menschen haben unter der Eiche zu ihren Göttern, besonders aber zu Ostara gebetet und gedankt, dass der lange Winter endlich zu Ende geht und dass Ostara den Frühling und das Licht zurückgebracht hat.
Und weil sich die Menschen darüber so freuten, haben sie gefeiert mit Essen, Trinken, Gesang, Tanz und Spiel auf der Wiese neben der Eiche.“
„Oh“, sagt Pia ehrfürchtig: „Und deshalb heißt diese Wiese heute ‚Heidewiese‘? Weil die Heiden-Germanen damals auf ihr gefeiert haben?“
„Vielleicht.“
Pit seufzt. „Zu gerne hätte ich so ein Frühlingsfest mal mitgefeiert!“
„Ja, schade, nicht?“ Opa lächelt. ”Aber unser Osterfest wird auch schön werden. Und sehr feierlich. Ganz bestimmt!”
-Elke Bräunling-
@DeutscheDD
Von uralten Bäumen und einer Frühlingsgöttin
Es ist ein warmer Frühlingstag, und Pia und Pit machen mit Opa einen Spaziergang.
Auf der Bank unter der alten Eiche am Rand der Heidewiese machen sie Rast.
"Schön, nicht?", sagt Opa. "Dies hier ist ein uralter, heiliger Ort."
Uralt? Pia und Pit staunen.
"Wie alt?", fragt Pit.
"Mindestens 2000 Jahre und mehr", schätzt Opa. "Es heißt, die Germanen haben auf dieser Wiese bei der alten Eiche ihre Feste gefeiert."
"Die Germanen?"
"Bei diesem Eichenbaum hier?"
Pia und Pit starren Opa ungläubig an.
Opa nickt. "Na ja", sagt er dann, "so alt ist diese Eiche nicht. Aber sie ist bestimmt eine Urenkelin der Germanen-Eiche. Unter ihr haben die Germanen zu ihren Göttern gebetet. Bäume nämlich waren ihre Heiligtümer. Sie glaubten, die Götter wohnten in ihnen."
"Dann haben sie bestimmt mächtig gut auf sie aufgepasst", meint Pia. "Heute passt keiner mehr auf die Bäume auf."
"Oh ja! Das haben sie. Und Götterfeste haben sie gefeiert. Zu allen Jahreszeiten."
"Zu Ostern auch?", fragt Pit eifrig.
"Dummkopf", ruft Pia. "Ostern hat es bei den Germanen doch noch nicht gegeben!"
"Aber ein Frühlingsfest haben sie gefeiert", sagt Opa. "Es war das Fest der Licht- und Frühlingsgöttin Ostara."
"Ostara? Das klingt wie Ostern!"
„Manche sagen, der Name Ostern sei abgeleitet von Göttin ‚Ostara'“, erklärt Opa.
„Uih“, freut sich Pit. „das klingt spannend. Wie haben die Germanen denn damals das Frühlingsfest gefeiert? Mit Ostara-Eiern und Ostara-Hasen und so?“
Opa muss lachen. „Also, davon habe ich nichts gehört. Nein, ich denke, die Menschen haben unter der Eiche zu ihren Göttern, besonders aber zu Ostara gebetet und gedankt, dass der lange Winter endlich zu Ende geht und dass Ostara den Frühling und das Licht zurückgebracht hat.
Und weil sich die Menschen darüber so freuten, haben sie gefeiert mit Essen, Trinken, Gesang, Tanz und Spiel auf der Wiese neben der Eiche.“
„Oh“, sagt Pia ehrfürchtig: „Und deshalb heißt diese Wiese heute ‚Heidewiese‘? Weil die Heiden-Germanen damals auf ihr gefeiert haben?“
„Vielleicht.“
Pit seufzt. „Zu gerne hätte ich so ein Frühlingsfest mal mitgefeiert!“
„Ja, schade, nicht?“ Opa lächelt. ”Aber unser Osterfest wird auch schön werden. Und sehr feierlich. Ganz bestimmt!”
-Elke Bräunling-
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